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Thema: Meckern und Aufregen über Kleinigkeiten - warum?

  1. #41
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    Zitat Zitat von Arbeiter Beitrag anzeigen
    Auf die Weise "lösen" viele ihr Problem. Durch den Trick "Bewerter" anderer zu werden, erreichen sie, dass die Umwelt sie als hoch kompetent einstuft, ohne dass irgendwer jemals die lästige Frage nach ihren eigenen Kompetenzen stellt.
    Das funktioniert nur vorne und hinten nicht, denn diejenigen, die viel bewerten und kritisieren, werden in vielen Bereichen ganz schnell mit dem "zeig erst mal deine Leistungen, bevor du hier so vom Leder ziehst" konfrontiert.

  2. #42
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    Bei der Beurteilung von Menschen gehen die meisten ja danach, wie ein Gegenüber auf sie "wirkt". Ein Mensch, der irgendwas "ist" (was auch immer) hat logischerweise nicht sein Leben lang vor dem Spiegel geübt, die jeweilige Sache (was auch immer) anderen erfolgreich vorzuspielen. Somit hat er Nachteile gegenüber dem Schauspieler, der es gekonnt versteht, so zu "wirken". Nach meiner Meinung hat ein Mensch, der lebenslange Übung darin hat, "so und so" zu wirken, in der heutigen Gesellschaft ein gutes Blatt in der Hand. Die Menschen sind oft felsenfest davon überzeugt, dass sie andere gut einschätzen können. Vielen ist nicht bewusst, dass ihr Urteilsvermögen hauptsächlich davon gesteuert wird, wie jemand auf sie wirkt.

  3. #43
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    Ich stellte aus meiner Beobachtung fest:

    "Jeder regt sich über jeden auf!"
    Woher kommt die Aufregung?

    "Du musst ...!"
    Es kam oft dazu, dass der andere Angebrüllt wurde, wenn er es nicht gemacht hat.

    Ein einfaches Beispiel:
    "Du musst Wasser holen!"
    Später:
    "Warum hast du nicht Wasser geholt?"

    "Du musst das so machen!" -- "Warum hast du das nicht gemacht? Warum hast du das nicht so gemacht, wie ich es dir gesagt habe?"

    Ich sagte mir still "Du musst ..."
    Ich spürte ein leichtes Gefühl der Erwartung.

    Daher der Effekt: Er sagt dem anderem was, was er machen soll. Er erwartet das der andere es auch macht. Wird er von dem Anderen enttäuscht, werden ihm Vorwürfe gemacht!

    Das Entstehen von Vorwürfen!

    "Gefühle sind nicht sichtbar!"
    Aus den Gefühlen entstehen Entscheidungen!
    Laufen lernen: Das Kind läuft ein, zwei Schritte und fällt. Danach fällt es hin. Es steht mühselig wieder auf. Wenn es aufgestanden ist, freut es sich mächtig. Der Versuch ist besser gelaufen als der davor. Die Freude regt das Kind an, es noch mal zu versuchen.



    Früher glaubten die Menschen, dass die Götter die Sterne bewegen.
    Galileo Galilei fand die wahre Ursache, warum sich die Sterne sich bewegen. Die Kräfte, die die Bewegung zustande bringen sind nicht sichtbar.

    Die Gefühle sind nicht sichtbar. Erst über die Bewegung sind sie sichtbar.
    "Du musst ... " Was fühle ich?
    Aus dem eigenen Gefühl, bekam ich heraus, was die Gefühle in uns bewirken.

    Es machte in mir Bewusst, was das Gefühl bewirkt.
    Woher der Glaube an Gut und Böse kommt!


    gruss mops

  4. #44
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    Das ist eine "Grundunzufriedenheit".
    Die Leute haben Sorgen und Zukunftsängste. Und wenn ich mir die Wirtschaft und die Welt generell so angucke weiß ich, warum ich seit Jahren so Elend am nörgeln bin.

