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Thema: Meine Vergangenheit verfolgt mich

  1. #1
    Neuling
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    Standard Meine Vergangenheit verfolgt mich

    Hallo,
    ich hoffe das ich hier mit meinem Problem nicht mehr allein bin und ihr mich ernst nehmt und mir vielleicht weiter helfen könnt.

    Es fällt mir sehr schwer darüber zu reden denn es ist mir sehr peinlich und ich schäme mich so sehr dafür.

    Ich war 19 also ich Blind links zu bekannten gefahren bin zu einem Zeltlagertreffen.Dort habe ich dann am frühen Abend festgestellt das die Leute dort Drogen konsumierten.Ich wollte eigetlich nicht länger drot bleiben aber da wir ja mitten in der Pama waren blieb mir nix anderes übrig.Ich habe eigentlich nur alkohofreie getränke getrunken und stets auf meine drinks geachtet.
    und doch habe ich einen blackout von der nacht.an das letzte woran ich mich erinnern kann ist das ich einem mann eine abfuhr erteilt habe.als ich morgens wach geworden bin lag ich auf dem feld und hatte keinen slip mehr an,ich hatte blaue flecken und schmerzen.
    ich habe dann meinen bekannten gesucht und wollte ihn zur rede stellen was den abend passiert sei, der erzählte mir das ich eine schl.... sei weil ich es mit jedem getrieben hätte.aber das kann ich mir einfach nicht vorstellen, das bin nicht ich.sowas ist nicht meine art.
    tage lang habe ich mir meine gedanken gemacht, konnte kaum schlafen.und dann fingen meine alpträume an.sie wurden mit der zeit immer schlimmer,ich bin schweißgebadet aufgewacht, habe schreikrämpfe und schlage um mich.ich habe angst im dunkeln, angst allein zu sein.
    um schlafen zu können habe ich dann wein getrunken aber das hat mir auch nciht wirklich weiter gehlfen und ich fing an zu essen, alles mögliche habe ich in mich gestopft und so habe ich 30 kilo zugenommen.immer mehr frust hat sich aufgebaut und ich wusste weder ein noch aus.und habe dann angefangen mich zu ritzen.teilweise habe ich mich so stark geritzt das ich es verbinden musste.
    ich bin jetzt 26 und habe immer noch diese probleme.
    was ist denn an diesem abend passiert? das mein leben sich so arg ins negative verändert hat.
    es gab tage da wollte ich einfach nicht..
    mein bester freund ist zwar für mich da, und hat auch schon versucht mit mir zu therapie zu gehen,aber dann sitze ich da und kann einfahc nicht reden..ich schäme mich,ich habe das gefühl das ich mich selbst nicht kenne.
    was habe ich denn falsch gemacht?
    warum ist das alles so aus dem ruder gelaufen?
    was ist an diesem passiert?

  2. #2
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    Standard Warum gehst Du nicht in Therapie?

    Du brauchst dringend fachkundige Hilfe, aber Dein Freund kann und darf nicht Dein Therapeut sein. Gehe zu einem Arzt, einen Psyichater, einem Psychotherapeuten, oder in eine psychosomatische Klinik und lasse Dir helfen.

    So froh und dankbar, daß Du in Deutschland dies Hilfe überall und jederzeit kostenlos und auf Weltspitzenniveau erhälst und nim dies in Anspruch!

    Es ist Deine Entscheidung!
    Geändert von Rainer-JGS (30.07.2011 um 19:09 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Standard Therapie

    Ich habe bereits drei verschiedene Therapeuten besucht, und bei keinem habe ich über meine ängste und meine probleme reden können.und ich habe es nicht nur mit einer sitzung versucht.

    jedesmal wenn ich da war, fühle ich mich noch schlechter weil ich mich nicht überwinden konnte darüber zu sprechen.
    ich kann das nicht erklären, warum ich soclh eine panik davor habe.

    es ist eine mischung aus angst und scham und ekel vor mir selbst.

