Liebe Freunde,
ICH BRAUCHE DRINGEND HILFE! Die Krankheit meiner Mutter brach vor 3 Jahren aus. Nach der Diagnose "wieder arbeitsfähig" nach einem stationärem Tagesklinikaufenthalt hat sie Suizid begannen. Dann Aufenthalt in der geschlossenen Klinik, dann wieder Aufenthalte in verschiedenen Tageskliniken. Seit einem Jahr ist sie in Frührente, aufgrund der Suizidversuches mit Insulin (ist seit dem 18. Lebensjahr Diabetikerin Typ 1) wurden Hirnregionen verletzt, so dass es in der ersten Woche nach dem Selbstmordversuch hieß, wir sollen ihr einen Heimplatz suchen. Dann Besserung der anfänglichen Diagnose. Seit einem Jahr ist zu Haus - überwiegend allein, da Papa selbstständig. Telefoniert zumindest fast jeden Tag mit ihren Eltern, die in der Nähe wohnen. Auch die Schweigereltern wohnen in der Nähe, aber diese sind auch schon zw. 70-80 und haben nicht mehr die Kraft. Meine Mutter könnte sie besuchen, dass möchte sie aber nicht.
Wir bemerken seit mehreren Wochen wieder einen Rückgang der Genesung, dies macht sich durch mangelnde Körperhygiene und sehr schlechte bis keine Ernährung bemerkbar. Durch die Tabletten ist sie dicker geworden und meint durch Minimalsternährung ohne Sport annehmen zu können, so dass wir sie regelrecht zu jedem Bissen überreden müssen. Zudem scheint sie keine Hilfe annehmen zu wollen und scheint äußerst beratungsresistent zu sein (- z. B. wurde vor einigen Monate die Pflegestufe 1 bewilligt, diese hat sie aber ohne unseres Wissens wieder abgelehnt! Bei allen Aufenthalten meinte sie, dass bringt doch nichts und sie sehe es als pure Zeitverschwendung. Kann man jemandem helfen, der scheinbar keine Hilfe annimmt??
Zudem haben wir in die unmittelbare Tagesklinik aufgrund der „Fehldiagnose“ unser Vertrauen verloren. Natürlich hat niemand Schuld, aber wir wohnen auf der Provinz (im Westen von Berlin) und ich habe den Eindruck, dass sehr viele Ärzte die Motivation bzw. den Kenntnisstand nicht (mehr) besitzen, um sich angemessen um Patienten kümmern zu können!
Mein Papa hält die Doppel/Dreifachbelastung über die Jahre nicht mehr aus, droht mit Scheidung! Ich, 23, studiere 3 h entfernt - möchte unbedingt helfen - weiß aber nicht mehr weiter!
Hier also meine BITTE um konkrete Hilfen wie WEITERE THERAPIEMÖGLICHKEITEN, ADDRESSEN, TELEFONNUMMERN, die mir weiter helfen können . Oder über eure Berichte mit ähnlichen Erfahrungen- BIN ÜBER JEDEN HINWEIS SEHR DANKBAR!
Viele Grüße
Saskia


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