Heyho,
im moment mache ich ein Praktikum in einer Tagespflegeeinrichtung der Diakonie. Dass soziale Berufe sehr belastend sein können, hab ich bereits in den halben Jahr festgestellt, in dem ich im Kindergarten als Praktikant gearbeitet hab.
Jetzt habe ich aber das Problem, dass mich mein "Beruf" im Schlaf verfolgt. Ich stehe oft nachts auf, weil ich glaube dass ich in der Einrichtung bin und bilde mir ein, ich würde während der Arbeitszeit schlafen und bekomme deswegen immer ziemlich bammel weil ich glaube, dass ich mir meine Bewertung versaue und mich jeder für faul hält. Und obwohl ich genau sehe, dass es draußen noch dunkel ist und meine Uhr auf halb 2 steht, stehe ich trotzdem auf und ziehe mir ne Hose an, denn ich kann ja nicht während der Arbeit in meiner Unterhose rumlaufen... Irgendwann wach ich dann auf und zieh die Hose wieder aus, weil ich kapiert hab, dass ich mal wieder am fantasieren bin.
Das alles ist nicht allzuschlimm, manchmal komm ich mir aber ziemlich blöde vor, wenn ich nachts meine Hose mehrmals an- und ausziehe. Trotzdem schlaucht es mich ziemlich und ich möchte es loswerden oder wenigstens etwas entschärfen. Ich bin am nächsten Tag durch dieses häufige Aufwachen und Einschlafen immer ziemlich geschlaucht. Und weil das Praktikum noch 9 Wochen dauert, bin ich der Meinung das würde sich schon lohnen.
Ich bin jetzt einfach auf der Suche nach Möglichkeiten, meine Arbeit am Abend zu vergessen, damit ich mal wieder durchschlafen kann
Vielleicht kennt jemand ein ähnliches Problem oder hat ein paar Tipps für mich.
Bin übrigens 17 Jahre und gehe auf eine Fachoberschule. War davor 10 Wochen in einem Kindergarten Praktikant, dort trat das selbe Problem auf. Mein Problem ist übrigens nicht, dass mich die Umstände der Leute verfolgen, sondern lediglich, dass ich mir einbilde immer Arbeiten zu müssen obwohl ich schlafe.
Grüße
pudding


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