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Thema: Mobbing wegen guten Noten...

  1. #17
    Roman Verfasser
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    Das wichtigste ist, dass Du Dich magst und nicht, dass andere das tun, die vielleicht einfach weniger "weit" sind in ihrem Denken.
    Gemocht zu werden ist nett, aber nicht Vorraussetzung.

    Freunde muss man nicht in der Schule haben, Auswärts reicht das doch.
    Sei Du selber und entweder die Leute mögen Dich, oder nicht, -das ist deren gutes Recht.
    Jemandem zu gefallen bzw versuchen jemandem zu gefallen verändert einen... und meist nicht zum besseren.

    Wie ists denn bei den Sannis? Hast Du da Freunde?

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  2. #18
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    Zitat Zitat von Kaja Beitrag anzeigen
    Das wichtigste ist, dass Du Dich magst und nicht, dass andere das tun, die vielleicht einfach weniger "weit" sind in ihrem Denken.
    Gemocht zu werden ist nett, aber nicht Vorraussetzung.

    Freunde muss man nicht in der Schule haben, Auswärts reicht das doch.
    Sei Du selber und entweder die Leute mögen Dich, oder nicht, -das ist deren gutes Recht.
    Jemandem zu gefallen bzw versuchen jemandem zu gefallen verändert einen... und meist nicht zum besseren.

    Wie ists denn bei den Sannis? Hast Du da Freunde?

    LG, Kaja
    Da bin ich rausgegangen, weil ich viel arbeiten musste in letzter Zeit. Aber ja - ich habe Freunde außerhalb der Schule aber leider ziehen diese momentan größtenteils in andere Städte, um zu studieren und dann fühlt man sich schnell alleine :/ aber die, die noch da sind mögen mich wie ich bin und kennen mich schon seit Jahren..
    Da ich momentan eben gesundheitliche Probleme habe, lieg ich nachmittags und abends im Bett und dann rücken die Leute, die ich in der Schule sehe eben mehr in den Vordergrund ...

  3. #19
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    Hallo,

    mein Dozent sagte mal sinngemäß: Im Berufsleben ist es wichtig, dass man die Leute um sich rum hat, welche einen auch weiterbringen. Da Du dich ziemlich viel engagierst, scheinst Du auch gut mit anderen Menschen umgehen zu können. Das ist doch schon mal eine ganze Menge wert

    Ich habe keine Ahnung, wie lange Du da zur Schule gehst. Du solltest Dir aber bewusst sein, dass Ihr nur ein relativ kurzes Stück des Weges gemeinsam geht. Wenn Du deinen Abschluss gemacht hast, trennt sich das auch wieder. Ich würde Dir empfehlen, dass ganze einfach auszuhalten. Deinen Schilderungen nach sehe ich kein grundsätzliches Problem

    Gruß

  4. #20
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    Standard Einsamkeit ist niemals schön...

    Zitat Zitat von Mariella101 Beitrag anzeigen
    Hallo Silent Voice,

    Vielen Dank für deinen Umfangreichen Beitrag!
    Ich habe mit eben gerade Gedanken darüber gemacht und kann folgendes sagen: ich bin nicht gut in der Schule, weil ich viel zu verkrampft lerne und die Einsen will. Sondern, weil ich ein Fachabi in einem Fach mache, der mit uuunglaublich viel Spaß macht. Und ich die Klausuren vielleicht deswegen so erschreckend einfach finde. Ich habe 2 Schülern, mit denen ich mich gut verstehe meine Hilfe angeboten und sie in Mathe auch weitergebracht. Hierfür habe ich einen kompletten Samstag geopfet. Ich bin auch immer fröhlich und (vielleicht zu) nett. Genau deswegen macht mich das Ganze ja so fertig... Dass ich gut im Team arbeiten kann erkenne ich daran, dass ich Sanitäterin bin und in vielen anderen Vereinen tätig war, bei denen es genau darauf ankommt.

    Für die Wirtschaft müsste ich auch tauglich sein, da ich schon mit 18 selbstständig wurde und ein Kleingewerbetreibende habe, mit dem ich auch schon ,,gut,, nebenbei verdient habe (davon wissen meine Mitschüler aber nichts)

    Ich bin einfach verzweifelt weil ich den Fehler nicht finde...
    Ich hab das Gefühl, dass ich MICH als Person ändern müsste, damit Leute, die mich nicht lange kennen mich mögen

    Das klingt jetzt kindische, aber ich hab mir die Haare gestern braun gefärbt.. In der Hoffnung, dass dann ein Teil der Vorurteile verschwinden
    Meine Freunde sagen, ich hätte ja so viel erlebt und auf die Beine gestellt.. Aber genau das scheint mir ja wohl im Weg zu sein.. Ich war immer sehr extrovertiert und gesprächig.. Doch jetzt werde ich immer zurückhaltender..

