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Meine Werke
In der Hoffnung sie in 10 Jahren noch einmal wiederfinden zu können:
Herbstende
Kastanienlaub noch leise schwankt
dunsthaft gelb die Sonne scheint
hat er jetzt schon abgedankt,
wo ein jeder Winter meint?
Wo sterbend Hauch uns leis` begleitet
und Schritte schwer gesetzt,
hat er sich schon vorbreitet,
kein Herbst wird mehr verletzt.
Notiz: Dieses Gedicht meint nur die Natur.
Es steht sonst in keinem Bezug. Und mit dem verletzen in der letzten Zeile meine ich das Dasein des Herbstes.
Hommage an Marian
Sommertag beginnt
lange Haare wehen seicht,
wo meine Zeit verrinnt,
die keiner andren gleicht.
Der gelebten Träume Sinn
erkenn ich dieser Tage nicht,
doch wie ich glücklich bin,
umschreibt mein klein' Gedicht.
So tiefgelb fließt der Klang
von ihren warmen Worten
der in meine Seele drang
an diesen fremden Orten.
Sommermorgen
Ein jedes Menschenauge,
noch schläfrig und müd‘,
wohl noch im Traume,
merkt nicht dass die Sonne schon glüht.
Des Nebels still silbriger Schleier
entfernt sich vom kühlen Weiher.
Und am grünen Halme der Tau
stellt sich nun glänzend zur Schau.
Ein Morgen voller Einklang,
so ist unsre friedliche Welt,
und das ist unser Drang,
und das was für uns zählt.
Ein jeder Menschengeist,
jetzt nicht mehr im Traum
sehend wie die Sonne gleißt,
sehnt nun nach dem weiten Raum!
Kommentar: "Raum" meint Welt. Unter weitem Raum bezogen auf die Welt meine ich Wälder, Seen, Berge Felder usw...
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