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Thema: Mobbing in der Schule

  1. #1
    Neuling
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    Standard Mobbing in der Schule

    Hallo

    Wie bereits in meinem Vorstellungsposting angekündigt, benötige ich einige
    Tips oder Ratschläge wie ich mich verhalten soll oder handeln könnte.

    Meine Tochter,12 Jahre,geht jetzt in die 6 Klasse. Vorneweg muss ich noch
    sagen,sie ist ein Scheidungskind und lebt nicht bei der Mutter sondern bei mir
    seid 4 Jahren.

    Seid einiger Zeit,so 6 Monate, gibt es Probleme.Erstens ist sie in der Schule
    abegesackt. Zweitens,hat sie keine Lust mehr so richtig in die Schule zu gehen.
    An lernen ist nicht mehr zu denken.In der Schule, interessiert sie garnix mehr,
    statt mitzuarbeiten, macht sie andere Dinge,wie malen. Irgendwie habe ich das Gefühl das die Lehrer sie aufgegeben haben. dies äussert meine Tochter auch zu Hause " den Lehrern ist es eh egal,die wollen das ich sitzen bleibe ...." .

    Dann kommt noch dazu,das sie sehr oft in der Schule unter Kopfschmerzen
    und Übelkeit leidet,fast täglich,(sie ist soweit gesund,wir gehen regelmäßig zum Arzt). die Lehrer und natürlich die Mitschüler glauben ihr das nicht mehr
    und denken/sagen sie wolle sich nur vor dem Unterricht drücken.

    Auf meine Frage was denn los sei,antwortet sie,die Klasse würde sie stressen,
    auch die Lehrer.Das beste,ihre Mutter hätte auch gesagt sie solle sitzen bleiben und lieber eine neue Schule besuchen.

    Meine Tochter ihre Bestfreundin,geht ebenfalls an die gleiche Schule,noch.
    Diese wechselt jetzt die Schule,weil sie angeblich gemobbt wird.
    Meine Tochter möchte auch sofort wechseln,weil es ihr genauso ergehen
    würde. Was soll ich machen,wie soll ich mich verhalten ?

    papa

  2. #2
    Sophia-Charlotte
    Gast

    Standard ganz viele Fragen...

    Hallo,

    gibt es nicht eine Möglichkeit, sich mal mit den Lehrern über die genaue Situation zu unterhalten?

    Zeigt sie denn statt zu lernen, Interesse an anderen Themen? Verlagert sie ihre Aufmerksamkeit? Fällt ihre Leistung in Bereichen ab, in denen sie zuvor noch gute Leistungen erbracht hat?
    Wie hat sie überhaupt vorher gelernt? Gab es Bereiche, in denen sie sehr gewand und schnell war, die sie ausgefüllt oder begeistert haben?

    Oft werden Kopf- und Bauchschmerzen als Flucht genommen, als Grund sich einer Sache zu entziehen, weil sie entweder sehr unangenehm, wie Mobbing, oder zu langweilig ist.

    Ich kann natürlich auch vollkommen falsch liegen.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass sie den Äußerungen ihrer Mutter oder dem Schulwechsel der Freundin folgen will...

    Entschuldige die vielen Fragen, aber die kamen mir beim ersten Lesen so in den Kopf. Das Verhalten könnte nämlich beispielsweise auch auf eine Hochbegabung hindeuten. Die leider viel zu oft nicht oder zu spät erkannt wird. Die Kinder versuchen dieses dann zu kaschieren, indem sie sich in die Außenseiterrolle oder in die des Klassenclowns begeben, manche resignieren, weil sie nicht gefordert werden, manche stellen körperliche Beschwerden in den Vordergrund, um nicht zur Schule zu müssen. Außerdem spielt da auch der Klassendruck bei überdurchschnittlicher Leistung einer Rolle, der sich auch in Mobbing auswirken kann. Aber ist nur eine Idee...

    Liebe Grüße,
    Sophia
    Geändert von Sophia-Charlotte (01.04.2011 um 18:05 Uhr)

  3. #3
    Neuling
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    Standard

    Zitat Zitat von Sophia-Charlotte Beitrag anzeigen
    Hallo,

    gibt es nicht eine Möglichkeit, sich mal mit den Lehrern über die genaue Situation zu unterhalten?

    Zeigt sie denn statt zu lernen, Interesse an anderen Themen? Verlagert sie ihre Aufmerksamkeit? Fällt ihre Leistung in Bereichen ab, in denen sie zuvor noch gute Leistungen erbracht hat?
    Wie hat sie überhaupt vorher gelernt? Gab es Bereiche, in denen sie sehr gewand und schnell war, die sie ausgefüllt oder begeistert haben?

    Oft werden Kopf- und Bauchschmerzen als Flucht genommen, als Grund sich einer Sache zu entziehen, weil sie entweder sehr unangenehm, wie Mobbing, oder zu langweilig ist.

    Ich kann natürlich auch vollkommen falsch liegen.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass sie den Äußerungen ihrer Mutter oder dem Schulwechsel der Freundin folgen will...

    Entschuldige die vielen Fragen, aber die kamen mir beim ersten Lesen so in den Kopf. Das Verhalten könnte nämlich beispielsweise auch auf eine Hochbegabung hindeuten. Die leider viel zu oft nicht oder zu spät erkannt wird. Die Kinder versuchen dieses dann zu kaschieren, indem sie sich in die Außenseiterrolle oder in die des Klassenclowns begeben, manche resignieren, weil sie nicht gefordert werden, manche stellen körperliche Beschwerden in den Vordergrund, um nicht zur Schule zu müssen. Außerdem spielt da auch der Klassendruck bei überdurchschnittlicher Leistung einer Rolle, der sich auch in Mobbing auswirken kann. Aber ist nur eine Idee...

