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Thema: Mobbingopfer - Bin in einer Zwickmühle

  1. #1
    Neuling
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    Standard Mobbingopfer - Bin in einer Zwickmühle

    Hallo,

    Ich weiß momentan echt nicht was ich machen soll? Mache zurzeit ein Praktikum, dass zuerst auf ein halbes Jahr befristet wurde. Doch nun wurde es auf ein weiteres halbes Jahr verlängert. Das halb-jahres-Praktikum ist nun schon bald zu ende, doch heute war der entscheidende Beginn des Mobbings.

    Vorgeschichte: Ich war schon immer der ruhigere Typ in der Schulzeit. Habe fast nur immer alles eingesteckt. Danach bei meiner schulischen Berufsausbildung war ich schon ein mal ein Moppingofper.

    Ich dachte es verläuft alles 1A. Doch nun muss ich wohl feststellen, dass die Kollegen gar
    nicht wollen, dass ich in der Firma bleiben soll. Ich habe keine beruflichen Kontakte gepflegt um nun bei einer anderen Firma sofort anfangen zu können. Ich war vorher sehr lange arbeitssuchend und nur der Gedanke daran, wieder nichts in Aussicht zu haben, lässt mich total resignieren.

    Meiner Meinung nach: Entweder ich finde in kürzester Zeit eine Dauereinstellung oder ich stelle mich den Mobbern. (Was aber ziemlich schwierig ist, da ich an Sozialphobie leide.)

    Was kann ich nur tun?

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    darf ich dich fragen wie du gemobbt wirst?

    ich würde dir raten dich dem mobben zu stellen, weil du sonst eventuell auf deiner neuen arbeit das selbe erfahren wirst.

    Es gibt selbstbehauptungs kurse in denen du lernen kannst dich dem mobben zu stellen.

    Da du wie du sagst schon mobbing erfahrung hast, kann ich mir vorstellen,dass du in einer kleinen opferrolle steckst und dich so auch verhälst.

    liebe grüße licht

  3. #3
    Neuling
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    Hallo,

    Ich bin über den ganzen Arbeitstag ziemlich nervös und angespannt. Deshalb habe ich irgendwie einen komischen Gang und halte mich bei der Antwortenvielfalt etwas zurück. (Hoffe du verstehst das was ich meine) Ich nehme an, ich wirke wie so ein inkompetenter, komischer Typ.

    Es werden vom Personal die Papierkörbe ausgeleert. Meiner wurde nicht entleert. (Das ist noch harmlos)
    Beim Durchgang bei den versch. Büros. Die Kollegen gehen und schauen genauso, wie ich es tue. Von manchen auch noch dieses Grinsen. (Hört sich harmlos an, ist es aber nicht)
    Die Kollegen sagen auch hagenau, dass was ich so sage. Nicht heimlich sondern vor mir.
    Wenn ich in einem gewissen Büro sitze, dann habe diese Panikattacken. Genau diese "komischen Bewegungen", was ich da mache, machen die dann vor meiner Nase nach.
    Ein Kollege ist freundlich gesinnt unter vier Augen. Aber wenn mehrere Kollgen dort sitzen, ist er wie ausgewechselt.

    Genauer gesagt hatte ich einen schlechten Start bei der Firma, weil mich die Angestellten schon im zweiten oder dritten Monat nur belächelt haben und mich heimlich ausgelacht haben.
    Der Halb-jahres-vertrag wäre nächste Woche vorbei. Wenn ich mir eine andere Arbeitsstelle suche, dann würde ich einen Psychologen aufsuchen und ich denke, dann könnte man dies miteinander nicht mehr vergleichen.
    Oder? Dazu kommt noch. Falls ich arbeitssuchend bin, gibt es dann wiedereinmal Stress zu Hause und ich glaube nicht, dass ich das alles noch einmal verkraften würde. Andererseits fällt es mir schwer zu glauben, dass ich dieser Bosheit positiv entgegentreten kann.
    Geändert von Jochen118 (23.09.2011 um 21:01 Uhr)

