Mein Therapeut auf vier Pfoten
Als ich mich von meinem Partner, von dem ich über vier Jahre gemoppt wurde getrennt habe, zog ich aus. Ich verbarrikadierte mich regelrecht in meiner Wohnung, ging nur raus wenn es einen Grund da für gab. Arztbesuche, Einkaufen oder Ämter, sonst verbarrikadierte ich mich und sagte zu mir, das muß sich ändern. Lange überlegte ich schon immer, ob ich mir einen Hund anschaffen sollte, denn so etwas will gut überlegt sein. Ich beschloss mir diesen Traum zu erfüllen und kaufte mir einen kleinen Hund der von der Tötungsstation aus Spanien mit einem Alter von drei Monaten zu mir kam. Anfänglich gab es große Probleme, denn Paula wollte nicht Stubenrein werden, was sie heute aber ist. Mein Neurologe bescheinigte mir, das der Hund zu Therapiezwecken angeschafft wurde und für meinen Gesundheitszustand sehr wichtig sei. Mit dieser Bescheinigung wurde ich dann von der Hundesteuer befreit.
Heute ist meine Paula eineinhalb Jahre alt und Lebt bei mir sei April 2010. Ich bin fast nur noch unterwegs mit Ihr. Ich fahre mit ihr sehr viel in die Wahner Heide, mache Tagesausflüge mit ihr, komme mit vielen Menschen in Kontakt und habe einen Grund am Leben zu hängen, da mich mein Hund und mein Kater Zazou (6Jahre) mich brauchen und viel Freude geben.
Fazite: Ich bin unter Menschen, liebe meinen Hund und den Kater über alles, bin viel in der Natur die mir Kraft und Erholung schenk, brauche weniger an Medikamente und Lebe mittlerweile sehr gerne, ob wohl ich als Frührentnerin nichts zu Lachen habe. Meine Suiziedgedanken sind wie weg geblasen und kan mir ein Leben ohne meine Racker nicht mehr vorstellen.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren

Lesezeichen