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Thema: Mein Leben und ich…

  1. #1
    Neuling Avatar von Sternenlicht
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    Unglücklich Mein Leben und ich…

    heute ist mal wieder ein Tag wo es mir schlecht geht, lag den ganzen Tag im Bett! Ich bin total gefrustet über mein Leben! Alles läuft schief, nichts klappt, Probleme über Probleme begleiten mein Leben, immer ist was Neues was mich aus der Bahn wirft, nie habe ich mal Glück immer nur Pech! Das geht schon seit Jahren so, und genau genommen hat mein Pech schon bei meiner Geburt angefangen, denn da ging auch schon einiges schief und das zieht sich immer weiter durch mein Leben.

    Probleme mit der Familie, mit dem Partner, mit Freunden, finanziell, beruflich, gesundheitlich… eigentlich in allen Bereichen meines Lebens! Ich fühle mich erdrückt und überfordert und weiß nicht mehr wie es weitergehen soll. Mein Leben ist ein einziger Kampf und ich habe keine Kraft mehr! Sicher werde ich immer weiterkämpfen, aber irgendwie nimmt es nie ein Ende. Immer wenn ich denke ich habe jetzt einen Schritt nach vorne geschafft, dann passiert etwas und ich werde wieder zurück gestoßen. Es wird immer noch einer oben drauf gesetzt, es ist nie Land in Sicht!

    Im Moment habe ich wieder eine sehr schlechte Phase, in der ich keine Kraft mehr zum kämpfen habe. Ich bin seit über einem halben Jahr krank und dadurch sind wieder jede Menge neue Probleme entstanden und ich bin total zurück geworfen worden! Wozu kämpfe ich dann?
    Es kommt ja doch immer was Neues was alles kaputt macht.

    Ich möchte doch einfach nur ein stinknormales Leben haben: Job, Familie, Freunde und so weiter… aber erreicht habe ich in meinem Leben so gut wie gar nichts! Ich stehe immer wieder am Anfang und habe Angst dass ich auch nie etwas erreichen werde in meinem Leben. Irgendwann bin ich alt und blicke auf ein trostloses Leben zurück! Aber ich habe einfach keine Kraft um aus diesem Sumpf raus zukommen und dem Teufelskreis zu entkommen. Wie denn auch?

    Ich bin so depremiert und verzweifelt und fühle mich so alleine, bin ich im Grunde ja auch, weil mir dabei keiner helfen kann! Das ganze Leben überfordert mich einfach total, zumindest im Moment ist es extrem!

    hmm… jetzt habe ich viel geschrieben, aber irgendwie ist auch das total nichtssagend…

    Sorry fürs zulabern… aber zumindest raus musste es mal…

    Sternenlicht
    Es ist besser, ein Licht anzuzünden,
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  2. #2
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    Hallo Sternenlicht!

    Als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich schon, daß ich das geschrieben haben könnte. Du hast wohl ziemlich viel erlebt.Auch ich springe immer vom Regen in die Traufe. Empfinde mein Leben als Hölle. Und klar weiß ich, daß es Milliarden Menschen beschissener geht, als mir. Demnächst werde ich wahrscheinlich berentet. Bin auch krank und werde mich voraussichtlich nicht wieder erholen.
    Ich bin chronisch suizidgefährdet. Im Prinzip stehe ich jedesmal, wenn ich down bin auf dem Leuchtturm und schaue runter. In mir wächst dann immer die Freude ,wenn ich mir vorstelle ,wie ich fliege und dann alles vorbei ist. Es ist echt ein saumäßig gutes Gefühl.
    Aber ich klettere immer wieder runter und kämpfe.Wie du habe auch ich schon alles durch, was man so erleben kann. Und sicher kann ich nicht mehr das erreichen, was ich mal hatte, aber trotzdem erlebe ich jedesmal einen Sieg, wenn ich von ganz unten ein kleines bißchen hochgeklettert bin.