  4. #4
    Neuling
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    Standard der versuch mein problem zu spalten wenn man das so nennen kann

    Ich habe vesucht mich mit der Ursache auseinander zu setzen, und naja entweder ich es ist wirklich so wie mein Bekannter damals gesagt hat ich hätte mich jedem hingegeben, aber dann hätte ich gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen und mich selbst belogen. Richtig??

    oder

    man hat gegen meinen Willen gehandelt, das wäre dann vergewaltigung gewesen. Richtig?

    egal wie ich es drehe,ich komme mit beiden gedanken nicht zurecht.

    ich kann mich an den abend nicht erinnern und das ist mein hauptproblem.
    und meine alpträume,ich weiß nicht ob ich das alles einfach nur träume,oder es mein unterbewusstein ist, ob es das geschehen ist was an diesem abend vorgefallen ist.
    ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich will das das endlich aufhört.ich möchte keine angst mehr haben mich schlafen zu legen.
    ich möchte mal durchschlafen, und ausgeschlafen sein.

    ich mache mir vorwürfe, das ich so dumm war und fremden leuten vertraut habe und dort zu diesem treffen gefahren bin.

    und ja, ich muss gestehen das es zeiten gab wo ich nicht mehr wusste wie es weiter gehen soll.zwar habe ich derzeit nicht solch ein tief aber ich habe angst das es jederzeit wieder kommen kann.
    meistens endet das dann mit fressattacken und dann überm klo oder ich plündere meinen weinkeller und versuche es wegzutrinken.
    und weil dies alles nicht wirklich auf dauer etwas bringt greife ich dann wieder zur klinge.

  5. #5
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    Zitat Zitat von Carö Beitrag anzeigen
    Ich habe vesucht mich mit der Ursache auseinander zu setzen, und naja entweder ich es ist wirklich so wie mein Bekannter damals gesagt hat ich hätte mich jedem hingegeben, aber dann hätte ich gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen und mich selbst belogen. Richtig??

    oder

    man hat gegen meinen Willen gehandelt, das wäre dann vergewaltigung gewesen. Richtig?

    egal wie ich es drehe,ich komme mit beiden gedanken nicht zurecht.
    .
    Hallo Carö,

    so wie ich es aus deinen Beiträgen bis jetzt herausgelesen habe, muss dir Eines klar sein. Du kannst garantiert nichts dafür, was passiert und darum hast du auch nicht gegen deine Prinzipien verstoßen. Es hört sich eher danach an, als ob dir da irgendman "was" untergemogelt hat. Irgendeine Droge oder ein Medikament. Wenn du dann so reagiert hast, wie dein Freund es dir gesagt hat, dann sicherlich nicht aus freien Zügen.

    Ich denke auch, dass du aus dieser Spirale mit Fressattacken, Ritzen usw. nicht alleine rausfinden wirst. Versuche doch mal, so wie du es hier machst, alles aufzuschreiben und das einem von den Therapeuten zu geben, dann musst du erstmal nicht darüber sprechen und er antwortet dir darauf und du hörst nur zu. Vielleicht baut sich, dann auch das Vertrauen zu dieser Person auf und du kannst mit ihm reden, wie mit deinem besten Freund, oder du nimmst deinen Freund mal mit zu einer Sitzung, dass er dir Rückhalt gibt.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Dinchen für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (31.07.2011)

  7. #6
    Sophia-Charlotte
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    Standard

    Hallo Carö,

    dann hätte ich gegen meine eigenen Prinzipien verstoßen und mich selbst belogen
    Naja, in betrunkenem Zustand geschieht es manchmal, dass man nicht mehr vollkommen Herr der Lage ist. Ich würde diesen Zustand beachten, bevor du dir selbst die Schuld gibst oder das Gefühl als wahr annimmst, dich belogen zu haben? Meinst du belogen, weil du dir zuvor erzähltest, deine Prinzipien wären andere, als die du jenen Abend vielleicht vertratest?