  4. #4
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    Hallo Jochen,

    sorry, so ganz habe ich es jetzt noch nicht verstanden, Du schreibst:

    Mache zurzeit ein Praktikum, dass zuerst auf ein halbes Jahr befristet wurde. Doch nun wurde es auf ein weiteres halbes Jahr verlängert.
    D.h. das aktuelle Praktikum endet kommende Woche, die Verlängerung für weitere 6 Monate hast Du bereits erhalten - bist aber unsicher, ob Du diese nun annehmen möchtest. Habe ich das bis dahin richtig verstanden?

    Was ist das denn für ein Praktikum? Wirst Du denn auch ordentlich dafür bezahlt, oder was soll diese weitere Verlängerung denn für Dich beruflich bringen? Ich finde es ziemlich heftig ein Praktikum über 12 Monate (!?) gehen zu lassen?! Warum nicht gleich ein richtiges Arbeitsverhältnis?

    Ich habe keine beruflichen Kontakte gepflegt um nun bei einer anderen Firma sofort anfangen zu können.
    Kannst Du mir auch dieses bitte nochmal genauer erklären? Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Du es ironisch gemeint hast.

    Ich war vorher sehr lange arbeitssuchend und nur der Gedanke daran, wieder nichts in Aussicht zu haben, lässt mich total resignieren.
    Genau damit schüchtert man Dich ein und die daraus resultiertende Unsicherheit ist für die anderen spürbar. Daher auch meine Frage dahingehend, ob es nicht möglich wäre ein ordentliches Arbeitsverhältnis daraus zu machen. Schließlich würde Dir ein fester Arbeitsvertrag sehr viel mehr persönliche Sicherheit geben und Dir auch ein anderes Auftreten ermöglichen. Als "Dauerpraktikant" ist das Risiko sehr groß, das Du ungeachtet Deiner tatsächlichen Qualifikation und Arbeitsleistung, von den anderen zu wenig respektiert wirst. Nach meiner Erfahrung liegt das aber mehr an dem sehr unzufriedenstellenden Vertragsverhältnis, als an Deinem tatsächlichen Auftreten.

    Welches Feedback gibt Dir denn Dein direkter Vorgesetzter?

    LG,
    Q.V.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Jochen118 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Es werden vom Personal die Papierkörbe ausgeleert. Meiner wurde nicht entleert. (Das ist noch harmlos)
    Beim Durchgang bei den versch. Büros. Die Kollegen gehen und schauen genauso, wie ich es tue. Von manchen auch noch dieses Grinsen. (Hört sich harmlos an, ist es aber nicht)
    Die Kollegen sagen auch hagenau, dass was ich so sage. Nicht heimlich sondern vor mir.
    Wenn ich in einem gewissen Büro sitze, dann habe diese Panikattacken. Genau diese "komischen Bewegungen", was ich da mache, machen die dann vor meiner Nase nach.
    Ein Kollege ist freundlich gesinnt unter vier Augen. Aber wenn mehrere Kollgen dort sitzen, ist er wie ausgewechselt.
    Hast du schonmal mit deinen Kollegen darüer gesprochen?

    Wenn du schon mobbing erfahrnungen hast , kann ich mir vorstellen das du in einer opferrolle steckst und du da raus kommen solltest um nicht noch einmal gemobbt zu werden.
    Deswegen kann ich mir vorsellen das es gut wäre wenn du so schnelle wie möglich einen kurs machst.
    Du musst janciht gelich zum Psychologen gehen es gibt selbstbehauptungs kurse mit anderen die auhc gemobbt werden oder würden.

    liebe grüße licht

    p.s. wie alt bist du eigentlich?

