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Thema: Missbrauchsskandale. Aufbau neues Vertrauen

  1. #1
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    Frage Missbrauchsskandale. Aufbau neues Vertrauen

    Sehr geehrte Forenteilnehmer,

    ... im Prinzip ist die Basis für den Aufbau eines neuen Verhältnisses zur
    Kirche meines Erachtens gerade bei größerem Zeitabstand zu dem leid-
    vollen Ergebnis eigentlich gut. Aus den Medienberichten heraus bin ich
    jedoch überrascht dass hier gerade über die Opferanwälte erhebliche
    Klüfte bei dieser Zielsetzung ausgemacht werden.

    Frage a) Was steckt dahinter ?! Ich habe den Eindruck dass hier zu-
    sätzliche Probleme konstruiert werden durch die Vertreter der betreffen-
    den Missbrauchsopfer ?!

    Frage b) Wieso ist ein offener Dialog (selbst hinter verschlossenen Türen)
    zw. offiziellen Kirchenvertreter und Missbrauchspfer so schwierig wenn
    doch angeblich die Zielsetzungen zur Annährung fast identisch sind ?!

  2. #2
    Gast1006
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    Hallo,

    ich glaube das diese Fragen "zeitlich" völlig fehlplaziert sind!

    Denn vor einer Annäherung sollte erstmal das Problem gelöst werden, um nicht permanent "neue Fälle" zu produzieren.

    Eine scheinbar listige Verdrehung von Schuld und Schuldigen in dieser Frage unterstelle ich hier mal nicht ...wobei zwischen den Zeilen könnte man diese Intention erahnen .....
    Geändert von Gast1006 (31.05.2010 um 16:35 Uhr)

  3. #3
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    Völlig deplaziert.

    Ich kann dich wirklich nicht verstehen sowas hier zu posten. Ich hoffe du glaubst nicht, dass die Kirche auch wenn sie groß und mächtig ist nicht so schnell wieder eine Vertrauensbasis entwickeln kann.
    Für mich ist die katholische Kirche entgültig nach diesen Vorfällen gestorben.

    (Ich möchte hiermit nicht diejenigen beleidigen, die nichts unrechtes getan haben. Aber die die einem KIND soetwas angetan haben sollten veruchteilt werden!)

  4. #4
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    Warum ist die Basis ein neues Vertrauensverhältnis aufzubauen nach solchen vorfällen deiner M.n. gut? Und wieso sollte dies für einen Menschen, dem sowas passiert ist, überhaupt erstrebenswert sein?
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  5. #5
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    Cool Gegendarstellung

    Das hatte ich mir leider gedacht. Einiges kommt wieder falsch rüber,
    aber im einzelnen:

    a) weiß natürlich keiner wie der interne Dialog zwischen Gläubigen und
    Kirchen hinter den Kulissen abläuft. Vor diesem Hintergrund sind Inter-
    pretation von Medienberichten nicht wirklich aussagefähig.

    b) wie jetzt der falsche Zeitpunkt. Ich ein Thema nur dann wichtig
    bis zu dem Zeitpunkt wenn es in den Massenmedien verschwindet ?!

    c) es ist nicht besonders professionell Forenbeiträge einfach zu inter-
    pretieren: kann man Missverständnisse nicht auch durch nachfragen
    klären. Das enttäuscht mich ein wenig. So etwas schaffen selbst Leute
    die keine psycholigische Ausprägungen haben sowohl privat oder auch
    beruflich. Es ist unverständlich weshalb dieses kleine Einmaleins gelegent-
    lich unterlaufen wird ...

    d) es wird hierbei auch vergessen dass es angagierte Laienbewegungen gibt. Die werden schrittweise sicherlich Einfluß gewinnen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig richtig hinzuschauen!

  6. #6
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    Zitat Zitat von helmes63 Beitrag anzeigen
    Sehr geehrte Forenteilnehmer,
    ... im Prinzip ist die Basis für den Aufbau eines neuen Verhältnisses zur
    Kirche meines Erachtens gerade bei größerem Zeitabstand zu dem leid-
    vollen Ergebnis eigentlich gut.
    Wie ich das sehe hat sich die katholische Kirche hier mitschuldig gemacht, indem sie über Jahrzehnte (Jahrhunderte?) die Täter geschützt hat, die Verbrechen vertuscht hat und wissentlich Priester die Kinder sexuell missbraucht haben, nach der Vertuschung ihrer Taten wieder auf Kinder losgelassen hat, was zu neuen Missbrauchsfällen führte. Und ständig kommt Neues ans Tageslicht, das ist wie mit der kaputten Tiefsee-Ölleitung vor den USA. Und bis jetzt fällt ihr auch nichts besseres ein als in Deckung zu gehen, in der Hoffnung das Gewitter möge vorüber ziehen. So lange sich die Kirche hier wie BP verhält, wäre es nicht besonders klug ihr zu vertrauen.

