Guten morgen
Ich danke allen erstmal für diese super Hilfe!
An gabiannarele
Eigentlich behandeln wir sie nicht als "Problemfall". Zumindest nicht so, dass sie es merkt. Ich denke, dass es einen Menschen auch in eine Abwehrhaltung bringen und verwirrt reagieren lassen. Wir hatten es nur ein oder zwei mal angesprochen mit dem Psychologen. Und in einer Beziehung wird der Partner doch über seine Empfindungen und Bedürfnisse reden dürfen..
Ja das stimmt schon, dass sie quasi die ganze Jugend mit ihm verbracht hat. Das Ding an der ganzen Sache ist aber, dass sie nicht loslassen kann, um sich und ihrem Freund mehr Freiraum für ein Eigenleben zu geben. Diese Diskussion hatten sie schon oft, da er auch mal mehr mit Freunden Unternehmen möchte, sie aber dann sauer wird, wenn er mal einen Tag was für sich macht. Dazu sollte man sagen, dass sie außer mir nur noch eine andere richtige Freundin hat, die aber stetig am Reisen ist und immer mal wieder für kurze Zeit in Deutschland eintrifft. Hobbies, denen sie regelmäßig nachgeht, hat sie keine. Die einzige Zeit, in der sie nicht mit ihrem Freund ist, ist, wenn er oder sie arbeitet oder in anderen Univorlesungen sitzt. Wenn sie könnte, würde sie sogar die Sachen haargenau gleich machen. Ist ja nicht so, dass das Studienfach sich ähnelt (Beide Lehramt nur für unterschiedliche Schulabschnitte), die Arbeitsstelle die selbe ist und er mit allem begonnen hat...
Er fühlt sich schon ziemlich eingeengt, hat ihr das auch schon öfter gesagt, dass er Zeit für sich und Freunde braucht, aber sie reagiert darauf gereizt oder garnicht.
Ich verstehe ja, dass das mit der Krankheit ein nicht leicht zu verdauender Schicksalsschlag war und sie deswegen etwas empfindlicher wurde. Aber so extrem?
Wir möchten sie ja nicht als "Problemfall abstempeln", aber es wird immer extremer und ist manchmal nicht mehr auszuhalten, wenn immer wieder sinnlose Streiterein angefangen werden...wir möchten ihr helfen.
Lg
Ducky


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