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Thema: mit Kollegen umgehen

  1. #1
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    Standard mit Kollegen umgehen

    Hallo zusammen,
    ich arbeite jetzt seit einem halben Jahr (über eine Zeitarbeitsfirma)in einem Unternehmen.
    Mein Vertrag, wurde jetzt, vom Kunden, wieder um ein halbes Jahr verlängert - also mal ein erster Erfolg für mich!
    Bei einem Gespräch mit dem dortigen Vorgesetzten, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich dennoch mehr auf die Kollegen zugehen solle, ich solle daran arbeiten. Gut, ich bin nicht so extrovertiert, sondern eher ein ruhiger Typ.
    Doch wie mache ich das??
    Wiesel

  2. #2
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    Also erst mal Glückwunsch. Es sieht so aus, als ob dein Chef dich dauerhaft in seinem Team haben möchte. Wollte er dich los werden, wäre ihm deine Distanz eher recht.

    Zur Kontaktaufnahme: Fußball, Wetter, Autos - am Anfang eher nichts Tiefschürfendes.

    Gruß

    Dieter

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Farnon für den sinnvollen Beitrag:

    Wiesel (09.07.2011)

  4. #3
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    Hi Wiesel,
    am einfachsten ist es,wenn du von deinem Arbeitgeber alle drei Wochen zu einer anderen Firma geschickt wirst. Dann bekommst du das ganz fix heraus.Vermutlich kannst du dir das aber nicht aussuchen.
    Die Volkshochschulen bieten Kurse an, schau bei dir in der Nähe nach,ob es da eine Möglichkeit gibt.
    Gruss amonda

  5. #4
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Zitat Zitat von amonda Beitrag anzeigen
    Hi Wiesel,
    am einfachsten ist es,wenn du von deinem Arbeitgeber alle drei Wochen zu einer anderen Firma geschickt wirst. Dann bekommst du das ganz fix heraus.Vermutlich kannst du dir das aber nicht aussuchen.
    Die Volkshochschulen bieten Kurse an, schau bei dir in der Nähe nach,ob es da eine Möglichkeit gibt.
    Gruss amonda
    @amonda- was Volkshochschule & Co. anbieten ist nicht abzuwerten, jedoch für ein anderes Klientel gedacht- für Mitarbeiter die innerlich eine Blockade haben ist es ungeeignet. Die vermitteln "nur" das Handwerkszeug für small talk-orientierte

    Wiesel möchte jedoch im grunde lieber Statist sein, das wird von vielen Kollegen
    welche sich nicht die Mühe machen jemanden durchdringend kennenzulernen
    als abweisendes Verhalten interpretiert.
    Umstricken von introvertiert auf extrovertiert funktioniert nur schwerlich und umgekehrt sicherlich auch nicht
    In anderen Mobbing-Beiträgen klang es an : Die Schar der Kollegen teilt sich in zwei Lager: ein Clan bildet eine Solidargemeinschaft dem Chef gegenüber,
    die andere Truppe bekämpft sich bis aufs Blut weil sie Bammel um ihren Arbeitsplatz haben.
    Wie so oft im Leben scheint die goldene Mitte richtig zu sein : sich offen,höflich und konstruktiv einbinden, den Chef unter vier Augen ins Vertrauen ziehen wenn er nach eigener Einschätzung nicht gerade ein Ekelpaket ist.....
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  6. #5
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    @Glasheuler: Im Prinzip hast du recht,nur bei den VHS kommt es darauf an,es gibt welche,da gibt es nichts, aber es gibt auch andere,die ein sehr gutes Angebot an solchen Kursen haben. Zum überwinden von Hemmungen kann das schon ganz sinnvoll sein,um mehr gehts ja nicht.

  7. #6
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    Zitat Zitat von Wiesel Beitrag anzeigen
    Bei einem Gespräch mit dem dortigen Vorgesetzten, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich dennoch mehr auf die Kollegen zugehen solle, ich solle daran arbeiten.
    Hallo Wiesel,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zur Verlängerung. :-)

    Jetzt aber zu Deiner "Hausaufgabe", die Dir dein Chef mit auf den Weg gegeben hat: Versuche einfach dabei zu sein. Am Besten, Interesse zeigen, was die Kollegen so machen. Das können ganz konkrete Fragen hinsichtlich der Arbeit sein, aber natürlich auch in den Hobby- und privaten Bereich gehen, wenn man sich besser kennt und schon länger und enger zusammen arbeitet. Wenn die Kollegen z.B. mittags zusammen essen gehen, kann man sich vielleicht auch mal locker anschließen (nicht aufdrängen!). Oder gibt es Hobbies, über die man mal in der Teeküche etwas ratschen kann. Keine Sorge, es müssen keine gemeinsamen Hobbies sein - wenn der Gesprächspartner merkt, dass echtes Interesse vorhanden ist, erzählt er auch sicher gerne über sein Hobby, auch wenn man selbst wenig darüber weiß... So erweitert man ganz angenehm den eigenen Horizont... :-)

    Das darf natürlich nicht ausufern (das letztlich die Arbeit leidet), aber so ein bisserl Smalltalk gehört einfach zum sozialen Leben - auch im Berufsleben - dazu.

  8. #7
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    Hallo zusammen,
    danke mal für die Glückwünsche!
    Wie ich jetzt erfahren habe, komme ich aber auf eine andere Schicht.
    Diese Schicht, so bekam ich zu hören, wäre nicht so einfach - die Kollegen wären dort "link", ich solle mit denen nicht so persönlich sein, und "nur" meine Arbeit machen. Diese solle ich "gut" machen - ist natürlich klar!
    Das wurde mir mit auf den Weg gegeben.
    Was denkt Ihr über solche Aussagen? Ich möchte den "neuen" Kollegen gegenüber nicht voreingenommen sein.
    Wiesel

  9. #8
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    Zitat Zitat von Wiesel Beitrag anzeigen
    Ich möchte den "neuen" Kollegen gegenüber nicht voreingenommen sein.
    Hallo Wiesel,

    bei solchen "Tips" muss man schon vorsichtig sein, von wem sie kommen. Es kann sein, dass der Tipgeber aufgrund irgend einer unglücklichen Vorgeschichte, die Du (vielleicht noch) nicht kennst, mal unangenehm "angeeckt ist" und er sich daraufhin seine Meinung über die Kollegen gebildet hat. Aber auch, wenn Du die Hintergründe kennst, Du kennst nur eine Sichtweise - der betroffene Kollege würde es vielleicht ganz anders darstellen. Letztlich ist das aber ihre Geschichte und nicht Deine, daher finde ich es gut, dass Du ohne Vorbehalte den neuen Kollegen begegnen möchtest.

    An Deiner Stelle würde ich schon etwas vorsichtig sein (was persönliche Geschichten betrifft und all zu vertrauten Kontakt), aber ich würde mir auch möglichst schnell ein eigenes Bild machen.

    Viel Glück.

    LG,
    Q.V.

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