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Thema: Meine Religion half mir

  1. #1
    Neuling
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    Standard Meine Religion half mir

    Hallo Zusammen,

    Ich freue mich sehr das zum Thema Religion einen Bereich gibt

    Ich bin selber seit ca 2 Jahren sehr vertieft in dem Thema...ich bin seitdem Muslima und ich muss sagen das es meine Lage um mindestens 50% verbessert hat...ich schätze mich Wert, ich bin denke nicht mehr an Selbstmord ect...es gibt nur noch einige Punkte die ich herausfinden muss, die sich vll gebessert haben aber immer noch existieren (schaue anderes Thema "Was fehlt mir?")

    Vor dem Weg den ich jetzt gehe, lebte ich wie eine wandelnde Tote, ich hatte Depressionen, Selbstmord Gedanken, ich fand mich hässlich ja sogar nicht lebenswert...
    aber wenn man weiss das Gott(Allah) existiert (man sieht ihn mit dem Herzen) dann bewirkt es Wunder!


    Ich bin eigentlich seehr glücklich in meinem Leben, ich habe einen Perfekten Mann an meiner Seite (Okay, der hat natürlich auch seine Fehler hehe) einen immer lächelnden Sohn und meine Religion stärkt mich in allen Lebenslagen, aber das Psychische müsste trotz alle dem aufgearbeitet werden, deswegen existieren ja auch Ärzte um einem in den bestimmten Punkten zu beraten, zu helfen wo man es einfach nicht schafft...

    Das ist soweit mein Beitrag dazu hehe

    lg Aisha alias Charakter

  2. #2
    Neuling
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    Standard Meine Religion half mir auch

    Hallo,

    schön das ich nicht die einzige bin, die sagen kann, das ihre Religion ihr half. Bei mir war dies durchaus genauso. Das Leben ist halt nicht immer so einfach, wie man denkt.
    mit freundlichem Gruß
    mausie

  3. #3
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    @Charakter

    Das klingt sehr interessant, was du schreibst.
    Darf ich dir ein paar Fragen stellen?

    Also, ok... was sagt dir, dass Allah existiert?
    Wann hast du ihn zum ersten Mal gespürt?
    Warum fühlst du dich, seitdem du zum Islam gekommen bist, wertvoller?
    Wie groß ist die Rolle, die der Koran in deinem Leben spielt?
    Wie ist Allah für dich? Was macht ihn so wertvoll?

    Das reicht fürs erste.


    Gruß
    Jan

  4. #4
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    Charakter freu mich für dich
    Ich bin auch eine Muslime und wenn ich höre,dass viele zum Islam konventiert sind freue ich mich sehr darüber.Man spürt die Nähe zu Allah,wenn man es auch glaubt.Ich möchte gerne deine interessante Fragen beantworten,wenn dich das nicht stört
    Also befor ich dir das beantworte,sollst du wissen,dass das nur kurz und knapp erklärt ist,denn allah den Barmherzigen kann ich nicht ausfürlich beschreiben.

    Also, ok... was sagt dir, dass Allah existiert?

    Der Barmherzige Allah,der den Prophet Adam als erstes erschaffen hat
    ist mit keinem zu vergleichen.Der ist Allah,der das ganze Universum erschaffen hat.Es ist kein Zufall.

    Wann hast du ihn zum ersten Mal gespürt?
    Ihn spürt man einfach,wenn man es auch will.Wenn man ihn spürt,kriegt man die innere Frieden.Für ihn kann ich auch weinen,so das beruhigt mich auch wieder.Der gibt mir die Gefühle,zu lieben.Ihn liebe ich mehr als meinen Mann.Die Liebe kann man nicht beschreiben.

    Warum fühlst du dich, seitdem du zum Islam gekommen bist, wertvoller?
    Alle Lebewesen,die Allah erschaffen hat sind wertvoll.Hast du dir mal vorgestellt wie wertvoll die Augen,GEfühle,Sinne etc. die allah erschaffen hat sind.Man ignoriert es einfach.

    Wie groß ist die Rolle, die der Koran in deinem Leben spielt?
    Der Koran ist unser Leben.Schlag mal bitte einmal den Koran auf,du wirst alle Themen finden,die allah uns vorgeschrieben hat.Und das schönste daran ist auch,dass man sich gut fühlt,wenn man den Koran liest.

    Wie ist Allah für dich? Was macht ihn so wertvoll?
    Ich kann ihn einfach nicht gut genug beschreiben,er ist der Barmherzige.Er ist der Schöpfer
    ....

  5. #5
    Neuling
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    ich war muslima und als ich einsah dass kein allah oder gott mir half bin ich buddhistin geworden . das ist mein kommentar zu diesem beitrag, hoffe keinen persönlich damit angegriffen zu haben, ich weiss wie empfindlich muslime bei dem thema sind, meine absicht ist es nicht euch anzugreifen, ich möchte nur zeigen dass es auch ex-muslime gibt denen allah nicht wirklich geholfen hat..

