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Thema: Meine lange Mobbing-Geschichte (Und es nimmt kein Ende)

  1. #1
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    Standard Meine lange Mobbing-Geschichte (Und es nimmt kein Ende)

    Hallo alle zusammen.

    Ich möchte euch gern meine nicht endende Mobbing-Geschichte erzählen. Ich bin übrigens 25 Jahre alt und habe fast mein ganzes vorheriges Leben über Erfahrungen mit Mobbing sammeln müssen. Bin davon auch ziemlich stark gebrandmarkt, werfe anderen unbegründet Lästereien vor, verstehe keine Späße mehr,sodass man mir erst erklären muss,dass es nur Spaß und kein Ernst ist und bekomme Kritik in den falschen Hals.

    Angefangen hat alles schon in der Grundschule wo ich oft geärgert wurde und ehrlich gesagt weiß ich die ersten 3 Klassen eigentlich gar nicht warum. In der 4.Klasse bekam ich aufgrund Kurzsichtigkeit eine Brille, aufgrund Kieferfehlstellung (Unterbiss) eine Zahnspange und bereits da begann die Oberweite zu wachsen. Das gab dann (Sozusagen "begründet") den Anstoß zu richtig dummen Sprüchen die mich richtig doll verletzt haben.

    Im Anschluss an die Grundschule wechselte ich auf Empfehlung an ein Gymnasium und da ging das Mobbing schon sofort wieder los. Ich hatte keine Markenklamotten, meine Brille, die Zahnspange....das perfekte Mobbingopfer also. Hier bestand es aus

    -Links liegenlassen
    -Nicht in die Gruppe einbeziehen
    -Ablästern (Auch offen ins Gesicht & hinterrücks)
    -Wüste Beschimpfungen (Fette Sau)
    -Manchmal auch Tritte (Von den Jungs)

    Ich habe in der Gymnasialzeit jeden Tag alleine die Pausen verbringen und jeden Tag an einem Tisch in der Klasse allein sitzen müssen.

    Da ich im Unterricht manchmal rumgeträumt habe wurde ich auch direkt mit meinen Eltern zusammen zu nem Jugendpsychologen geschickt weil eine Lehrerin den Verdacht äußerte, ich könnte autistisch sein. Da musste ich dann von den Schikanen erzählen und nen Intelligenztest machen.
    Und ich habe diese Schikanen wirklich 2 Jahre lang durchgehalten, ich wurde in der Schule immer schlechter und hatte auf nichts mehr Lust.

    Ich hatte auch zu meinen Eltern seit Beginn der Grundschulzeit auch eher ein ziemlich schlechtes Verhältnis. Meine Mutter setzte mich wegen meiner Leistungen massiv unter seelischen Druck. Kam ich mit einer schlechten Note nach Hause

    -wurde ich den ganzen Tag nur mit lauter Stimme angeschrien
    -Als Versagerin beschimpft
    -Mir wurde für 1 schlechte Note (!!!) das halbe Kinderzimmer leergeräumt (In Müllsäcke und in den Keller gepackt) sowie Strafen erteilt die man an mindestens 1 Hand abzählen konnte.
    -wurde mir gedroht von der Schule zu fliegen und später nur als Putze arbeiten zu können
    -wurde mir gedroht,wenn die nächste Arbeit wieder versiebt wird, würde mir nur Gott gnaden.
    -wurde ich den ganzen Nachmittag hindurch an den Küchentisch oder an meinen Schreibtisch gesetzt und musste durchpauken.Ob ich geweint habe war meiner Mutter egal. Sie schrie und beschimpfte mich dann nur noch stärker, befahl ich soll das heulen sein lassen und manchmal bekam ich sogar Schläge mit der flachen Hand auf den Kopf wovon ich natürlich vor Schmerz noch mehr geweint habe.

