Hallo. Ich habe mich in diesem Forum Epaea genannt. Selbstverständlich heiße ich in der Realität nicht so. Dieser Name setzt sich aus 5 Wörtern zusammen, die mich perfekt beschreiben. Auf deutsch übersetzt heißen sie: Unsterblicher Stolz und endloser Zorn. Bitte verwendet diese Formulierungen nicht weiter..
Ich lese unheimlich gerne, diskutiere was das Zeug hält. Filme, Bücher und Musik sind meine große Leidenschaft. Mein Interesse an vielen Dingen ist unglaublich ausgeprägt, viel mehr als bei den meisten, in meinem Alter. Ich bin 17. Aber in Wahrheit war ich schon immer älter..
Es tut mir Leid, falls ich was falsch mache, indem ich soviel schreibe, aber ich MUSS mich ja irgendwie vorstellen und erzählen, was so los ist. Wem es zu lang ist oder wen es nicht interessiert, der kann ja wegklicken..
Jedenfalls bin ich relativ erfreut darüber, dass es so ein Psychologieforum überhaupt gibt.
Ich bin mir nicht sicher, ob man direkt alles mögliche über sich erzählt, wenn man sich hier vorstellt, ich hab davon wenig Ahnung..
Es gibt sehr viel zu erzählen, aber ich versuche es knapp zu halten. Mein Leben schien für mich wunderbar, bis zu meinem 7. Lebensjahr. Ganz leicht hatte ich es vorher auch nicht, meine Eltern ließen sich scheiden, als ich 3 war. Meine Mutter musste sich so mit uns 3 Kindern allein durchkämpfen. Das ging noch. Aber schon als kleines Mädchen fühlte ich mich stets anders; als gehörte ich von Anfang an einfach nicht dazu. Ich konnte nie im Dunkeln schlafen oder allein sein. Nie. Als ich älter wurde, heiratete meine Mutter erneut und es stellte sich als ihr vielleicht größter Fehler heraus. Nun zogen wir um ; was mir nicht gefiel. Ich bekam nun Stiefbrüder dazu, die mich oft drangsalierten, mich verletzten ( in jeder Hinsicht) und meine Spielsachen, oder Dinge, die mir wichtig waren, zerstörten. ( Klingt harmlos, ich weiß.)
Mein neuer Stiefvater hat mich in diesen jungen Jahren sexuell missbraucht. Selbst 10 Jahre später komme ich damit noch nicht klar. In dieser Zeit kam ich in Kontakt mit Alkoholikern, Drogensüchtigen, Gewalttätigen.. und das alles mit meinen 7-10 Jahren. Meine Mutter hatte in dieser Zeit auch sehr viele Probleme, sie trank öfters als gewohnt. Ich sprach in dieser Zeit kaum, meine Schulnoten verschlechterten sich drastisch.. ich wurde in der 3. Klasse gemobbt. Ich fühlte mich allein, wie in einem glasartigen Kasten, von der Außenwelt für immer abgeschnitten, und doch irgendwie dabei. Irgendwann hatte diese "Ehe" zum Glück ein Ende.
Wir waren wieder allein, meine Mutter und meine leiblichen Brüder.
Doch nun hatte meine Mum wieder einen neuen Freund und ein paar Wochen oder Monate später war sie schwanger.. ich konnte all das nicht realisieren. Mein kleinster Bruder kam auf die Welt, als ich 11 war. Ich habe oft Ersatzmama gespielt, obwohl ich selbst alle Hilfe der Welt brauchte. Aber das habe ich nie jemandem erzählt.
Mit 14 Jahren ging sichtbar alles bergab. Ich verliebte mich in einen Jungen, dem ich 3 Jahre hinterhergelaufen bin, der zwar etwas für mich übrig hatte, aber viel zu sehr mit seinen eigenen Problemen beschäftigt war. ( Er war manisch depressiv). Wir hatten nur Kontakt über das Internet. Aber in diesem Alter entwickelte sich das Interesse für andere Jungs und ich hatte tagtäglich ein schlechtes Gewissen, jemand anderen anzusehen. Ich wartete Jahre auf ihn. Allein durch seine tragische Geschichte ging es mir immer schlechter.
Ich fing an, mich selbst zu verletzen. Ich experimentierte mit Alkohol und Drogen, bin aber nach sehr kurzer Zeit wieder davon "abgekommen". Es passt nicht zu mir, sich diesen Rauschmitteln hinzugeben. Mein Leben ging immer weiter, ich durchlebte Beziehungen und ihr Ende..
Natürlich kommt dazu noch das " ganz Normale" wie z.B Verwandte gestorben, Cliquenverlust, Freundesverlust, meine Außenseiterposition, mein Asthma und ständige Krankheiten + einige Krankenhausaufenthalte, Nervenzusammbrüche..blah, blah, blah.
Ich absolvierte meine mittlere Reife und verbrachte 1 Jahr lang in einer recht niveaulosen Klasse. Es hat mich unterfordert und das war gut. Ich hatte nun Zeit, mich anderen Dingen zu widmen.. ( nicht Parties, ect.) Ich strebte immer nach Bildung und Wissen. Deshalb entschloss ich mich, Abitur zu machen. Jedoch waren diese Klassen besetzt, also dachte ich, wird Fachabitur vorerst auch reichen. Ich habe nicht wahrgenommen, dass das Fachabitur auch mit einem Jahr Arbeit, also wirklicher körperlicher Arbeit verbunden ist. Seitdem ich arbeite und in die Schule gehe, Berichte schreiben muss, Hausaufgaben, Klausuren, Referate, ect.. ist alles schlimmer geworden. ( Grobe Erzählung.) Ich war in meinem ganzen Leben IMMER unterfordert ( außer vielleicht in Mathe). Der Schulstoff ist auch nicht das, was mich am Fachabi überfordert.. vielmehr die Arbeit. Schon auf dem Weg dahin bekomme ich Bauchschmerzen, ich fange an zu niesen, zu husten.. egal welche Jahreszeit. Als würde sich mein Körper dagegen sträuben.
Seit August 2011 hege ich jeden Tag starke Selbstmordgedanken, Mordgelüste im Bezug auf andere Menschen.. ein sehr apokalyptisches Denken.. ich bin einfach kaputt. Als ob ich eine Chemo hinter mir hätte. Ich sehe fahl aus, schwach, energielos.
Wer was dazu sagen will, nur zu..


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). Der Schulstoff ist auch nicht das, was mich am Fachabi überfordert.. vielmehr die Arbeit. Schon auf dem Weg dahin bekomme ich Bauchschmerzen, ich fange an zu niesen, zu husten.. egal welche Jahreszeit. Als würde sich mein Körper dagegen sträuben.
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