psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 12

Thema: Minderwertigkeitsgefühle belasten Leben

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    08.05.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard Minderwertigkeitsgefühle belasten Leben

    Hallo liebes Forum...

    Ich schätze, mein "Problem" ist nicht selten und kam hier im Forum schon oft vor. Ich hoffe aber, dass jemand speziell auf mich eingehen könnte...

    Vorinfo zu mir:
    Ich bin 19 Jahre. Mache nächste Woche mein Fachabitur (12.Klasse).
    Seit nun fast 7 Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen.
    Ich bin nicht "hässlich"... denke ich mal, auch wenn ich persönlich das oft anders sehe. Leider habe ich seit einem Jahr eine feste Zahnspange, die jedoch in den nächsten 3 Wochen rauskommen sollte. Für mein Alter spät - ich weiß. Hatte soziale Gründe.
    Vom Körperbau bin ich, meiner Meinung nach, total "unweiblich". Ich bin 1,67 cm groß und wiege 56kg.
    An sich normal, denkt ihr euch vielleicht. Allerdings habe ich so meine Problemzonen (Bauch, Beine Po ) und dafür obenrum so gut wie gar nichts... Ich fülle noch nicht mal 70a vollständig aus.
    Ich bin gefärbt schwarzhaarig und tendiere geistig zur dunklen Szene & deren Musik, trage daher viel schwarz, selten aber auch mal etwas farbiges Ich zieh mich eigentlich nach Lust & Laune an...

    Vor meinem Freund hatte ich 2 feste Beziehungen & 2 kurz-Affären...
    Meine aller erste Beziehung war eine Fernbeziehung mit einer Weite von über 600km. Wir waren fast 2 Jahre zusammen, sahen uns immer in Ferien. 2007 fing das an bis Sommer 2009, wo ich dann meinen damaligen mit einem aus der Nähe betrog und schließlich mich für diesen entschied (bis Oktober 2010).

    Zur Zeit der Fernbeziehung habe ich die bisher wohl tiefsten Abgründe meiner Seele entdeckt. Eifersucht, Misstrauen, Abhängigkeit von der Person, Selbstverletzendes Verhalten. Suizidgedanken, drohen der Person bei Nicht-melden, dass ich mich wieder ritze...
    Ich hatte keine festen Freunde, war nur daheim am PC und habe mit "Bekannten" aus dem Internet geschrieben. & mit dem Freund.
    Wenn er mal weggehen wollte, tickte ich aus, aus Angst... er flirtet mit anderen Mädels. Ich schob die Schuld dann immer auf mich, "Ich tauge nichts!", "Ich bin hässlich, es wäre kein Wunder, wenn er sich eine andere sucht!" etc.
    Ich ging sogar freiwillig zu einem Jugendpsychologen, um meine Eifersucht & auch mein Selbstbewusstsein ein wenig zu stärken - es brachte rein gar nix und nach wenigen Wochen ging ich nicht mehr hin...

    Ich betrog ihn zwischendurch mit einem wesentlich älteren (12 Jahre) Mann aus meiner Umgebung. Trennte mich zwischendurch von der Fernbeziehung, wollte mit dem damals 28-Jährigen zusammenbleiben, da er soviel für mich tat... allerdings verzehrte sich mein Herz dennoch nach der Fernbeziehung und nach 1 Monat Trennung "rauften" wir uns wieder zusammen. Die Affäre verlor ich auch als besten Freund.. verständlich..

    In den nächsten Monaten baute ich einen Schutzwall um mich auf. Ich wurde stabiler, ritzte mich nicht mehr, aber ich wurde kälter und abweisender. Hatte wieder zwischendurch eine Affäre. Sommer 2009 lernte ich meinen jetzigen Ex (wieder!) kennen, ich kannte ihn von der Realschule schon seit 3 Jahren. War mit meiner ehemals Fake-"besten"-Freundin zusammen. Ich betrog meine Fernbeziehung also gute 3x.....

    Wir blieben bis Oktober 2010 zusammen, ich machte vorher mit der Fernbeziehung entgültig Schluss. Ich machte bisher immer Schluss...
    Die Beziehung war erfüllt. Ich war glücklich, blühte auf. Die ersten 4 Monate. Dann krieselte es bereits, weil er mit anderen Mädchen heimlich sms schrieb und mir alles verheimlichte, denen allerdings auch Sachen schrieb, wie geil sie wären, etc.

    Ich hatte immer gesagt, ich kann das nicht ausstehen. 100 Leuten aufeinmal "Ich liebe dich", "beste/r 4 eveeeeer", blabla zu schreiben. (ihr kennt es vll von der Jugend)
    Für mich ist Liebe tiefgründiger. Ich will bei meinem Partner Ich sein können und von dem geliebt werden mit 100%! Ich will nicht wieder untreu sein müssen... Ehrlichkeit & offenheit soll gelten!

