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Thema: Meine Ängste und ich...

  1. #1
    Neuling
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    Standard Meine Ängste und ich...

    Hallo,

    falls das hier nicht der richtige Bereich sein sollte dann sorry ich war mir nicht ganz sicher wo ich am besten posten sollte.

    Ich habe mich entschlossen all meine innersten Probleme aufzuschreiben und anderen Zugänglich zumachen in der Hoffnung etwas Hilfe zu bekommen. Ich habe den Text einfach so geschrieben wie er mir zuerst in den Sinn kommt um sicherzugehen das ich mich nicht Selbst Belüge und nichts verschönige. Verzeiht mir also wenn sich der Text an manchen Stellen etwas holprig liest.

    Also...

    Ich bin 20 Jahre alt, habe ein Problem mit Gras, kaum Freunde, bin verklemmt, ängstlich und meistens völlig ohne Selbstvertrauen. Ich hatte noch nie eine richtige Freundin weil ich jedes Mädchen für das ich mich interessiere auf Abstand halte aus Angst zurückgewiesen zu werden.
    Außerdem ist es für mich nicht möglich ein entspanntes Gespräch mit einem Mädchen zu führen das ich attraktiv finde, ich mache mir die ganze Zeit Gedanken wie ich das Gespräch am Laufen halten kann um peinliches Schweigen zu verhindern damit sie nicht auf die Idee kommt das ich Langweilig bin. Eine meiner wenigen Möglichkeiten zur Selbstbestätigung sind flüchtige Blicke von Mädchen auf der Straße oder der Uni und obwohl ich genau weiß das 90% dieser Blicke reingarnichts bedeuten brauche ich diese Bestätigung. Der Gedanke Selbstmord geistert mir in regelmäßigen Abständen durch den Kopf, ich glaube ich habe es bisher nie gemacht weil ich einmal immer darauf gehofft habe das sich meine Situation irgendwie verbessert und anderer Seits hatte ich einfach zu viel Angst.

    Früher in der Grundschule war ich das Klassenopfer, ich wurde eigentlich 6 jahre lang nur verarscht, in der Zeit habe ich auch ständig geheult da hat es schon gereicht wenn mir ein Stift in der Tasche ausgelaufen ist, oder meine Lieblingshose kaputt gegangen ist.
    In der Oberstufe hatte sich das mit dem Mobbing und der Heulerei erledigt. Ich hatte seit der Grundschule eigentlich nie wieder Probleme mit solchen Dingen. Aber trotzdem habe ich daran immernoch zu knabbern in gewissen Momenten.
    Nach der Grundschule bin ich dann mit meinen ältern aus dem Herzen der Großstadt aufs Land gezogen, ich habe es dermaßen gehasst das ich teilweise richtig Sauer wurde auf meine Eltern das sie das gemacht haben. Da ich mich aber geweigert habe auch auf dem Land zur Schule zu gehen bin ich auf meiner alten Schule in der Stadt geblieben, was mich natürlich auch sehr isoliert hat von den anderen. Obwohl ich mich mit den meisten meiner Klassenkameraden gut verstanden habe.
    Allerdings bin ich noch immer ein sehr introvertierter Mensch, was dazu führt das Leute die mich nicht kennen, meinen mich ausnutzen zu können, das ist allerdings nicht der Fall. Denn wenn ich merke das mich jemand nicht respektiert dann gewinnt die Wut über die Schüchternheit. Das heißt nicht das ich um mich schlage aber ich erkläre den Leuten dann schon unter umständen in etwas ruppigen Ton das sie ihren mist selbst machen sollen. Das funktioniert aber nur wenn ich sauer bin.

    Ich bade gern in selbsmitleid obwohl ich an sehr vielen Dingen die in meinem bisherigen Leben schief gegangen sind selber schuld bin. Das ist auch Blöd, ich weiß oft nicht genau ob ich wirklich ein Problem habe oder einfach nur alles Dramatisiere.

    Wenn ich jmd. anderes wäre dann könnte ich mich wahrscheinlich auch nicht besonders gut leiden. Da ich ständig an allem etwas auszusetzen habe, oft schlechte Laune habe und eigentlich immer Müde bin.