  6. #6
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    Hallo,

    lichthand12345
    Gesprochen habe ich mit keinem Kollegen darüber. Allerdings glaube ich, dass der eine Kollege die Tendenz hat zu sagen, dass alles in Ordnung sei. (Obwohl es nicht so ist) Ich weiß allerdings nicht so recht, wie ich dieses Thema ansprechen soll, wie ich mich verhalten soll. Oder was ich tun oder überhaupt sagen darf. Oder was mache ich, wenn einer handgreiflich wird. Darf ich den dann auch eine reindrücken?
    Das Problem ist, das die Angestellten schon zu sehr auf mich fixiert sind mich von vornherein auszulachen ohne, dass ich den Mund aufmache. Wenn ich etwas ernster reden würde, würde das bloß lautes Gelächter auslösen.
    Ich bin 22 Jahre alt.
    Bei uns werden nur so Mobbing-Beratungen abgehalten.

    Nicht so ganz Quo Vadis. Ich habe es bereits schriftlich angenommen und das ist eben der springende Punkt. Jetzt wo alle wissen, dass ich ein weiteres halbes Jahr dort bin, fangen die Kollegen nun mit dem richtigen Mopping erst richtig an. Deshalb weiß ich nicht ob ich nicht doch zurücktreten soll, weil ich glaube, dass das Mopping vom Verwaltungsdirektor ausgeht. Er meinte ich könne ohne Probleme aussteigen, wenn ich etwas Anderes gefunden hätte.
    Ist das in diesem Fall rechtlich zulässig. "Mit sofortiger Kündigung"?

    Ursprünglich ist das ein Projekt von der Arbeitsvermittlung um Jugendlichen Berufspraxis zu vermitteln, die schon längere Zeit arbeitssuchend sind. Man ist dort als Ferialangestellter beschäftigt. Momentan hat dieser öffentlicher Betrieb einen Aufnahmestopp. (Sagte zumindest ein Kollege und der Verwaltungsdirektor.) Im öffentlichen Dienst gibt es versch. Gruppen wegen der Bezahlung. Praktikaten sind in dieser Liste nicht enthalten. Ich bekomme als Praktikant natürlich nicht das, was man nach einer 3-jährigen bekommt würde.
    Der Sinn wäre es, dass ich für ein nächstes halbes Jahr abgesichert wäre.

    Zitat:
    Ich habe keine beruflichen Kontakte gepflegt um nun bei einer anderen Firma sofort anfangen zu können.

    Damit meinte ich, dass ich keine Bewerbungen geschrieben und keine Vorstellungsgespräche geführt habe um nach dem 31. September bei einer anderen Firma anfangen zu können.

    Zitat:
    Ich war vorher sehr lange arbeitssuchend und nur der Gedanke daran, wieder nichts in Aussicht zu haben, lässt mich total resignieren.

    Ich habe natürlich nie gesagt, dass sich nach dem Praktikum keine Chancen ergeben werden können.

    Ein Feedpack vom Vorgesetzten ist nie gekommen. Nur von meiner Ansprechperson vom ersten Tag. (Vielleicht ist das im öffentlichen Dienst einfach so) Nur komisch irgendwie, dass sie mir knapp ein Monat später genau das gleiche noch einmal gesagt hat. (Glaube um mich zu verarschen um herauszufinden ob ich dann die selben Antworten wieder gebe.)

    Eines ist sicher. Alle Ärzte und alle Schwestern werden über mich informiert, wie ich mich eben so verhalte.
    Mir kommt das Alles irgendwie total komisch vor. Die Patienten die sich dort abmelden kommen, sehen mich manchmal total komisch an. Ich war im Nebenzimmer und die Patienten grüßen nie, der was da drinnen ist. Mich hat da einer irgendwie so auffällig gegrüßt. Man könnte meinen, die sind alle ein eintrainiertes Moppingteam und ein reiner Tratsch-Betrieb.
    Geändert von Jochen118 (25.09.2011 um 18:56 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Jochen118 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    lichthand12345
    Gesprochen habe ich mit keinem Kollegen darüber. Allerdings glaube ich, dass der eine Kollege die Tendenz hat zu sagen, dass alles in Ordnung sei. (Obwohl es nicht so ist) Ich weiß allerdings nicht so recht, wie ich dieses Thema ansprechen soll, wie ich mich verhalten soll. Oder was ich tun oder überhaupt sagen darf. Oder was mache ich, wenn einer handgreiflich wird. Darf ich den dann auch eine reindrücken?
    Hi Jochen,

