Hallo,
erstmal kurz zu mir... ich heisse Micha, bin 25 Jahre alt, ich habe mich entschieden hier mitglied zu werden, weil mir mehr und mehr auffiel das es mir nicht mehr möglich ist offen über mein Problem zu reden, insbesondere mit freunden oder Familienangehörigen.
Im Jahr 2002 wurde mein Bester Freund Gerd wärend verrichtung seines Polizeidienstes brutal und heimtückisch erschossen, wir gingen durch dick und dünn, waren praktisch unzertrennbar durch ihn bin ich das, was ich heute als Mensch darstelle.
Anfangs war es trauer und wut, verzweiflung, als er da lag, blutüberströhmt, ich wusste nichts mehr,in den ersten paar tagen nicht mal wer ich war.
Mit der zeit fingen andere sachen an, schlaflosigkeit,albträume,agressionen,verlieren von interessen meiner hobbys die ich früher sogar sehr gern machte, ich fand mich nicht mehr wieder, es wurde immer schlimmer und schlimmer, heute erkenne ich mich nicht mal mehr selber wieder,obwohl es schon jahre her ist, ich versuchte immer so gut es ging damit umzugehn,doch ich kann es nicht, ich verlor das lachen und zu gleich vergas ich wie man weint, ich kann nicht mehr weinen und ich weiß nich warum versuche immer hart zu sein, mir nichts anmerken zu lassen, doch es gelingt mir sehr schlecht, lasse meine täglichen launen an meinen lieben aus, nicht körperlich, aber verbal, kann mich selber garnicht mehr ertragen, alles überfordert mich, sogar meine kinder, habe kaum noch geduld für sie, keine lust mehr mit ihnen was zu unternehmen, es ist als wenn jemand anderes in mir ist, ich war so nicht, ganz im gegenteil.
Als dann vor 2 Jahren wieder eine Polizistin erschossen wurde, kam alles wieder brutal hoch..und ich sank noch tiefer, ich weiß nur das ich so nicht weiter machen kann und will...


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