    Mit diesen Sätzen ging ich ab 2009 in die Beziehungen. Doch auch mein Ex widersetzte sich & machte mich psychisch fertig, reizte meine Eifersucht ins unermessliche (ich kontrollierte ab da sogar seine sms heimlich - wodurch ich viele schlimme Sachen entdeckte).
    Als er nach 5maligen Ermahnen wieder mit einem neuen Mädchen heimlich schrieb und dann noch Sachen wie "du bist so geil :-* meine dumme eifersüchtige Freundin ist schuld, dass ich dir nicht schreiben konnte!" ... da schlug ein Hebel in meinem Kopf um & ich trennte mich.
    1 Monat drauf lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. (er ist 20 Jahre)

    Bisher läuft mit diesem alles bestens... fast.
    Er versteht meine Ansichten & teilt diese. Er schreibt keinen Mädchen so intime Sachen oder schickt ihnen Bussis ( :-* ) oder dergleichen. Er ist treu, er vergöttert mich förmlich... stellt sich sogar ein Leben auf ewig mit mir vor. Seine Eltern lieben mich, sei ich (nach ihren Worten) die erste, bei der er ist, wie er ist. Alle vorherigen waren dumme Tussen, die die Familie zerstörten.

    Er ist auch offen, sagt mir frei raus, wer ihm wieder schrieb (ob sms oder facebook, etc.); er gab mir sogar freiwillig sein Passwort für das Handy und meinte, ich darf immer nachschauen, denn er verheimlicht mir nix und er möchte nicht, dass ich wieder seelisch so kaputt gehe, wie zu Zeiten meiner Exen...

    An sich genau das, was ich suchte & wünschte... denn bei ihm kann ich Vertrauen aufbauen... was vorher nie wirklich funktionierte.

    Mein Problem:
    Ich schätze mal, es fällt unter die Kategorie "Minderwertigkeitsgefühle".
    So schön es auch mit meinem Freund ist, dennoch plagen mich gewisse dunkle Gedanken.
    Ich habe immer das Gefühl nicht genug zu sein. Meine vorherigen Exen & Affären waren jetzt keine Sunnyboys, sie waren aber auch nicht unbedingt hässlich. Ich ging nach dem Charakter, wie immer bisher!
    Doch mein Freund ist, nach allem bisherigen, durchaus hübsch, was mir auch gewisse "Standardschönheiten" aus meiner Klasse sagten (& die stehen wirklich auf diese Bodybuilder- & Sunnyboy-Typen ). Und ich fühle mich so hässlich für ihn... ich habe keine Brüste, meine Problemzonen sind wabbelig...
    Ich weiß, dass er mich liebt... vor allem auch wegen meinem Charakter... und dass er mich "geil" findet, wie ich bin. Er sagt auch immer, er braucht keine vollbusige Freundin, wenn die nur eine verwöhnte Tussi ist, die ihn wie Dreck behandelt...

    Ich versinke dennoch jedes Mal aufs neue in Selbstmitleid, wenn wir durch die Stadt gehen und ich bemerke, welche Typ Frauen ihn anschauen... oder wenn ich Bilder von seinen Exen im Internet finde...
    Ich fühle mich so hässlich neben ihm...
    Ich denke sogar darüber nach, mir in 3 Jahren oder so eine Brustvergrößerung zu machen, da dies tatsächlich mein größtes Problem ist
    So unweiblich will ich nicht sein. Es ist nicht nur für oder wegen ihn (er ist strikt gegen eine OP! wir streiten deswegen jedesmal...), es wäre für mich selber... ich will nicht immer von Frauen so dämlich angeguckt werden... so abschätzig gemustert...

    Ich weiß zwar, dass dies auch viel an meiner Ausstrahlung ("Lasst mich bloß in Ruhe!") und an meinem schwarzen Auftreten liegt...
    Aber selbst unter "Gleichgesinnten" kommen komische Blicke...

    Vielleicht bilde ich es mir auch ein... aber ich bin auch jemand, der trotz seiner Abneigung gegen die Menschheit zu allen freundlich & respektvoll ist. Sogar zu solchen HipHop-Tussen... Ich begrüße alle freundlich & versuche ein Small-Talk-Gespräch anzufangen, aber bisher hat mich so gut wie JEDE (!) Frau, abschätzig behandelt und so getan, als wäre das voll assi, dass ich sie begrüße & so freundlich bin....

    Was mache ich falsch?
    Ich will keinen Ärger, ich will mit allen normal auskommen. Ich suche keinen Streit oder so. Ich möchte akzeptiert werden & vll sogar endlich "richtige" Freunde finden...