    Nach 2 Jahren nahmen mich meine Eltern vom Gymnasium runter und meldeten mich an einer Hauptschule (!!!Warum nicht Realschule???) an. Dort fand ich das erste Mal richtige Freunde und war auch sehr froh darüber aber auch hier gab es mal wieder so einige Leute, die mich nicht leiden konnten und mir das mit den typischen Methoden auch zum Ausdruck brachten. Lästereien, Gerüchte verbreiten, ausgrenzen....einmal haben mich 2 Mädels während des Unterrichts immer wieder mit einem Zirkel in den Rücken gestochen....und all sowas.

    Nach der Hauptschule fing ich an einem Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung an und meine alte Schulfreundin T. war zum Glück da und sie hielt auch immer zu mir. Allerdings war sie in einer anderen Klasse und mit einigen Leuten aus ihrer Klasse freundete ich mich dann auch an.
    Aber in meiner eigenen Klasse gingen die Schikanen wieder los. Zum Beispiel gab es da so ein sehr resolutes Mädel mit großer Klappe, die sich immer wieder über meinen Laufstil belustigt hatte, sie nannte mich "Hupfdohle" (Dabei habe ich gar keine Gehbehinderung oder so)...wir hatten auch einige ausländische (türkische und einen philipinischen) Schüler in der Klasse, richtige Obermachos....einmal als mein Klassenlehrer nicht da war haben sie vor meinen Augen, mitten in der Klasse die Hosen aufgemacht und ihre Schw**** rausgeholt.

    In der Oberstufe (Ich besuchte die 2jährige Handelsschule) war ich mit meiner Freundin T. in einer Klasse, darüber war ich sehr froh und ich schloss den Bildungsgang auch mit einem guten Realschulabschluss ab. Anschließend versuchte ich mich in der Höheren Handelsschule, war aber den Anforderungen nicht gewachsen. Es war einfach zu schwer.

    Im Jahr 2006 fing ich dann an verschiedene Jobs auszuüben, habe mich natürlich auch immer wieder auf einen Ausbildungsplatz beworben,jedoch erfolglos.

    Letztes Jahr nahm ich an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil und da lief anfangs alles gut obwohl ich die Älteste unter ganz vielen Jugendlichen war. Es gab die netten und es gab die Idioten. Aber dann, kurz vor den Osterferien fingen auch hier die Ausgrenzungen an, man sprach nur noch untereinander,mit mir nicht mehr, in den Pausen ging man weg und wenn ich hinterher wollte floh man vor mir, im Unterricht setzte man sich von mir weg....tja. Zugegeben,ich habe so manche sicherlich mit meinen oben schon angesprochenen Paranoia, die durch die Mobbingerfahrungen und den Druck meiner Mutter erst entstanden sind, verschreckt, ich habe ihnen aber auch erklärt warum. Und sie konnten oder wollten nicht damit umgehen.

    Und ganz aktuell habe ich auch wieder ein ähnliches Problem. Ich habe mich für eine rein schulische Ausbildung an einem berufskolleg angemeldet, kaufm. Assistentin - Informationsverarbeitung und da habe ich sowohl stoffmäßig Probleme als auch ganz massiv mit den Mitschülern.
    Obwohl am Anfang auch alles gut lief, doch nach einem halben Jahr fingen auch wieder die Ausgrenzungen an.
    Ich muss dazu sagen,dass wir in der Klasse ca. 18 Jungs zu gerade mal 4 Mädels sind. Und auch hier bin ich mit Abstand die Älteste. Anfangs habe ich viel Zeit mit einer Gruppe Jungs verbracht, die ich eigentlich auch alle recht nett fand (Und ich dachte sie mich auch). Wir haben in der Pause immer zusammengestanden, haben geredet, uns über den Schulalltag unterhalten,es war echt schön und ich dachte,endlich bin ich vollständig in eine Gruppe integriert.

