Hallo allerseits
Ich suche verzweifelt Hilfe, Ratschläge, Hoffnung.
Mein Freund, mit dem ich seit 6 Jahren zusammen bin und den ich über alles liebe (umgekehrt ist es genauso) hat vor 2 Monaten eine Psychose erlitten - war kurz in der Klinik (wo m.E. sehr wenig für ihn getan wurde) und nimmt inzwischen Medikamente (kleine Dosis), die jedoch nicht zu wirken scheinen. Die Verfolgungsängste bzw. der Verfolgungswahn und das Misstrauen ALLEN (ausser mir) und ALLEM gegenüber lassen nicht nach. Jede Person, jede Situation ist für ihn eindeutig gegen ihn gerichtet und will ihm schaden, ihn beeinflussen. Selbst seiner Familie traut er nicht. Ich weiss nicht mehr weiter - endlose Diskussionen führen zu nichts; er ist überzeugt, dass alles was er erlebt Wirklichkeit ist. Jetzt beginnt er schon, mir zu sagen, ich MÜSSE ihm glauben, sonst könne unsere Beziehung schwer aufrechterhalten werden. Da ich viele Bücher gelesen habe, verhalte ich mich ihm gegenüber vertrauensvoll, höre ihm zu, versuche, ihm Gegenargumente zu liefern usw.
In 10 Tagen (!!!) hat er einen ersten Besuch bei einem Therapeuten, vermutlich wird er dem eh nichts von seinen Wahnvorstellungen (sorry, seiner Realität) erzählen - da natürlich auch der Therapeut "da mit drin ist".
Hat jemand einen Rat für mich? Soll ich ihm klipp und klar sagen, dass er Psychose hat, die ihm seine Welt so erscheinen lässt und zwar nur ihm?
Hoffe auf einen Lichtblick...
Danke!![]()


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