    Ich scheuche die gesellschaft... in meiner Klasse bin ich akzeptiert, sitze sogar zwischen den 2 größsten Tussis
    Verstehe mich erstaunlich gut & normal mit denen, sie trösteten mich sogar, als ich mich damals von meinem Ex trennte.
    Ich werde auf Geburtstagspartys eingeladen... aber ich sage immer ab.
    Ich möchte dabei sein, aber ich komme mit der Mentalität nicht klar. Ich bin ein ruhiger Mensch, der aufgrund des Sternzeichens Widder durchaus temperamentvoll sein kann, aber das nur bei den "richtigen" leuten...
    Allerdings sind alle aus meiner Klasse... naja ohne jetzt einen extrem negativen beigeschmack... "Tussis". Schicki-Micki, Schminke bis zum geht nicht mehr, immer neueste Mode... & HipHop-Musik...
    Das ist nicht meine Welt und zu solchen Partys möchte ich nicht, auch wenn ich die Leute an sich mag...

    Ich trinke auch so gut wie nichts... ich mag keinen Schnaps, konnte mich seit einem jahr (!) erst richtig mit Bier anfreunden...
    Ich weiß auch nie, über was ich mit solchen Leuten reden soll... weswegen ich nie einen Anschluss finde.

    Fluch & Segen zugleich "anders" zu sein...
    ich denke tiefgründiger als die... rede nicht immer von Sex oder von meinen exen...

    Gleichzeitig möchte ich aber "dazugehören"...
    Fühle mich aber immer so miserabel in der Nähe von solchen "Sonnenschein-Menschen"...
    Mache mich gedanklich selber nieder...



    Ich breche mal ab hier...
    Hoffentlich nimmt sich jemand Zeit & liest es sich durch...

    Was kann ich tun? Wie kann ich endlich richtig glücklich werden?
    Einfach zu den Leuten gehen & mitfeiern... das ist nicht so einfach.

    Und wie kriege ich diese Minderwertigkeitsgefühle los... wie lerne ich mich endlich selber anzunehmen wie ich bin... & stolz auf mich zu sein...

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    Hallo,

    wie lerne ich mich endlich selber anzunehmen wie ich bin... & stolz auf mich zu sein...
    z.b. indem Du gleich hier damit anfängst.

    Du hast jetzt viel erzählt, das Du an Dir doof findest.

    Zähl doch mal ein paar Sachen auf, die Du gut an Dir findest, und die Dir in Deinem Leben schon gelungen sind. Ein paar Ansätze hast Du schon drin, z.B. dass Du von Schulfreundinnen akzeptiert wirst. Das kannst Du noch kraftvoller formulieren und Dich drüber freuen, anstatt Dich darüber zu wundern

    Zum einen ist es sicher hilfreich, wenn Du Dir selbst Erfolgserlebnisse verschaffst, sei es durch Sport, durch Theaterarbeit, durch eine gelungene Aufgabe, durch welche Du Dich gebissen hast, usw.
    Aber zum anderen gehts auch darum, den Blick zu wenden. Denn was nützen Dir Erfolgserlebnisse und Bestätigung, wenn Du sie nicht sehen und schon gar nicht annehmen kannst.

    Wenn Dein Freund Dir sagt, wie sehr er auf Dich steht und Dich geil findet, dann halt einfach mal die Klappe und stell Dir vor, die Worte sind Öl, die Dir jetzt die Kehle runterrinnen Am Anfang kommst Du Dir vll blöd vor, aber glaub mir, es wirkt. Irgendwann musst Du es Dir nicht mehr verkneifen, ein "ja-aber" zu sagen oder zu denken. Du lernst es anzunehmen und irgendwann auch mal zu glauben. Ohne deshalb davon abhängig zu werden. Denn die Bestätigungen und Erfolgserlebnisse wirst Du dann auch personenunabhängig immer mehr erkennen und annehmen können.

    Ich bin sicher nicht die erste, die Dir sagt, dass es tatsächlich Männer gibt, welche es mehr mit kleinen Brüsten haben. Und dass eine Brust-OP Deine Probleme nicht lösen wird. Denn Du wirst immer wieder etwas an Dir finden, das angeblich ganz furchtbar ist und mit dem Du nicht "leben kannst".

    Denn die Bestätigung und Anerkennung, die Du dadurch bekommen würdest, wäre nicht die, welche Deine Seele eigentlich will, nämlich: ich bin ok, ich bin gewollt, gewertschätzt und geliebt.
    Dieses menschliche Grundbedürfnis wird halt nunmal leider nicht von der Körbchengröße gestillt.
    Geändert von Gast784 (28.05.2011 um 08:54 Uhr)

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    08.05.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Vielen Dank Gabiannarele!

    So gesehen gäbe es einiges, das "gut" an mir ist... und wenn ich zurückblicke, gibt es auch einiges, das ich erreicht bzw wo ich mich durchgebissen habe.