    Meine Mutter hat vor kurzem zum zweiten Mal Krebs bekommen, wahrscheinlich eine Laune der Natur da ist so ein kleines armes Würstchen das eh schon nicht klarkommt mit seinem Leben und dann wird seine Mutter auch noch Todkrank. Hier sieht man auch was ich mit Selbsmitleid meine, unglaublich das ich das gerade geschrieben habe.

    Mein größter Wunsch wäre so eine Art Charakterlifting, ich will einfach nicht mehr so sein wie ich bin. Ich will genauso sorglos durchs Leben spazieren wie der Rest meiner Generation, in Clubs gehen und ausrasten, und nicht mehr diese nagende Stimme in meinem Kopf haben die mir sagt wie lächerlich ich gerade aussehe oder wie peinlich die und die Situation ist.

    Aber sowas will wahrscheinlich jeder, es ist einfach Schade denn schließlich habe ich ja nur das eine Leben und das habe ich bisher ganz schön verschwendet.

    Vllt. wäre es doch besser das ganze einfach zu beenden... das Leben ist eigentlich nur noch anstrengend und beängstigend die schönen Seiten die sich ab und zu mal zeigen werden weniger und weniger. Ich will einfach keine Angst mehr haben, Selbstzufriedenheit wäre Toll nicht im negativen Sinn sondern einfach das ich in den Spiegel gucke und sage OK du bist kein Held aber ein guter liebenswerter Mensch. Aber solange ich das nicht kann, werde ich wahrscheinlich immer darüber nachdenken ob ich mir nicht einfach die Klinge ansetzen sollte am Ende fehlt mir aber eh der Schneid um es zu tun. Irgendwie Typisch.

    Die Frage ist doch was ist es was mich davon abhält einfach anders zu sein? Warum kann ich nicht selber bestimmen ob ich jetzt selbstsicher auf jemanden zugehe oder mit halb gesenkten Kopf und unter einem Vorwand das Gespräch mit ihm suche. Wieso kann ich diese Angst von anderen nicht erwünscht zu sein nicht einfach abstellen. Wann war ich eigentlich nicht erwünscht wenn ich ganz normal aufgetreten bin. Vllt. ist es wirklich diese schüchterne, zurückhaltende Art die dafür sorgt das ich so gut wie nie wirklich enge Freundschaften schließe besonders mit Mädchen.

    Folgende Situation:
    Gestern Abend war ich mit zwei Mädels und zwei Kumpels in einem Club und ich war mir fast sicher das sich die auf die ich selber ein Auge geworfen habe für mich interessiert. Sie kam immer wieder zu mir und hat das Gespräch gesucht hat mich zumindest Ansatzweise angetanzt worauf ich mich natürlich nicht eingelassen habe weil in diesem Moment mal wieder heftige Kritik in meinen Gedanken laut wurde. Wenn sich nicht schon wieder mein Magen halb umgedreht hätte vor Aufregung dann hätte ich mir ihre Hand geschnappt und richtig mit ihr getanzt aber stattdessen habe ich die Zeit mit ihrer Freundin verbracht an der ich rein körperlich gesehen kein großes Interesse habe. Am Ende der Nacht hat sie mir dann nur noch die Hand gegeben.

    Die verfickte Geschichte meines Lebens.

    Vllt. wundert ihr euch warum ich euch die ganze Zeit davon erzähle wie unsicher ich bin und dann in irgendwelche Clubs gehe. Das klingt jetzt zwar furchtbar arrogant aber scheinbar wirkt mein äußeres anziehender auf das weibliche Geschlecht als mein Charakter. Das ist allerdings auch kein großes Kunststück. Deshalb kann es schonmal vorkommen das Frauen meine Nähe suchen allerdings nur solange bis sie mich näher kennen gelernt haben. Ausnahmen bestätigen die Regeln, allerdings ziemlich selten.
    Was verdammt nochmal ist es was mich davon abhält so zu sein wie ich will. Niemand außer mir bestimmt über mich. Also bin ich auch selber verantwortlich dafür was ich tue. Ich hätte so gern eine Antwort darauf... man steht sich selber im Weg ist aber nicht fähig einen Schritt zur Seite zu machen. Das macht mich noch wahnsinnig.

    Wenn ihr bis hierhin gekommen seit danke ich fürs Lesen.