    nein, es funktioniert nicht nach dem Auge-um-Auge-Prinzip. Damit wird die ganze Situation nur eskalieren und nachdem die Sache derzeit nicht auf gleicher Augenhöhe ausgetragen wird, wird dies sehr wahrscheinlich nicht zu Deinem Vorteil enden - zumal ja auch wenig Unterstützung vom Vorgesetzten vorhanden zu sein scheint.

    Ich würde Dir davon abraten.

    Das Problem ist, das die Angestellten schon zu sehr auf mich fixiert sind mich von vornherein auszulachen ohne, dass ich den Mund aufmache. Wenn ich etwas ernster reden würde, würde das bloß lautes Gelächter auslösen.
    Meist erfolgen solche Angriffe aus einem gewissen Unverständnis heraus. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kollegen nicht ganz nachvollziehen können, warum Du als Praktikant weiter dort bleiben möchtest. Festangestellte haben Angst davor, dass ihr fester Arbeitsplatz über kurz oder lang von Praktikanten übernommen wird und sie dann der nächsten Einsparwelle zum Opfer fallen. Vielleicht ist das der Hintergrund, warum Sie dich argwöhnisch beobachten - und in der Folge nun das Leben etwas schwer machen wollen.

    Bei uns werden nur so Mobbing-Beratungen abgehalten.
    Hm. Ob's auch richtig angenommen und umgesetzt wird wage ich mal zu bezweifeln...

    Ich habe es bereits schriftlich angenommen und das ist eben der springende Punkt. Jetzt wo alle wissen, dass ich ein weiteres halbes Jahr dort bin, fangen die Kollegen nun mit dem richtigen Mopping erst richtig an.
    Das würde meine These (s.o.) unterstützen und den Zeitpunkt und das Verhalten erklärbar machen.

    Deshalb weiß ich nicht ob ich nicht doch zurücktreten soll, weil ich glaube, dass das Mopping vom Verwaltungsdirektor ausgeht. Er meinte ich könne ohne Probleme aussteigen, wenn ich etwas Anderes gefunden hätte.
    Ist das in diesem Fall rechtlich zulässig. "Mit sofortiger Kündigung"?
    Ich denke, man möchte Deinen Praktikanten-Platz vielleicht an andere Jugendliche weitergeben und will nicht, dass Du Dich dort "häuslich einrichtest".

    Ursprünglich ist das ein Projekt von der Arbeitsvermittlung um Jugendlichen Berufspraxis zu vermitteln, die schon längere Zeit arbeitssuchend sind. Man ist dort als Ferialangestellter beschäftigt. Momentan hat dieser öffentlicher Betrieb einen Aufnahmestopp. (Sagte zumindest ein Kollege und der Verwaltungsdirektor.)
    Genau darum geht es. Du bist dort, um die Möglichkeit zu erhalten Berufspraxis zu bekommen - aber nicht um Dich dort festzubeißen. Das Unternehmen kann derzeit keine neuen Mitarbeiter einstellen, also lohnt es auch nicht als Praktikant dort zu bleiben, bis diese Regelung wieder gelockert wird.

    Zitat:
    Ich habe keine beruflichen Kontakte gepflegt um nun bei einer anderen Firma sofort anfangen zu können.