  6. #6
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    Zitat Zitat von Satilay Beitrag anzeigen
    ich war muslima und als ich einsah dass kein allah oder gott mir half bin ich buddhistin geworden . das ist mein kommentar zu diesem beitrag, hoffe keinen persönlich damit angegriffen zu haben, ich weiss wie empfindlich muslime bei dem thema sind, meine absicht ist es nicht euch anzugreifen, ich möchte nur zeigen dass es auch ex-muslime gibt denen allah nicht wirklich geholfen hat..

    Und hast du die innere Friede dadurch bekommen?Was meinst du wer dir jetzt hilft???Persönlich fühle ich mich nicht angegriffen aber das tut mir einfach leid was du über Allah denkst.Wie kommst du denn darauf,dass allah dir nicht hilft??Liebe Satilay denke bitte mal darüber tief nach.Es gibt so viele Menschen,die zum Islam konventiert sind.Warum???Die fühlen sich viel besser dadurch.....

    "Er ist es, der für euch geschaffen hat, was auf der Erde ist..." (Qur'an 2:29).
    An diese Verse zu glauben heisst, an die Einheit der Gottesschaft Allahs (s.w.t.) zu glauben.

    Die Bedeutung der Schahada lautet: (Ich bezeuge) niemand hat das Recht, angebetet zu werden ausser Allah (s. 1) und ich bezeuge, dass Muhammad sein Gesandter ist. Daher ist eine weitere wichtige Bedingung nicht nur, dass man Allah als den Schöpfer des Himmels und der Erde anerkennt, sondern, dass Er auch der Einzige ist für den man ibadah (s. 2) macht. Wir dürfen nicht so werden wie die Heiden, die zwar Allah als Schöpfer anerkannten, aber es ablehnten Ihn anzubeten:

    "Sag: Wer versorgt euch von den Himmeln und der Erde, oder wer hat Gewalt über das Hören und die Blicke, und wer bringt das Lebendige aus dem Gestorbenen hervor und bringt das Gestorbene aus dem Lebendigen hervor, und wer lenkt die Angelegenheit? Und sie (die Heiden) werden sagen: 'Allah'" (Qur'an 10:31).Allah zu dienen bedeutet nicht nur sich fünfmal am Tag (im Gebet) vor Ihm niederzuwerfen, sondern auch Seine Hilfe und nur Seine Hilfe zu suchen; Ihm zu gehorchen, Ihn über alles zu lieben und Gutes von Ihm zu erwarten.

    "Und wenn Allah dich mit Schaden anrührt, so gibt es keinen der ihn wegnimmt außer Ihm..." (Qur'an 16:17).
    "Und es gibt unter den Menschen einige, die sich außer Allah Seinesgleichen (zum Anbeten) nehmen und lieben, wie man (nur) Allah lieben soll. Die aber, die glauben, lieben Allah noch mehr." (Qur'an 2:165).

    Nur Allah zu dienen nennt man die Einheit in gottesdienstlichen Handlungen (d.h. sein ibadah nur für Allah zu machen).

    Sobald wir uns dazu bekannt haben an Allah zu glauben dann müssen wir Ihn als Schöpfer anerkennen und nur für Ihn ibadah machen. Aber wer ist Allah? Was sind Seine Eigenschaften und müssen wir auch an diese glauben?

    "Sag: Er ist Allah, einzig. Allah, der immer da ist. Nie zeugte Er und nie ist er gezeugt. Und nie gibt es Ihm Gleiches." (Qur'an 112:1-4).

    "Allah, kein Gott außer Ihm, der Lebendige, der Beständige, es ergreift Ihn nicht Schlummer und nicht Schlaf, Sein ist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der Fürsprache einlegt, bei Ihm ohne Seine Erlaubnis?..." (Qur'an 2:255).

  7. #7
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    Zitat Zitat von Durchreisende Beitrag anzeigen
    Und hast du die innere Friede dadurch bekommen?Was meinst du wer dir jetzt hilft???Persönlich fühle ich mich nicht angegriffen aber das tut mir einfach leid was du über Allah denkst.Wie kommst du denn darauf,dass allah dir nicht hilft??Liebe Satilay denke bitte mal darüber tief nach.Es gibt so viele Menschen,die zum Islam konventiert sind.Warum???Die fühlen sich viel besser dadurch.....
    Hallo Durchreisende,
    ich fange mal so an, um ehrlich zu sein habe ich mich in der Zeit wo ich absolut ohne Zweifel an den Barmherzigen Allah von ganzem Herzen geglaubt habe "besser" gefühlt. Also es ist so, wenn man vom ganzen Herzen an den einen und einzigen Erschöpfer glaubt dann gibt es automatisch auch erklärungen für unser Leid, richtig ? Selbst wenn man es sich nicht erklären kann, dann kann man sich denken(bzw. dran glauben) es wäre ein Test Allahs, er weiss warum und weshalb es passiert etc. ...