    Allein die Tatsache, dass ich selbstständig (!) aus meinem tiefen Loch rauskam... dass ich ohne Hilfe von außen mit dem Ritzen aufhörte... ich sage heute noch, "ich bin Patient & Therapeut gleichzeitig... ich habe mich selber therapiert..." ... auch wenn ich zu der Zeit dies auf eine Art der "gespaltenen Persönlichkeit" tat...
    Außerdem wurde ich früher gemobbt... was ich auch überlebt habe (wortwörtlich)...
    Allerdings glaube ich, dass von dem meine Angst "nicht angenommen" zu werden herführt... die Angst von anderen Mädchen "bewertet" zu werden... Es waren nur Mädchen, die mich mobbten.

    Es geht wirklich nur um die Frauen... mit Männern habe ich kein Problem, bzw bei denen denke ich mir auch nichts.


    Ich habe dies allerdings schon versucht... mir aufzuzählen, was ich erreicht habe. Und ja, es ist schon... "viel".

    Dennoch ist da diese Angst, zu versagen... "nicht genug zu sein"...
    Ich habe Angst, dass mein Freund irgendwann genau in dieses Schema fällt, wie meine Exen. Die sagten mir auch, ich wäre die "Eine", sie liebten mich wie ich sei... paar Monate drauf gingen sie mir "verbal fremd" (dieses sms schreiben mit anderen etc.
    Bevor es zu richtigem fremdgehen kam, habe ich mich immer "rechtzeitig" getrennt)
    Aber das zeigte mir, dass ich eben anscheinend doch nicht genug bin/war. dass sie wirklich auf so primitive Mädchen (ernsthaft!) zurückgreifen mussten... Ich bin denen geistig überlegen... das kann ich ohne Arroganz von mir behaupten... also MUSS es am körperlichen liegen...

    Außerdem kotzt es mich ernsthaft an, dass alle Weiber sich immer so an die Kerle von anderen Frauen ranmachen, einen auf harmlos tun, in Wirklichkeit aber nur der Freundin von dem Kerl eins auswischen wollen... das habe ich an mir selber oft bemerkt & von Erzählungen kriegt man das auch mit... (EDIT: an mir selber oft bemerkt - damit meine ich, dass andere Frauen es so mit meinen Exen handhabten... nicht, dass ich mich an die Männer ranmachte :S)
    Ich weiß nicht, warum ich mich darüber so aufregen kann.
    Aber ich bin nicht so, ich würde nie im Leben einen Kerl anmachen, der in festen Händen ist... im Gegenteil ich würde eher versuchen mich mit seiner Freundin anzufreunden... konfus
    Manchmal fühle ich mich echt als Einzige, die noch ein bisschen Respekt der Umwelt gegenüber darbietet...

    Ich habe so Angst davor, hintergangen zu werden, angelügt zu werden. Ich habe dies doch alles selbst getan und genau aus diesem Grund möchte ich nicht, dass mir dies passiert. Ich habe aus mir selber gelernt, wie furchtbar es ist, jemanden so etwas anzutun. Ich möchte es selber nicht erleben und deswegen bin auch ich sehr offen & ehrlich... vor allem in Beziehungen. Aber ich habe dann immer so schreckliche Angst, dass man so nicht zu mir ist...

    Gleichzeitig habe ich dann aber so klare Momente, in denen ich mir sagte... "ich bin nicht auf die angewiesen. Ich brauche diese Bestätigung nicht. Wer mich nicht mag, mit dem muss ich auch nichts zu tun haben! Das ist normal, man wird nicht von jedem gemocht!"

    ...
    Dennoch überwiegen die schlechten Gedanken...
    Geändert von Mondengel (28.05.2011 um 12:03 Uhr)

  4. #4
    katha
    Gast

    Standard

    Hey,
    hmm ich hätte eigentlich viel zu sagen, aber ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Also ersteinmal scheinen Eifersucht und die Angst einfach austauschbar zu sein schon sehr lange bei dir vorhanden zu sein. Du hast es selbst schon angesprochen, dass die Tatsache das du früher gemobbt wurdest hier bestimmt eine Rolle spielt. Ich weiß nicht wie deine Familienverhältnisse sind, aber oft spielen hier auch die Beziehung, Erziehungsstil der Eltern und auch die Beziehung zu Geschwistern eine große Rolle. Kinder die kein Urvertrauen entwickelt haben, haben oft genau die Beziehungsprobleme die du gerade beschreibst...aber ich will damit nicht deiner Familie zu nahe treten..die tatsache das du gemobbt wurdest reicht auch schon aus um solche ängste zu entwickeln.

    Ich finde es sehr interessant das du..tut mir leid wenn ich es so direkt sage..nicht sehr ehrlich warst in deinen bisherigen Beziehungen..du hattest angst betrogen zu werden, hast SMS kontrolliert usw. und selbst hast du deinen Freund betrogen...
    Ich glaube auch das du deine Angst nicht genug zu sein und ausgetauscht zu werden nur noch verstärkst indem du deine Freunde kontrollierst und sie in ihrer Freiheit einschränkst..sie einschränkst mit wem sie was für sms schreiben dürfen. Weil jeder weiß, dass es nicht schön ist eingeschränkt zu werden und ich glaube auch das du bewusst oder unbewusst weißt, das es dich nciht besonderns attraktiv macht (also das dein Freund es als störend empfindet eingeschränkt zu werden...und dadurch steigt bei dir die angst das er aus der beziehung ausbrechen könnte).

