Die furchtbarsten Momente auf Drogen habe ich selbst erlebt -ich hatte auf dem Heimweg plötzlich das Gefühl nie mehr zuhause anzukommen, nervös, in Panik mit einem ''hier läuft was gewaltig schief!''-Gefühl ging ich weiter, Schritt für Schritt obwohl ich nicht vorwärts zu kommen schien. Ich dachte in einer ewigen Endlosschleife gefangen zu sein. Wehrlos für immer gefangen in den paranoiden tiefschwarzen Abgründen meiner Psyche in denen ich zu dem Zeitpunkt den Teufel selbst lachen hören konnte so nachm motto ''ich wusste dich krieg ich auch noch harharhar!''.... wie es weiterging möchte ich garnicht erst beschreiben.
Schön und gut diese Schilderung, aber daran ist garnichts spezifisches, keine religiöse Psycho oderso, es war nur ein Infragestellen meines bisherigen Bewusstseinszustandes, ich hatte mich sehr auf mein Ichgefühl verlassen, wusste scheinbar genau wer ich bin. Auf einmal aber schwankte das alles und weil mein Ichgefühl überleben wollte musste es mir Schmerz, unendliche Angst einflößen damit ich für das überleben dieser Identität kämpfte, wie um mein eigenes Überleben. Und wie ich Angst hatte mehr als um mein fleischliches Leben ich hatte Angst um meine unsterbliche Seele......
So funktinoniert das wahrscheinlich immer beim Hängenbleiben, das Ichgefühl wird verkrüppelt man stellt die ''Realität'' in Frage kriegt alle möglichen Ängste mistraut dem eignen Verstand dem eignen Körper, erlebt eine Depersonalisation... weil man immer etwas Angst spürt und die Welt in einer sehr nervösen Frequenz sieht wie nen flimmernden Fernseherbildschirm. Nich mehr wie es vorher war und man will natürlich zurück...
Das Hängenbleiben ist nichts besonders spezifisches, paar Leute ausm Forum hier habens sehr ähnlich erlebt. Und ich kann mir denken dass noch mehr Leute auf so einem Trip hängengeblieben sind da sie damit falsch umgehn. Es ist eine Erschütterung des Selbstgefühls was alle möglichen Probleme zur Folge haben kann, vor allem Depersonalisation und Derealisation, wie im Zustand der Panik. Hier muss man aber nur 1 Problem behandeln dann löst sich der Rest mit der Zeit von selbst; Das festhalten am herkömmlichen Selbstgefühl. Jenes das sich auf Vergangenheit und Zukunft bezieht. Das ist das Selbstgeüfhl das der horrotrip ins wanken gebrahct hat, und genau dieses Selbstgefühl ist es was man im Leben überhaupt nicht braucht.
Der normale menschliche Zustand ausserhalb des Rausches, ist er Real? In der Regel nur ein Leugnen des Moments und eine Hetzjagd auf Ziele in der Zukunft oder weg von Schmerzen der Vergangenheit. Er ist hauptsächlich irreal, voller Illusionen. Voller Vergangenheit und Zukunft. Und die Gegenwart wird übersehn, sogar als gefährlich wahrgenommen da sie Identitätsfrei ist.
Psychologen werden euch wenn ihr sagt ihr wärt auf Drogen hängengebleiben mit Medikamenten vollpumpen und versuchen euer angeschlagenes Selbstgefühl (oder nennen wirs mal Identitätsgefühl) wieder aufzubauen. Aber wie soll das funktionieren wenn ihr doch jetzt nach eurer Drogenerfahrung wisst das es so zerbrechlich ist? So lebt man nur weiter in einem Zustand ununterbrochener Angst. Man kann nicht stabil wissen wer man ist, jedes Identitäsgefühl kann durch einen neuen Horrotrip oder durch eine Panikattacke total demoliert werden da es die Vergangenheit und die Zukunft von eurer Wahrnehmung entfernt. Das gefühl fremd im eignen Körper zu sein gehört auch zur Identitässtörung, denn die Identität drückt sich auch in bewegungen und dem gesamten Körpergefühl aus... man wird so leicht zum Hypochonder udn denkt zB man hört sein eignes Herz schlagen oder man beobachtet sich selbst bie allem was man tut. Die Lösung ist das aufgeben des Identitätsgefhüls von wegen ''ich war schon immer diese eine Person und ich muss wieder diese eine Person werden'' das löst den gesamten Stress aus. Das muss man loslassen lernen, man braucht so ein Identitätsgefühl nicht und man muss diesem auch garnihct hinterhertrauern.
Im Jetzt leben, ohne die Last einer Identität. Da gehn keine praktischen Funktionen verloren ihr werdet die Herausforderungen des Alltags immernoch meistern, sogar besser als vorher, glaubt mir.... Das Hängenbleiben ist gleichzusetzen mit dem Festhalten an einem erschütterten Identitätsgefühl/Ichgefühl/Selbstgefühl ....wie man es auch immer nennen möchte. Kaum einer rafft das dieses Ichgefühl eigentlich nur eine unnötige, jedoch stressige Fehlfunktion des menschlichen Verstandes ist und fast jeder hat so ein Ichgefühl das auf Vergangenheit und Zukunft gründet.
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Ist etwas wirr geschrieben, wenn Fragen offen bleiben beantworte ich diese gerne.... bzw wäre ich dankbar für eine andere Theorie übers hängenbleiben, diese scheint mir am plausibelsten.


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