    Und kann ich was ändern? Ne! Akzeptanz hieße sich mot dem ist Zustand abfinden. Auch blöd. Also versuche ich menschlich zu sein und humanitäre Werte zu leben und rege mich immerzu über die Leute auf, die ihren Frust nicht bei sich lassen können oder zumindest dort, wo der Frust hingehört, anstatt den an mor auszulassen, die einfach bloß ihre Ruhe will.

    Weißt schon: halt so Leute die einem im Supermarkt mit dem Wagen in die Hacken fahren.

    Oder Rentnernachbarn, die einen Sonntags um 19 Uhr den Schreck des Lebens einjagen, weil sie im Keller unter deiner Wohnung mit der Schlagbohrmaschine Löcher bohren...

    Solche Subjekte halt.

    Sry aber wer da nicht wenigstens meckert is in meinen Augen kein ganzer Mensch.

    Trotzdem würde ich ohne triftigen Grund andere nie so behandeln.

    Ich hab mich ja schon immer gefragt, warum denn keiner mal netter ist zu den anderen wenn sich doch JEDER darüber beschwert wie unglaublich unhöflich alle anderen angeblich sind?!

    Wenn jeder einen Schritt täte... Aber das nennt man wohl Utopie ;-)

    @Doofi

    >>Das funktioniert nur vorne und hinten nicht, denn diejenigen, die viel bewerten und kritisieren, werden in vielen Bereichen ganz schnell mit dem "zeig erst mal deine Leistungen, bevor du hier so vom Leder ziehst" konfrontiert.<<

    Nein. Werden sie eben NICHT!

    Du gehst von dir aus, das ist dein Fehler.
    Du bist intelligent und reflektierst dich.
    Du durchschaust andere.
    Leider bist du damit ein Einzelfall.
    Die breite Masse ist so schlau wie 3 Meter Feldweg.
    Ich würde grob sagen: 2 von denen ist einer von uns hier.

    Klingt überheblich? Mag sein. Ich bleibe bei der ameinung bis mich die Schafherde da draußen widerlegt. Und dafür bin ich durchaus offen. ;-)

  5. #45
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    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Das ist eine "Grundunzufriedenheit".
    Die Leute haben Sorgen und Zukunftsängste. Und wenn ich mir die Wirtschaft und die Welt generell so angucke weiß ich, warum ich seit Jahren so Elend am nörgeln bin.
    Da könnte man in der Tat zum Misanthropen werden.

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Und kann ich was ändern? Ne!
    Blödsinn. Aber genau diese weit verbreitete und ins Gehirn eingeimpfte Ansicht sorgt dafür, dass sich viele ungerechte und unsoziale Dinge und Zustände dauerhaft etabliert haben und nicht ändern werden.

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Akzeptanz hieße sich mot dem ist Zustand abfinden. Auch blöd. Also versuche ich menschlich zu sein und humanitäre Werte zu leben und rege mich immerzu über die Leute auf, die ihren Frust nicht bei sich lassen können oder zumindest dort, wo der Frust hingehört, anstatt den an mor auszulassen, die einfach bloß ihre Ruhe will.

    Weißt schon: halt so Leute die einem im Supermarkt mit dem Wagen in die Hacken fahren.

    Oder Rentnernachbarn, die einen Sonntags um 19 Uhr den Schreck des Lebens einjagen, weil sie im Keller unter deiner Wohnung mit der Schlagbohrmaschine Löcher bohren...

    Solche Subjekte halt.
    Regst Du Dich auch über Leute auf, die eine Strecke lieber mit 500m Umweg fahren als Du fahren würdest? Über Leute, die nach Deiner dritten Erklärung einen Sachverhalt noch immer nicht verstanden haben? Über Leute, die lieber jammern, meckern und nörgeln, statt etwas zu tun?

