Hallöchen,
seit einiger Zeit weiß ich, dass meine Mutter unter Depressionen leidet. Sie hat hierzu auch Medikamente bekommen. Sie war bereits zur Kur und ist nun auch in einer ambulanten Therapie. Mit dem Therapeuten kommt sie super klar. Zudem hat er auch eine Zulassung als Arzt.
Seit letzter Woche weiß ich von ihr, dass sie Suizidgedanken hat. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, da ich sie so nicht eingeschätzt habe. Sie hat im Laufe der Zeit gelernt, zu schauspielern und anderen etwas vorzumachen. Das es bei ihr so schlimm ist, hätte ich nie zu denken gewagt.
Um zu erfahren, wie ich damit umgehen soll und ich ihr helfen kann, bin ich dann schließlich mit zu ihrem Therapeuten gegangen. Ihm erzählte ich, dass ich Angst habe sie zu verlieren. Ihre Mutter hatte einen Suizid begangen. Ich war damals nnoch ein Kind, habe es aber mitbekommen und komme selbst immernoch nicht damit klar. Umso schlimmer ist es für mich, zu erfahren, dass meine Mutter ebenso daran denkt. Sie konnte ihrem Therapeuten noch nicht einmal versprechen, dass sie es nicht versucht.
Daraufhin hat er sie in eine Klinik eingewiesen. Nun dachte ich, dass sie dort gut aufgehoben ist. Als ich das letzte Mal bei ihr war, sollte ich ihre Medikamten mitbringen, da die Ärzte wissen wollten, welche Medikamente sie einnimmt. Ich habe das Zimmer dann kurz verlassen. Sie war mit ihren Medikamten allein.
Sie muss sich in diesem Moment Tabletten eingesteckt haben.
Heute erfuhr ich, dass sie gestern in der Klinik Tabletten genommen hat.
Leider kann ich über diese Tabletten nichts über die Folgen einer Überdosierung finden. Kennt sich jemand mit Promethazin-neuraxpharm 100 mg aus?
Ich mache mir solche Vorwürfe.
Ich danke für jede Antwort.


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