    Aber dann, ganz abrupt, fing es auch hier nach einer Weile wieder an. Die Jungs fühlten sich von mir genervt, ich solle ihnen nicht mehr hinterherrennen (Hallo??? Soll ich mich vielleicht selber ausschließen oder was???) Selbst die die mich wirklich mochten wollten auf einmal nichts mehr von mir wissen und schlossen mich aus.(Gruppendruck?Mitläufer?) Auf einmal stand ich wieder allein da. Das geht jetzt seit ungefähr 4 oder 5 Wochen so und ich muss mal wieder alle Pausen alleine verbringen und muss mit ansehen wie hinterhältig bei Facebook über mich gelästert wird. Hier ist dann das "indirekte" Mobbing am Werk. Man redet über eine Person,macht indirekte Bemerkungen und dennoch wissen alle Beteiligten Bescheid um wen es sich handelt. Kennt ihr das auch? Es ist echt schrecklich. Heute war ich aufgrund von bahnstreiks nicht in der Schule und kaum bin ich einmal nen ganzen Tag nicht da sehe ich erneut wieder hinterfotzige und indirekte Lästereien.

    Ein Mitschüler hatte ein Foto von einem Deutsch-Arbeitsblatt aus dem heutigen Unterricht gepostet auf dem es um das Thema "Sprachstil" ging.
    Es kam auch der Begriff "Elefantenbaby" auf diesem Blatt vor. Eines der Mädels zettelte dann die große Lästerei an.

    Ich poste mal den Kommentarverlauf,natürlich ohne Namen:

    deutsch unterricht ... thema sprachstil ... so lachkick

    das ist nicht lustig du tugendpinsel

    was kann ich denn dafuer wenn ihr in dem deutschen sprachstil pißnelke (34) oder elefantenbaby (9) genannt werdet. ich hab die drutsche sprache nicht erfunden

    schön xD trifft aber nicht auf alle zu xD naja elefantenbaby ehm... XD da kenn wir glaube ich wen

    heut zum glueck nicht da

    hey hey nicht so fies xD

    Da trifft noch einiges drauf zu. Zum glück ist die heute nicht da den anblick kann ich mir nicht geben

    iss so ehy ehrlich

    haha xD

    Junge du musst mal meine extended edition sehen xD

    was fuer ein teil ? ?

    extenden version?? von elefantenbaby??? ne danke kannste behalten^^ achja mit glück streiken die ja morgen wieder und übermorgen und wer weiß wie lang noch xD

    hahaha xD

    xD
    ...
    VERLAUF ENDE

    Ich habe langsam echt sowas von keinen Bock mehr da noch hinzugehen. Ich fühl mich *******,verstehe nicht was ich jetzt schon wieder falsch gemacht habe und weiß mir langsam echt keinen Rat mehr.....

  2. #2
    Gast1006
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    Hallo,

    sicher?, das sich die Welt gegen dich und nicht du dich gegen die Welt verschworen hast ?

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast1006 für den sinnvollen Beitrag:

    ifuckthingsup (07.08.2011)

  4. #3
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    Hallo,
    vielleicht hilft es Dir, wenn Du zu einer Mobbingberatungsstelle gehst, oder Dir ein Buch zum Thema anschaffst?

    Die Möglichkeit, Gegenstrategien zu trainieren, gibt es ja. Zum Beispiel Positive Gegenprogrammierung, Selbstwert steigern, Tagebuch schreiben, freundliche Gegenoffensive starten, eine imaginäre Mauer aufbauen, an der die Beleidigungen abprallen.
    Sport ist sehr sehr wichtig, weil es den erlebten Stress reduziert und dafür sorgt, die Sresshormone zu reduzieren. Es werden auch Glückshormone ausgeschüttet, die Dir vielleicht helfen, wieder Land zu sehen.

    Leider können wir ja andere Menschen nicht verändern und vielleicht meinen sie das ja auch gar nicht immer so böse, wie es sich in Deinen Ohren anhört.Du hasst ja auch mit ihnen schon geredet und gesagt, dass die Dich mit ihren Sprüchen niedermachen. Sie haben es dennoch nicht verändert.