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Ich hab mich ja schon immer gefragt, warum denn keiner mal netter ist zu den anderen wenn sich doch JEDER darüber beschwert wie unglaublich unhöflich alle anderen angeblich sind?!

    Wenn jeder einen Schritt täte... Aber das nennt man wohl Utopie ;-)
    Schön paradox, oder? Wenn jeder von sich denkt, er wäre ein netter Mensch und alle anderen doof - müssten dann nicht eigentlich alle doof oder alle nett sein?

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    @Doofi

    >>Das funktioniert nur vorne und hinten nicht, denn diejenigen, die viel bewerten und kritisieren, werden in vielen Bereichen ganz schnell mit dem "zeig erst mal deine Leistungen, bevor du hier so vom Leder ziehst" konfrontiert.<<

    Nein. Werden sie eben NICHT!
    Doch. Oft genug erlebt und gesehen.
    Bestes Beispiel: Foto-Forum. Kritisiere dort mal Fotos von "etablierten" / "angesehenen" (im Foto-Forum) Fotografen oder Fotos, die (fast) nur Lob bekommen. Es dauert maximal 5 Antworten, bis der erste daher kommt und Dich persönlich angreift, dass Du gefälligst zeigen sollst, dass Du es besser kannst. Ironie, wenn Du es tatsächlich besser kannst. Gibt nur keiner von denen zu, denn man hat sich auf Dich eingeschossen. Gibt es in anderen Foren zu anderen Themen ebenfalls.

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Du gehst von dir aus, das ist dein Fehler.
    Ich gehe hier aber nicht nur von mir aus, sondern auch von dem, was ich als Unbeteiligter sehe und erlebe.

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Du bist intelligent und reflektierst dich.
    Du durchschaust andere.
    Leider bist du damit ein Einzelfall.
    Die breite Masse ist so schlau wie 3 Meter Feldweg.
    Ich würde grob sagen: 2 von denen ist einer von uns hier.
    Es gibt durchaus ein paar mehr Einzelfälle, und 2:1 ist m.E. eine optimistische Schätzung.

    Zitat Zitat von Channah Beitrag anzeigen
    Klingt überheblich? Mag sein. Ich bleibe bei der ameinung bis mich die Schafherde da draußen widerlegt. Und dafür bin ich durchaus offen. ;-)
    Die Widerlegung wird m.E. nicht eintreffen. Man muss nur mal darauf achten, was "auf der Straße" so geredet wird, wie gehandelt wird und welche Meinungen "die Leute" bei mehr oder weniger seriösen Meinungsumfragen vertreten. Da wird einem teilweise Angst und Bange, aber auch schon mal richtig schlecht.
    Was kann man (Du, ich) dagegen tun? Ich weiß es nicht. Es gleicht einem hoffnungslosen Unterfangen, einem Kampf gegen Windmühlen, der sehr oft einfach nur frustrierend ist.

    Aber ich weiß auch: Jammern, meckern und nörgeln hilft nichts. Absolut nichts. Im Gegenteil. Damit nervt man nur sein Umfeld, das einen auf lange Sicht als Dauernörgler gar nicht mehr ernst nimmt und als lästig empfindet.

  6. #46
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    Na ja,

    Es geht auch in der Politik heiß her. Es wird viel diskutiert. Die Geschichte mit Trump, die Flüchtlingswelle usw.
    Viele haben ihre eigenen Probleme. Auch dort wird jetzt viel geredet und diskutiert, gemeckert, geschimpft usw.


    Mir ist wieder was von früher eingefallen. Als Kind hatte ich einige Kinderbücher gelesen, wo es in den Erzählungen um die Sklaverei in der USA ging.
    Der Krieg zwischen den Südstaaten und den Nordstaaten kam auch daher. In den Nordstaaten wahr mehr Industrie. Die Sklaven bekamen kein Geld um Waren und Produkte zu kaufen, was sich mit der Industrialisierung nicht vertrug.
    In den Südstaaten waren die großen Plantagen. Tabakplantagen und andere. Hier wurde wieder Sklaverei betrieben. Daher kamen auch die vielen Schwarzafrikaner. Sie kamen nicht freiwillig, sie wurden aus Afrika mit den Schiffen nach der USA verschleppt.
    Irgendwie aus der Vergangenheit besteht so viele Ungerechtigkeit in der USA. Die USA hat immer noch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen.

