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Thema: Muss immer zu denken.

  1. #1
    Neuling
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    Standard Muss immer zu denken.

    Hallo

    Ich weiß nicht ob das normal ist, aber ich schilder mal mein anliegen:

    wenn ich an etwas denke(egal was) dann kann ich nicht aufhören daran zu denken. Schonmal hab ich daran gedacht(bitte nicht lachen) das mir ein Bügeleisen über die Hand fährt. Ich hab das danach noch ne halbe Stunde gedacht, egal was ich mache ich muss dann an sowas denken. Was kann man da tun?

    LG Chicki

  2. #2
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    Hallöchen,

    Ich persönlich frage mich bezüglich deines Textes, womit du denn schon versucht hast, dich abzulenken.
    Denn mir klingt das ein wenig nach dem Versuch, nicht an ein rosa Krokodil zu denken.


    Gruss


    Shade
    Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst

  3. #3
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    Wie an ein rosa krokodil denken?

    Ich versuch halt mit rausgehen und so. Allgemein an andere sachen denken. Je nachdem...

    LG

  4. #4
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    Hallo Chicky,

    Der Ausdruck 'NICHT an ein rosa Krokodil denken" bedeutet, dass man nicht aufhören kann, NICHT an etwas zu denken.

    Da unser Gehirn aber auf unseren Beweggrund zurückgreift, kannst du einen Gedanken auch dann nicht loslassen, wenn du an etwas anderes denken möchtest, um einen Gedanken nicht mehr zu haben.

    Wer schon mal versucht hat, ein Glas Wasser zu trinken, um den Schluckauf loszuwerden, wird festgestellt haben, dass dies nicht funktioniert, wenn man immer noch im Hinterkopf den Grund dafür hat (also den Schluckauf loszuwerden)

    So kommt mir das mit deinen Gedanken auch vor.
    Ich denke, hier gilt es, sich allgemein zu üben und auszusuchen, woran man denn wirklich denken möchte. Also so auf eins zwei drei, geht das wahrscheinlich nicht bei solch hartnäckigen Gedanken.

    Liebe Grüsse


    Shade
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  5. #5
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    finde heraus, welche bedeutung diese gedanken oder bilder haben. ich hab zb eine zeitlang recht regelmässig bilder im kopf gehabt, in denen, so schräg es klingt, brustwarzen oder andere teile abgeschnitten wurden, die mit sexualität in verbindung stehen. eine zeitlang hat mich das auch ziemlich verwirrt, dann hab ich drüber nachgedacht, wo das herkam und dann ist mir klar geworden, dass es daher kommt, dass ich lange keinen sex hatte und in nächster zeit auch keinen haben werde, dass ich also regelrecht bildlich gesprochen von sex abgeschnitten war. seitdem ich das begriffen habe, tauchen die bilder nur noch selten auf. überleg mal, was bei dir dahinter stecken könnte...

  6. #6
    Gast5263
    Gast

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    Ich habe auch so ähnliche gedanken. Immer wenn ich im Wald joggen gegangen bin, hatte ich das Gefühl gleich kommt so ein angespanntes Seil und wenn ich drüber jogge, fallen meine Füße ab. Ich bekomme voll das gribbeln und weiche Knie. Dann muss ich immer warten bis jemand anderes auch diesen Weg joggt, damit ich auch da weiter joggen kann ...

  7. #7
    Schreiberling
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    Frau:

    auch das ist einfach zu deuten. du hast das gefühl, den boden unter den füssen zu verlieren, nachvollziehbar nach allen deinen posts...

  8. #8
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    ...jetzt bin ich richtig, genau die Gedanken kenne ich!! Zum Beispiel das Gefühl, ich werde ganz bestimmt gleich Stolpern und ständig dieser Gedanke, was ist, wenn ich irgendwo runterfalle. Ich hab z. B. große Probleme mit tauchen, weil ich immer denke, ich komme nicht mehr hoch! Dabei schwimme ich eigentlich sehr viel...

    Die Sache mit dem Bügeleisen kenne ich so ähnlich. Manchmal kommt mir der Gedanke, wie sich das anhört, mit dem Fingernagel über die Badewanne zu kratzen (brrr...). Dämlich, aber es kommt immer wieder und ich krieg kribbeln.

    Oder ich hab was in er Hand: Gedanke: Es fällt runter, es geht kaputt (!!); ich könnte das Papier, was ich in der Hand hab, gleich zerreissen, obwohl es wichtig ist.

    Oder noch schlimmer: Als wir unsere Wohnung renoviert haben und Teppich verlegt haben, hatte ich echt Panik, das Teppichmesser in der Hand zu halten. Nachts musste ich es in einen anderen Raum tun, weil ich sonst nicht hätte schlafen können. So als ob ich die Kontrolle verlieren könnte und meinem Schatz was antun könnte (!!!!!). Niemals! Das ist ja das Schlimme!! Ich kann dann nur noch heulen und versteh gar nichts mehr! Das Schlimmste ist, dass ich dann mich schlecht fühle, WEIL ich die Gedanken habe. Ich liebe meinen Schatz und die Gedanken machen mich wahnsinnig!!!

    Kleiner Hinweis dazu: Ich war in Therapie, die Gedanken sind schon einige Zeit nicht wieder gekommen und ich hoffe, sie bleiben weg. Auch Medikamente habe ich genommen, da gings mir um einiges besser, eine kleine Dosis reichte völlig... Seit dem 24. April bin ich "tablettenfrei" und happy darüber.

    Ich bin grad froh, dass ich leute gefunden habe, die das verstehen und es fällt mir grundsätzlich leichter, die Dinge aufzuschreiben, als darüber zu reden.

    Ich bin also dankbar, wenn noch mehr ihre Erfahrungen berichten und vor allen Dingen, wie sie damit umgehen. Denn Vorbereitung auf ein eventuelles nächstes Mal ist sehr wichtig, ich weiß, dass man nicht naiv glauben kann, einmal weg, immer weg.

    Ich mach den Anfang:

    Mir helfen Atemübungen, habe ich jetzt festgestellt. Also ruhig liegen oder sitzen, langsam einatmen, doppelt so lang ausatmen. Dann beruhigt sich alles. Oder ich höre laut Musik. Außerdem hilft mir (ich bin religiös) das Gebet und das Bibelstudium.

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