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Thema: Mein Psychotherapeut macht mir Angst...

  1. #1
    Neuling
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    Standard Mein Psychotherapeut macht mir Angst...

    hallo, allerseits!

    nach dem abi war ich ein par monate im ausland und habe dort einen pilz-tee getrunken (im nachhinein ist man immer schlauer...). ich hatte dan einen horrotrip der nach einer woche besser wurde das einzige was noch geblieben ist, ist das jetzt, 3 oder 4 monate spaeter ich mich im spiegel als monster sehe...
    nun sagte mir mein psychotherapeut (ich mach jetzt ne psychotherapie) heute, das mit dem monster im spiegel liegt daran das ich im laufe der zeit aggressionen in mich hineingefressen habe und das der "dampkessel platzen kann".
    danach kam ein vergleich mit meiner situation zu amoklaufern.
    dabei plannen amoklaeufer ihre tat doch und haben gewaltphantasien?


    im grunde genommen finde ich das die erklaerung sinn macht, ich bin jetzt aber irritiert und ich denke das jeder in dieser situation irgendwie besorgt sein wuerde, koennt ihr etwas dazu sagen?


    danke!


    EDIT:
    ok, ich denke mein beitrag hat viel flamming und troll potential.
    vieleicht sollte ich meine frage praeziser stellen:
    warum sehe ich mich im spiegel als monster? ist das ueberhaubt irgendwie psychologisch erklaerbar?
    Geändert von hallo (05.07.2010 um 22:00 Uhr)

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    vielleicht fühlst du dich schuldig und siehst nur ein Monster im Spiegel wegen einer bestimmten tat die du vollbracht hast. Und das du mit dir selber nur unzufrieden bist, aber sicherlich Dinge die du selbst ändern könntest wenn du dich ein bisschen bemühst.

    Würdest du dich selbst als Aggressiven Menschen sehen der seine Umwelt vollkommen verachtet und kommt dir das Leben vollkommen sinnlos vor?

    Wahrscheinlich nicht.. ich glaube nicht das du ein Potenzial zu einem Amokläufer hast. (ICH HABE ABER AUCH NICHT STUDIERT!)

    [Wenn dir der Beitrag auch nur geringfügig Geholfen hat freue ich mich sehr darüber und wenn nicht habe ich hiermit versucht ein Beitrag zu leisten]

  3. #3
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    Standard

    das mit dem schuldig sein war auch mein erster gedanke aber ich kann mir absolut nichts denken worauf ich schuldig sein koennte. hoechstens das ich nie wirklich erfolg bei maedchen hatte... aber ich glaube nicht das das der grund ist.

    aggressiv bin ich ueberhaubt nich, eher das gegenteil. sinnlos ist das leben nicht, vieleicht schon, also ich glaube nicht an einen sinn im leben, aber ich weis was ich will.

    das ich kein potential zum amoklaeufer habe, davon bin ich fest ueberzeugt ich wuesste ueberhaubt keinen grund damit ich... ich kann das wort ich und amoklauf nichtmal so nah in eine satz ertragen (-:
    ich bin nur extrem irritiert in bezug auf das was mir mein psychotherapeut gesagt hat...

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Osterinsel
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    Standard

    Hallo hallo!


    Mein erster Gedanke war: Flashback, aber das Thema wirst Du ja auch mit Deinem Therapeuten schon durchgekaut haben, sonst hättest Du es ja hier nicht in den Zusammenhang gebracht.

    Vermutlich interessiert den Therapeuten, warum Du von allen möglichen "Halluzinationen" ausgerechnet Dich als Monster siehst.
    Der Zusammenhang zwischen unausgelebten Aggressionen und dem Monster in sich, das ja nur größer wird, wenn man den Druck nicht abläßt, liegt natürlich nahe.
    Ich glaube nicht, daß Dich Dein Thera für einen potentiellen Amokläufer hält (und das ist ja Deine Angst, oder?), sondern daß er einen bildhaften Vergleich gesucht hat, der Dir die Situation verdeutlicht. Angestauter Druck führt zur Explosion, so wie bei einem Amokläufer, der irgendwann ausrastet.