    Wenn jemand einen Tipp für mich hat welcher Art auch immer wäre ich sehr dankbar. Ganz besonders würde mich interessieren ob jmd. es geschafft hat die Kritische Stimme im Kopf als ständigen Begleiter zumindest leiser werden zu lassen.

    LG

    Kapó

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    Hallo Kapó

    Zitat Zitat von Kapó Beitrag anzeigen
    Wenn jemand einen Tipp für mich hat welcher Art auch immer wäre ich sehr dankbar. Ganz besonders würde mich interessieren ob jmd. es geschafft hat die Kritische Stimme im Kopf als ständigen Begleiter zumindest leiser werden zu lassen.
    ja den Tipp habe ich tatsächlich: DIESE spezielle Stimme im Kopf wird leiser, sobald man aufhört, sich als das Zentrum des Universums zu betrachten und immer nur dem eigenen Bauchnabel verhaftet zu sein. Wenn man anfängt, sich mal WIRKLICH für seine Mitmenschen zu interessieren. Dann kann man z.B. auch solche Dinge in ihrem ganzen Schrecken sehen:


    Zitat Zitat von Kapó Beitrag anzeigen
    Meine Mutter hat vor kurzem zum zweiten Mal Krebs bekommen, wahrscheinlich eine Laune der Natur da ist so ein kleines armes Würstchen das eh schon nicht klarkommt mit seinem Leben und dann wird seine Mutter auch noch Todkrank. Hier sieht man auch was ich mit Selbsmitleid meine, unglaublich das ich das gerade geschrieben habe..
    Tut mir leid, wenn ich jetzt pampig werde. Aber ich fühle mich im moment wirklich persönlich betroffen. Da ich auch einen sehr guten Freund habe, der das 2. Mal an Krebs erkrankt ist. Und innerhalb kürzester Zeit das 2. mal in der Klinik ist und ich genau genommen gar nicht weiss, ob der da überhaupt wieder rauskommt, weil der Kontakt abgebrochen ist. Ich kenne seine Träume, seine Ziele die er (gehabt) hat, ein bißchen Biografie, ein Leben, an dem er hängt, für das er kämpft und das er versucht auf seine Weise noch so gut wie irgendwie möglich zu leben.

    So und wenn dann einer daherkommt, hier herumjammert wegen seinem Selbstmitleid und dass er an Selbstmord denkt, dann kommt mir die Galle hoch, sry

    Und noch mehr, wenn ich sehe, dass er eine Mutter hat, die wahrscheinlich auch ihr Leben zu überdenken hat, bzw sich irgendwo auch mit einem möglichen Tod auseinandersetzen muss, und Du heulst wie ein Kleinkind herum, weil Deine Mama mit was anderem beschäftigt ist, als Dir mit 20 noch den A... zu putzen

    Werd endlich erwachsen Junge, mit 20 fängt man an die Verantwortung für sein Leben langsam selber zu erkennen und auch in die Hand zu nehmen. Das muss man lernen und es wird auch mal Niederlagen geben, aus denen man dann aber noch besser lernen kann. Aber das was Du hier abziehst, das ist einfach nur zynisch.

    so Leute, es tut mir leid, dass ich hier ungewöhnlich hart und wütend rüberkomme. Aber wie gesagt, ich bin persönlich betroffen und ich kann diese Art von Zynismus aus blanker Dummheit und Bequemlichkeit und diese Kleinbubenselbstdarstellung gerade überhaupt nicht vertragen, sry

    Gruß
    Gaby

  3. #3
    Neuling
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Hallo Kapó



    ja den Tipp habe ich tatsächlich: DIESE spezielle Stimme im Kopf wird leiser, sobald man aufhört, sich als das Zentrum des Universums zu betrachten und immer nur dem eigenen Bauchnabel verhaftet zu sein. Wenn man anfängt, sich mal WIRKLICH für seine Mitmenschen zu interessieren. Dann kann man z.B. auch solche Dinge in ihrem ganzen Schrecken sehen:




    Tut mir leid, wenn ich jetzt pampig werde. Aber ich fühle mich im moment wirklich persönlich betroffen. Da ich auch einen sehr guten Freund habe, der das 2. Mal an Krebs erkrankt ist. Und innerhalb kürzester Zeit das 2. mal in der Klinik ist und ich genau genommen gar nicht weiss, ob der da überhaupt wieder rauskommt, weil der Kontakt abgebrochen ist. Ich kenne seine Träume, seine Ziele die er (gehabt) hat, ein bißchen Biografie, ein Leben, an dem er hängt, für das er kämpft und das er versucht auf seine Weise noch so gut wie irgendwie möglich zu leben.

