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Thema: Mir gehts schlecht. Ursache???

  1. #1
    EFG
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    Daumen hoch Mir gehts schlecht. Ursache???

    Halllooo,

    Ich bin neu hier, 21 Jahre alt und habe, denke ich, irrrgendein Problem mit
    mir selber. Das schlimme für mich dabei ist, das ich nicht weiss was mich
    bedrückt
    .
    Eigentlich versuche ich mir auch eher einzureden das ich kein Problem mit
    mir habe (aufgrund der Annahme das ich tatsächlich eins habe wenn ich mir
    das eingestehe) und hätte mich demzufolge hier nicht anmelden sollen, aber
    wie auch immer

    Jedenfalls, wenn darüber grübel:
    --> meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 4 Jahre alt war, hatte aber immer am Wochenende besuche bei meinem Vaddi.
    --> ich habe irgendwas mit der schilddrüse, war aber zu faul das therapieren zu lassen bisher

    Vergangenheit:
    - das früheste an was ich mich erinnern kann: Nachts stimmen oder schreie
    in meinem Kopf gehört, brutal laut, vielleicht waren es aber auch nur
    Albträume, weiss es nicht genau, kann mich definitiv noch daran erinnern
    das dies nur paar mal passiert ist. (meine Eltern hatten immer sehr laute
    Streite, vielleicht deswegen). War damals ca. 4-5 Jahre alt.
    - im alter zwischen 7 und 10 viele Nervöse ticks (hand ablecken, augen-zucken, etc)
    - hab mich bis ich ca. 13 war nicht getraut ohne meine Mutter im bett zu
    schlafen (!!) und hab mich nicht getraut alleine zuhause zu bleiben, auch
    tagsüber (!!)
    - von 13-16, andere ängste wie z.B. vor bomben.. hab mir in irgendwelchen
    situationen wenn ich irgendwo unterwegs war eingebildet das alles in die luft
    gehen könnte wenn ich jetzt nicht reagiere und weglaufe (wirkich dann
    panik gehabt und mich selber da sehr sehr ernst genommen)
    - vereinzelnte spinnereien wie "mein Puls ist offen", was ich dann alle 2
    minuten nachgeprüft habe
    - mit 18-19 kam dann die ganze herzinfakt geschichte, herz bleibt stehen
    etc, pumpt es noch?
    - mit 20 ca. hab ich herz mehrfach abchecken lassen und alles war ok
    (grosse erleichterung), angst hat sich dann aber einfach nur "verlagert":
    hatte paar ähnliche spinnereien (kreislauf ganz tief unten, könnte
    ohnmächtig werden.. "oh gott ich trinke grad bier und hock in der prallen
    sonne, bestimmt kipp ich um, hab ich genug wasser getrunken?"...
    platzangst beim ubahn fahren, etc)
    - jetzt mit fast 22 weiss ich das alles ok ist (körperlich) und das es keine
    bomben gibt und ich keine angst zu haben brauch allein daheim wobei
    ich manchmal nicht ohne licht einschlafen kann und unterm bett
    nachschauen muss und so sachen (*******e ich bin ein Mann und
    fast 22)

    - zwischenfälle: mit 16 jahren akute psychose beim kiffen.. bin dann in der
    toxischen abteilung im krankenhaus gelandet weil ich leichte halluzinationen
    hatte und knall im kopf hatte (mit schmerzen verbunden, war aber im CT,
    alles OK), dachte ich sterbe, extrem traumatischer moment.

    Aktuelle situation: ich kämpfe völlig logisch gegen diese ganzen spinnereien
    an und habe eigentlich keine mehr, was dann übrigbleibt ist aber irgend so
    ein "downes" gefühl, irgendwas bedrückt mich und macht mich depreissiv,
    ich weiss aber nicht was... und um ehrlich zu sein ist das weitaus schlimmer
    als angst vor irgend ner bombe manchmal...

    Naja jedenfalls, ich denke das ganze hat irgend einen hintergrund, ich weiss
    aber nicht was!!!!
    Auch wenn ich mir jetzt so meine vergangenen probleme anschaue habe ich
    das gefühl das die symptome einfach wandern.. habe ich die eine angst
    überwunden kommt einfach die nächste.. warscheinlich ist es aber immer
    die selbe ursache die ich aber nicht kenne.