    Du hast geschrieben, daß du auch Schritte nach vorne machst. Sehe diese als Siege und als Motivation an, wenn du mal wieder durchhängst. Erinnere dich an das, was du geschafft hast. Das Leben scheint enerell eine Achterbahn zu sein. Bei manchen ist sie relativ unspektakulär und bei anderen ist sie mit Loopings ausgerüstet und irgendwelchen anderen Effekten. Und gerade nach so einer Fahrt hat man etwas erreicht und man kann viel erzählen. An so einer Erfahrung wächst man letztendlich.

    Du hast ja geschrieben, daß du auch krank bist. Machst du dir nicht auch Gedanken über Sachen, über die andere in deinem Alter nicht nachdenken? Man wird irgendwie "weise". Es sind gerade solche Leute, die etwas erreichen, die bewundernswert sind. Ich finde es schöner bei jemanden zuzuhören, der durch Berg und Tal gegangen ist, als bei jemanden, der alles in den Schoß geworfen bekam.

    Das ist alles nur ein schwacher Trost, aber man kann alles von mehreren Seiten sehen. Ich möchte dir nur mal eine andere Sichtweise zeigen

    Jamie

    "Den Krieger in dir ,besiegen sie nicht!"
    Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken riechen.

  3. #3
    Neuling Avatar von Sternenlicht
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    Hallo Jamie!
    Danke für Deine Antwort! Dein erster Satz hat mir schon gut getan, zu wissen das auch jemand anders sich so fühlt wie ich! In Bezug auf durchgemacht haben, ja schon einiges, aber als ich gestern hier einige Beiträge geschrieben habe ist es mir nochmal verstärkt aufgefallen bei was ich eigentlich alles mitreden kann weil ich es auch erlebt habe! Irgendwie traurig so ein Leben zu haben! Aber Du hast auch Recht, es gibt Millionen Menschen denen geht es viiiiiiiiiel schlechter als mir, ich versuche auch immer daran zu denken, aber in seinem eigenen Leid findet man schon alles schlimm genug und unerträglich. Es tut mir sehr leid, dass Du so krank bist das Du Dich nicht mehr erholen kannst. So schlimm ist es bei mir nicht, ich werde wieder auf die Beine kommen, aber es hat sich alles so unendlich hingezogen und das hat mich fertig gemacht. Habe auch viel Selbstvertrauen dadurch verloren. Ich hoffe, dass Du immer wieder von dem Leuchtturm runter kommst, denn das ist es nicht wert, weil Dein Leben und Du trotz allem was wert bist! Mein Leben bedeutet mir schon viel, aber es ist so verdammt anstrengend und quälend manchmal. Suizidgedanken hatte ich früher auch oft, aber tatsächlich würde ich es nie wagen! Versuch doch mal den Leuchtturm als wunderbare Möglichkeit der Kraftschöpfung zu sehen, wenn Du dort oben stehst, ganz alleine in die Welt hinaussiehst und eine frische Briese Meerluft geniessen kannst! Es haben nicht viele Menschen die Möglichkeit so einen wunderbaren Ausblick zu geniessen. Ja und wie Du sagst, dann hat man auch wieder neue Kraft weiter zu kämpfen. Irgendwo bekomme ich die Kraft auch immer her. Alleine wegen meinen Tieren möchte ich schon nicht aus dem Leben gehen, weil ich sie vermissen würde und sie nicht alleine lassen möchte.
    Du sagst die Schritte nach vorn als Motivation zu sehen! Ja schon, aber was nützt es denn wenn diese Schritte nach vorn schon wieder von etlichen Schritten zurück untergegangen sind und die Schritte nutzlos waren weil man wieder am Anfang steht!?? Und Achterbahn fahren hasse ich, ich will aussteigen aus der Achterbahn und lieber zu Fuß einen geraden flachen Weg langgehen!
    Das ich "weise" bin kann ich leider von mir nicht behaupten, sonst würde ich ja nicht immer wieder so viele Fehler im Leben machen. Aber ich denke schon ziemlich viel nach über alles mögliche, eigenlich zu viel über die unmöglichsten Dinge! Ja Du hast schon Recht, wer viel erlebt hat auch einiges an Erfahrungen und Berichten zu bieten, aber man sollte auch draus lernen. Und das bekomme ich wohl nicht ganz hin. Ich habe einfach das Gefühl aus diesem Kreislauf nicht rauszukommen und nie ein glückliches Leben haben zu können.
    Es tut gut mal überhaupt über all das reden zu können, denn von anderen wird man ja dann für verrückt erklärt!
    Viele Grüße
    Sternenlicht
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  4. #4
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    Moin Sternenlicht!