    Damit meinte ich, dass ich keine Bewerbungen geschrieben und keine Vorstellungsgespräche geführt habe um nach dem 31. September bei einer anderen Firma anfangen zu können.
    Genau das solltest Du jedoch aber nach meinem Verständnis nach tun: Bewerbungen schreiben und auf Vorstellungsgespräche gehen. Die Position die Du momentan hast, ist eine vorübergehende Lösung (bei noch dazu schlechter Bezahlung). Es sollte Dein Sprungbrett sein, eine feste Anstellung zu finden. Mit dem Praktikum wollte man Deine Chancen erhöhen, Dich besser am Arbeitsmarkt "zu verkaufen". Jetzt liegt es an Dir, diese Chance auch wahrzunehmen.

    Ein Feedpack vom Vorgesetzten ist nie gekommen. Nur von meiner Ansprechperson vom ersten Tag. (Vielleicht ist das im öffentlichen Dienst einfach so) Nur komisch irgendwie, dass sie mir knapp ein Monat später genau das gleiche noch einmal gesagt hat. (Glaube um mich zu verarschen um herauszufinden ob ich dann die selben Antworten wieder gebe.)
    Auch dies unterstützt meine These. Wenn ein Unternehmen nicht beabsichtigt den Mitarbeiter auf lange Sicht ans Unternehmen zu binden, dann spart es auch meist mit Feedback. - In Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen und ein Interesse daran haben, lange mit ihnen zusammen zu arbeiten, gibt es auch mal eine echte Anerkennung der erbrachten Leistung.

    Im öffentlichen Dienst gibt es versch. Gruppen wegen der Bezahlung. Praktikaten sind in dieser Liste nicht enthalten. Ich bekomme als Praktikant natürlich nicht das, was man nach einer 3-jährigen bekommt würde.
    ... was Dir aber zustehen würde, da Du eine abgeschlossene Ausbildung hast und über Berufspraxis verfügst. Fazit: Du verkaufst Dich zur Zeit unter Deinem Wert. - Sorry, wenn ich das so hart sage - aber es ist an der Zeit, etwas zu verändern und dazu möchte ich Dich gerne motivieren...

    Der Sinn wäre es, dass ich für ein nächstes halbes Jahr abgesichert wäre.
    ... es fragt sich nur zu welchem Preis.

    Jochen, Du bist jetzt 22 Jahre alt, ausgebildet und mitten im Start in Dein Berufsleben. Warum willst Du Dich von einem befristeten Jobangebot in das nächste retten? Schau, dass Du Deinen beruflichen Werdegang auf vernünftige Füße stellst, damit Du auch angemessen bezahlt wirst, für das was Du leistest.

    Mir kommt das Alles irgendwie total komisch vor. Die Patienten die sich dort abmelden kommen, sehen mich manchmal total komisch an. Ich war im Nebenzimmer und die Patienten grüßen nie, der was da drinnen ist. Mich hat da einer irgendwie so auffällig gegrüßt. Man könnte meinen, die sind alle ein eintrainiertes Moppingteam und ein reiner Tratsch-Betrieb.
    Ich befürchte, dass Du momentan einfach sehr verunsichert bist und dadurch in jedem Lächeln schon einen nächsten Hinterhalt vermutest. Ich will nicht sagen, "da ist alles in Ordnung" - aber mal ganz sachlich: warum sollten sich die Patienten in so ein internes Thema einbringen? Vielleicht sind sie nur einfach unhöflich - oder zu sehr mit sich selbst beschäftigt...

    Es wird überall Getratscht, das kannst Du nicht verhindern. Das kannst Du nur akzeptieren. Was dagegen hilft: Mach Dir nicht so viele Gedanken darüber, wer was wann über wen denkt. Das meiste ist eh Schnee von gestern und morgen schon vergessen. - Konzentriere Dich auf Deine Arbeit und sei selbst freundlich (so wie es in den Wald hineinruft, so kommt es auch zurück) zu Patienten und Kollegen.

    Aber mein Tipp lautet:

    Schreibe Bewerbungen und guck Dich nach einer festen, adäquat bezahlten unbefristeten Festanstellung um, anstatt an einem halbseidenen Praktikantenplatz festzuhalten. Darauf sollte Dein Fokus liegen.

