Hallo Noneid,
der Job und dieser Mensch tuen Dir eindeutig nicht gut, würde ich sagen!
Das hast Du ja schon selbst festgestellt.

Ist der Job es denn wert, Dich jeden Tag so ärgern zu lassen?

Ist Dir Dein Leben denn nicht viel wichtiger???
So einen Verdienst kannst Du auch woanders haben, mit mehr Spaß vielleicht und Freude am Leben!
Besinn Dich auf Deine Stärken!

Schau Dich um und bewirb Dich gezielt!

Lass es bei Deiner Firma einfach drauf ankommen, dass sie Dich kündigen.
So bleibt Dir noch im Fall der Fälle die staatliche Unterstützung.
Auf die Beurteilung brauchst Du keinen Wert zu legen.
Einerseits hast Du einen gesetzlichen Anspruch auf ein positives Arbeitszeugnis und kannst es selbst einfordern. Und andererseits kannst Du beim nächsten Vorstellungsgespräch diese Arbeitsstelle angeben und ein evtl. fehlendes Zeugnis mit Folgendem begründen: "Ist noch in Bearbeitung." oder "Wir haben einfach nicht zueinander gepasst.". Arbeitgeber tauschen sich auch untereinander aus, weshalb Du keine weiteren Notlügen einbauen solltest. Gib Dich selbstbewusst und biete eine Probearbeit an, um Dich zu beweisen.
Wichtig dabei:
Rede auf keinen Fall über das Mobbing und auch NICHT negativ über den Ex-Chef!!!
Egal wie sehr es auch stimmen mag, es hört sich immer nach Folgendem an:
> Probleme, die mind. zwei Seiten betreffen
> Er könnte vermuten, es läge nur an Dir, da er dann lediglich Deine Sichtweise kennt und objektiv urteilen muss
> Der neue AG ist kein Seelentröster - er muss kein Verständnis haben
> Du scheinst nicht frei für einen neuen Job, da Du noch viel zu sehr emotional gebunden scheinst
> Du kannst Dich nicht durchsetzen, bietest genügend Angriffsflächen... etc. pp
Hört sich ungerecht an, ist aber tatsächlich so.
Sei also professionell!
Das schaffst Du schon, wenn Du Dir selbst wichtig genug bist!
LG, Finja