mein Leben.
Sie Reihen sich langsam aneinander.
Ich habe immer wieder mal Tagebuch geschrieben, was auch ziemlich gut geholfen hat. Nun möchte ich es hier weiter führen.
Ich wurde als Einzelkind geboren. Hatte als Säugling schon einiges mitgemacht. Meine Rechte Hüfte saß nicht wie sie sollte. Mit 3 Monaten kam ich dann in Gibs, bis zum 9 Monat. Meine Mutter sagte immer, ich war so ein liebes geduldiges Baby. Dadurch verzögerte sich natürlich meine Entwicklung. Krabbeln war nicht. Ich habe dann recht schnell angefangen zu laufen.
Meine Kindergartenzeit war sehr schön, Ich ahtte viele Freunde. Allerdings plagte mich seid dem 4 Lebensjahr eine Gräse- und Pollenallergie, die mich im Sommer daran hinderte draußen zu spielen.
Ich wurde mit Spritzen densibilisiert. Das war immer ein Höllentrip, da ich panische Angst vor Spritzen hatte.
Mit 6 kam ich ins KH. Ich hatte 2 mal heftigsten Schalach und meine Mandeln mußten raus. Zum beteuben mußten mich 4 Schwestern festhalten. Das weiß ich noch als wenn es gestern gewesen wäre.
Meine Vater war viel Arbeiten oder im Keller basteln oder auf dem Schießstand. Es wurde immer nur das gemacht was er wollte. Jeden Sonntag zur Oma.
Meine Grundschulzeit war auch noch eine sehr schöne Zeit. Bis ich die 4 Klasse wiederholen mußte. ich war noch nciht reif für die 5 Klasse.
Die Lehrerin die ich dann bekam, war sehr herrisch und dominant.
Als ich 10 Jahre als war, wurde bei meinem Vater MS diagnostiziert.
Für mich brach eine Welt zusammen. Ich gab mir die Schuld daran, ich hatte was schlimmes getan, das er nun bestraft wurde. Damit war der erste Nervenzusammenbruch da.
Mein Vater und ich hatten nie eine körperlich enge Bindung. Sowas wie abends mal auf der Couch kuscheln oder sowas, kannte ich nicht.
Meine Erziehung und was sonst daran hing, hat alles meine Mutter gemacht.
Von dem Tag der Diagnose drehte sich alles nur noch um meinen Vater und seine Krankheit. Meine Mutter war übervordert. Mein Vater kam mit der MS nie klar und beanspruchte meine Mutter bis aufs letzte.
Da ich von jeher nie aufmüpfig war, oder vordernt, habe ich mich in mein "schicksal" gefügt. Ich wollte meine Mutter nicht auch noch bealsten.
Ich hatte es auch nie gelernt für mich selbst einzustehen, meine Wünsche oder bedürfnisse kunt zu tun.
Meine Mutter hat immer alles für meinen Vater geregelt. Da ich dazu auch nicht in der Lage war, hat sie es dann auch für mich getan.
Ich war auch nie sehr unternehmungslustig. Ein sogenannter Stubenhocker.
Ich kam dann auf die Realschule, aber dort traf ich auch wieder auf eine sehr strenge Lehrerin. Letzendlich habe ich die Schule gewechselt.
Der wechseln hat mich unendlich Nerven gekostet. Ich war schüchtern, ohne selbstbewußtsein. Leicht zu manipulieren und einzuschüchtern.
In meiner KLasse waren 3 Mädchen, die schon mehr als einmal sitzen geblieben waren. Sie hatten keine lust auf Schule und haben den anderen das Leben zur Hölle gemacht.
Und sie fanden natürlich auch ein perfektes Opfer: MICH.
Heute nennt man es mobbing.
Mit 15 traten bei mir dann die ersten erscheinung auf. Gleichgewichtsstörungen, Taubheitsgefühle in der Haut. Nervlich überhaupt nicht belastbar. Die Schule viel mir sehr schwer.
Ab der 10ten Klasse wurde es besser. Die tyranischen Mädchen waren weg. Ich ahbe meinen Realschulabschluß gemacht und fing meine Lehre als Friseruin an.
Leider hatte ich eine "Freundin" die mich wieder beeinflußt hatte. Sie war für mich sehr dominant, und ich hatte angst vor ihr. Habe mich ausnutzen lassen.
Heute weiß ich das sie schlimmer komplexe hatte als ich. Aber das war mir damals nicht bewußt.
Dann 96, 4 Wochen vor meiner Gesellenprüfung bekam ich wieder Probleme. Ich hatte schon mehr als eine Magenschleimhautentzündung hinter mir.
Meine rechte Hand und der Arm waren taub. Ich habe meine Prüfunge gemacht und kurz danach mußte ich zum Neurologen. Diagnose MS.
Meinem Vater ging es bis dahin schon sehr schlecht. Er konnte nicht mehr laufen. Meine Mutter ging nebenbei Putzen, da seine Rente nicht reichte.
Ich hatte mich dann entschlossen, ich möchte eine eigene Wohnung.
Ein kleines Appartement. Aber ich stand immer noch unter der Kontrolle meiner Mutter. Sie hat immer noch viel für mich gemacht und geregelt.
