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Thema: medikamenten/drogensucht wie kann ich helfen?

  1. #1
    Neuling
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    Standard medikamenten/drogensucht wie kann ich helfen?

    hallöchen,
    bin ganz verzweifelt....mein bester freund ist wahrscheinlich depressiv und medikamentenabhängig(holt sich heimlich beim arzt rezepte für tramal und benzodizepine) vor 1 woche hatte er auch erstmalig einen krampfanfall.er schweigt und und verdrängt das alles,streitet ab oder macht dicht.ich komme nicht an ihn heran ,er zieht sich oft auf dem freundeskreis zurück und "knallt" sich zu haus mit tramal oder beruhigungsmitteln zu.....
    kann ich ihm irgendwie helfen??wie redet man mit so einem verkapselten menschen,das er nicht gleich wieder zu macht???
    über tipps würd ich mich freuen lg martina

  2. #2
    Schreiberling
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    Hallo,

    ich würde ihm sagen,dass du dir sorgen machst und du das gefühl hast,dass er sich verändert hat.

    Vielleicht, kannst du schonmal beratungsstellen herraussuchen um ihm anzubieten, mit ihm dort hin zu gehen.

    Liebe grüße licht

  3. #3
    Neuling
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    Standard alles schon gemacht

    hallo,
    das hab ich alles schon gesagt,er wiegelt aber immer ab,es gehe ihm gut,alles schön und zum arzt etc. will er gar nicht erst hin.....wozu denn auch,es ist ja nix......ich glaube auch,das er teilweise auch lügt,um uns zu beruhigen und zu munde zu reden....

  4. #4
    Sophia-Charlotte
    Gast

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    Hallo goazauber,

    ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am einfachsten ist, dem anderen zu sagen, dass man ihn und die Situation so annimmt und liebt, wie sie ist.
    Das man ihm anbietet, immer ein offenes Ohr und eine helfende Hand zu haben, wenn er es denn möchte, aber mehr auch nicht.

    Wenn man handelt, passiert es leicht, dass man den Gegenüber in eine Defensivhaltung bringt. Überspitzt gesagt, "überfährt" man ihn mit dem eigenen Aktionismus. Meiner Erfahrung nach, bewirkt dieses jedoch das exakte Gegenteil vom Beabsichtigten: der andere zieht sich als Selbstschutz noch weiter zurück, fühlt sich vielleicht in der Sicht bestätigt, dem Leben und seinen Anforderungen nicht gewachsen zu sein.

    Änderung kann nur er bewirken, denn es ist sein Leben, seine Entscheidungen. Irgendwann wird er, wenn nicht aus Eigen- oder Fremdgefährung gesetzlich eingegriffen werden muss, Entscheidungen treffen müssen: wie soll mein Leben weiter verlaufen? Habe ich das Ruder in der Hand oder Depression und Sucht? Will ich etwas verändern? Was will ich ändern und wofür? Und als letztes, wie kann ich es ändern, wenn ich es denn will und wer oder was kann mir dabei behilfleich sein?

    Steh zu ihm, aber lass nicht zu, dass aus seinen Problemen zu 100% auch deine werden!

    Liebe Grüße,
    Sophia

  5. #5
    Schreiberling
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    Hallo,


    mhh,das ist eine schwierige situation.

    Ich glaube,dass er sich nicht helfen lassen wird, wenn er seine Probleme nicht als Problem sieht.

    Vielleicht kannst du ihm nochmal sagen,dass du dir sorgen machst und das er sich verändert hat und das dir aufgefallen ist,dass er zu viele medikamente nimmt und das nicht gut für ihn ist.

    Hat er momentan viel stress oder irgendwelche anderen Probleme?
    Weil eigentlich, müsste es ja ,einen grund für so viele Tabletten geben.

    Liebe grüße licht

  6. #6
    Neuling
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    danke an alle für die tipps....das mit dem sorgen machen ist sone sache,wir wohnen nämlich zusammmen....er hatte auch ne schwere kindheit mit psychischer und körperlicher gewalt,seine mutter wurde auch vom vater misshandelt,ganz miese sachen sind da abgelaufen....

  7. #7
    Schreiberling
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    Hallo,

    oh weia!

    Mhh ich denke,dass man dann ja vielleicht sogar verstehen kann,dass er jetzt tabletten nimmt und sich zurückzieht.
    Ich kann mir vorstellen,dass er seine Kindheit noch nicht verarbeitet hat und um nicht an seine Kindheit zu denken oder an andere dinge die doof gelaufen sind schmeißt er sich eine pille ein.
    Aber ich denke, geade dann ist es für ihn wichtig eine Therapie zu machen.

    liebe grüße licht

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