    So und wenn dann einer daherkommt, hier herumjammert wegen seinem Selbstmitleid und dass er an Selbstmord denkt, dann kommt mir die Galle hoch, sry

    Und noch mehr, wenn ich sehe, dass er eine Mutter hat, die wahrscheinlich auch ihr Leben zu überdenken hat, bzw sich irgendwo auch mit einem möglichen Tod auseinandersetzen muss, und Du heulst wie ein Kleinkind herum, weil Deine Mama mit was anderem beschäftigt ist, als Dir mit 20 noch den A... zu putzen

    Werd endlich erwachsen Junge, mit 20 fängt man an die Verantwortung für sein Leben langsam selber zu erkennen und auch in die Hand zu nehmen. Das muss man lernen und es wird auch mal Niederlagen geben, aus denen man dann aber noch besser lernen kann. Aber das was Du hier abziehst, das ist einfach nur zynisch.

    so Leute, es tut mir leid, dass ich hier ungewöhnlich hart und wütend rüberkomme. Aber wie gesagt, ich bin persönlich betroffen und ich kann diese Art von Zynismus aus blanker Dummheit und Bequemlichkeit und diese Kleinbubenselbstdarstellung gerade überhaupt nicht vertragen, sry

    Gruß
    Gaby
    Jetzt sag ich dir mal was meine Liebe. Du hast verdammt nochmal recht, ich bin 20 und sollte mein Leben selbst in die Hand nehmen.

    Aber ich sag dir noch was, wenn du mir persönlich gesagt hättest das mich die Erkrankung meiner Mutter nicht interessiert hat, dann wäre ich dir ins Gesicht gesprungen. Etwas derart unverschämtes, anmassendes und freches habe ich wirklich lange nicht mehr gehört.

  4. #4
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo,

    Junge ...lass doch einfach mal "das Gras" aus dem Kopf.

  5. #5
    Wunderlampe
    Gast

    Standard

    Hallo Kapo

    Meine Mutter hat vor kurzem zum zweiten Mal Krebs bekommen, wahrscheinlich eine Laune der Natur da ist so ein kleines armes Würstchen das eh schon nicht klarkommt mit seinem Leben und dann wird seine Mutter auch noch Todkrank. Hier sieht man auch was ich mit Selbsmitleid meine, unglaublich das ich das gerade geschrieben habe.
    Du hast recht, es ist unglaublich.
    Wenn du dich ernsthaft mit der Erkrankung deiner Mutter auseinandersetzt, dann werden dir deine eigenen Probleme nichtig und klein vorkommen. Oder meinst du sie ist extra krank geworden um dich zu ärgern?

    habe ein Problem mit Gras,
    dann lass das sein.

    Ich bade gern in selbsmitleid
    stelle es ab

    Mein größter Wunsch wäre so eine Art Charakterlifting, ich will einfach nicht mehr so sein wie ich bin.
    Dann ändere deine Einstellung zum Leben und zu dir selbst.

  6. #6
    Gast2000
    Gast

    Rotes Gesicht

    Hallo Kapo!

    Als erstes würde ich dir raten, mit dem Gras aufzuhören, wirklich wahr. Drogen machens nicht besser. Zumal sie verdammt teuer sind, dafür dass man sich mal gelinde ausgedrückt - sich vor seinen Problemen drücken können.
    Das is wie mit dem Alk (und glaub mir, ich hab das auch schon versucht) aber es stimmt wirklich - Diese Mistviecher von Problemen können tatsächlich IMMER oben auf schwimmen.

    Und von Gras werden sie sicher nicht kleiner - no way.

    Verklemmt und ängstlich bin ich auch, und ich kann dich in einigen Dingen gut verstehen.

    Nur das mit dem Selbstmitleid (ok hab ich auch manchmal so Phasen) aber mit der Mum... sry...
    Ich habe meine Mutter verloren durch einen Autounfall, und wenn ICH die chance hätte, dass ich ihr helfen könnte - sei es jetzt finanziell, psychisch oder sonst wie, ich würds tun. Und ich würde echt vieles tun, nur um mit meiner Mutter ein ordentliches Gespräch führen zu könen, wo ich nich sinnlos vor mich rumbrabbel wie mit 4 Jahren.

