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Thema: Mof

  1. #1
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    Standard Mof

    Eine Bezeichnung, die wohl einigen Bekannt sein dürfte ... sie Bedeutet soviel wie "Mensch ohne Freunde".
    Einer dieser MoF´s bin ich. Das ist eigendlich nichts was mich stören würde ... ich habe zwei gute Freunde, aber ich halte nichts vom Zusammenleben in Gruppen (Cliquen). Ich mag den heuchlerischen Umgang, der unter "bekannten" oder "kollegen" herrscht nicht und schotte mich daher vor eben solchen Begegnungen ab. Diese tatsache scheint wohl der Grund dafür zu sein, dass ich des öfteren ein solches Mobbingopfer war. Auf meiner jetzigen Schule geht es, da sieht man sich nur 2 mal die Woche und hat sowieso mehr mit Schule als mit den Mitschülern zu tun. Aber in der Vergangenheit sah das ganz anders aus. Von scherzen wie Ranzen verstecken und beleidigungen bis hin zu Psychologisch durchdachten Schikanen und sogar dem Unterschieben richtiger Straftaten habe ich die komplette Palette erlebt.
    Nun intereressiert mich eure einstellung dazu, dass es den meisten Menschen scheinbar nicht möglich ist Menschen, die offensichtliches desinteresse an ihrer Person zeigen einfach zu tolerieren oder zumindest zu ignorieren, anstatt sie zu Beleidigen, zu Mobben oder ihnen sonst irgendwie zu schaden.

    Ich will das nicht so als tatsache stehen lassen und lasse mich gerne belehren, allerdings sind das eben die Erfahrungen, die ich mit meinen Mitschülern gemacht habe.
    Nochmal ... diese Situationen beziehen sich auf Zwangsgruppeirungen, also Menschengruppen, die nicht freiwillig in dieser Konstellation zusammen leben, sondern dies eben wegen Schule, oder arbeit einfach müssen.

  2. #2
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    Standard Hi Helpful one,

    Dieses Abschotten von Cliquen, welche Du pauschal als heuchlerisch klassifizierst,
    kann ich, ohne diese Leute zu kennen, als Vorurteil einordnen.

    Woraus leitest Du diese Vorbehalte denn ab ?

    Woraus haben sich denn Deine beiden Freundschaften rekrutiert ?
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  3. #3
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    Eine gute frage ... es ist ja nicht so, dass ich garnicht mit den Leuten reden würde, allerdings beschränke ich eben die Kontakte der Schule auch auf eben diese. Das heißt ich bespreche mit ihnen die Hausaufgaben und Arbeiten etc., aber eben keine Dinge dich mich persönlich betreffen in meinem leben außerhalb der schule. Die beiden freundschaften sind spontan entstanden. eine in meinem heimatort, wo man sich zufällig beim heimlichen rauchen kennen gelernt hat und ins gespräch gekommen ist (das im übrigen 9 Stunden dauerte) udn die andere bei einer art verabredung zum reallife treffen nachdem ich etwas mit ihr gechattet hatte.

    es ist auch nicht so, dass stehts die ganze Klasse beteiligt war, nur gab es halt 3 sorten von mitschülern. 1.) Die initianten 2.) Die mitläufer und 3.) die die aus schiss den mund nicht aufbekommen haben, weil es ihnen ja sonst genauso ergehen könnte.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Helpful_one Beitrag anzeigen
    Eine gute frage ... es ist ja nicht so, dass ich garnicht mit den Leuten reden würde, allerdings beschränke ich eben die Kontakte der Schule auch auf eben diese. Das heißt ich bespreche mit ihnen die Hausaufgaben und Arbeiten etc., aber eben keine Dinge dich mich persönlich betreffen in meinem leben außerhalb der schule. Die beiden freundschaften sind spontan entstanden. eine in meinem heimatort, wo man sich zufällig beim heimlichen rauchen kennen gelernt hat und ins gespräch gekommen ist (das im übrigen 9 Stunden dauerte) udn die andere bei einer art verabredung zum reallife treffen nachdem ich etwas mit ihr gechattet hatte.

    es ist auch nicht so, dass stehts die ganze Klasse beteiligt war, nur gab es halt 3 sorten von mitschülern. 1.) Die initianten 2.) Die mitläufer und 3.) die die aus schiss den mund nicht aufbekommen haben, weil es ihnen ja sonst genauso ergehen könnte.
    Die Sache mit den Vorbehalten würde ich mir an Deiner Stelle noch mal gründlich überlegen, ob die Skepsis weiterhin Bestand haben kann.