    ch weiß nicht ob ich das alles einfach nur träume,oder es mein unterbewusstein ist, ob es das geschehen ist was an diesem abend vorgefallen ist.
    Irgendeinen Bezug zum Erlebten wird es geben. Ob es lediglich ein Gefühl ist, welches der Geist in der Nacht in Träume verpackt, ob es Bilder sind, die des nachts bewusst werden oder ob es wirklich das ist, was du erlebtest, wird dir keiner sagen können. Auf jeden Fall verarbeitest du in der Nacht vorhandene Sinneseindrücke.

    ich mache mir vorwürfe, das ich so dumm war und fremden leuten vertraut habe und dort zu diesem treffen gefahren bin
    Ich kenne dieses Gefühl, sich das eigene Handeln zum Vorwurf zu machen. Auch wenn ich dieses Schulddenken noch immer in mir trage, weiß ich, dass es nichts mehr ändert. Es geht mir (und ich könnte mir vorstellen, dass es bei dir ähnlich ist) nur noch schlechter, auch wenn einem diese Selbstvorwürfe eine gewisse Handlungsmacht in der damaligen Situation vorspiegeln.

    jedesmal wenn ich da war, fühle ich mich noch schlechter weil ich mich nicht überwinden konnte darüber zu sprechen.
    Es ist doch auch ein großer Schritt, sich einem fremden Menschen anzuvertrauen. In meinen Augen muss das Vertrauen erst wachsen, bevor man seine intimsten Erinnerungen und Ängste offenbart. Mir fällt es auch unendlich schwer, über gewisse Erlebnisse zu reden. Doch gibt mir niemand das Gefühl, ständig über jene Themen reden zu müssen, alles in Details erzählen und bestimmte Worte in den Mund nehmen zu müssen. Das hat auch etwas von Selbstschutz. Hast du einmal probiert die Grundzüge deiner Ängste und Erinnerungen aufzuschreiben und diese dem Therapeuten dann zu geben? Mir zumindest fällt schreiben leichter als sprechen.

    ich kann das nicht erklären, warum ich soclh eine panik davor habe.

    es ist eine mischung aus angst und scham und ekel vor mir selbst.
    Eigentlich beantwortest du dir deine Frage doch selbst, oder?
    was ist denn an diesem abend passiert? das mein leben sich so arg ins negative verändert hat.
    Ist es ein Gefühl von Machtlosigkeit, wenn du an diesen Abend denkst? Quasi Ohn-Macht? Alles, an das wir uns nicht erinnern können, entzieht sich in diesem Moment der bewussten Wahrnehmung, wir wissen, es ist etwas passiert, da muss etwas sein, aber nichts ist greifbar. Du hast keine Macht über diese Erinnerungen. Und das Essen - in meinen Augen ein Kompensationsmechanismus. Im Augenblick des essens, spürst du etwas, du belohnst dich, "versüßt" dir dein Leben, welches sonst nur schwer zu ertragen scheint. Und auch das Erbrechen hinterher hat etwas von Machtergreifung. Du nimmst die Entscheidung in die Hand, entziehst deinen Körper die Nahrung.

    Schau mal - Alkohol wirkt wie ein Betäubungsmittel, dass Leben erscheint leichter im betrunkenen Zustand. Es vernebelt einen Teil der negativen Gefühle.
    Ritzen lässt dich fühlen. Es zeigt dir, dass du noch spüren kannst, es nimmt Druck.

    Wäre es nicht eine Chance, erneut zu versuchen, diesen Abend mit professioneller Unterstützung aufzuarbeiten?
    Sei es dir wert und nimm auch den Ekel und die Scham an. Im Endeffekt wollen dich diese Gefühle nur schützen. Sie wollen eine Grenzübertretung verhindern, sie wollen vermeiden, dass in dir wieder das Gefühl aufkommt, das Geschehen nicht mehr in der Hand zu haben.

    Vielleicht helfen dir meine Gedanken ja.