    Solche "Mißverständnisse" zwischen Therapeut und Klient sind unglaublich wichtig für den therapeutischen Prozeß, denn so hast Du die Gelegenheit( die Du unbedingt ergreifen solltest, sonst ist die Chance vertan), Deinen Therapeuten zu fregen: Hey, was haben sie mit der Amokläufergeschichte gemeint, jetzt hab ich irgendwie Angst gekriegt, ich laufe irgendwann Amok!
    Dadurch versteht der Therapeut Dich und Deine Denk- und Wahrnehmungsprozesse nicht nur besser; vor allem hilft es, Vertrauen und eine Beziehung zwischen Euch aufzubauen.
    Andernfalls läufst Du vielleicht ewig mit der Frage herum: Oh Gott, bin ich vielleicht WIRKLICH ein Monster?
    Nichts ist wichtiger, als in der Therapie immer wieder nachzufragen: Was meinen Sie damit? Meinen Sie das und das, oder hab ich das mißverstanden?
    Nur so kommt man vorwärts, sonst sammelt man nur lauter abstruse Ideen an!


    Liebe Grüße von der Osterinsel!
    "Life is intrinsically, well, boring and dangerous at the same time. At any given moment the floor may open up. Of course, it almost never does; that’s what makes it so boring.” ~Edward Gorey

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Osterinsel für den sinnvollen Beitrag:

    Lilli 2010 (08.07.2010)

  6. #5
    Neuling
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    Standard

    hallo Osterinsel!

    danke fuer die antwort.
    ich meinte auch noch sowas aenliches wie: "sie vergleichen mich gerade mit einen amoklaeufer!?. aber amoklaufer planen ihre tat doch vorher". so weit ich mich erinnere kahm als antwort nichts spezifisches also werte ich das als ein "ja".
    ich glaube das war schon so gemeint, zumal ihr tonfall etwas sarkastisch und humorvoll war und sehr langsam gesprochen. auf jeden fall auf einer art die man sogar das ende der welt einigermassen verkraften wuerde. vieleicht wollte mir der therapeut auch mit der angst vor dem "monster" aufzwingen mehr aggressionen (im sinne vom durchsetzungsvermogen) zu zeigen (nur zu meinen besten, natuerlich).
    naja, im endeffekt fuehle ich mich jetzt besser, jetzt weiss ich wenigstens warum mein spiegelbild so.... ....monstroes ausieht (trotzdem denk ich mir jedes mal - hmmm..., so ganz normal ist das nicht ).
    nur zur kuriositaet, sind solche erscheinungen auch ohne drogenkonsum moeglich?
    Geändert von hallo (06.07.2010 um 00:32 Uhr)

  7. #6
    Verleger Avatar von Natz
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    Hallo Hallo
    Wie muss man sich denn das vorstellen? Was siehst Du denn im Spiegel?
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. #7
    Verleger Avatar von Waris
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    Hallo,

    was dir der Therapeut damit sagen wollte, kann nur er dir sagen! Es hat überhaupt keinen sinn, jetzt hier drüber zu spekulieren. Du projezierst deine Meinung rein und alle andern tun das auch. Da ist das Risiko sehr groß, dass etwas völlig anderes rauskommt, als das, was der Thera dir ursprünglich sagen wollte! Ich glaube ehrlich gesagt, dass du das mit dem Amokläufer ein bisschen zu wörtlich nimmst. Aber wie gesagt, 100 % kann nur er selber wissen.

    LG Waris
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  9. #8
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    Wahrscheinlich hat Waris recht.

    @Natz
    also ich sehe mein gesicht allerdings so verzerrt (augenbrauen angewinkelt, etc) das es unglaublich bedrohlich ausieht. interessant ist das die wirkung (eine besondere art von unglaublichen horror, bedrohung, aggresivitaet und gequaeltheit) nicht die austrahlung ist die, andere leute empfinden wuerde wenn man davon einen foto machen koennte und es ihnen zeigen wuerde.

    EDIT:
    das "monster" sieht wie nhemand aus der fuer viele jahre in isolationshaft warten wuerde und auf willkuerlicher art und weise gefoltert werden wuerde und deswegen frustriert und aggro ist. der gesicht-ausdruck koennte auch ausdruecken: "ich traue niemanden. habe angst vor mir. und lass mich in ruhe"



    kann mir nhemand sagen wie sowas zustande kommt?
    Geändert von hallo (06.07.2010 um 10:27 Uhr)

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