    In meinem letzten Beitrag habe ich zuviel von mir erzählt und somit deine Probleme überdeckt. Das wollte ich nicht. Ist mir erst jetzt nach deinem Thread aufgefallen. Ich selbst mag es ja auch nicht, wenn ich mein Leid klage und dann irgendeiner mein Gesagtes toppt. So verfällt ja mein Leid im Nichts... Soll heißen, wenn ich Kopfschmerzen habe, will ich nicht hören, wer das noch hat... Sorry!

    Du bist ziemlich down und hast dein Selbstvertrauen verloren. Dein Leben ist eine Achterbahn, soll aber eben sein. Du machst Fehler, kannst aber nicht aus ihnen lernen. Du wirst nie aus diesem Kreislauf hinauskommen und nie ein glückliches Leben haben...


    Manchmal ist ein Rückschritt auch ein Fortschritt. Soll heißen, daß man den Rückschritt auch als Anlauf nutzen kann. Ich erkläre das mal an einem Beispiel aus meinem Beruf. Mir fällt gerade nichts anderes ein.
    Ich bin Physiotherapeutin und da muß ich manchmal einem Patienten Schmerzen zufügen, ihm gehts also schlechter, als vor der Behandlung (=Rückschritt) Der Körper reagiert dadrauf und wehrt sich gegen die Entzündung, die ich gesetzt habe (=Anlauf). Durch diese Reaktion werden die Schmerzen besser und schließlich geht es dem Patienten besser, als vor der Behandlung. Er ist wieder gesund.
    Jetzt weiß ich ja nicht, in welchen Bereichen du Rückschritte gemacht hast ,aber kannst du diese nicht auch mal als Anlauf nutzen? Denk mal drüber nach

    Es gibt noch eine andere Theorie: Manchmal ist ein Rückschritt auch ein Zeichen dafür, daß man den falschen Weg eingeschlagen hat. Vielleicht gehst du immer in eine Richtung, die gar nicht deine ist. Auch wieder etwas, wo man drüber nachdenken muß...

    Dann ist es so, daß man sich selbst mit irgendetwas, was man sich einredet, daß Leben unnötig schwer machen kann. Du hast ja geschrieben, daß dein Leben NIE glücklich sein wird. Aber wie soll es auch anders werden, wenn du selbst nicht daran glaubst? Für dieses Phänomen gibt es einen Oberbegriff: self-fulfilling prophecy (=selbsteingeredete Prophezeihung)
    Sag dir doch mal : "Ich werde ein glückliches Leben haben!" und das 100mal am Tag.Immer wieder. Auch wenn du mal wieder einen Fehler gemacht hast. Akzeptier ihn einfach, aber zieh dichnicht an ihm runter. Nimm ihn eben als Anlauf und sag dir "Ich mache es besser!"
    Du wirst merken, wenn du positiv über dich und das Leben redest, wird dein Selbstvertrauen auch wieder besser. Ich sage mir morgends auch immer "Wow, du bist gut, so wie du bist!"