    Es ist schön das du jetzt einen Freund hast mit dem du glücklich bist....aber wir alle müssen lernen damit klar zu kommen, dass wir nicht die einzigen auf der welt sind. D.h es wird immer Frauen geben die unserem Partner optisch vielleicht noch besser gefallen als wir..das ist so. Das ist ja bei uns nicht anders...es gibt auch für uns ncoh andere attraktive Männer (was nicht bedeutet das wir unseren freund für sie stehen lassen würden oder ihn betrügen würden).

    Eifersucht und mangelnder Selbstwert sind ganz fiese Mechanismen...und können im schlimmsten Fall wirklich die Beziehung,den Partner und einen Selbst zerstören. Ich kann natürlich nicht einschätzen wie "schlimm" es bei dir ist und wie extrem dich die eifersucht usw. beeinflussen...aber ich denke es ist immer sinnvoll sich hilfe zu holen wenn man merkt irgendwas läuft nicht so wie es soll und löst ungute Gefühle in mir aus. Ich sag nicht das du eine Jahrelange therapie brauchst..aber ich denke schon das du dich nocheinmal mit jemanden unterhalten könntest der ein bisschen mehr ahnung von dem thema hat. weil wenn du wirklich gemobbt wurdest oder deine probleme schon in frühster kindheit entstanden sind dann sollte das geklärt werden. vorallem weil du ja schon gesagt hast das es auch zeiten gab an denen du dich sogar selbst verletzt hast...das hört sich dann für mich schon so an als wäre es wirklich nötig die probleme zu durchleuten und auf ursachenforschung zu gehen.
    ich finde es zwar stark das du das mit dem ritzen selbst hinbekommen hast..aber ich finde es kann jetzt auch ein zeichen von stärke sein wenn du dir hilfe holst. und jetzt wo du einen freund an der seite hast dem du vertrauen kannst hast du auch jemanden mit dem du dich austauschen kannst, der für dich da sein kann usw.

    ach ja und ich glaube nicht das die leute dich wegen deiner kleinen oberweite blöd anschauen ich glaube da spielt deine Wahrnehmung dir einen streich. Du scheinst einfach wirklich in alle menschen kein vertrauen zu haben...selbst menschen die du nicht kennst. du musst herausfinden warum das so ist, warum du kein vertrauen in die menschheit hast und denkst das sie dir was böses wollen. (übrigens..mir gehts genauso ich hab mich in vielen deiner Einstellungen wiedererkannt...es ist zum kotzen wie das äußere in unserer Gesellschaft teilweiße hervorgeoben wird, wie man reduziert wird und wie alle versuchen im besten licht dazustehen und sich zu präsentieren und das leben so zu einem richtigen wettkampf gemacht wird..aber gut es sind ja nicht alle so)

    Du hast gesagt du willst freunde finden...dann nehm doch die einladungen zu partys mal an...verurteile diese Partys, menschen nicht von vorneherein...man könnte von außen sagen, das nicht die anderen menschen dich blöd anschauen oder vorurteile haben..sondern das du zu stolz bist dich mit ihnen abzugeben weil du dich für etwas besseres hältst...
    ich weiß das hört sich böse an..ist aber nicht so gemeint.
    ich denke du sollstest dir das ganze mal anschauen und einfach probieren kontakt mit den leuten aufzunehmen...wenn es dir nicht gefällt kannst du immer noch gehen...

    ich versteh aber deine angst usw. ich hab auch öfter das problem das ich denke ich kann mit anderen menschen nicht reden...weil sie sich mit unsinnigen dingen beschäftigen nur über (wie du es so schön gesagt hast) sex, männer, ex-freunde usw. reden....
    ich rede lieber über andere sachen...aber vielleicht spielen auch hier schon die bisherigen erfahrungen mit ein..vielleicht wollen wir über diese themen nicht reden weil sie bei uns mit blokaden/unguten gefühlen verbunden sind...kannst ja mal in dich reinhören und drüber nachdenken.

    lg,katha

  5. #5
    Gast784
    Gast

    Standard

    Mondengel, soll ich Dir eine Hausaufgabe geben?

    schreib jeden Tag mindestens 3 Dinge auf, die Dich an diesem Tag mit Freude erfüllt haben, oder die Du einfach gut fandest, Momente, in denen Du Dich wohl gefühlt hast. Das ändert auf Dauer nicht nur den Blick, sondern gewichtet solche Momente auch deutlich höher. Bisher hast Du ganz klar das Hauptgewicht auf die negativen Dinge.