    Das Einzige was Du tun kannst, ist was für Dich selber zu tun.
    Bist Du vielleicht in einem Sportverein? Wenn nicht, gehe doch einfach mal hin und probiere, ob es Dir dort gefällt.

    Viel Erfolg

  5. #4
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    Ibaq, sorry, aber deine Beiträge sind manchmal teilweise echt so sinnentleert. Was soll denn ein Mädchen, dass so offensichtlich mit der Außenwelt nicht klarkommt in einem Sportverein? Sicher, Sport ist bestimmt gut, aber er hilft doch nicht gegen Mobbing!

    Liebe TS: Warum du gemobbt wirst, ist ziemlich offensichtlich. Deine Mutter hat damit angefangen und es hat sich auf die Außenwelt übertragen. Du hast so eine Ausstrahlung und es hat sich nun ein Automatismus entwickelt, wo du selber nicht mehr rauskommst. Das mit der Mobbingberatungsstelle ist sicher ne gute Idee. Ich würde dir echt raten diese Sache mit deiner Mutter und auch das Mobbing therapeutisch aufzuarbeiten. Weißt du, nur Leuten zu sagen, warum man so ist, bedeutet nicht, dass sie es auch akzeptieren müssen. Dann gäbe es für alles eine Entschuldigung, denn jedes Verhalten hat irgendwo ne Ursache. Das soll keine Entschuldigung für die Mobber sein, denn Mobbing finde ich absolut dämlich und inakzeptabel. Ich meine es nur als Erklärung. Ich finde es absolut verständlich, dass du so geworden bist. Dennoch wird dich dieses Verhalten immer wieder in den gleichen Kreislauf bringen.


    LG Waris
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

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  7. #5
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    Waris, sorry, aber Deine Beiträge wirken auf mich manchmal so undurchdacht. Du hast vielleicht schonmal gehört, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit darstellen, oder?
    Wenn nicht, ist das so, dass ich Dir das jetzt mal gerne erklären möchte. Also: Bei seelischen Störungen, wie sie etwa bei Mobbing auftreten, entsteht Stress. Es verändert sich dadurch auch automatisch das Denken (Geist) und die Körperempfindungen. Denn durch den Stress werden Stresshormone ausgeschüttet, die den gesamten Menschen beeinträchtigen. Mobbing und Ablehnung löst Gefühle aus wie Angst, Depression und Unsicherheit. Um dem ganzen Kreislauf entgegen zu wirken, also die Seele zu stärken, hilft es, den Geist zu beschäftigen, den Körper zu bewegen.
    Beim Sport entstehen dann positive Effekte, die sich wiederum auf das Gehirn auswirken, weil Stresshormone reduziert werden und Glückshormone ausgeschüttet werden.
    Da ja durch das Mobbing Stresshormone entstehen,die das Gehirn schädigen auf Dauer, ist es sehr wichtig, diese Hormone zu reduzieren. (Keiner wird gerne vom Säbelzahntiger 24 Stunden am Tag, 7 mal in der Woche verfolgt).
    Laufen hilft die Angst zu reduzieren, weil der "Säbelzahntiger" ja hinter ihr her ist. Die Hormone (die ungesunden) werden beim Laufen verbraucht.

    Der Körper benötigt Bewegung und vitaminreiche Ernährung, besonders bei seelischem Stress.Eine geistige Beschäftigung wie Rätzel lösen, sudoku oder so, helfen auch, damit sie nicht permanent an die Misere denkt.

    Du scheinst ja noch sehr jung zu sein; ich schätze mal 18 Jahre alt?; daher darf man es Dir nicht verübeln, diese Zusammenhänge bis jetzt noch nie gelesen zu haben. Man braucht auch dafür medizinisches Verständnis, was ja nicht jeder Mensch haben kann.

    Diese Dinge, die ich beschrieb, sind Selbsthilfemöglichkeiten, die eine doppelte Wirkung entfalten. Zum Einen, dass sie Möglichkeiten einer sinnvollen Strategie gegen die Mobbingschäden erhält und zum Anderen, dass sie lernt, eigene Verantwortung zu übernehmen für ihren Geist, Körper und Seele.

