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Thema: Mir wird alles zu viel

  1. #1
    Neuling
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    Standard Mir wird alles zu viel

    Hallo Ihr Lieben,

    so langsam wächst mir alles über den Kopf. Dadurch habe ich Angstgefühle, oder gestern sogar Herzflimmern was ganz komisch war.
    Ich bin seit ein paar Jahren verheiratet und habe eine Schwiegermutter die an alle nur austeilt, auch an mich. Vor ein paar Monaten hat sie dann meine Grenze erreicht, sodass ich Ihr dann mal alles mitgeteilt habe was mich an ihr stört. Leider kann sie nur austeilen und nicht einstecken, sodass ich bei ihr und ihrem Mann seitdem unten durch bin. (Kontakt komplett abgebrochen, selbst zum Geburtstag meines Mannes kommen sie nicht vorbei, da sie mich dann sehen müssten) Sie reden nun sehr schlecht über mich, sowas wie, ich würde meinen Mann nur ausnutzen, mein Mann solle sich doch von mir scheiden lassen usw.. Die Tochter meines Mannes, für die ich mehr da war als ihre Mutter jemals, macht das Selbe, da sie es nicht anderes hört von Oma und Opa und von ihrer leiblichen Mutter. Sie bezeichnet mich als Parasit und hofft, dass ihr Vater bald zu Sinnen kommt und mich verlässt.
    Dann treibt die Tochter meines Mannes Psychospielchen gegen meinen Mann, gegen mich und meine Tochter. Ich muss dazu sagen, dass sie Persönlichkeitsstörungen hat, sie lässt sich jedoch nicht behandeln.
    Dann stirbt auch noch der beste Freund meiner Tochter vor ein paar wenigen Tagen mit 20 Jahren, was mich auch noch total fertig macht.
    Wenn ich mich meiner Tochter mal widme und mein Mann ist zu Hause, dann ist er immer eifersüchtig und bringt dann solche Sprüche wie "Du hast ja keine Zeit für mich", "Deine Tochter ist alt genug und kann das allein", aber wenn ich für seine Tochter da war, dann war das für ihn normal egal wie lange es gedauert hat.
    Mein Mann guckt auf jede Kleinigkeit und regt sich auch darüber auf, sodass ich oft mitten drin stehe, wenn meine Tochter mal wieder irgendwas gemacht hat was ihm nicht passt.
    Dann wurde bei mir auch noch ein Tumor im Kopf festgestellt, allerdings gutartig, der aber laut Klinik doch eher operiert werden sollte.
    So langsam bekomme ich die Krise. Das wird mir alles zu viel. Ich wüsste gern was man machen kann, damit man mit diesen vielen blöden Dingen besser klar kommt. Gibt es eine Therapie, wo man lernen kann die negativen Dinge auszuschalten und die positiven Dinge mehr an sich rankommen lassen kann?
    Freue mich auf Eure Antworten.

    Liebe Grüße Marianne
    Geändert von Marianne (10.01.2012 um 13:09 Uhr)

  2. #2
    Loewenzahn
    Gast

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    Hallo Marianne !

    Das ist wirklich ein bischen viel auf einmal .

    Also erst mal Prioritäten setzen .

    1 . Deine Gesundheit ,sprich OP und Erholungszeit + Dich mehr um Dich selber kümmern

    2. Gleichzeitig intensiv um Deine Tochter kümmern

    3. Eheprobleme lösen mit Familien-oder Paartherapeutin

    4. Schwiegermutterproblem erst einmal ignorieren

    Viel Glück

  3. #3
    Nachwuchs Autor
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    Hallo Marianne,

    wie ist der Kontakt zu deiner eigenen Familie, abgesehen von deiner Tochter, kannst du dort mal ein paar Wochen bleiben, damit du erstmal etwas zur Ruhe kommst?

    Also, wenn ich das so erlebt hätte, wie du es hier beschreibst, dann würde ich erst mal ganz doll das Weite suchen und mich sammeln.

    Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    Theodor Fontane

  4. #4
    Neuling
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    Ganz lieben Dank für Eure Antworten. Es ist schön zu lesen, dass es Menschen gibt die mich verstehen können.

    Gestern war für mich der Tag, wo ich mir gesagt habe, jetzt musst Du was dagegen tun und ich habe schon damit begonnen.

