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Thema: Mein Versuch!

  1. #1
    Neuling
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    Standard Mein Versuch!

    Das ist nun mein Versuch, irgendwie mit meinen Gedanken, meinen Gefühlen und meiner Depression klar zu kommen.

    Ich kann oder mag nicht reden. Nicht unbedingt Preis geben das es mir schlecht geht. Also versuche ich es hiermit. Vielleicht hilft es mir, vielleicht auch nicht. Es ist Anonym, so wie mein Leben das ist. Es wissen viele das es mir nicht gut geht. Ich denke jedoch es nimmt keiner so recht ernst.

    Mir geht es schlecht, mir geht es *******. Ich komm da nicht mehr raus. Rutsche immer Tiefer. Ich mag nicht mehr, ich mag hier raus.

    Mein Kopf der Brummt. Immer wieder diese Gedanken, diese Traurigkeit. Sie legt sich um mich, wie eine Decke, sie rollt mich ein, hält mich fest. Sie lässt mich einfach nicht los. Ich werde immer schwächer. Ich möchte nicht mehr kämpfen. Der Kampf, ich verliere ihn langsam. Habe keine Kraft mehr, keinen Willen.

    Das schlimme ist - ich muss. Tränen laufen mir über´s Gesicht.

    Der Alltag fällt mir immer schwerer. Am liebsten würde ich einfach im Bett bleiben. Niemanden sehen, mit niemanden reden. Doch das geht nicht.
    Ich verkrieche mich immer mehr. Freunde treffen, Ausgehen, das war immer das was ich wollte - jetzt will ich nicht mal mehr das.

    Das Joggen und Radfahren war mir sehr Wichtig - es hat mich glücklich gemacht, mich befreit - selbst das hilft nicht mehr. Ausgedehnte Spaziergänge - sie waren ein Traum - jetzt schaffe ich es kaum noch. Alles nur noch Überwindung. Dann die Leute die man unterwegs trifft - man lächelt und ich bin freundlich - damit niemand meine Traurigkeit sieht.

    Irgendwann ist es vorbei - alles. Irgendwann kehrt Ruhe ein. Irgendwann. Die Sehnsucht, der Wunsch nach Ruhe - wird irgendwann gestillt sein.

    Ich habe es aufgegeben nach dem Warum zu fragen, denn eine Antwort gibt es nicht.

    Tränen laufen mir über´s Gesicht.
    Ich schau in den Spiegel - doch ich seh mich nicht. Nur Trauer. Die Decke, der Traurigkeit.

  2. #2
    Neuling
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    Mein Alltag ist schleppend. Ich habe keine gute Laune, aber auch keine schlechte. Ich bewege mich auf der Nulllinie und rutsche hin und wieder ins Minus.
    Ich habe es wenigstens geschafft - heute - einen Termin bei einem Therapeuten zu machen. Der Erste hat eine 6 monatige Wartezeit. So viel Zeit habe ich leider nicht. Der Zweite war wenigstens so Nett und meinte, er könne mir keine Therapie zu 100 % bestätigen, aber ich solle erst mal kommen und wir unterhalten uns ein wenig. Ich vermute er möchte klären, wie Akut meine Depression ist. Ich hoffe, das ich mit diesem Erfolg - dem Termin - nun meine Hausärztin davon überzeugen kann, mir Antidepressiva zu verschreiben.
    Oder muss man tatsächlich wegen Antidepressiva zu einem Psychiater? Ich hoffe nicht.

    Ich fühle mich einsam und traurig. Diese blöde Decke von Traurigkeit, sie hat mich so fest im Griff.

    Ich bin heute sehr müde! So werde ich mich ganz klein machen, mich zusammenkauern und versuchen zu schlafen.

  3. #3
    Neuling
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    Es wird einfach nicht besser. Ich fühle mich wie gelähmt. Irgendwie habe ich keine Gedanken. Keine Kraft. Ich kann nicht weinen, aber ich hab das Gefühl ich muss mal weinen. Doch es geht nicht. Die Tränen schießen zwar in die Augen, aber sie kommen nicht raus. ich bin wie versteinert. Ich mag niemanden sehen, keinen Sport machen, einfach nur da liegen...

    Ich sitze auf Arbeit und ich will einfach nur Heim. Heim mich hinlegen und niemanden und nichts sehen. Irgendwie geht gar nichts mehr.

    Ich habe versucht mich abzulenken, ich bin zu einer Freundin gefahren, zum Kaffee trinken. Aber ich saß nur da. Ich hatte das Gefühl flüchten zu müssen. Ich wollte einfach nur weg. Länger als 20 min habe ich es nicht ausgehalten. Ich musste fahren, ich wollte heim.

    Ich fühle mich gelähmt, traurig, ach ja "deprimiert" haha

    Ich will nicht mehr. Diese Last wiegt doch mindestens doppelt so viel wie ich. Das ist eindeutig zu viel, zu schwer. Ich will nicht mehr, ich will hier raus.

  4. #4
    Neuling
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    die Gedanken drängen sich mir wieder auf. Ich mag sie nicht aussprechen. Sie kommen zurück - das ist kein gutes Zeichen. Ist die Versuchung doch groß, erleichternd und einfach.

  5. #5
    Neuling
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    In mir drin ist ein Monster. Es ist verdammt wütend darüber das ich immer noch am Leben bin. Ich muss mich echt zusammen reißen. Dieser Druck von innen. Gerne würde ich meinen Kopf irgendwo gegenknallen. Oder der eine oder andere Schnitt in den Arm, es wäre ein Erleichterung. Aber das geht nicht. Narben würden mich ein Leben lang verraten.

    Verdammt. Ich hatte mich entschieden. Ich hab mich an das Leben gebunden. Ich würde es so gerne beenden. Verdammt warum nur? Ich will es nicht mehr. Es macht mich so wütend das ich nicht einfach gehen kann. Ich dreh bald durch.

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