psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 31

Thema: Meine Freundin nimmt Fluvoxamin - Angst vor den Nebenwirkungen meinerseits

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    09.02.2011
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard Meine Freundin nimmt Fluvoxamin - Angst vor den Nebenwirkungen meinerseits

    Ich habe auch eine Frage zu Fluvoxamin:

    Meine Ftreundin leidet unter einer Sozalphobie und bekommt dagegen täglich, morgens und abends, je eine Tablette mit 50 mg. Schon seit ca. 1,5 Jahren.

    Eine bekannte Nebenwirkung von Antidepressiva sind ja sexuelle Störungen. Diese sind uns bei Ihr noch nicht aufgefallen. Außerdem war im Internet bei Fluvoxamin nur von sexuellen Störungen beim Mann die Rede. Kommen solche Störungen bei Fluvoxamin nur bei männlichen Patienten vor?

    Wie hoch ist bei der Dosierung nach absetzen von Fluvoxamin, die Wahrscheinlichkeit einer länger anhaltenden SSRI-bedingten sexuellen Dysfunktion, vor allem da sie bei ihr jetzt noch nicht zu bestehen scheint?

    Danke fürs lesen!

    Liebe Grüße

  2. #2
    Schreibkraft
    Registriert seit
    24.09.2010
    Ort
    Memmingerberg
    Beiträge
    142
    Danke
    59
    16 mal in 16 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo


    Jedes Medikament hat nunmal Nebenwirkungen und da würde ich doch ganz einfach
    mal den Arzt,oder Apotheker fragen,weil es kann bei jedem Patienten und bei jedem
    Medikament was anderes in Erscheinung treten,es muß es aber nicht!


    lg raskowitz

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    09.02.2011
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Da bisher bei ihr keine sexuellen Störungen aufgekommen sind, dachte ich das dies auch bedeutet das es keine sexuellen Störungen beim absetzen gibt.

    Es gibt hier doch sicherlich Menschen die Erfahrungen mit diesem Medikament haben und mir weiterhelfen können.

  4. #4
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    1.510
    Danke
    95
    144 mal in 111 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo MrRatlos,

    Ich würde (zeitlich begrenzt) die Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Hier gilt es erst mal abzuwägen : was ist Dir/Deiner Partnerin wichtiger : uneingeschränktes, sexuelles Erleben
    oder Hilfestellung (des Medikamentes) als Begleitung auf dem Weg zur Besserung ? Diese
    Entscheidung kann Euch keiner abnehemen. Ich persönlich würde das Medikament dauerhaft nicht einnehmen weil die Verhältnismässigkeit im Bezug auf die Wirkung wackelt, ein Therapeut kann bei Bedarf sicher mehr positives bewirken als eine Pille
    die mit solchen eklantanten Nebenwirkungen dasteht.


    Gruss
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  5. #5
    Neuling
    Registriert seit
    09.02.2011
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Es bestehen ja soweit erst mal keine Nebenwirkungen. Natürlich sind die Medikamente für sie sinnvoll und daher finde ich es auch in Ordnung.

    Es geht mir nur um die sexuellen Störungen die nach dem Absetzen der Medikamente auftreten können. Diese können nämlich unter Umständen permanent bestehen. Die Frage ist halt, da ja jetzt im Moment keine solchen Nebenwirkungen bestehen, ob sie dann auch nicht nach dem absetzen auftreten?

    Und was noch dazu kommt: Sie bekommt 2x 50mg pro Tag und hat bloß einmal im Monat 30min Therapie. Das ist etwas was mich dabei natürlich aufregt. Einerseits Medikamente zu geben aber sie Therapie-Mäßig nicht vernünftig zu versorgen.

  6. #6
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    1.510
    Danke
    95
    144 mal in 111 Beiträgen bedankt

    Standard

    Schwer vorstellbar dass die Nebenwirkungen erst später auftreten, hundertprozentig kann das natürlich nur ein Mediziner beurteilen.

    Zwischen Therapie und der Auflage ansonsten Pillen einzuwerfen besteht ein krasses Missverhältnis, da gebe ich Dir recht. Spreche doch einfach mal diesen Punkt beim Therapeuten an, das ist nicht mehr als legitim.
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  7. #7
    Neuling
    Registriert seit
    09.02.2011
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ich meine dieses Syndrom hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Post_SS...al_Dysfunction

    Bisher hat sie keine Störungen, ist bei Ihrem Medikament sowieso seltener als bei anderen. Die Frage ist eben ob sie nach dem Absetzen noch auftreten können wie dort ja geschrieben steht. Das einzige was mir Sorgen macht ist das Wort "permanent!"

    Wie soll ich das beim Therapeuten ansprechen, sie ist ja dort nicht ich.

  8. #8
    Verleger Avatar von Darkstar
    Registriert seit
    02.10.2009
    Ort
    in der kulturellen Diaspora
    Beiträge
    2.531
    Danke
    1.768
    1.108 mal in 640 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo MR,

    mal eine Frage am Rande: wie steht Deine Freundin eigentlich selbst zu der Sache?

    Kommt sie mit ihrer Therapie klar, mit dem 4-Wochen-Rhythmus (ist wirklich etwas lang ... kann aber dennoch "passen") und der Einnahme der Medis?
    Das Entscheidende ist ja, dass es ihr hilft und sie mit dem Therapieverlauf zufrieden ist.

    Zitat Zitat von Tante Wiki
    Fluvoxamin hat die typischen Nebenwirkungen von SSRI. Die negativen Auswirkungen auf die Libido sollen allerdings weniger stark ausgeprägt sein.
    Kann es sein, dass die potentiellen Auswirkungen auf ihre Libido eher etwas sind, dass Dir Sorgen macht?
    Es geht mir nur um die sexuellen Störungen die nach dem Absetzen der Medikamente auftreten können. Diese können nämlich unter Umständen permanent bestehen.
    Macht Deine Freundin sich (und: von sich aus) den gleichen Kopf wie Du?


    lg

Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. er nimmt mich nirgends mit hin
    Von silvi89 im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.01.2011, 18:31
  2. Angst nimmt mir die Perspektive
    Von BrokenSoul im Forum Ängste
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 03.04.2010, 17:04
  3. Angst um meine beste Freundin (14)
    Von Sonnenschein_Anna im Forum Sucht
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 23.07.2009, 20:13
  4. Freundin...Angst vor dem Alleinsein
    Von Lernender im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 13.07.2009, 12:25
  5. Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 05.04.2009, 23:46

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!