    Liebe Grüße,
    Sophia
    Hallo Sophia

    Mit den Lehrern habe ich öfters gesprochen,alleine schon aus dem Grund,das sich meine tochter von den Lehrern ungerecht behandelt fühlt.
    Die Lehrer sind natürlich wieder der Meinung meine tochter wäre faul,würde lieber Briefchen schreiben statt auf zupassen.
    Bis vor einem halben Jahr hatte sie einen Notendurchschnitt von 2,2 jetzt ist er bei
    3.5. Sonst war immer Mathe ihr Fach wo sie so ihre Probleme hatte,doch mittlerweile in jedem Fach,sogar Sport.

    Gestern nachdem ihre Bestfreundin weg war,sagte sie mir sie gehe morgen nicht in die Schule.Auf meine Frage warum,antwortete sie,die nerven sie alle. Ich konnte sie überzeugen doch zu gehen.
    Übrigens ihre Bestfreundin hat schon sied Februar nicht mehr regelmäßig die Schule besucht und ist wohl jetzt krank geschrieben bis zu den Ferien.Ab Mai besucht sie
    dann eine neue Schule, dies ist auch der Traum meiner Tochter.

    Was ich auch noch erwähnen sollte,sie hat gemeinsam mit ihrer Freundin geklaut,wurde
    zweimal erwischt,erst letzte Woche.
    Zu ihrer Mutter hat sie kaum Kontakt,seid über einen halben Jahr verweigert sie sich dort hin zugehen und wenn dann einen Tag mal,im Schlepptau ihre Bestfreundin.

    Ich lasse gerade einen Leistungstest machen. einen hat sie noch vor sich. Danach
    will die Psychologin sich meiner Tochter annehmen.

    Im Moment ist alles gerade nicht berauschend. Meine Tochter hat Probleme,meine EX macht Probleme und meinen Job hab ich auch gerade verloren.

    papa

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    alleine schon aus dem Grund,das sich meine tochter von den Lehrern ungerecht behandelt fühlt.
    Das ist allerdings völlig normal mit 12. Und vieles andere leider auch. Du solltest aufpassen, Deine Tochter kommt jetzt voll in die Pubertät. Bei getrennten Eltern verschärft sich das leider oft noch, denn die kann man ja noch viel besser gegeneinander auspielen. Vll solltest Du selbst mal zu einer Familienberatungsstelle oder Erziehungsberatung, wie man mit pubertierenden Töchtern umgeht. Es gibt auch viel Literatur zu dem Thema. Auch speziel zum 12. Lebensjahr.

  5. #5
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo papa,

    was mir auffällt bei deinen Beschreibungen ist, dass grundsätzlich alle Probleme von außen kommen - aber keine wirklich eigene Möglichkeit des Anteils an der Situation zu erfahren ist.

    Die Lehrer sind schuld.

    Das ist das einzige Statement das ich lesen kann.... anderen Dinge:

    Alter
    Scheidung
    etc.

    werden erwähnt - aber nicht auf die Situation selbstkritisch hinterfragt.

    Könnte es sein, dass die Schule ein willkommender Sündenbock ist, um von den wirklichen Probleme und Eigenverantwortlichkeiten abzulenken.

    Ich denke, in dem Part "der Schule" zeigen sich die Symtome - aber dies ist nicht der Keimherd des Problems.
    Geändert von Gast1006 (01.04.2011 um 20:35 Uhr)

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast1006 für den sinnvollen Beitrag:

    Waris (03.04.2011)

  7. #6
    Neuling
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    Standard

    Hallo Kümmerer !

    Verstehe dein Posting nicht ganz ? Was meinst du mit mit wirklichen Problemen und Eigenverantwortlichkeit !!!!!
    Freilich hat die Scheidung/Trennung der Eltern unserem Kind zu gesetzt. Freilich trage wir bzw ich auch die Schuld an diesem Problem. Aber,du kannst mir glauben ich tue alles das es meiner Tochter gut geht. Leider kann ich von der Kindsmutter keine Unterstützung erfahren,genauso wenig wie die Tochter. Ich,der Vater bin in ihren Augen das böse,dies vermittelt sie auch unserer Tochter,schon über Jahre.
    Wie soll ich das unterbinden ???

    Und ich stehe im regelmäßigen Kontakt mit dem Jugendamt. Ebenfalls besuche ich eine
    Elternschule, ist sehr interessant.

    papa

  8. #7
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo papa,

    das sind doch jetzt schon mal Informationen, die die ganze Sache etwas relativieren.

  9. #8
    Neuling
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    Standard

    Hallo papa,

    Habe mir jetzt nur den Anfangspost durchgelesen. Ich bin 23 Jahre alt und habe damit eine Menge Erfahrung sammeln müssen. Ich sage es mal so: Um eventuellem seelischen Leid, was zur Todessehnsucht und Suizid führen kann, vorzubeugen, sollte frühzeitig die Schule gewechselt werden. Ich persönlich habe meine Folter Jahre lang aus Scham verschwiegen, was sich als mein größter Fehler herausstellte. Viele Lehrer sind bezüglich des Mobbings einfach inkompetent. Sie sehen weg oder wollen es nicht wahrhaben; mir wurde sogar auch mal vorgeworfen, ich seie selbst daran Schuld, dass mich alle fertig machen. Ich leide immer noch unter Depression, Dysthymie und etwas Schizophrenie. Natürlich muss das nicht so enden, allerdings ist die Möglichkeit dazu nicht wegzudenken. Ich hoffe, in irgendeiner Weise geholfen zu haben. Viel Glück.

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