    Wie demokratisch ist die USA?


    In der Antike war Sklaverei und wurde Sklavenhandel betrieben. Mit dem Zusammenbruch der Antike und dem Beginn der Feudalzeit endete die Sklaverei. Das Lehnswesen im Feudalismus wurde wie eine Gewinnbeteiligung eingeführt.


    In der USA muss sich noch viel ändern, ist mein Eindruck.



    gruss mops

  7. #47
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    Es gibt ja nicht nur die beiden Varianten a) still zu leiden oder b) streiten, gegenhalten. Es gibt auch Menschen, die das Leben nicht als lebenswert empfinden, wenn sie zwischen den beiden Varianten Leiden und Gegenhalten wählen müssen, weil sie beides (sowohl das Leiden, wie auch ständiges Streiten) verabscheuen. Sie sagen sich, wenn die Lebenssituation aktuell ohnehin Mist ist, kann ich auch 10 Jahre in die Tonne kloppen, z.B. durch unentwegte Arbeit, nach Feierabend geht`s zum Zweitjob. Irgendwann haben sie ihre eigene Existenz oder ihr eigenes frei stehendes Haus und müssen keinen Stress mehr mit prekären Arbeitsverhältnissen oder streitfreudigen Nachbarn austragen. Dies bitte nicht wörtlich nehmen, es soll lediglich als Beispiel dienen, denn Menschen verarbeiten dauerhafte Lebensbeeinträchtigungen ja ganz unterschiedlich. Auch im Beispiel Supermarkt gäbe es Alternativen. Wenn man zu anderen Zeiten einkauft (beispielsweise früh morgens), ist ein ganz anderer Typ Kunde im Supermarkt, das Klima ist freundlich. Keine genervten Leute, kein Gedrängel, keine Streitereien um die Reihenfolge in der Schlange beim Bäcker etc. Ein weitere Variante zur Vermeidung unnötigen Ärgers wäre, die Orte zu meiden, an denen sinnlose persönliche Kappeleien und Streitereien oft vorkommen, wie etwa in sozialen Netzwerken. Die Menschen tun sich nichts Gutes, wenn sie via Internet mit Wildfremden distanzlos und persönlich herum streiten. Wenn ein Mensch so etwas jahrelang macht, gewöhnt er sich an das Klima und es wird ein Teil von ihm selbst.
    Geändert von Arbeiter (11.01.2017 um 08:38 Uhr)

  8. #48
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    Es geht noch um ein anderes Problem!
    Meinungsfreiheit!

    Es spielt sich nicht mehr alles im Elternhaus ab.
    Der Jugendliche bekommt schon früh mit, dass es unterschiedliche Meinungen gibt.
    Der eine sagt "A", der nächste "B" und ein anderer "C"

    Diese unterschiedlichen Meinungen sind verwirrend.
    Die Belehrungen der Eltern sind auch damit verbunden, dass ihre Meinung stimmt. Sie lassen keinen Zweifel zu. Es stimmt alles! "Nichts in Frage stellen!"

    Das akzeptieren von Meinungsgegensätzen.
    Durch die Pressefreiheit, geht es wohl auch immer mehr darum, dass jeder seine eigene Meinung hat.
    Besonders für den Jugendlichen geht es immer mehr darum, seine eigene Meinung hat, um mit den Meinungsgegensätzen fertig zu werden!

    "Was meinst du?"
    Die Frage nach der eigenen Meinung.
    Diskutieren will gelernt sein.


    gruss mops

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