    Klar haben sich Minderwertigkeitsgefühle durchs Mobbing eingegraben und durch die negativen Rückmeldungen der Jungs noch vertieft. Aber das ist alles vorbei und Du kannst es nicht mehr ungeschehen machen. Was Du aber ändern kannst, ist Deine Bewertung dieser Erlebnisse. Und das ist es letztlich, das darüber entscheidet, ob wir gesund oder krank werden. Nicht die Erlebnisse an sich.

    Du kannst Dir sagen, das mobbing hat Dich stark gemacht, Du hast nicht nur diese Verunsicherung mitgekriegt, sondern auch Selbstvertrauen, dass Du vieles durchstehen kannst. Du kannst daraus lernen, dass Du sichtlich in Konkurrenz mit Frauen bist, weil Du Dich ja heute noch so über andere Mädels äußerst. Als nächstes kannst Du Dich fragen, woher diese Konkurrenzbereitschaft kommt (Vorbilder in der Familie, Ängste, Projektionen usw) und was es für Alternativen gäbe, damit umzugehen. z.B. das sprichwörtliche Leben-und-Leben-lassen, jedoch nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern als gelebte Gelassenheit.

    dafür gibts sogar nen schönen Spruch, der in die Selbsthilfeszene eingegangen ist.

    Gott (oder Universum, oder an was auch immer du glauben magst), gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden

    Wenn Du Dich hier umliest, wirst Du merken, dass es ganz vielen Jugendlichen so geht wie Dir, dass sie sich nicht zum großen oberflächlichen (Party-)Rudel zugehörig fühlen. Sie halten sich für empfindsamer, intelligenter, introvertierter usw. Es ist immer wieder ein Phänomen, dass so viele Menschen (geht ja nicht nur Jugendlichen so) sich über ihr angebliches Aussenseitertum beklagen, und damit eigentlich ja auch wieder eine große Masse darstellen - aber sich anscheinend nicht gegenseitig finden

    Da denke ich mir immer wieder, das muss doch sehr mit dem eigenen Blick, mit den eigenen Vorurteilen zu tun haben. Manchmal muss man halt ein bißchen genauer hingucken und den eigenen Hochmut, der allermeist ja auch nur Trotz und Unsicherheit ist, mal kurzzeitig aufs stille Bänkchen setzen. Dann kann man durchaus Erfahrungen machen, die zeigen, so verschieden sind wir oft gar nicht und ich bin auch kein Aussenseiter. Ich sehe nur die verborgenen Seiten mancher Menschen nicht. Oft weil diese Menschen es nicht zulassen. Aber oft auch, weil unser Blick durch das eigene Selbstmitleid getrübt ist.

    Natürlich ist es nicht leicht über die eigene Unsicherheit zu kommen. Aber wenn wir uns davon bestimmen lassen, nie was riskieren, und die Freude und Neugier am Leben dadurch verlieren, dann lassen wir zu, von Minderwertigkeitsgefühlen und Depressionen beherrscht zu werden. Ich sage nicht, dass man von diesen Begleitern ganz frei werden kann. Das weiss ich nicht. Aber man kann gut damit leben, wenn man ihnen weder zuviel Macht gibt, noch versucht, wegzumachen. Für mich ist die Präsenz von Minderwertigkeitsgefühlen und Depressionen heute eine Art "Wasserstandsmelder". Sie zeigen mir an, wenn ich in meinem Leben aus der Balance komme. Und dann gehts darum, in mich reinzuhören und mich umzugucken, was denn in Schieflage gekommen ist.

    diese ganzen Gefühle und Aspekte, die wir so gerne negativ bewerten und benennen, sind nicht nur eine STÖRUNG, sondern auch eine Chance. Wir können darüber in einen guten Kontakt mit uns selbst kommen und lernen, mit uns selbst liebevoll umzugehen. Das wird sich dann auch in Deinem Denken über Andere spiegeln. Genauso geht es auch anders rum. Wenn Du es übst, etwas neutraler und gelassener Menschen zu begegnen, und mehr das Schöne in Deinem Leben wahrzunehmen und zu begrüßen, dann kann dies auch ein Gegengewicht bilden zu dem, was Dich an und in Dir STÖRT.

    Und noch was: wenn es Dir gut geht, so wie jetzt mit Deinem Freund, und diese negativen Vergleiche zu früher schleichen sich ein, dann sag Dir: das ist vorbei. Das war früher. Heute ist Heute.

    Man muss auch loslassen können. Auch negatives.

  6. #6
    Neuling
    Registriert seit
    08.05.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Katha und danke für deinen Beitrag!