    Oft wendet sich das Blatt, es sind bestimmt auch nette, aufgeschlossene Menschen darunter. Nimm Dir einfach mal ein Herz und beginne ein vorbehaltloses Gespräch mit ihnen, Du wirst vollkommen überrascht sein wie tiefgründig es werden kann, Du musst
    nur den Mut dafür aufbringen, ganz neue Sichtweisen winken Dir als Lohn dafür.
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  5. #5
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    Hm .. kann sein .. diese erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Nur möchte ich eben selbst entscheiden können, zu wem ich kontakt haben möchte und zu wem eben nicht. Ich weiß nicht, ob das eine art unteschwellige eifersucht oder ein streben nach anerkennung ist, wenn jemand, zu dem ich eben keinen kontakt haben möchte ignoriert wird. Ich weiß man soll menschen nicht einfach ignorieren, aber ich habe keine lust aufgesetzte freundlichkeit vorzuspielen, nur weil derjenige beliebt oder sonst etwas ist. Wnen ich ihn nicht mag mag ich ihn eben nicht und ich sehe es nicht ein, dass ich deswegen klein bei geben soll.
    Ich wüsste durchaus wie ich das mobben hätte stoppen können, aber ich hatte dazu einfach keine Lust. Es war es mir wert diese "peinigungen" hinzunehmen um zu sehn, wer in solchen situationen wirklich rückrad beweist und wer sich der menge hingibt.
    Ein Außenseiter zu sein finde ich nicht schlimm, ich finde es nur schlimm, dass es so wenige gibt. beziehungsweise so viele, die dem trott der masse nachgeben.

    entschuldige meine schreibweise... ich bin durchaus in der lage groß und gleinschreibung zu verwenden und tippfehler zu vermeiden, aber ich habe einfach keine lust dazu, da ich denke, dass es auch so vertändlich lesbar ist. ^^

  6. #6
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    Zitat Zitat von Helpful_one Beitrag anzeigen
    Hm .. kann sein .. diese erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Nur möchte ich eben selbst entscheiden können, zu wem ich kontakt haben möchte und zu wem eben nicht. Ich weiß nicht, ob das eine art unteschwellige eifersucht oder ein streben nach anerkennung ist, wenn jemand, zu dem ich eben keinen kontakt haben möchte ignoriert wird. Ich weiß man soll menschen nicht einfach ignorieren, aber ich habe keine lust aufgesetzte freundlichkeit vorzuspielen, nur weil derjenige beliebt oder sonst etwas ist. Wnen ich ihn nicht mag mag ich ihn eben nicht und ich sehe es nicht ein, dass ich deswegen klein bei geben soll.
    Ich wüsste durchaus wie ich das mobben hätte stoppen können, aber ich hatte dazu einfach keine Lust. Es war es mir wert diese "peinigungen" hinzunehmen um zu sehn, wer in solchen situationen wirklich rückrad beweist und wer sich der menge hingibt.
    Ein Außenseiter zu sein finde ich nicht schlimm, ich finde es nur schlimm, dass es so wenige gibt. beziehungsweise so viele, die dem trott der masse nachgeben.

    entschuldige meine schreibweise... ich bin durchaus in der lage groß und gleinschreibung zu verwenden und tippfehler zu vermeiden, aber ich habe einfach keine lust dazu, da ich denke, dass es auch so vertändlich lesbar ist. ^^
    Du befürchtest schlecht dazustehen und Dein Gesicht zu verlieren wenn Du jetzt auf sie zugehst- wieder ein Vorurteil dass Du ausräumen
    solltest! Woher nimmst Du die Gewissheit dass sie so reagieren würden? Meine These geht genau in die Gegenrichtung : sie hoffen darauf dass Du irgendwann den ersten Schritt machst und rechnen es
    Dir hoch an dass Du Deine Meinung revidiert hast.
    Aber bitteschön, Du willst keine Bevormundung, musst nur zu Deinem Glück gezwungen werden
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  7. #7
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    ^^ da könntest du recht haben ... ich bin sehr eigen ...

    Es ist jetzt mehrmals die Frage gefallen, woher ich gewissheit nehme ...

    welche gewissheit meinst du ? ... ich sage nicht, dass diese leute immer und in jeder Situation so sind ... nur lebe ich nach der theorie ein Hund der grundlos beißt wird es wieder tun. Vielleicht nicht genau in dem moment, in dem du bei ihm bist, aber irgendwann. Das ist in etwa so, wie dass man einer Tratschtante wohl eher nicht gerade die tiefsten geheimnisse verrät ...

  8. #8
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    Zitat Zitat von Helpful_one Beitrag anzeigen
    ^^ da könntest du recht haben ... ich bin sehr eigen ...

    Es ist jetzt mehrmals die Frage gefallen, woher ich gewissheit nehme ...

    welche gewissheit meinst du ? ... ich sage nicht, dass diese leute immer und in jeder Situation so sind ... nur lebe ich nach der theorie ein Hund der grundlos beißt wird es wieder tun. Vielleicht nicht genau in dem moment, in dem du bei ihm bist, aber irgendwann. Das ist in etwa so, wie dass man einer Tratschtante wohl eher nicht gerade die tiefsten geheimnisse verrät ...
    Gewissheit deshalb weil ich Dich als jemand kennenlernte der alles hinterfragt. Deshalb verwende ich gleichen Passus noch ein mal :
    Woher nimmst Du die Gewissheit dass der beissende Hund grundlos
    zugeschnappt hat ?
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

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