    Liebe Grüße zurück
    Jamie
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  5. #5
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    Hallo Jamie!
    Nein nein, kein Problem, ich finde es in Ordnung wenn jemand auch mir seine Probleme erzählt und mir sagt wie es ihm geht oder wie er damit umgeht. Denn aus den Problemen anderer kann man auch immer was lernen und sieht das man nicht alleine mit seinen Gefühlen da steht.

    Also das mit dem Anlauf nehmen ist ansich eine gute Sichtweise des Rückschrittes, ja habe ich noch nicht drüber nachgedacht. Aber was wenn der Rückschritt ein totales aus war? Also zum Beispiel habe ich bevor ich krank geworden bin eigentlich einiges erreicht: Unabhängigkeit, Guten Job mit Nebenjob, Freunde, Freizeit, Regelung von Schuldenproblemen und so weiter... durch die Krankheit ist jetzt alles wieder anders: finanzielle Probleme wieder neue, dadurch Abhängigkeit von anderen, Jobs verloren, Freunde verloren, keine Freizeitaktivität mehr und was mein Selbstvertrauen sowie Selbstbewusstsein betrifft ist es auch im Keller. Jetzt muss ich wieder in allen Bereichen komplett neu anfangen! Ich bin total unzufrieden mit mir und meinem Leben in jeder Hinsicht. Klar versuche ich immer positiv zu denken: wenn Du erst mal in Reha warst wird s schon wieder... aber ich bin mir da nicht so sicher...

    Ja das mit dem Schritt in die falsche Richtung ist bei mir ja eigentlich immer so, weil ich ja nie ans Ziel komme. Ich fühle mich auch immer so, dass ich nicht ich bin, also nicht so sein kann wie ich möchte. Dazu bin ich viel zu geprägt von allem irgendwie.

    Mit dem Positiv denken versuche ich wie gesagt immer, ich habe da auch ein tolles Buch, aber umsetzen kann ich es doch irgendwie nicht, es verinnerlicht sich einfach nicht bei mir. Im Grunde ist man ja auch seines Glückes eigenen Schmied (oder so?) also bin ich selber an allem Schuld weil ich es ja anders machen KÖNNTE, und genau da ist das Problem. Mich nimmt ja alles immer zu sehr mit und ich stecke den Kopf in Sand statt dann erst recht loszulegen. Es ist alles so schwer zu erklären, ich möchte so gerne ein komplett anderes Leben haben, kann es aber nicht umsetzen.

    Im Moment hab ich allein durch das kranksein nicht genug Kraft weil ich mich immer noch nicht fit fühle. Und abgesehen davon hat darunter mein Selbstbewusstsein und -Vertrauen so sehr gelitten das ich eh nichts mehr hinbekomme. Fühle mich hässlich und habe Ängste entwickelt die mich hindern irgendwas in Angriff zu nehmen.

    Naja, im Moment setze ich alle meine Hoffnung auf die Rehabilitation, ich warte auf die Bewilligung. Aber andererseits kann die Reha selbst auch nichts ändern, weil es ja alles immer noch an mir alleine liegt. Also sind wir wieder an diesem Kreislauf angelangt!

    Danke fürs zuhören... tut so gut drüber zu schreiben!

    Gruß
    Sternenlicht
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  6. #6
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    Hallo Lichtblick!

    Mit einem Teil aus deinem Thread hast du dir im Prinzip schon eine Antwort gegeben :
    "Ich fühle mich auch immer so, dass ich nicht ich bin, also nicht so sein kann wie ich möchte. Dazu bin ich viel zu geprägt von allem irgendwie."
    Das wäre etwas, was ich meinte mit "falscher Weg".

    Wie möchtest du denn sein? Und was hindert dich daran, so zu werden?


    Was du jetzt alles durch deine Krankheit erfahren mußt, ist erstens sehr viel und zweitens natürlich heftig. Aber die Leute, die du dadurch verloren hast, waren nie Freunde. Ich habe auch alle durch meine Krankheit verloren. Und im Nachhinein, nach längerem Überlegen, was man ja tut,wenn man krank ist, und was einen weise macht , mußte ich feststellen , daß ich nie Freunde hatte. Ich habe in einer Traumwelt gelebt. Freundschaften bestanden nie.

