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Thema: Mein vater und mein Unvermögen ihm gegenüber

  1. #9
    Neuling
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    Aber du musst es mal so sehen...wir haben jetzt deine Version der Geschichte gehört, und natürlich können wir sie auch verstehen, oder vielleicht sogar nachvollziehen. Aber die Leute die die Version von deinem Vater gehört haben sind natürlich ebenfalls davon überzeugt, dass er die Wahrheit erzählt. Und somit gibt es wieder die zweite Version der selben Geschichte.

    Wenn deine Existenz doch sowieso auf dem Spiel steht, weil so viele Leute zu dem Bekanntschaftskreis deines Vater stammen, dann kannst du auch diene materielle Existenz aufgeben, und woanders neu anfangen.

    Ansonsten wirst du immer wieder neue Enttäuschungen begegnen, und es wird alles andere als leicht werden.

    Ich weiß, dass ist leichter gesagt, als getan, aber vielleicht ist es die Beste Lösung für dich. Schließlich gehst du an der ganzen Geschichte ziemlich kaputt.

  2. #10
    Lill
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    Hallo,

    ich hatte eher diesen Absatz

    Bei meinem Vater regt mich nur ständig eines auf: Jedes mal wenn ich mit ihm zu tun haben muss, dann komme ich mir vor wie Heinrich IV. auf dem Gang nach Canossa. Immer bin ich der Bittsteller, der um irgend etwas betteln muss und mein Vater nutzt die Situation immer schamlos aus und lässt sich auch sehr lange bitten bis er reagiert. Früher hab ich wie oben schon geschrieben, immer wieder versucht an seinen "Geldbeutel ranzukommen" um ihm soviel wie möglich Geld aus der Tasche zu ziehen. Das habe ich aber zwischenzeitlich aufgegeben, weil ich mir dafür zu schade bin immer bei ihm betteln zu müssen.
    im Auge, als ich schrieb, lös dich von deinem Vater (und die Meinung seiner Bekannten, denn das ist dasselbe) und lebe dein eigenes Leben und höre auf, dir um das verlorene Geld Gedanken zu machen.

    Du musst nicht betteln, weder um Geld, noch um Anerkennung (bei seinen Bekannten oder über sie indirekt). Und insofern denke ich, macht es schon Sinn, dass du dich distanzierst. Ich denke, wenn das Thema Geld mal aus deinem Kopf ist, kannst du auch vielleicht einiges an Deinem Leben erkennen, wie die Psychologin dir schon vermittelte. dein Vater hat sich nicht richtig verhalten, das sehe ich auch so. Aber das ist gewesen und du musst heute damit klarkommen, das geht aber nicht, wenn immer wieder diese alten Wunden hochkommen.

    Vielleicht solltest du eine Therapie fortführen, damit du dir einmal klar darüber wirst, was dich so verletzt und wie du das für dich regeln kannst.

  3. #11
    Nachwuchs Autor
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    Hallo,

    ich glaube, ich hätte viel zuviel Stolz, als dass ich beim Vater um Geld betteln würde. Zeige ihm doch, das Dir das egal ist und Du selber in der Lage bist, das Geld für Deinen Lebensunterhalt zu verdienen.
    Gönne es ihm und wenn Du es verurteilst, dass er so hinter dem Geld her ist, dann mache es doch nicht genau so, wie er es tat.

    Gruss Thessa

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Thessa für den sinnvollen Beitrag:

    Mama Moni (22.01.2012)