    Habe mir für Ende Januar einen Termin bei einem medizinischen Psychotherapeuten geben lassen bei dem ich auch dann autogenes Training machen werde.

    Dann bin ich zu meiner Lieblingsapotheke, die noch Tee zusammen brauen, wo ich mir dann einen Schlaf- und Beruhigungstee geholt habe. Gestern Abend getrunken und ich habe geschlafen wie ein Baby, ganze 9 Stunden. Hat gut getan.

    Weiterhin war ich gestern mit beim Hausarzt, wo mein Mann einen Termin hatte und ich bin dann mit rein und habe dem Arzt neben meinem Mann auch meine Problematik erläutert, Alles! Dr. hat mir dann Lasea mitgegeben, ein pflanzliches Medikament was etwas beruhigen soll.
    Mein Mann hat ca. 3 Stunden später dann gesagt, dass er traurig wäre, dass ich keinen Sinn mehr im Leben sehe obwohl ich doch mit ihm zusammen bin. Dann habe ich ihm das ein und das andere erklärt was mich stört im Zusammenhang mit meiner Tochter und er hat mir versprochen, dass so in der Form nicht mehr zu tun. Das würde mir auch schon helfen.

    Mal eben zu meinen Eltern kann ich nicht. Die sind schon sehr alt und wohnen ca.600 km von uns weg. Ich muss auch arbeiten.

    Ich muss also hier mein Leben in Ordnung bringen. Stark werden und vielleicht mehr für mich auch machen.

  5. #5
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    Hm. Für mich hört sich daß an als ob jeder gegen jeden Krieg führt. Als ob alle in einem Spiel aus Vorwürfen und Gegenvorwürfen drin sind.

    Da Beruhigungsmittel und autogenes Trainig zu verschreiben würde zu kurz greifen, so gut und hilfreich beides vielleicht ist, denn es ändert die Ursachen nicht.

    Die Situation mit Deinem Mann beim Arzt, wie muß ich mir das vorstellen, habt ihr beide gemeinsam einen Termin vereinbart? Wie hast Du der Schwiegermutter denn gesagt, was Dich stört.

    Ich fände es sinnvoll zu schauen wo ich in der Sache selbst stehe, wo meine Fehler liegen, damit ich die weglassen kann, ich mich angemessen wehren kann und so das Spiel nicht mehr mitspiele. Vielleicht versuchst Du das ja auch schon.

  6. #6
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

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    Schwiegermutter ist eine Frau, die ständig andere Menschen prüft in ihrer Intelligenz. So müssen fremde Menschen erst einmal Fragen beantworten und wenn sie die nicht beantworten können, dann werden sie herabwürdigend behandelt. So auch meine Eltern. Wie so oft hat sie mich wissen lassen, dass sie meine Eltern nicht leiden kann, dass meine Mutter faul sei (Meine Mutter hat bis zu ihrem 70. Lebensjahr hart gearbeitet, Schwiegermutter hingegeben niemals) und regte sich auf wenn wir mal an Feiertagen nicht bei ihr waren, sondern mal bei meinen Eltern (600 km Entfernung) Sie sagt dann, was habe ich mit denen zu tun, ihr habt zu uns zu kommen. Da ist mir dann der Kragen geplatzt.
    Weiterhin putzt sie alle auch in der Familie runter, sogar über Geschenke beschwert sie sich lauthals und wirft sie sogar an die Wand wenn sie sie doof findet.
    Alle fressen das in sich hinein, ich kann das aber irgendwann nicht mehr. Es geht wirklich zu weit!
    Sie ist leider absolut nicht kritikfähig, aber Anderes müssen es sein.

    Egal welche Fehler ich auch an mir ändere, es wird nichts daran ändern, dass sich Schwiegermutter auch nur im Geringsten verändert.
    Zumal sie niemals einsehen wird was ich ihr geschrieben habe, sie ist auch so egoistisch und denkt nur an sich, indem sie kein Wort mehr mit mir spricht und sieht wie ihr Sohn darunter leidet.

  7. #7
    Neuling
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    Danke Yaprak, Du sprichst mir aus dem Mund.

  8. #8
    Neuling
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    Hallo Marianne,

    mich würde interessieren, wie es dir im letzten Monat ergangen ist. Wie hast du dich stark gemacht, um deine Probleme in Angriff zu nehmen? Hast du es geschafft, etwas zum Positiven zu verändern?

    lg Majafritzchen

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