    Und wenn du dich ändern willst. Dann musst du das auch tun. (OK ist wirklich leicht daher gesagt) aber ich habe echt mit den Sozialängsten und so ziemlich genau das Problem wie du. Und ich bin jetzt bei einer Psychotherapeutin, weil ich einfach jemanden brauchte, der mich antrieb dabei, der sagt: und du gehst jetzt auf dieses Fest und du sprichst da mit Mädchen... (in meinem Falle Jungs ^^) Man muss sich wirklich trotzdem trauen... aber nur langsam steigern... Vielleicht stellst du dir in Gedanken einmal vor, wie es aussehen würde, wenn du mit einem Mädchen einfach ganz locker über - Autos redest... oder PC-Games... oder was weiß ich... über ein Thema dass dich interessiert und sie genauso.

    Probieren geht über studieren, und ich würde einfach mal üben. Bei mir kann ich dir zum Beispiel sagen: ich arbeite noch immer an mir. Ich mache jetzt dann einen gitarrenkurs mit wildfremden Leuten, und gehe auf Feste, versuche ins Gespräch zu kommen. Und siehe da: die leute beissen eher selten (Sarkasmus).
    Man hat die ersten erfolgserlebnisse, und traut sich dann schon mehr.
    Das man nicht immer alles super kann und alles supertoll läuft,das ist ja mal auch klar.

    Und ehrlich? Ich habe auch manches Mal so ein zwei Stunden, wo ich echt manches Mal denke: Ist das leben nur so bescheuert zu mir? Warum muss das ausgerechnet mir passieren.
    Doch nach einer Weile wird mir dann das so was von zu dumm, weil ich denke dann an die, die vllt. gerade erfahren ham, dass sie nie wieder gehen können.
    Deren Haus niedergebrannt ist, und die Verwandten. Die Leute, die misshandelt wurden, geschlagen wurden, was weiß ich. Es gibt eh genug schlechtes in der Welt.
    Und im Gegensatz dazu geht es uns beiden wirklich gut. (Mal abgesehen von der Tatsache dass deine Mutter Krebs hat. Aber dir selbst fehlt nix. Denke ich mal)

    Und ich finde es eben eher mutig von dir, NICHT das Leben wegzuschmeissen. Glaub mir, umdrehen und davon laufen das kann jeder. Aber es durchstehen? Und an sich selbst arbeiten? Das ist ein ganz anderes Kaliber - finde ich zumindest.

    Ausserdem, hast du schon einmal daran gedacht, was du den anderen damit antust? Deinen Eltern, Geschwistern, die du vielleicht hast? Deinen Kumpels - die dich vielleicht nicht küssen, aber dich mögen? Es sind oft so viele Menschen auf der Welt, die du nicht einmal wahr nimmst, aber für die du großartig bist.
    Für die du, trotz deiner Fehler, ein Vorbild bist. Das sind zumindest Sachen, die ich mir sage, wenn ich wieder mal voll down bin, und am liebsten in die Küche gehen würde und mir mit einem Messer - naja das brauchen wir nicht genauer ausführen, nicht?

    Ich denke, du weißt wie ich das meine.

    Und wie gesagt, wenn du dich traust, und deine Angst "provozierst" dann wirst du sicher ein Erfolgserlebnis haben. Und mit jedem dieser Erlebnisse wird die Stimme in deinem Kopf leiser.
    Mit jedem Kompliment dass dir jemand macht, egal ob wegen dem Äußeren oder deinem Charakter, es wird dein Selbstbewusstsein stärken.
    Wichtig: Gib nie auf. Auch wenn dir mal so eine unterkommt die sagt: Wer isn das da - oder so was.
    Denk einfach nicht da dran. Sie hat selber irgendwelche Macken, ob du sie siehst oder nicht.

    Nobody's perfect.

    Sou, ich hoffe ich habe nicht allzu viel nonsens geschrieben, aber das is meine Sicht der dinge. Sry wegen der Groß- bzw. Kleinschreibung... Aber bei so viel Text... da is mir das ziemlich schnuppe

    lg
    Aledora

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