1997 für ich dann zur Kur. Die Ärzte dort rieten mir Umzuschulen. Da mein Beruf mit der Krankheit keine große Zukunft hätte. Meine Mutter hat in der Zeit mit meiner Chefin gesprochen. Alles ging seinen Gang und ich hörte auf zu Arbeiten. Viele Gänge mit Ämtern und Behörden standen an.
Kurz: der Gutachter war der Meinung ich würde die Umschulung psychisch und Gesundheitlich nicht schaffen. Ich wurde zur Rentnerin mit knapp 22 Jahren.
Damals war ich ziemlich sauer auf den Gutachter.. Heute weiß ich: er hatte recht.
Ich ahbe dann einen Minijob in einem Büro gemacht. Bin mit meinen Eltern in eine große Wohnung gezogen. Ich kam bei mir die Treppen nciht mehr rauf und mein Vater konnte garnicht mehr laufen.
Dann haben wir ein kleines Haus gekauft, da wir in einer Schule wohnten und der lärm nicht mehr auszuhalten war. Eine andere passende Wohnung war nicht zu finden.
Im Haus sollten einige Sachen wegen meinem Vater umgebaut werden. Unteranderem sollte eine Dusche raus und dafür ein Waschbecken rein. Mein Chef wollte uns ein Angebot machen und das dann machen. Leider war er dann in Urlaub und kam einfach nicht dazu. Nur wir mußten das fertig ahben, bevor wir dort einziehen. Also hat es eine andere Firma gemacht.
Als ich dann einen Montag morgen zur Arbeit kam, meinte mein Chef ganz trocken. Sie können ihre Sachen packen, sie sind gekündigt. Es war wie ein schlag ins Gesicht. Ich bekam keinen Ton mehr raus. Konnte nicht fragen warum und bin gegangen. Unterwegs habe ich geheult und bin nach Hause.
Meine Mutter war entsetzt. Ich vermute er war sauer weil er den Auftrag nicht bekommen hatte.
Da kam dann wieder das Gefühl: du bist unfähig, du bist zu nix nutze, dich will keiner haben.
Ich habe dann keinen Job mehr angenommen, weil ich mit der Diagnose nichts passendes fand.
Ich war schon immer ein ängstlicher Mensch. Keine Risiken eingehen, es könnte was schlechtes dabei rauskommen.
Wenn ich so zurück denke haben mich Ängste immer schon begleitet.
Dann tauchte wieder die "Freundin" aus der Schule auf. Das will ich aber jetzt nicht alles schreiben, da es sonst kein ende finden würde.
Jedenfalls hat mich dieser Mensch viele viele Nerven, Magenschmerzen und schlaflose Nächte gekostet.
Ich habe dann irgendwann den Kontakt abgebrochen und nie wieder was mir ihr zu tun gehabt.
Mein großes Hobby sind Pferde. Aber da war ja immer die Angst im Nacken. Es könnte was passieren. Aber auch dafür findet man das passende Pferd, Nur leider hingen an den beiden Pferden wieder sehr einnehmende, bestimmende, ausnutzende Personen.
Bei der letzen war ich nachher so weit das ich auf dem Weg nach Hause vom Stall am liebsten in den nächsten dicken Baum gerauscht wäre.
Ich habe dann all meine Mut zusammen genommen und sie angerufen.
Habe ihr dann egsagt ich bin Krank und ich kann das nicht mehr machen. Ich habe seid her nie mehr mit ihr gesprochen. Das ist jetzt fast 3 Jahre her.
Duch meine Kindheit habe ich nie gelernt meine Gefühle auszudrücken. Was mich bedrückt. Vor Konflikten hatte ich und habe ich heute noch eine heiden Angst.
Immer Angst den anderen zu verletzen. Nicht gemocht zu werden. Angst vor ablehnung. Zu versagen.
Also ahbe ich mich immer für andere Aufgeopfert, bis zur totalen erschöpfung. Aber ich habe nie etwas dafür bekommen. Ausser ein schlechte Gewissen.
Ich bin nie Beziehungen mit Männern eingegangen. Da hatte ich auch ein sehr prägendes Erlebniss. Ich war 12 Jahre Single.
Doch dann lernte ich meinen Freund kennen. Das erste mal im Leben das ich auf mein Bauchgefühl gehört habe.
Aber er hat es auch nciht grad leicht. Leider machen wir diese Angst und Depressionsphase schon zum 3 mal durch. Aber er liebt mich und steht zu mir. Ich hoffe das ich es mit der Therapie in den Griff bekomme.
Ich weiß das ich mit ihm über alles Reden kann und das es auch Hilft. Nur warte ich immer zu lange bis es dann aus mir raus bricht.
Einige Puzzelteile fügen sich langsam zu einem Bild zusammen. Aber viele fehlen noch. Aber ich gebe nicht auf.
Es tat sehr gut das mal nieder zu schreiben. Ich hoffe es hat euch nicht zu sehr gelangweilt. Es ist auch nicht alles vollständig. Aber dann würde ich wohl noch die ganze Nacht hier am PC sitzen und schreiben.
34 Jahre sind doch ne ganz schön lange Zeit
Wer mir was schreiben möchte, kann das gerne tun.


LinkBack URL
About LinkBacks


Zitieren
Die haben sie doch nicht mehr alle 

jedes Jahr das gleiche oder auch

Lesezeichen