    In guter und aktueller Fachliteratur kann man dies nachlesen, ich habe mir das ja nicht ausgedacht, denn ich bin keine Wissenschaftlerin.


    LG
    Ibag

  8. #6
    Gast784
    Gast

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    @Ibag:
    Du hast vielleicht schonmal gehört, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit darstellen, oder
    und warum hältst Du Dich in Deiner Argumentation nicht KONSEQUENT dran?

    Beim Sport entstehen dann positive Effekte, die sich wiederum auf das Gehirn auswirken, weil Stresshormone reduziert werden und Glückshormone ausgeschüttet werden
    um diese positiven Effekte zu erwirken, also um Sport überhaupt machen zu können, braucht es eine bestimmte seelische Struktur. Ebenso auch für Veränderungen wie Ernährungsumstellung etc.

    Ich habs als Trainerin oft erlebt, dass Depressive ins Studio geschickt wurden, um da Ausdauersport zu machen. Nun kennen wir "Normalos" ja schon alle den Kampf mit dem inneren Schweinehund. Wie soll sich da dann ein Depressiver entsprechend strukturieren, um so etwas durchzuhalten?

    Genauso auch mit Menschen, die aufgrund von ihren Verletzungen Angst vor Menschen haben und schon so weit in der Spirale drin sind, dass sie sich nur noch gemobbt fühlen. Da ist Vereinssport mit Sicherheit eine Hürde zu hoch angelegt. Die Motivation zu Sport kann nur aus der Freude und dem Interesse her kommen, um ihn dauerhaft durchzuziehen. Denn Dein angesprochener Hormoncocktail wirkt nur durch Nachhaltigkeit fördernd. In diesem Fall dürfte es wohl eher zu einer "Bestätigung" des derzeitigen Wahrnehmungshorizontes (ich werde von allen gemobbt) führen, sonst nix.

    Sport als Unterstützung ist gut und recht. Aber das muss schon differenziert erfolgen, also eine Sportart, die mit der entsprechenden Struktur machbar ist und somit bereichert. Und Sport ist ein toller Unterstützer, ein Werkzeug, ein Steinchen im Mosaik, aber kein Problemlöser an sich.

    Manchmal brauchts zur ensprechenden Literatur eben auch noch die Arbeit mit entsprechenden Menschen, um die TIEFEREN Zusammenhänge zu verstehen, sry.
    Geändert von Gast784 (12.03.2011 um 08:43 Uhr)

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Waris (12.03.2011)

  10. #7
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    Zitat Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
    Waris, sorry, aber Deine Beiträge wirken auf mich manchmal so undurchdacht. Du hast vielleicht schonmal gehört, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit darstellen, oder?
    Wenn nicht, ist das so, dass ich Dir das jetzt mal gerne erklären möchte. Also: Bei seelischen Störungen, wie sie etwa bei Mobbing auftreten, entsteht Stress. Es verändert sich dadurch auch automatisch das Denken (Geist) und die Körperempfindungen. Denn durch den Stress werden Stresshormone ausgeschüttet, die den gesamten Menschen beeinträchtigen. Mobbing und Ablehnung löst Gefühle aus wie Angst, Depression und Unsicherheit. Um dem ganzen Kreislauf entgegen zu wirken, also die Seele zu stärken, hilft es, den Geist zu beschäftigen, den Körper zu bewegen.
    Beim Sport entstehen dann positive Effekte, die sich wiederum auf das Gehirn auswirken, weil Stresshormone reduziert werden und Glückshormone ausgeschüttet werden.
    Da ja durch das Mobbing Stresshormone entstehen,die das Gehirn schädigen auf Dauer, ist es sehr wichtig, diese Hormone zu reduzieren. (Keiner wird gerne vom Säbelzahntiger 24 Stunden am Tag, 7 mal in der Woche verfolgt).
    Laufen hilft die Angst zu reduzieren, weil der "Säbelzahntiger" ja hinter ihr her ist. Die Hormone (die ungesunden) werden beim Laufen verbraucht.

