Hallo,
kurz meiner Person:
Ich bin nach zwei langen depressiven Phasen endlich seit über 2 Jahren stabil und konnte mir (dank meines in der Zwischenzeit gesunden Geistes) fast all meine Wünsche erfüllen.
Meine Ausbildung verläuft sehr gut, ich führe eine sehr harmonische Beziehung mit meiner Freundin, habe einen großen Bekannten- und Freundeskreis, verstehe mich mit meinen Eltern inzwischen sehr gut und konnte mir dank eines Hobbys neben meiner Lehre eine Menge Geld hinzu verdienen. Außerdem bin ich ausgezogen und konnte mich endlich (ich bin 24) von meinen Eltern abnabeln.
Nach den depressiven Phasen war ich sehr ehrgeizig und alles lief wie geschmiert. Ich hatte eine Menge Glück - dessen bin ich mir bewusst.
Doch inzwischen bin ich etwas antriebslahm geworden. Mir fehlt es an der nötigen Motivation. Ich bin mit der momentanen Situation zufrieden - setze mir trotzdem immer neue Ziele und verfolge diese nicht mehr zielstrebig genug. Es nervt mich. Und irgendwie ist es auch nicht so schlimm.
Habt ihr eine ähnliche Situation schon einmal erlebt?
Ich muss meinen Ehrgeiz wieder finden, da ich im Sommer Examen schreibe und danach einen Job suche. Mein Plan wäre nach 2/3 Jahren Arbeit noch auf die Uni zu gehen, um Psychologie zu studieren, wobei ich nicht sicher bin, ob ich das Studium schaffe. Aber es ist mein Traum!
Und bisher habe ich alles verwirklichen können, was ich mir vorgenommen habe.
Ich bin um jeden Kommentar dankbar!
Ich kann das Problem nicht besser in Worte fassen. Es ist etwas verzwickt.


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