    Gut... Aber es gab eben diese bestimmten Phasen in meinem Leben die irgendwo wie "Ohrfeigen" waren, vielleicht wurde ich zur Realität geohrfeigt oder wie du und viele andere Gläubige Muslime sagen würden, der Teufel hat besitzt über meine Seele bekommen... Wie auch immer, zurück zu seiner Frage, NEIN, ich habe durch die Zweifel an Allahs existenz NICHT den inneren Frieden gefunden, aber ich habe gelernt dass es nun mal nicht so tolle Zeiten im Leben geben kann und für die eben kein Gott zuständig ist, oder für die kein Gott da ist der einem raushilft. Um ganz ehrlich zu sein hat es auch noch einen kleinen anderen Hintergrund warum ich an "Allah" zweifel, die Betonung liegt auf Allah .. ^^ Ich fühle mich zum Buddhismus hingezogen aber kann von mir nicht behaupten ich BIN Buddhistin. Irgendwo ist immer noch der Glaube ein eine Gottheit da, aber nicht in gestalt Allahs, nicht so wie dieser Gott im Koran beschrieben wird, wie gesagt das hat andere Hintergründe, wenn du magst kann ich sie dir zumailen ^^ aber so ganz offen drübr schreiben möchte ich nicht .

    lG Satilay

  8. #8
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    Ich fände es schade, wenn sich der Thread: "Meine Religion half" mir in einen Thread "Guter Glaube, schlechter Glaube" umwandeln würde, denn ich empfinde meinen Glauben auch als Kraftquelle.

    Satilady, ich bin in den 80ern Jahren (in meinen Teenage-Jahren ;-)) durch eine asiatische Familie und später während einer Asien-Reise mit dem Buddhismus in Berührung gekommen.
    Während eines Tempelbesuchs habe ich mich "ganz tief da drinnen" umarmt gefühlt und dieses Gefühl habe ich seitdem auch "ganz tief da drinnen" getragen und sich entwickeln lassen ---- etwa 17 Jahre lang.

    Nach diesen 17 Jahren habe ich mich entschieden, mich auch offiziell zum Buddhismus zu bekennen.
    Ich habe in Deutschland eine kleine Mahayana (Vajrayana)-Gruppe gefunden und habe dann aber gemerkt, dass mich der Theravada-Buddhismus noch viel, viel tiefer anspricht.

    Wie dem auch sei:
    ich "lebe meinen Glauben".

    Dazu gehört für mich auch die Wertschätzung aller anderen Religionen. Beruflich habe ich beispielsweise auch mit muslimischen Familien zu tun und eines meiner ergreifendsten Erlebnisse war im vergangenen Jahr die Begleitung einer Muslima in eine Moschee.
    Diese Frau ist körperlich schwerst behindert und hat immer wieder von ihrem Glauben erzählt.
    Ich bin dann auf die Idee gekommen, mal nachzusehen, ob es möglich ist, sie -trotz ihrer schweren Behinderung- in eine Moschee zu bringen und es hat geklappt.

    In der Moschee gab es für mich einen "Gänsehaut-Moment" nach dem anderen. Diese Frau wurde fürsorglich aufgenommen, es gab schon fast ein "Empfangskomitee", das sich um sie gekümmert hat und auch ich haben unglaublich viel dazugelernt in den Stunden, die wir in dieser Moschee verbracht haben.

    Ich habe etliche Parallelen zu meinem Glauben gefunden - natürlich auch etliche Unterschiede....aber eines der "gemeinsamen" Elemente, das jedem Menschen...egal ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist, Hinduist..., Kraft gibt, ist m.E. Vertrauen.

    Ich glaube ganz fest daran, dass ein Moslem, der sich vertrauensvoll an Allah wendet, genauso inneres Glück empfinden kann, wie ein Christ, der sich an Gott oder Jesus wendet usw. usw.


    Ich denke, Religion ist die eine Sache --- was ein Gläubiger daraus macht, eine andere.

    In jeder Religion (auch im Buddhismus!!! Das will ich ganz klar dazu sagen!) kann massiver Missbrauch betrieben werden - aber genauso kann Erfüllung darin gefunden werden.

    Ich fände es schön, wenn das Thema sich in "Kraftquelle Glaube" weiterentwickeln könnte ohne gegenseitiges Be- und Abwerten.
    Viele Grüße

    "Klee"



  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Klee für den sinnvollen Beitrag:

    Waris (15.04.2011)

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