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Thema: Meine Freundin braucht Hilfe?!

  1. #9
    Gast784
    Gast

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    Zu einer Beziehung gehört es dazu, sich aufeinander einzulassen, sich ein Stück weit abhängig zu machen, zu teilen, sich dem Partner zu öffnen.
    Und warum sollte sie das wollen? Weil Du es willst?

    ehrlich gesagt, wenn ich lese, was sie so hinter sich hat, und wie Du Beziehung definierst, da hätte ich an ihrer Stelle auch keine Lust drauf

    Was mich da an ihrer Stelle eher locken würde, wäre die Haltung eines Mannes, die in die Richtung geht: "ich bin gern mit dir zusammen, ich schätze dich als Mensch, ich will schöne Dinge mit dir erleben, ich respektiere deinen Raum."

    Freunde vermitteln einem das. Und darum tut es so verda.. gut, in solchen Zeiten Freunde zu haben. Und keine ungefragten Kümmerer.
    Geändert von Gast784 (13.03.2011 um 07:10 Uhr)

  2. #10
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    Also ich muss schon sagen, das ist ein super Forum hier und eure Ferndiagnosen sind der Wahnsinn! Anstelle dass ich hier zum eigentlichen Thema Hilfe bekomme und man konstruktiv diskutieren kann, machts viel mehr Spaß jetzt an mir herumzunörgeln oder wie seh ich das?

    Also nochmal, vielleicht hab ich mich ja einfach nur falsch ausgedrückt:

    Zitat Zitat von Anna55 Beitrag anzeigen
    im Moment ist es doch so, dass Susanne sich von dir getrennt hat und du willst nicht akzeptieren, dass sie von dir offensichtlich keine Tipps mehr haben will. Du kannst mit dieser Situation grad nicht umgehen, schiebst es aber darauf, dass sie Hilfe braucht. Ich denke es wäre wichtig für dich, an dir zu arbeiten, damit du nicht immer in solche Situationen gerätst. Worin könnte der Grund liegen, dass du ein "Kümmerer" bist?
    An was machst du fest, dass ich die Trennung nicht akzeptiere? Wenn sie gesagt hätte "Du bist nicht der richtige, ich mach Schluss.", dann wäre das sehr eindeutig und ich würde hier nicht um Rat fragen. So naiv oder blöd bin ich dann doch nicht. Sie hat aber gesagt "Ich würde gerne, weiß aber nicht, ob ich die Kraft dazu habe.". Ist für mich irgendwie ein Unterschied. Und da ich die Frau liebe, soll ich jetzt einfach die Flinte ins Korn werfen? Ist es verboten um die Frau zu kämpfen die man liebt?

    Ich hab auch nicht vor, mir hier Ratschläge zu holen, wie ich Susanne "überreden" kann, doch mit mir zusammen zu sein. Noch weniger will ich sie mit irgendwelchen Tips "bekehren" oder den Schlaumeier raushängen lassen. Das hab ich bisher nicht getan und werd ich auch jetzt nicht anfangen. Das steht mir weder zu, noch kann ich beurteilen wie es in ihr aussieht, noch würde es irgendwas bringen.

    Da ich es nicht nachvollziehen kann, was sie durchgemacht hat, immer noch durchmacht und warum sie so ist wie sie ist, will ich mir ein Bild davon machen. Ich will verstehen können woher ihre Ängste und Gedanken kommen, ob das in dem Ausmaß "normal" ist und ob es der richtige Weg ist, dass sie das einfach "aussitzt". Ich mach mir einfach Sorgen um Sie. Ist dass denn so ungewöhnlich? Und ist es so ungewöhnlich dass ich um Rat frage?