    Sieh deine jetzige Lage auch als Chance für einen Neuanfang. In dem du so bist, wie du immer sein wolltest, in dem du tust, was du immer machen wolltest und in dem du so zu lebst, wie du willst.

    Es ist immer schön zu lesen, daß du erkennst, daß alles an dir liegt. Nur schießt du leider immer das Wort "aber" hinterher. Du allein kannst etwas in deinem Leben bewirken. Und ich weiß ja nicht, was du für eine Krankheit hast, aber wenn du schon am Erfolg zweifelst, kannst du gleich zuhause bleiben.


    Was hälst du denn davon, wenn du mal krankheitsbegleitend eine Psychotherapie anstrebst? Da du Ängste hast, dein Selbstvertrauen im Argen liegt und vielleicht auch depressiv bist. Denk mal drüber nach. Es würde dir sicher helfen

    Jamie
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  7. #7
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    Hallo Jamie!
    So da bin ich wieder... sorry war ein bisschen im Ärzte-Stress

    Das mit dem so zu sein wie man möchte ist gar nicht so einfach, weil ich vielleicht auch gar nicht so bin wie ich gerne wäre! Ich möchte einfach jemand sein voller Power und Energie, fröhlich, spontan, unternehmungslustig, viele Freunde, Spaß, hübsch & attraktiv, einfach eine Powerfrau die jeder mag und die alles unter Kontrolle hat und Spaß im Leben hat! Schwer zu erklären wie ich gerne wäre! Jedenfalls anders... ganz anders! Ich bin lahm, kriege nichts auf die Reihe, habe so gut wie keine Freunde und so weiter...

    Sicher liegt es alles an mir alleine, das sehe ich auch so. Aber woher die Kraft nehmen alles umzusetzen! Im Moment habe ich halt immer die Ausrede: es liegt am kranksein, Du bist nicht fit, und nach der Reha wird alles anders! Mal abwarten vielleicht hilft es ja wirklich! Nein, ganz bestimmt wird es mir helfen!

    Eine Psychotherapie mache ich seit November oder Dezember übrigens schon wieder. Aber irgendwie hat es mir bisher nicht viel gebracht, also komme im Moment da nicht weiter weil es nicht intensiv genug ist. Ich denke da bringt die Reha mit 4 Wochen und dann täglich schon mehr! Aber ich werde weiter Therapie machen!

    Ich danke Dir fürs zuhören! Ist doch besser seinen Frust von der Seele zu schreiben als im Bett zu liegen und vor sich hin zu trauern übers Leben! Im Moment geht es wieder ein wenig besser, zumindest denke ich nicht jeden Tag dran wie blöd ich mein Leben finde, und sage immer es wird besser nach der Reha! Man muss ja auch immer ein wenig Geduld haben!

    Lieben Gruß
    Sternenlicht
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  8. #8
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    Hallo Sternenlicht!

    Du hast sehr viel geschrieben,was du gerne ändern würdest, also wie du gerne sein würdest...
    Ich bin mal umgezogen und weil ich möglichst schnell alles einpacken wollte, habe ich meine ganzen Bücher in einen großen Karton gepackt, möglichst sortiert, damit auch alles reinpaßt... Als ich diesen großen Karton dann wegtragen wollte, mußte ich feststellen, daß der viel zu schwer war.
    Und so mußte ich meinen Plan "Alles schnell einpacken" wieder verwerfen. Ich mußte mir kleine Kartons organisieren und dann diese mit Büchern füllen. Nur so konnte ich sie tragen...

    Auf dich bezogen: Du mußt nicht alles auf einmal ändern. Das ist viel zu schwer. Setz dir kleine Ziele und nähere dich denen mit kleinen Schritten. Nur so kannst du so werden, wie du es dir vorstellst.
    Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken riechen.

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