  5. #12
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    Anscheinend geht dir einfach das Erbe nicht aus dem Kopf und dabei schreibst du, dein Vater wäre geldgierig gewesen .....nichts anderes bist du jetzt gerade auch !
    Auch wenn du es unter den Deckmantel der Ungerechtigkeit steckst die dir widerfahren ist, du machst dir immer wieder Gedanken wie sehr dir das Geld deiner Oma " geholfen" hätte eine gesicherte Existenz aufzubauen, die du jetzt anscheinend nicht hast ....
    Nun denn, wie willst du es bitte ändern was da passiert ist ? Die Großtante hat als Zeugin unterschrieben, das testament ist weg, die Frist zur Anzeige verstrichen, das Erbe ausbezahlt. Das sind Tatsachen die du nicht verändern kannst, Punkt.
    Du schreibst es geht dir eigentlich nur um dein "Ansehen" bei den Leuten die dich und deinen Vater umgeben ? Das diese im Irrtum wären wenn sie deinen Vater als "tollen" Menschen bezeichnen. Und das du nicht um deren Kontakt zu denen herumkommst, warum auch immer das so ist ...Muss ich nicht verstehen. Wenn mir andere Menschen blöde kommen, entferne ich diese aus meinem Umfeld. Und als Beispiel, der Wirt einer Dorfkneipe .... dann erteile ich denen Lokalverbot wenn sie nochmal das Thema meiner Familie erwähnen. Kommen dann keine Gäste mehr, mach ich meinen Laden dicht und suche mir woanders etwas neues, anderer Ort, neue Perspektiven !
    Sowieso das beste um aus dem Schussfeld herauszukommen. Weit weit weg von der Kacke und du hast Ruhe.
    Dein verbissenes, ich will mein Erbe was mir zusteht, hilft dir nicht weiter, du bekommst es nicht mehr, es ist zu spät,Punkt. Da kannste rütteln und schütteln, da geht nix mehr.
    Ist mir eh unverständlich wie man sich so von ein paar Euro abhängig machen kann und sich seelisch zermürbt deswegen ....Was ich mich ebenfalls frage, wieso kommen die Gedanken alle erst heute und nicht schon bei der Beerdigung deiner Oma ? Was hat dich damals daran gehindert zum Nachlassgericht zu gehen und das Erbe anzufechten ? Warum tat es deine Großtante nicht ? Sie war ja wie du schreibst Zeugin ? Es muss ihr doch auch wichtig gewesen sein, wenn sie den Willen deiner Oma kannte, das dieser umgesetzt wird nach derem Ableben ? Wieso ist sie nicht losgegangen und hat gesagt, hier stimmt was nicht ...Nein, sorry, aber deine Erklärung muss ich anzweifeln. Es wäre sowieso nicht so einfach gewesen deinen Vater zu enterben, das hätte alles von einem Notar beglaubigt werden müssen und vom Gericht bestätigt - warum ist das damals nicht geschehen wenn es der Oma ihr Willen war ? Selbst wenn dein Vater das Testament hat verschwinden lassen, er hat dann doch gesehen das es von der Großtante unterschrieben worden ist, also gab es Zeugen - woher wußte zb dein Vater das nicht eine Kopie davon beim Notar liegt ....Alles Ungereimtheiten die mir nicht in mein Vorstellungsvermögen passt, und wenn es denn so war wie du so überzeugt schreibst, dann hast du halt Pech gehabt.
    Meine Eltern haben mir damals erzählt das wir Kinder mal eine gute Aussteuer bekommen würden, sie hätten alles geschenkte Geld für uns auf Sparbücher angelegt und wenn wir mal volljährig wären, würden wir das Geld bekommen.
    Als ich volljährig wurde habe ich natürlich auf MEIN Sparbuch gewartet und gehofft, aber da kam nix ???? Jahre später bei einem Streit mal erwähnt, da bekam ich zur Antwort, mein Bruder wäre ja am studieren und das wäre halt sehr teuer ..... tja, mein Geburtstagsgeld, mein Konfirmationsgeld - alles alles weg. Dafür ist mein Bruder heute Ingenieur - herzlichen Glückwunsch !
    Dann Jahre später mal eine Diskussion, alle Kinder würden ihren Anteil bekommen wenn meine Eltern mal versterben, sie hätten das alles abgesichert. Lebensversicherungen, mehrere Sparbücher etc.
    Mein Vater verstarb vor 2 Jahren. Als ich mich weigerte zu seiner Beerdigung zu kommen, schrieb mir meine Mutter das ICH ja nicht hoffen solle auf einen einzigen Cent. Das habe sie eh alles meinem Bruder vermacht, der sich auch um ihre eigene Beerdigung kümmern würde. Schließlich habe der bewiesen was man aus seinem leben machen kann und was man erreichen kann wenn man sich nur Mühe gibt ...... Das ich in dem Moment nicht vor Wut geplatzt bin das wundert mich heute noch. Hatte doch MEIN für mich gespartes Geld erst seine berufliche Laufbahn erst mit ermöglicht .........
    Da war für mich absolut Ende. Kontaktabbruch auf allen Ebenen. Schluss damit mit den Ungerechtigkeiten ! Ich will davon einfach nichts mehr wissen.
    Die Krönung war eine E-mal meines Bruders, ob ich Vaters Werkzeug wie Bohrmaschinen etc haben wollte oder den Rasenmäher und Gartengeräte die Mutter ja nicht mehr brauchen würde. Er würde dann eine Spedition beauftragen mir die Sachen zu liefern, natürlich auf meine Kosten. Andernfalls würde er sie bei ebay reinsetzen und den Erlös Mutter zukommen lassen ....Ich hab ihm geschrieben, weißt du, von mir aus - eß sie auf und erstick dran, mir egal. Jetzt bin natürlich ICH wieder die böse die sowas antwortet ..
    ach Kinders, es geht doch nichts über eine zerstrittene Familie und sich bitterböse beharkende Geschwister .....Meine große Schwester hackt in die gleiche Kerbe, ich solle mich was schämen das ich mich nicht um meine Mutter kümmern würde - die habe mich schließlich großgezogen und ich wäre moralisch dazu verpflichtet!
    Hallo ????? Diese Frau hat mit heißen Bädern und Sprüngen vom Heuwagen versucht eine Fehlgeburt einzuleiten und mich umzubringen ..... und ich soll sie pflegen und sie besuchen ???? Pffffft, ich glaub mein Schwein pfeifft !!!!
    Also, wech mit der ganzen Mischpoke, es lebt sich einfach leichter ohne sie.
    Kümmere mich um MEINE Kinder und Enkelkinder- lebe zufrieden in meiner kleinen Welt und NIEMAND wird diese Welt verletzen. Das ist der einzig richtige Weg.
    lg

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mama Moni für den sinnvollen Beitrag:

    Thessa (23.01.2012)

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