    Und es nützt mir auch nichts, wenn ich JETZT an mir arbeite, um nicht wieder in solche Situationen zu geraten. Zum einen war das bisher nie vorhersehbar, dass sich etwas so entwickelt, zum anderen hilft mir das JETZT auch nicht weiter, da ich ja nun in der Situation drinne stecke. Können wir aber gerne in einem separaten Thema nochmal genauer drauf eingehen, wenn du willst. (Das mein ich durchaus ernst)

    Zum Thema Kümmerer: Worin der Grund liegt? Ist leider gar nicht so psychologisch spannend wie deine spitzfindige Anmerkung vermuten lässt. Ich wurde gut erzogen, habe mich schon immer für meine Mitmenschen interessiert, glaube an Werte, bin sehr sozial und ehrenamtlich engagiert, besitze noch ein ordentliches Maß an Zivilcourage und schaue nicht weg, wenn es jemandem in meiner Umgebung schlecht geht. Und für diesen Umgang mit anderen werde ich sehr geschätzt in den Kreisen in denen ich verkehre. Ist das etwas, an dem ich arbeiten muss? Ich hoffe da sind wir uns einig, dass das nicht der Fall ist. Mein einziges Problem ist, dass ich mich manchmal selbst verbiege, um anderen zu helfen.

    So kommt es nunmal, dass mir das Schicksal von Susanne nicht am A... vorbei geht. Mir ist sehr bewusst, dass ich ihr nicht wirklich helfen kann, aber ich interessiere mich dafür -> deswegen suche ich hier nach Rat. Und schon schließt sich der Kreis wieder.

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Und warum sollte sie das wollen? Weil Du es willst?
    Bitte? Auf Grund welcher Aussage von mir kannst du mir sowas unterstellen? Nur weil ich das als Teil einer Beziehung definiere, zwinge ich meine Meinung niemandem auf. Wenn man sich darüber nicht einig ist, wie eine gemeinsame Beziehung laufen soll, dann wird das eben nichts und aus ist die Geschichte.

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    ehrlich gesagt, wenn ich lese, was sie so hinter sich hat, und wie Du Beziehung definierst, da hätte ich an ihrer Stelle auch keine Lust drauf
    Wenn das was ich geschrieben hab, NICHT zu einer Beziehung dazu gehört, dann soll also jeder in einer Beziehung vollkommen egoistisch sein, niemals Kompromisse eingehen, niemals Gefühle und Gedanken teilen, sich immer nur soweit hingeben, dass man auch jederzeit ohne den Partner auskommt. --> D.H. also blos keine gemeinsame Wohnung, niemals heiraten, keine gemeinsamen Kinder, auch keine Gefühle füreinander etc.

    Meinste nicht ernst oder?

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Was mich da an ihrer Stelle eher locken würde, wäre die Haltung eines Mannes, die in die Richtung geht: "ich bin gern mit dir zusammen, ich schätze dich als Mensch, ich will schöne Dinge mit dir erleben, ich respektiere deinen Raum." Freunde vermitteln einem das. Und darum tut es so verda.. gut, in solchen Zeiten Freunde zu haben. Und keine ungefragten Kümmerer.
    Auch hier frag ich mich, wie du auf deine völlig falsche und fast schon unverschämte Meinung über mich kommst. Genau DAS was du geschrieben hast ist das, was ich ganz am Anfang schon geschrieben hab. Genau DAS ist die Grundlage, die überhaupt zu unserer Beziehung geführt hat. Eben weil ich gern mit ihr zusammen bin, sie als Mensch schätze und respektiere und natürlich schöne Dinge zu dritt erleben will. Und das beruhte auf Gegenseitigkeit und tut es auch heute noch. (Ja ich bin mir sicher, dass es das tut.)

    Von "Kümmerer", wie du es wohl siehst, dass ich ihr hinterherrenne und versuche jedes Problem zu lösen, sie zu bevormunden, zu steuern oder ihr meine Meinung aufdrücke, ist da weit und breit keine Spur. Sie war und ist in dem was sie tut oder nicht tut schon immer frei gewesen und nichts liegt mir fernen, als das zu ändern.

    Ich war eine Weile genau der Freund, den du erwähnt hast. Auch Susannes beste Freundin war froh darüber, dass ich in ihr Leben getreten bin und diese "Position" eingenommen habe.

    Aber Susanne hat sich nun gegen mich als diesen Freund entschieden. Aber auch hier wiederhole ich mich gerne. Sie hat sich nicht von mir getrennt weil ich der völlig falsche bin, sondern weil sie nicht weiß ob sie die Kraft hat, mich an ihrem Leben so teilhaben zu lassen, wie es eine Beziehung braucht. (So ihr Wortlaut, nicht meine Interpretation)

    Und hier schließt sich der Kreis mal wieder, denn: Ich versuche zu verstehen warum sie das nicht kann, wenn es ihr doch so gut tut und tuen würde, einen solchen Freund zu haben.