    Naja meine frage nun: WAS IST LOS MIT MIR?? kann das "geheilt" werden?
    habe ich überhaupt "was"? Wie kann ich herausfinden ob es irgnd eine
    Ursache gibt?
    Eigentlich gehts mir ja sonst wirklich gut
    Sache ist nur dieser MÜLL hat bisher ENORM MEINE LEBENSQUALITÄT
    GEMINDERT UND DAS LASSE ICH NICHT MEHR ZU!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Und was ich eigentlich fragen wollte, ganz wichtig: Wenn ich meine Ängste
    (Symptome) einfach überwinde, heilt das dann das innere Problem welches
    die Ursache ist?


    VIELEN DANK EUCH ALLEN IM VORAUS

  2. #2
    EFG
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    keiner ne idee?

  3. #3
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Zitat Zitat von EFG Beitrag anzeigen
    keiner ne idee?
    Doch, hier ist einer

    Also, grundsätzlich zu den Ängsten : die kannst Du natürlich nur überwinden wenn Du Dich ihnen stellst, Vermeidung verschlimmert nur
    alles.

    Schlimm ist schon dass Deine Mum instinktiv das falsche gemacht hat,
    Dich noch mit 13 im Bett beschützen wollen. Liebe und Fürsorge möchte
    jeder Mensch haben, das ist jedoch ein Tick zu viel des Guten.

    Man erfährt kaum was von Dir aus dem alltäglichen Leben, Deine Kontakte, Deine Interessen, wie soll man sich da ein Urteil bilden ?
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  4. #4
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    Ich bin Glasheulers Meinung in Sache Mutter

    solltest dich mal in den Ödipuskonflikt einlesen und dir dazu ein paar Gedanken machen. Und dabei das Alter beachten
    Die Scheidung war mit 4 Jahren
    Den inneren Konflikt überwindet man Freud nach mit ca 5 Jahren
    vllt hast du keine Chance gehabt ihn zu überwinden

    Soryy bin neu hier und weiß nicht wie man zitiert also
    Zitat:
    Und was ich eigentlich fragen wollte, ganz wichtig: Wenn ich meine Ängste
    (Symptome) einfach überwinde, heilt das dann das innere Problem welches
    die Ursache ist?

    Da ist die Frage was du mit überwinden meinst:
    verdrängen ist meiner Meinung nach keine gute Lösung
    sich damit auseinanderzusetzen, das Problem akzeptieren und daran zu arbeiten würden deine Ängste verkleinern oder heilen

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von waiting
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    Hi,

    Auch wenn ich mir jetzt so meine vergangenen probleme anschaue habe ich
    das gefühl das die symptome einfach wandern.. habe ich die eine angst
    überwunden kommt einfach die nächste.. warscheinlich ist es aber immer
    die selbe ursache die ich aber nicht kenne.
    Ja, das sehe ich auch so. Was Du alles schreibst klingt für mich schon fast nach einer recht ausgeprägten Angststörung.

    habe ich überhaupt "was"?
    Hast Du nicht ne Menge geschrieben, was Du hast?

    Angst - Symptome - einfach überwinden. "Einfach" ist da wohl das falsche Wort. Meiner Erfahrung nach kann man durchaus ein Angstsymptom überwinden, oder eben ganz gut damit umgehen lernen. Aber dann verschiebt sich aber das Symptom und es geht von vorn los. Manchmal breitet es sich auch aus, es werden mehr Symptome oder eben alles noch heftiger. Und das Ganze so lange, bis man etwas an der Ursache ändert. Etwas ändert, was einen überfordert, etwas verarbeitet, was einen beeinflusst, was aber nie wirklich beachtet wurde. Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich keine Ursache und keinen Auslöser mehr brauche für die Angst- und Panikanfälle, sie kommen einfach. Sie sind chronisch. Aber man kann ganz gut was machen. Möglichst nicht zu spät und die Ursache suchen. Mit Hilfe einer Therapie oder selbst mal gut auf sich selbst hören, sich das Leben gut anschauen. Was hat einen geprägt, was einen vielleicht auch traumatisiert. Mir sieht es ein bisschen aus, als würde eine Verlustangst vorliegen können. Wie tief die geht, das muss mal erst geschaut werden, vielleicht ist es auch was anderes.

    Was wirklich kontraproduktiv ist, ist es, der Angst auszuweichen, das macht sehr schnell vollkommen lebensunfähig. Naja, und Drogen machen sich auch nicht so gut, wie Du schon festgestellt hast.