    Der Körper benötigt Bewegung und vitaminreiche Ernährung, besonders bei seelischem Stress.Eine geistige Beschäftigung wie Rätzel lösen, sudoku oder so, helfen auch, damit sie nicht permanent an die Misere denkt.

    Du scheinst ja noch sehr jung zu sein; ich schätze mal 18 Jahre alt?; daher darf man es Dir nicht verübeln, diese Zusammenhänge bis jetzt noch nie gelesen zu haben. Man braucht auch dafür medizinisches Verständnis, was ja nicht jeder Mensch haben kann.

    Diese Dinge, die ich beschrieb, sind Selbsthilfemöglichkeiten, die eine doppelte Wirkung entfalten. Zum Einen, dass sie Möglichkeiten einer sinnvollen Strategie gegen die Mobbingschäden erhält und zum Anderen, dass sie lernt, eigene Verantwortung zu übernehmen für ihren Geist, Körper und Seele.

    In guter und aktueller Fachliteratur kann man dies nachlesen, ich habe mir das ja nicht ausgedacht, denn ich bin keine Wissenschaftlerin.


    LG
    Ibag
    Du bist echt niedlich! Danke, dass du mich gerade so zum lachen gebracht hast. Natürlich ist mir alles bekannt, was du schreibst. All diese Dinge, die du beschreibst, helfen Menschen allgemein zum Wohlbefinden, werden hier aber sicher nicht dei Lösung sein. Das zu denken, ist doch mehr als naiv von dir. Dass du keine Wissenschaftlerin bist, ist leicht zu erlesen. Hier handelt es sich um eine etwas ausgeprägtere Sache als Nervosität oder Schlafstörung, die man mit gesunder Ernährung oder Sport beheben könnte. Die TS hatte doch offensichtlich eine ziemlich verkorkste Kindheit, um nicht zu sagen Kindheitstrauma. Da wirst du mit Sport und gesunder Ernährung nicht mehr beikommen.
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  11. #8
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    Na denn, ich denke, ihr kennt die TE wohl persönlich! Denn ihr scheint sehr genau zu wissen, welche Ressourcen ihr nicht mehr zur Verfügung stehen! was man ihr nicht mehr zutrauen kann!

    Jedenfalls geht es in euren Stellungnahmen wohl eher um mich, als um die TE!

    Sie sollte wohl zu einer Therapeutin gehen, soviel ist schon mal klar. Um die Wartezeit zu überbrücken kann sie doch auch gut einer sportlichen Betätigung nachgehen, wenn sie es schafft. Gesunde Ernährung ganz zwanglos ist doch auch immer sinnvoll und zwar für Jeden.
    Wenn sie nicht in einen Sportverein gehen will, kann sie doch walken oder mit dem Rad fahren. Das ist auch Sport.
    Auch Antidepressiva helfen z.B. erst nach einer Anflutphase, ganz genau wie der Sport. Sport schadet nie, während die Nebenwirkungen bei Antidepressiva ja bekannt sind.

    Euer Kompetenzgerangel mit mir lässt ja den Schluss zu, dass nur ihr (als ausgewählte Gruppe) die Lösungen gepachtet habt.

    Die TE ist wohl auch verschreckt und meldet sich gar nicht mehr, weil sie mitkriegt, dass es gar nicht mehr um sie geht.
    Es fehlt jetzt nur noch die Ansprache Eures ach so geschätzten Freundes, der sowieso behauptet, dass es Mobbing fast nicht gibt.

    Eure Statements sind in meinen Augen für diese userin hier völlig unbrauchbar, weil sie lediglich meine Statements, die belegt sind, niedermachen wollen.

    Wenn es nur darum geht, ist es aber schon sehr schwach!

    LG
    Ibag

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