    Übrigens:

    Ich verbringe nach wie vor viel Zeit mit den beiden und bekomme SMS in denen steht "Wär schön wenn du bei mir wärst.". Sie sagt auch oft, dass es schön ist, wenn ich bei ihr bin.

    Nun die alles entscheidende Frage: Was mit Susanne ist, ist euch egal, aber dass ich das Problem bin, da seid ihr euch einig?

    Gruß

  3. #11
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    Hallo Mithotyn,

    ich verstehe nicht, warum du dich jetzt so aufregst. Ich habe das in meiner Antwort aufgegriffen, was du vorher selbst als Problem definiert hast, nämlich dass du immer wieder ähnliche Probleme mit Frauen hast. Susanne ist eine erwachsene Frau und wenn sie jetzt erstmal alleine sein will, egal warum, hast du das gefälligst zu akzeptieren. Die Art und Weise wie du in deinem letzten Post reagiert hast, zeigt, dass wir offensichtlich einen wunden Punkt bei dir getroffen haben.

    LG
    Anna

  4. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Anna55 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (13.03.2011)

  5. #12
    Gast784
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    Auf Grund welcher Aussage von mir kannst du mir sowas unterstellen?
    Diese Reaktion gibts hier öfter, nämlich immer dann, wenn, wie Anna schreibt, ein wunder Punkt getroffen ist.

    Dann wird plötzlich das Fragezeichen am Ende des Satzes übersehen und aus einer Frage wird eine Unterstellung

    Wenn das was ich geschrieben hab, NICHT zu einer Beziehung dazu gehört, dann soll also jeder in einer Beziehung vollkommen egoistisch sein, niemals Kompromisse eingehen, niemals Gefühle und Gedanken teilen, sich immer nur soweit hingeben, dass man auch jederzeit ohne den Partner auskommt. --> D.H. also blos keine gemeinsame Wohnung, niemals heiraten, keine gemeinsamen Kinder, auch keine Gefühle füreinander etc.
    Interessant, in welcher Schwarz-Weiss-Denke Du Dich bewegst.


    Auch hier frag ich mich, wie du auf deine völlig falsche und fast schon unverschämte Meinung über mich kommst.
    Aha, ich schreib hier meine Sichtweise als Frau im Allgemeinen, weil das ja vll mal interessant sein könnte, aus einem anderen Blickwinkel zu gucken, und bei Dir kommt das als Meinung über Dich an.

    Nun die alles entscheidende Frage: Was mit Susanne ist, ist euch egal, aber dass ich das Problem bin, da seid ihr euch einig
    Da hier nicht Susanne ein Problem postet, sondern Du, und Du noch dazu uns die Info gibst, dass Du das Problem mit ner Frau nicht zum ersten mal hast, und da man sowieso nur Probleme aus sich selbst heraus ändern kann, und nicht, indem versucht, das Umfeld zu ändern, wird uns wohl nix anderes übrig bleiben, als auf Dich einzugehen. Du bist nicht das Problem, Du hast aber allen Anschein nach eins. Sonst wärst Du ja nicht hier und würdest Dich vor allem nicht plötzlich so aufregen.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (14.03.2011)

  7. #13
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    Hallo Mithotyn, dein Thread heißt „Meine Freundin braucht Hilfe!“ - wenn es so ist, warum signalisiert sie diese Hilfe nicht ganz konkret, sondern geht auf Distanz, indem sie sich von dir trennt und sagt:„Ich würde gerne, weiß aber nicht, ob ich die Kraft dazu habe.“

    Sie hat dir die Gründe genannt (siehe dein 1. Post):
    Zitat Zitat von Mithotyn Beitrag anzeigen
    Problem ist nun, dass Susanne sich von mir getrennt hat, obwohl wir uns beide eigentlich lieben. Aber sie hat einfach nicht die Kraft mir zu Vertrauen, aus Angst, dass ihr wieder so etwas passieren könnte. Aber auch die Kraft im täglichen Kampf mit dem Ex lässt langsam nach, so dass Susanne nach eigenen Aussagen bald nicht mehr weiß, wie sie das alles schaffen soll.
    Eine solche Situation, in der sie nach deinen Aussagen steckt, also die Umstände und wie ihr Ex agiert, ist nun einmal eine (existentielle) Lebenskrise, die physisch wie psychisch sehr viel Kraft erfordert, sie zu meistern.