    Ja, man weiß nun ein bisschen sehr wenig von Dir, kann nur eine Vermutung äußern, ob was dran sein kann, weiß ich letzten Endes nicht.

    viele Grüße, waiting
    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.

    Khalil Gibran

  6. #6
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    Hallo,
    hab mich sehr gefreut über die Antworten

    Was die Sache mit meiner Mutter betrifft: das dürft ihr nicht falsch
    auffassen. Es ist nicht so das meine Mutter das einfach geduldet hat,
    es war sicherlich eine sehr strapazierende und anstrengende Zeit für sie,
    und sie hat das bei Gott nicht gerne gemacht. Es war nur so das ich
    vor Angst einfach nicht ohne sie konnte und gejammert habe bis sie
    nachgegeben hat, bzw nachgeben musste (war sehr hatnäckig, würde
    ihr da keine Schuld geben).
    @ Roman, trifft dein Rat hier trotzdem noch zu?
    Übrigens - einmal hat mein Onkel bei uns übernachtet, dann war die
    Angst plötzlich spurlos verschwunden. Vielleich hat es ja was mit fehlender
    Vaterfigur oder sowas zu tun
    PS: Ich glaube auch nicht das es etwas spezifisch mit meiner Mutter zu
    tun hatte. Wenn ich im selben Zimmer mit meiner Schwester schlafen
    konnte war das genau so gut, versteht ihr? Und habe wirklich keine
    tolle Beziehung jetzt zu meiner Mutter, ganz im gegenteil ich suche
    überhaupt nicht ihre nähe.

    Wegen meinem Alltäglich leben:
    Ich habe schon immer (den selben) grossen Freundeskreis gehabt, diesen zu
    Pflegen und zu erweitern (Freunde von Freunden kennenlernen usw) ist mir
    bisher nicht schwer gefallen.
    Hab das mit der Bomben-Angst auch ganz offen meinen Freunden erzählt zB,
    wir konnten alle gemeinsam drüber lachen wenn ich dann mal wieder Panik
    geschoben habe (ich spätestens dann wenns vorbei war ).
    Höchstens merke ich das es sehr schwierig für mich
    sein könnte mich in eine komplett neue Gruppe zu integrieren (z.B. wenn ich in
    eine andere Stadt ziehen würde und dort niemanden kennen würde), aber
    sowas ist denke ich ist sowieso nur für extrem soziale Leute einfach.
    Ansonsten studiere ich und dabei gehts mir ziemlich gut
    Und wie gesagt: bin jetzt fast 22 und männlich.

    @ waiting,
    Ja, das ist eben auch mein Plan. Die Ursache finden und daran zu arbeiten.
    Ist halt nur *******e weil ich wirklich nicht weiss wo ich da anfangen soll.
    Ich mein ja - meine Eltern sind geschieden und "scheidungskinder haben alle
    psychische Probleme und an irgendwas zu knabbern" aber ich weiss einfach
    nicht was ich damit anfangen soll. Zumindest bewusst störrt mich die Scheidung
    ja nichtmal wirklich, also was soll da bitte die Ursache sein dann?
    Angenommen ich wäre irgendwie vom Onkelchen vergewaltigt worden - das
    wär dann was konkretes, verstehst du?

    Werde jetzt auf jeden fall mal paar sachen zum thema Verlustangst und
    Ödipuskomplex Googlen, also danke für eure Antworten und würde mich
    über weiterer sehr freuen!!!!
    Geändert von EFG (09.03.2010 um 00:46 Uhr)

  7. #7
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Morgen EFG,

    wenn Du Deinen Freunden von den Ängsten erzählt hast trifftete das
    ganze ins lächerliche ab. Das entsprach bestimmt nicht Deinem Willen
    und spiegelte auch nicht Deine Stimmung. Das sind Situationen wo Du
    um Ernsthaftigkeit bemüht sein solltest. Der Wille war da, kann man feststellen, aus Unsicherheit gabst Du nur dem Trend nach. Damit tust Du
    Dir keinen Gefallen, wenn Du es authentisch rüberbringst wird man Dir
    auch folgen.

    Liebe Grüße
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  8. #8
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    @glasheuler, das seh ich anders.
    Was spielt denn das jetzt auch überhaupt für eine Rolle??

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