    Aus den Medienberichten heraus bin ich jedoch überrascht dass hier gerade über die Opferanwälte erhebliche Klüfte bei dieser Zielsetzung ausgemacht werden.
    Warum sollte es die Aufgabe von Opferanwälten sein, das die Opfer ihren Peinigern die Hand reichen? Die sollen die Rechte der Opfer vertreten, nicht das Gewissen und den Ruf der Täter und der Organisation die diese schützt, entlasten, dafür hat die RKK schließlich eigene Anwälte und PR-Berater.

    Frage a) Was steckt dahinter ?! Ich habe den Eindruck dass hier zu-
    sätzliche Probleme konstruiert werden durch die Vertreter der betreffen-
    den Missbrauchsopfer ?!
    Denken sie an eine Verschwörung?

    Frage b) Wieso ist ein offener Dialog (selbst hinter verschlossenen Türen)
    zw. offiziellen Kirchenvertreter und Missbrauchspfer so schwierig wenn
    doch angeblich die Zielsetzungen zur Annährung fast identisch sind ?!
    Ich nehme an weil die Eminenzen von ihrer Persönlichkeit sehr uneinsichtig sind und bei einem Dialog nur ihr eigenes Wohl im Auge haben. Siehe Mixa der seinen Opfern trotz derer eidesstattlichen Erklärungen zuerst Lügen unterstellte und sie quasi als "Seelsorger" therapieren wollte. Wie soll unter solchen Vorraussetungen eine Annäherung möglich sein?

  7. #7
    Neuling
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    Zitat Zitat von helmes63 Beitrag anzeigen
    a) weiß natürlich keiner wie der interne Dialog zwischen Gläubigen und
    Kirchen hinter den Kulissen abläuft. Vor diesem Hintergrund sind Inter-
    pretation von Medienberichten nicht wirklich aussagefähig.
    b) wie jetzt der falsche Zeitpunkt. Ich ein Thema nur dann wichtig
    bis zu dem Zeitpunkt wenn es in den Massenmedien verschwindet ?!
    Ich kann ihre Medienschelte nicht nachvollziehen. Möchten sie andeuten das sich die Medien die Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche nur ausgedacht hätten? Oder das diese Verbrechen weniger schlimm wären, wenn man darüber nicht berichten würde?

    c) es ist nicht besonders professionell Forenbeiträge einfach zu inter-
    pretieren: kann man Missverständnisse nicht auch durch nachfragen
    klären.
    Kein Mensch kann kommunizieren, ohne das was jemand anderes sagt oder schreibt zu interpretieren. Wenn es ein Missverständnis gibt, können sie ja darauf hinweisen.

    d) es wird hierbei auch vergessen dass es angagierte Laienbewegungen gibt. Die werden schrittweise sicherlich Einfluß gewinnen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig richtig hinzuschauen!
    In welchem Zusammenhang wird das vergessen?

  8. #8
    Schreiberling
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    Hallo helmes

    Wieso überhaupt Vertrauen aufbauen? So wie die Kirche bisher war und noch ist, sollte man ihr konsequent den Rücken kehren denn sie macht aus den Gläubigen die noch in die Kirche gehen Mittäter.

    Endlose Kriege die vorrausgegangen sind haben wir irgendwann als "Historie" ad Akta gelegt. Hofft die Kirche das in der Zeit der Aufklärung, des selbstständigen Denkens der Gläubigen irgendwann wieder etwas als "historisch" abgelegt werden kann?

    NEIN....

    Vertrauen geht nur, wenn die Kirche komplett neu gestaltet wird, Hierarchien abbaut und in allem was sie tut kontrolliert werden kann. Kirche als das was sie sein sollte...als Gemeinschaft. Nicht als eigene Institution mit eigenen Gesetzen.

    Solange es den Papst gibt, solange es "Machtpositionen" gibt die Immunität besitzen wird kein Vertrauen möglich sein und das ist gut so.

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