    Zitat Zitat von katha Beitrag anzeigen
    Hey,
    Ich weiß nicht wie deine Familienverhältnisse sind, aber oft spielen hier auch die Beziehung, Erziehungsstil der Eltern und auch die Beziehung zu Geschwistern eine große Rolle.
    Du trittst nicht zu Nahe
    Ich bin Einzelkind. Mein Dad hat sich schon früh von meiner Mam getrennt, er hatte sie betrogen & belogen... zumal er zu der Zeit seine homosexuelle Seite an sich entdeckt hatte. Er liebte meine Mam über alles, als einzige Frau bisher in seinem Leben. Aber dennoch hatte er dann das Bedürfnis nach Männern...
    Ich bin damit aufgewachsen, dass meine Eltern nie richtig beisammen waren. Manchmal lebte mein Dad kurzzeitig bei uns (weil sie es nochmal versuchten und dann aber auch nur, weil er keine Wohnung fand)
    Sie verstehen sich heute prächtig. Mein Dad hat einen Freund, den wir alle akzeptieren. Meine Eltern sind so gesehen die besten Freunde.
    Sie haben immer versucht, mich ihre Krisen nicht spüren zu lassen - an sich mit Erfolg. Ich habe das alles erst sehr spät erfahren, genauso wie ich erst vor 3 Jahren erfuhr, dass sie sich schon laaaaaange haben scheiden lassen...
    Wobei ich selbst es war, die erkannt hat, dass mein dad schwul ist. Und ich war es, lustigerweise, die es damals meiner Mam "schonend" beibringen wollte... "mama, du darfst nicht böse sein, denn es ist wirklich nichts schlimmes! aber ich glaube, papa ist schwul..."
    Naja soviel zu meinem Elternhaus...

    EDIT: Ach ja... meine Mam hat seit 3 jahren nun auch einen festen Freund, endlich den richtigen anscheinend. Ich evrstehe mich normal mit ihm. Sie hatte vorher viele... kerle... die nie lange blieben, ich sagte irgendwann schon, "Wie lange bleibt der diesmal?" ... vll liegt in diesen Erfahrungen eine entwickelte Angst...?

    Zitat Zitat von katha Beitrag anzeigen
    Ich finde es sehr interessant das du..tut mir leid wenn ich es so direkt sage..nicht sehr ehrlich warst in deinen bisherigen Beziehungen..
    Ja, ich weiß, dass dies nie in Ordnung war. Ich möchte auch nie wieder so etwas machen (müssen). Es lag an der Fernbeziehung, an der fehlenden Nähe, an dem fehlendem Gefühl... welches mich zu der Tat trieb.
    Meine Beziehungen hier, in der Umgebung, da tat ich es nie & ich verspürte auch nie den Drang bisher.

    Zitat Zitat von katha Beitrag anzeigen
    du hattest angst betrogen zu werden, hast SMS kontrolliert usw. und selbst hast du deinen Freund betrogen...
    Ich glaube auch das du deine Angst nicht genug zu sein und ausgetauscht zu werden nur noch verstärkst indem du deine Freunde kontrollierst und sie in ihrer Freiheit einschränkst..sie einschränkst mit wem sie was für sms schreiben dürfen. Weil jeder weiß, dass es nicht schön ist eingeschränkt zu werden und ich glaube auch das du bewusst oder unbewusst weißt, das es dich nciht besonderns attraktiv macht (also das dein Freund es als störend empfindet eingeschränkt zu werden...und dadurch steigt bei dir die angst das er aus der beziehung ausbrechen könnte).
    das klingt schmerzlich plausibel
    Und damit hast du gewiss Recht. Ich weiß, dass ich mit dieser Eifersucht und diesem daraus resultierendem Kontrollzwang vieles kaputt mache... das ist auch der Grund, warum ich meinem jetzigen Freund von vornherein sagte, dass ich so bin... und er mir einfach keinen Grund geben soll, es wieder zu tun.
    Sprich, er soll mit anderen Frauen normal umgehen und denen nicht, wie meine Exen so intime Sachen schreiben... er soll denen gegenüber zu mir stehen, soll sagen, er hat eine Freundin die er liebt... wenn er es denn tut... entweder mich ganz wollen oder es bleiben lassen... so handhabe ich es schließlich nun auch! und das läuft bisher bestens so!
    Ich verspüre daher auch keinerlei Kontrolldrang...


    Zitat Zitat von katha Beitrag anzeigen
    Eifersucht und mangelnder Selbstwert sind ganz fiese Mechanismen...und [....] vorallem weil du ja schon gesagt hast das es auch zeiten gab an denen du dich sogar selbst verletzt hast...das hört sich dann für mich schon so an als wäre es wirklich nötig die probleme zu durchleuten und auf ursachenforschung zu gehen.
    Ich spielte letztens wirklich mit dem Gedanken, es doch noch mal mit Hilfe von jemanden 3. zu versuchen... aber wie gesagt, ich war bereits bei einem Jugendpsychologen und wurde dort ziemlich... enttäuscht... es war so, als würde er mich belächeln und gar nicht wirklich auf mein Eifersuchtsproblem eingehen...