    Mal aus meiner Erfahrung gesprochen: Mir ging es schon ähnlich und in dieser Situation hatte ich weder die körperliche Kraft noch die nervliche, mich auf eine Beziehung einzulassen ... Konzentration auf mich und die ursächlichen Probleme waren das Wesentliche für mich. Einen „Fels in der Brandung“ hätte ich da nicht gebrauchen können, weil ich es mit mir ausmachen wollte, um dann irgendwann Klarheit zu haben, woher mangelndes Vertrauen und Ängste im Inneren herrühren oder Angst vor eventueller Abhängigkeit. Und das braucht sehr viel Kraft und der „Kopf spielt da einfach nicht mit“, wie sie es dir sagte.

    Sie signalisierte dir doch ganz konkret und unmissverständlich, wie es zur Zeit in ihr aussieht. Warum kannst du ihre klaren Ansagen nicht einfach akzeptieren? Du schreibst ja selbst:
    Zitat Zitat von Mithotyn Beitrag anzeigen
    ... noch kann ich beurteilen wie es in ihr aussieht ...
    ... Da ich es nicht nachvollziehen kann, was sie durchgemacht hat, immer noch durchmacht und warum sie so ist wie sie ist, will ich mir ein Bild davon machen. Ich will verstehen können woher ihre Ängste und Gedanken kommen, ob das in dem Ausmaß "normal" ist und ob es der richtige Weg ist, dass sie das einfach "aussitzt". ...
    Lies dir noch mal deine eigenen Posts durch und du wirst sehen, dass sie einige klare Ansagen gemacht hat und dies „fordert“ Akzeptanz deinerseits, sonst wäre es nicht auf Augenhöhe, Zustimmung zu Entscheidungen oder Handlungen anderer, sondern der Anfang einer (neuen?) Abhängigkeit, oder?

    Für sie ist diese Distanz im Moment der richtige Weg und (ihre) Gefühle sind erst mal Gefühle, d.h. die sind da und PUNKT. Lass ihr ihre Entscheidung und lass (versuchsweise) ab von deinem einzigen Problem:
    Zitat Zitat von Mithotyn Beitrag anzeigen
    Mein einziges Problem ist, dass ich mich manchmal selbst verbiege, um anderen zu helfen..
    Was mir unklar ist an deinen Aussagen:
    Zitat Zitat von Mithotyn Beitrag anzeigen
    An was machst du fest, dass ich die Trennung nicht akzeptiere? Wenn sie gesagt hätte "Du bist nicht der richtige, ich mach Schluss.", dann wäre das sehr eindeutig und ich würde hier nicht um Rat fragen. So naiv oder blöd bin ich dann doch nicht. Sie hat aber gesagt "Ich würde gerne, weiß aber nicht, ob ich die Kraft dazu habe.". Ist für mich irgendwie ein Unterschied. Und da ich die Frau liebe, soll ich jetzt einfach die Flinte ins Korn werfen? Ist es verboten um die Frau zu kämpfen die man liebt? .
    Ja, genau da liegt auch für mich der Unterschied. Sie macht unmissverständlich klar, dass sie Distanz benötigt. Das wäre doch zu akzeptieren oder? Es bedeutet ja nicht das völlige Aus. Und da du die Frau liebst, wäre es doch ein sehr partnerschaftlicher, gleichberechtigter Schritt ihre Entscheidung ernst zu nehmen? Sie ist doch erwachsen oder?

    Deswegen verwundert mich, dass die andere Aussage: "Du bist nicht der Richtige, ich mach Schluss." dann so viel leichter von dir zu akzeptieren wäre ... seltsam, aber vielleicht habe ich dich nur falsch verstanden?

    Oder wäre dann jede Möglichkeit deinerseits verschwunden „Fels in der Brandung“ sein zu dürfen? Die Flinte läge im Korn ... ?
    Geändert von Magdolna (14.03.2011 um 12:16 Uhr) Grund: Tüdelken anders gesetzt ...
    "Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen." Pablo R. Picasso

  8. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Magdolna für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (14.03.2011)

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