    Ich habe Angst, dass ich mich jetzt komplett verändere und es am Ende gar nicht an meiner Person lag... Ich weiß eben nicht woran es liegt.. Es tut weh, nicht gemocht zu werden
    Das hat wahrscheinlich jeder schon mal erfahren... doch das liegt nicht an Dir, wenn Deine Freunde wegziehen... oder Du vielleicht einfach nur mit den falschen Leuten in einer Klasse sitzt. Du bist erst 19 und hast gewisse Erahrungen noch nicht gemacht. Ich bin 44 und habe solche Erfahrungen schon mehr als nur einmal gemacht...

    Heute habe ich mir ein gutes Standing erarbeitet... auch beruflich... läuft halt... ;-)

    Doch ich kann mich noch gut an die Zeit in der Schule erinnern... irgendwie gehörte ich nie richtig dazu und war unglaublich unglücklich darüber. Als Kind konnte ich die Ursachen dafür gar nicht erkennen und auch später, in meinen Teenagerjahren, war ich nicht in der Lage, auszuloten, woran es nun wirklich lag. Es besserte sich zwar, je höher wir in den Klassen kamen und es wurde nochmal besser, nachdem einige Leute die Schule verließen... doch es war nie die Nähe, die ich mir gewünscht hätte.

    Heute frage ich mich, ob es nicht auch eine überzogene Wunschvorstellung von mir war und andere - in der gleichen Lage - sich einfach nicht so viel Gedanken gemacht haben... wahrscheinlich war meine damaliges mangelndes Selbstbewusstsein nicht ganz unbeteiligt an meiner Wahrnehmung...

    In meinem Leben habe ich viel Energie darauf verwendet, mich anders zu geben als ich tatsächlich bin - immer mit der Hoffnung, andere werden mich jetzt schon (mehr) mögen und anerkennen...

    Irgedwann kam mir die Einsicht, dass ich absolut o.k. bin und ausserdem eine Menge zu bieten habe. Doch das, was ich zu geben habe, verschwende ich heute nicht mehr an Leute, die mich selbst dann nicht akzeptieren würden, wenn ich einen Nobelpreis in der Kathegorie "Beste Freundin" abgreifen würde.

    Das, was ich zu bieten habe, gebe ich nur noch Leuten, die mir auch etwas bieten können... das muss nicht gleich die dicke Freundschaft sein aber ich sehe schon zu, dass auch ich etwas davon habe - zumindest deren ehrliche Anerkennung und ein "Danke".

    Mach`Dir keine Sorgen, du bist bald da durch und dann trennen sich die Wege für´s erste sowiso. Vor ein paar Jahren habe ich nach mehr als 20 Jahren mal einige von den Leuten wieder gesehen, denen ich damals so nachgelaufen bin... Irgendwie hat uns nichts mehr verbunden und ich konnte es selber kaum fassen, dass es für mich mal eine so große Rolle gespielt hat, von ihnen angenommen zu werden.

    Ich habe ein eigenes Leben, habe einen wirklich tollen Beruf (den ich unter anderem meinen guten Abschlüssen verdanke, ohne die es keinen Zutritt in diese Kreise gibt), habe einen lieben Mann und... zwei liebe Mädchen...

    Habe ich jemals die Anerkennung solcher Leute gebraucht? Wohl kaum - und Du brauchst sie auch nicht!

    LG
    Dragon

  5. #21
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    Ich möchte noch anfügen, dass das Mobbing dich vermutlich trifft, weil du dazu gehören willst. Aber willst du wirklich von Menschen die sich so verhalten akzeptiert werden und in der Herde mitlaufen?

    Sei Stolz auf deine Leistung, lächele und denk dir jaja.

    Ein schlagfertiger Spruch bringt auch gerne mal zum verstummen.

    Ich wurde mein halbes Leben lang wegen meiner Leistungen gemobbt und es berührt mich einfach nicht.

    (Wenn mal wieder gelacht wird, kann ein Spruch wie:"Naja, wenn du dafür so lange nachdenken musst....(Bedeutungsvoller Blick + Schweigen oder lächeln)")

    Grüße

    Abraxas79 (Der manchmal auf dem Kriegspfad ist :-)

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