    LG,
    Q.V.

  8. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Quo Vadis? für den sinnvollen Beitrag:

    Jochen118 (26.09.2011)

  9. #8
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    Hallo Quo Vadis,

    Deine Antworten durchzulesen gibt mir Hoffnung und auch Gelassenheit.
    Doch irgendwie glaube ich, dass ich es mir mit den Kollegen auch wegen meiner Sozialphobie verschertzt habe.

    Meist erfolgen solche Angriffe aus einem gewissen Unverständnis heraus. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kollegen nicht ganz nachvollziehen können, warum Du als Praktikant weiter dort bleiben möchtest. Festangestellte haben Angst davor, dass ihr fester Arbeitsplatz über kurz oder lang von Praktikanten übernommen wird und sie dann der nächsten Einsparwelle zum Opfer fallen. Vielleicht ist das der Hintergrund, warum Sie dich argwöhnisch beobachten - und in der Folge nun das Leben etwas schwer machen wollen.
    Mit der Aussage hast du sicherlich nicht ganz unrecht. Eines beschäftigt mich aber dennoch.
    Ein Kollege sagte mir vor ca. einer Woche sowas wie:"Du kannst auch nebenbei eine Arbeit suchen und vielleicht findest du auch etwas. Vielleicht findest du Kollegen, die besser zu dir passen." Heißt das nicht soviel wie, dass ich nicht zum Team passe? Dass ich zu merkwürdig und komisch für die anderen bin?Dass sie mich wegen meiner Person nicht in der Firma haben wollen?

    Oder wie der Kollege den Verwaltungsleiter vor mir wegen der Verlängerung fragte. Da wußte der VL in dem Moment gar nicht was er dazu sagen sollte. Das war schon irgendwie seltsam.

    Das dumme ist nur, dass man als Praktikant eben nur die typischen Praktikantenarbeiten erledigt. Außer ein paar Ausnahmen, die mir schon etwas bringen werden. Ich war am Anfang des Praktikums irgendwie initiativer. Intensivere "Praxiseinschulung" hatte ich mir vorgestellt. Stattdessen kommt es mir vor, dass sich der "Herr Kollege" gerne selbst beim Reden zuhört. Er ließ mich nicht einmal vorkontieren, weil er meinte da bräuchte man mehr Praxis. Ein weiteres Beispiel. Ich sage ihm was nun mit den Schriftstücken zu machen ist. Doch der Kollege ignoriert meine Aussage und sagt es mir obwohl ich es ihm gerade gesagt habe. Sowie als wäre ich wohl total blöd oder was.

    Aber was kann ich machen, wenn das Mobbing schlimmer wird? Heute z.B war es nicht so schlimm wie am Freitag. Bis auf die zwei Kollegen, die meine sitzende Verhaltensweisen nachmachen. Denn am Nachmittag verhält sich der Eine (Der was die Tendenz hat, dass alles in Ordnung ist) wieder ganz normal. Nur war ich besonders freundlich zu ihm und ich glaube das war ein Fehler von mir. Was wenn sie herausfinden wollten, wie ich mich verhalte, nachdem diese Zwei mich sozusagen verrarscht haben? Sollte ich mich dabei anderes verhalten?

    Ich habe mir vom Praktikum mehr erhofft, als ich wirklich bekommen habe. Alles was ich in der Wirtschaftsschule gelernt habe, würde nun alles einen praktischen Hintergrund bekommen. Das dachte ich zumindest.

    Ich bin ein wenig enttäuscht vom Praktikum. Muss ich ganz ehrlich sagen. Hast du nicht auch den Gedanken, dass es nur wenige Arbeitgeber vorziehen werden, einen wie mich zu nehmen, für das, dass ich nur Praktikantenarbeiten gemacht habe?
    Geändert von Jochen118 (26.09.2011 um 17:10 Uhr)

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