    Liebe Grüße,
    Sophia

  8. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Sophia-Charlotte für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (31.07.2011),Rainer-JGS (30.07.2011)

  9. #7
    Neuling
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    Standard Ohnmacht

    Ja du hast es richtig gesagt es ist eine Art Ohnmacht.Es frisst mich auf,wenn ich daran denke und reden fühle ich mich hilflos schwach ich würde am liebsten alles vergessen.zu versuchen nicht dran zu denken es geht nicht.
    Ja ich weiß ich brauche dringend fachliche Hilfe,aber das erstmal so umzusetzen das ich das auch meinem gegenüber sagen kann ohne wegzulaufen oder zusammenzubrechen was mich bedrückt.von diesem Traum zu erzählen ausfühich ich kann es nicht.Ich möchte.ich möchte auch begreifen wieso das passiert ist.wieso es solche Menschen gibt.
    Ich habe Angst mich schlafen zu legen,ich kämpfe so sehr das ich wach bleibe ich habe Angst wiedereinzuschlafen diese Nacht!verarbeiten,kann man das überhaupt?wenn man nicht mal richtig weiß was!??wo soll ich anfangen und wo aufhören?soll ich versuchen damit zu leben?was ist wennich das aber nicht kann.
    Ich weiß nur zu gut was Alkohol macht,ich brauche nur an meinen Vater zu denken.und doch gibt es Momente wo ich mich ins Delirium begeben möchte.um für einen kleinen Moment vergessen zu können.
    Geändert von Carö (31.07.2011 um 01:04 Uhr)

  10. #8
    Neuling
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    Standard

    Zitat Zitat von Carö Beitrag anzeigen
    Ja du hast es richtig gesagt es ist eine Art Ohnmacht.Es frisst mich auf,wenn ich daran denke und reden fühle ich mich hilflos schwach ich würde am liebsten alles vergessen.zu versuchen nicht dran zu denken es geht nicht.
    Ja ich weiß ich brauche dringend fachliche Hilfe,aber das erstmal so umzusetzen das ich das auch meinem gegenüber sagen kann ohne wegzulaufen oder zusammenzubrechen was mich bedrückt.von diesem Traum zu erzählen ausfühich ich kann es nicht.Ich möchte.ich möchte auch begreifen wieso das passiert ist.wieso es solche Menschen gibt.
    Ich habe Angst mich schlafen zu legen,ich kämpfe so sehr das ich wach bleibe ich habe Angst wiedereinzuschlafen diese Nacht!verarbeiten,kann man das überhaupt?wenn man nicht mal richtig weiß was!??wo soll ich anfangen und wo aufhören?soll ich versuchen damit zu leben?was ist wennich das aber nicht kann.
    Ich weiß nur zu gut was Alkohol macht,ich brauche nur an meinen Vater zu denken.und doch gibt es Momente wo ich mich ins Delirium begeben möchte.um für einen kleinen Moment vergessen zu können.
    Hey Caro,

    man kann. Man kann. Ich kann ehrlich gesagt, nicht verstehen, warum dich das soooo runter bringt. Ich mein, soooo schlimm ist das jetzt auch nicht, was dir passiert ist. (Ich bin ein Mensch, kein Psychologe, deshalb ist das eine subjektive Meinung)
    Wie viele Jugendliche haben auf Parties schonmal Mist gemacht? Wie oft es es zu sexuellem Kontakt gekommen, den man am Ende bereut hat und nicht nur mit einem/einer....

    Ich mein, du weißt, dass du sowas in deinem Leben nicht haben möchtest. Du hast diese schlechte Erfahrung gemacht. (Egal, ob jetzt von dir bewusst/unbewusst/unter Alkoholeinfluss, oder von externer Seite durch Drogen verursacht wurde).

    Aber das ist jetzt nichts, was dich dein ganzen Leben gebranntmarkt hat, meiner Meinung nach. Es ist einfach ne schlechte Erfahrung. (Die du sehr gerne mit einem Psychologen in wenigen Sitzungen besprechen kannst, damit du emotional davon befreiter wirst).

    Aber das ist jetzt echt nichts, woran man verzweifeln sollte, wirklich nicht.

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