    Zitat Zitat von katha Beitrag anzeigen
    ..... sondern das du zu stolz bist dich mit ihnen abzugeben weil du dich für etwas besseres hältst...
    Ich fass das nicht als böse auf... denn du hast Recht, in verletzten, depressiven Phasen handle ich wirklich aus Trotz so... ich sage wirklich, dass ich mir zu stolz bin, mich mit solchen Leuten abzugeben die nur Party, Saufen, Männer & Sex im Kopf haben...


    Danke Katha!
    Eigene Eigenschaften erneut widergespiegelt zu bekommen, selbst wenn man sie selbst bereits kennt... hilft wohl durchaus.

    Es ist nur so schwer, es zu ändern.
    Wirklich auf die Einladungen einzugehen... ich möchte nicht nur Saufen müssen Aber leider läuft es dort so ab, das sagten sie sogar... "Dann wird richtig gesauft bis zum Absturz!!" -zu sowas möchte ich nicht...
    Allerdings habe ich sonst auch keine Leute, mit denen ich mal richtig weggehen kann...
    Es ist eine Sackgasse...
    Geändert von Mondengel (28.05.2011 um 11:42 Uhr)

  7. #7
    Neuling
    Registriert seit
    08.05.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    8
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Gabiannarele!

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    z.B. das sprichwörtliche Leben-und-Leben-lassen, jedoch nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern als gelebte Gelassenheit.
    Ich handle in der Regel nach dieser Sichtweise... ich lasse leben, deswegen begrüße ich doch sogar, wenn ich durch Bekannte an neue Leute komme, alle sofort freundlich & versuche ein Gespräch aufzubauen... selbst wenn sie eigentlich in die "Kategorie" fallen, von welcher ich es gewohnt bin, "dumm" angeschaut oder gar angemacht zu werden...
    Auch wenn ich mir denke, die ist bestimmt wieder so und so... dennoch versuche ich als erstes normal & freundlich zu sein.. Ich GEBE den Leuten ja eine Chance zu zeigen, sie sind nicht so schlimm, wie ich denke...
    aber sie wollen diese Chance nicht und zeigen mir eher durch Blicke und kargen Worten, wie wenig sie von mir halten...

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Wenn Du es übst, etwas neutraler und gelassener Menschen zu begegnen, und mehr das Schöne in Deinem Leben wahrzunehmen und zu begrüßen, dann kann dies auch ein Gegengewicht bilden zu dem, was Dich an und in Dir STÖRT.
    Wie gesagt, ich trete den Leuten grundsätzlich neutral gegenüber... sonst würde ich gleich einfach abhauen, sobald ich neue kennen lernen würde...
    Aber wenn ich bereits freundlich bin und dies so oft immer abgelehnt wird... was soll ich denn dann noch tun?
    Dann fühle ich mich einfach komplett abgelehnt und bei jedem neuen Treffen schwingt die Angst mit, wieder abgelehnt zu werden... obwohl ich doch niemandem etwas tue...

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Man muss auch loslassen können. Auch negatives.
    Tatsache... ich arbeite daran... aber es ist eh schon besser geworden, wie ich bei Katha bereits erklärte...
    Mein Freund respektiert meine Angst und gibt mir keinen grund mehr. Daher bin ich auch nicht mehr so unsicher bei ihm und vertraue sogar BLIND (ohne Kontrolle!)
    aber ich habe noch kein vertrauen zu fremden, anderen Leuten...

  8. #8
    Gast784
    Gast

    Standard

    und dies so oft immer abgelehnt wird
    was denn nun? so oft oder immer? Ist ein großer Unterschied. Bei "so oft" hättest Du nämlich schon ein paar Erlebnisse, wo Du nicht abgelehnt wurdest. Die hättest Du jetzt aber schon wieder komplett untern Tisch fallen lassen. Statt dessen guckst Du auf das "So oft". Dabei könntest Du davon ausgehen, dass es weit mehr mit Deinem Gegenüber zu tun hat, wenn er mit Dir nicht klar kommt, als mit Dir.

    Was glaubst Du denn, wieviel von diesen Stoffeln selbst zutiefst verunsichert sind, sich an ihre Fassade klammern und sich blöd angeguckt und abgelehnt fühlen?

    Wenn Du immer abgelehnt wirst, dann find ich das massiv schwer, mir hier ein Bild davon zu machen. Da müsste ich Dich im RL erleben. Denn erzählen kannst Du natürlich viel.

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. minderwertigkeitsgefühle in der liebe
    Von dreamless im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 27.09.2010, 20:30
  2. Minderwertigkeitsgefühle nach Selbstbefriedigung
    Von Gast5507 im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 29.08.2010, 22:25
  3. Schüchternheit und Minderwertigkeitsgefühle im Berufsleben
    Von Blablub3 im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 20.11.2009, 12:06
  4. Eifersucht durch Minderwertigkeitsgefühle?
    Von mousee81 im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 15.04.2007, 19:10
  5. Strategien gegen Minderwertigkeitsgefühle?
    Von newtry im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 27.10.2006, 14:28

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!