Ich habe das Forum gelesen, in der vergleichbaren Form gibt hier noch nix: (Vorsicht, sehr lang!)
Vorgeschichte:
Vater(46), Mutter(47), 3 Töchter(28, 26, 22), Russlanddeutsche, vor 16 Jahren ausgewandert. Immer ein schlimmes anstrengendes Leben gehabt, Kinder mußten ebenso arbeiten wie Eltern, nur hatten die Eltern je 3 Jobs. Alles in einem brrrr.
Seit 2 Jahren besserte sich die Situation erheblich, die Eltern haben ein abbezahltes Haus, ebenso das Auto, die meisten Kinder stehen fest auf den Beinen (bis auf mich ^^). Und da gehts los.
Meine Mutter ist seit diesem Zeitpunkt zu einer gemeinen, verletzenden und nörgelnden Pflaume geworden. Sie ist grundsätzlich nur glücklich, wenn sie jemanden beleidigen kann. Niemals kommt ein freundliches Wort, immer nörgelt sie rum und verletzt wirklich alle die sie kennt.
Gegenüber ihren Vorgesetzten ist sie freundlich, sogar ein bissl zu kumpelhaft. Gegenüber ihrer Verwandschaft ist sie solala, mal so mal so. Aber gegenüber ihrer engsten Familie, sprich Ehemann und Kinder, lässt sie ihr schlimmstes Wesen raus.
Ja, sicher, vor wem wenn nicht vor den Leuten die einem nahe stehen, ich weiß. Aber wir bekommen ausschließlich die böse Seite zu sehen. Von meinem Vater redet sie nur noch in der 3. Person, wenn er anwesend ist, und hat nichts als Meckern übrig.
"Seit ich anders koche, schmeckt eurem Vater gar nix mehr! Oh, SCHON WIEDER rauchen? In dieser Hose siehst du sch%&$§ aus! Zieh die Schuhe an, wenn du in den Garten gehst! (Ein paar Sekunden später) Warum hast du Schuhe im Haus an??"
Der aktuelle Anlaß, zu euch zu stoßen und mich hm, auszugrübeln: Es war ein Familienessen angesagt, nix Wichtiges, ich habe zugesagt. Leider geht es mir oft sehr schlecht, ich muß halt oft würgen. Und kurz nach der Zusage hab ich an Essen gedacht und naja, stundenlang die Kloschüssel kennenlernen dürfen. Anschließend hab ich das Essen telefonisch abgesagt.
"Aaaja, es geht dir also schlecht, soll ich dir Tabletten vorbeibringen? (1. Wir wohnen ca. 3 Minuten voneinander entfernt und 2. Schon beim Gedanken, etwas zu schlucken, kams mir fast schon hoch) Nagut, dann bleib daheim."
Und was dann kam, werd ich nie verstehen:
"Du solltest öfters unter die Menschen, sonst verwilderst du total! und dann, als eine Art Tschüss: "Dann lümmel dich mal weiter aufm Sofa, du Faultier. Da kann man nur fassungslos gucken.. Die eigene Mutter glaubt, ich lüge sie an, weil ich nicht vorbei komme und ihr Klo vollkotze.
Das Schlimmste an dem Tag aber war, daß sie zu meinen Schwestern sagte, ich wäre nicht dabei weil ich keine Lust hatte. Die eigene Familie gegeneinander auszuspielen, wie erbärmlich ist das denn? Wir reden doch auch miteinander, nicht nur mit Mutter... Es fliegt auf!
Und das noch Schlimmste.. hab ich schon gesagt, daß es lang wird?![]()
Schwester hat ihre Katze für 2 Wochen zwecks Urlaubsvertretung bei mir abgeladen, hat Spaß gemacht und ist gut gegangen. Problem: Mutter predigte mir die ganze Zeit über, es wäre der Anfang, Schwesters Katze an meine Katzen zu gewöhnen, weil Schwesters Freund allergisch ist und sie zusammenziehen. Also muß ich früher oder später die Katze übernehmen.
2 Wochen später ist Schwester zurück und will ihre Katze holen, ich frage sie wann sie umzieht, zwecks neues Katzenzeug kaufen usw. Schwester guckt total entsetzt und eröffnet mir, sie würde das Katzenvieh niemals weggeben, eher noch den Typen.
2 lange Wochen lang habe ich alles getan, um eine Verbindung zu dieser Katze herzustellen, weil ich sie ja laut Mutter übernehme. Nun vermisse ich sie natürlich schrecklich! Gleichzeitig ist es gut, daß Katze immer noch bei ihrer "Mama" istAber dermaßen die Gefühle der eigenen Kinder zu verarschen ist übel, sehr übel!
Machst du mal eine Flasche Cola auf (die mit den Kronkorken), schreit sie ohne hinzusehen "Säuft ihr schon wieder, ihr Schnapsnasen?" -.-
Das war am Samstag, ich habe sie angerufen und ihr die 2 abendlichen Geschehnisse an den Kopf geworfen. Meine Schwester war beim Essen dabei und hat anschließend die Katze abgeholt, sie hat gesehen wie schlecht es mir ging und ich habe einen Zeugen, daß ich nicht aus Bequemlichkeit den Essenstermin abgesagt hab.
Hab sie angeschnauzt und aufgelegt, seitdem meide ich jeglichen Kontakt zu meiner Mutter. Bin mittlerweile nicht mehr soooo wütend, aber immer noch wütend und ich finde, sie sollte sich bei MIR entschuldigen für Unterstellung und böswilliges Gerede. -.-
Falls jemand bis jetzt durchgehalten hat, vielen Dank für die GeduldEs mag wie eine Lapalie erscheinen, aber in dem Moment ist mir der Kragen geplatzt. Vielleicht hätte einer von euch eine Idee, wie ich wieder Kontakt aufnehme, ohne Mutter als Unschuldslamm / Opfer hinzustellen, in der Rolle geht sie regelrecht auf.


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Außer Deiner Problematik mit dem Essen und K....
Der Körper holt sich zwar die Sachen raus, aber ein Sättigungsgefühl stellt sich natürlich nicht ein..

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