Hallo alle zusammen,
heute schreibe ich hier, da es mir nicht gut geht weil ich auf der Arbeit von meiner direkten Vorgesetzten gemoppt werde. Sie macht mir meinen Arbeitsalltag zur Hölle.
Es ist in erster Linie Ihre Art und Ihr Tonfall, der von oben herab ist. Sie ist mir gegenüber genervt und gereizt. Da ich erst seit ein paar Monaten neu angefangen habe, fehlt mir noch das nötige interne Fachwissen (wie die Abläufe sind, wer für was zuständig ist, wie die Leute heißen, wer wo hingehört, was wie gemacht wird…). Dieses Wissen setzt sie einerseits aber Voraus. Sie gibt mir nicht die Chance / Möglichkeit und die notwendige Zeit, mir dieses Wissen anzueignen (das dauert ja seine Zeit, bis man die betrieblichen Abläufe alle ganz genau 100 % kennt, da das Themenfeld und Spektrum innerhalb der Abteilung sehr weitläufig ist). Bekomme von Ihr diesbezüglich auch kaum Unterstützung oder Hilfe, um mich intern besser zurecht zu finden.
Leider gibt es auch keine gerechte / geregelte Arbeitsaufteilung und er meiste / größte Teil der Arbeit blieb an mir hängen. Weiterhin gibt Sie mir kaum die Gelegenheit für notwendige Rücksprachen, bzw. lässt sie mich immer so lange warten, dass ich meine offenen Punkte erst am Ende eines Tages klären kann und somit meine Arbeit liegen bleibt.
Was auch schwierig ist, dass sie heute hü und morgen hot sagt, was heute gilt ist morgen schon nicht mehr gültig. Ferner gibt Sie mir keine eindeutigen Arbeitsaufträge / klare Anweisungen, so dass immer Fragen offenbleiben und ich drauf angewiesen bin, dass Sie mir hilft. Hinzu kommt, dass Sie öfters Informationen bewusst nicht weitergibt und Sie sich die Dinge immer so hinbiegt wie es ihr gerade in den Kram passt.
Das ist nur ein Bruchteil von dem was ich mir tagtäglich von ihr anhören darf. Mir fallen gar nicht alle Probleme ein, die Sie mir bereitet. Kann gar nicht alles niederschreiben. Das meiste passiert mündlich und lässt sich gar nicht alles dokumentieren. Ich kann mich drehen und wenden und egal wie ich es mache, irgendetwas ist immer dran auszusetzen oder falsch. Dann bin ich diejenige, die zu langsam, nicht richtig organisiert, oder nicht selbständig genug bin (da ich ja immer wieder bei ihr nachfragen muss, wenn ich nicht genügend Informationen habe).
Es ist ein schrecklicher Zustand und das geht mir ganz schön an die Substanz.
Geht es jemandem ähnlich wie mir? Wie habt ihr euch gewährt oder die Kraft und Energie gefunden da wieder heil raus zu kommen? Ich möchte auch nicht einfach alles hinschmeißen, da ich nicht arbeitslos werden möchte. Möchte sich jemand mit mir austauschen?


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