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Thema: Need Help bzw. Infos

  1. #1
    Neuling
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    Ausrufezeichen Need Help bzw. Infos

    Hallo ihr lieben,

    Ich bin gerade dabei ein Buch zu schreiben zum Thema Alkohol in unsere Gesellschaft.
    Wenn ihr lust habt mir zu helfen dann könntet ihr dazu ein bisschen was schreiben, natürlich wird das alle absolut anonym behandelt und ich will auch keine namen oder umgebungsbeschreibungen.
    Interessant für mich wären eher die Gefühle, beweggründe, Folgen/Veränderungen, Gesellschaftliche Probleme usw. im grunde alles was den Stellenwert von alkohol im Leben wiederspiegelt.
    Könne auch gern kleine geschichten sein die ihr erlebt seis das ihr selber getrunken habt oder nur jemanden gesehn habt.

    PNs sind natürlich aus sicht der Anonymität besser aber das überlasse ich euch.

    Will hier auch nochmal versichern das keiner irgendwie von mir in irgendeinerweise geschädigt oder "drangehängt" wird sondern das ich dies nur als Info-Material vertraulich behandel.

    Dankeschön im vorraus

    Grüße

    Tisi
    Die vorherige war zu lange

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    Hallo Tisi,

    geht das Buch Richtung Ratgeber, Erzählung, oder wie muss man sich das vorstellen? Und was ist Deine Motivation für das Buch?

    lg Gaby

  3. #3
    Neuling
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    Hi Gabiannarele,

    Nee Ratgeber oder so wird es nicht.Es wird schon eine Story die aber dann wiederum kleine geschichten enthält die der Wahrheit entsprechen und nichts erfundenes.Deswegen sammel ich eben gerade Fakten und Erfahrungen von anderen.
    Es geht im grunde in dem Buch darum wie ein Junger Mensch (20) seine umgebung wahrnimmt und ganz spezifisch wie seine Umgebung mit dem Thema Alkohol umgeht. Allerdings sei gesagt das ich es recht unverblümt schreibe sonst sprichts ja die Jugend wieder nicht an (Anpassung nennt man glaub ich sowas)

    Meine Motivation?? Gute frage
    Ich denke einfach das diese Thematik die jungen Leute zu wenig ernst nehmen und vorallem das Sie es nicht so recht wissen weil die direkte kommunikation fehlt.
    Ich bin auf dem Lande groß geworden und da wurde zum teil gesoffen aber aufs extremste.
    Das hab ich leider nie verstanden wie man so viel trinken kann das man die kontrolle über sich selbst und über seine gedanken einfach "abgibt".
    Und weil ich eben Das "Was bringts?" mittlerweile schon öfter bei Freunden usw. erfragen wollte da aber nie so richtig eine Antwort bekam fächere ich nun das Thema ein bisschen auf.
    Die vorherige war zu lange

  4. #4
    Gast784
    Gast

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    finde ich ne klasse Idee. Ich hab so eine "Karriere" hautnah an einem Jugendfreund über 20 Jahre lang miterleben "dürfen" und ließ mich da zeitweise aus Unkenntnis involvieren. Ich hab daher bei dem Thema Null Toleranz, auch wenn ich selber aufm Dorf großgeworden bin, wo nach der Muttermilch gleich das Bier kam Die Betroffenheit des Umfelds ist bei Alkohol dramatisch. Bei der derzeitigen steigenden Beliebtheit von Alk frag ich mich, was da für eine Generation anrollt. Die übersteigen das Maß von damals um ein vielfaches.

    Wir können uns gern über PN austauschen, wenns Dich interessiert und wenns nix macht, dass ich keine betroffene Jugendliche bin, sondern "nur" den fortlaufenden Verfall einer Jugendliebe erleben musste. Bin ja gespannt, ob sich wirklich betroffene Jugendliche melden, denn die fühlen sich wahrscheinlich gar nicht betroffen.

    lg Gaby
    Geändert von Gast784 (21.06.2008 um 09:03 Uhr)

  5. #5
    Verleger Avatar von Waris
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    Finde ich immer wieder ein negativ faszinierendes Thema und möchte daher eine kleine Anekdote erzählen aus einem Kölner Plattenbau.
    Ein Nachbar, Alter irgendwo zwischen 30 und 40. Nett, scheint irgendwie sensibel, hat sehr schöne Augen und eine schwarze Katze. Eines Tages fahre ich im Fahrstuhl nach unten, er steigt ein. Ich sage "Guten Tag". Keine Antwort. Stattdessen ein hilfloser Versuch die richtige Taste zu finden. Offensichtlich stark alkoholisiert. Die Arme werden unwirsch und ohne Ziel in Richtung Knöpfe gestreckt. Sie zittern, finden ihr Ziel nicht. Ich frage: "Wo möchten sie hin?" Antwort nur unwirsches Gestammel, das nichts mit menschlicher Sprache zu tun hat und noch nicht einmal mehr Buchstaben vermuten lässt. Der Mann riecht nach Alkohol und Urin, die Lippen sind dunkel verkrustet(Blut? Kotze? Beides?). Wahrscheinlich das Resultat eines Besuches bei einem Saufnachbarn, der ihn nun auch nicht mehr ertragen konnte. Der Fahrstuhl hält ein paar Etagen tiefer, ich kann den Anblick nicht mehr ertragen, stürme raus und laufe lieber die restlichen Stufen.
    Ein paar Tage später. Wieder im Aufzug, wieder der gleiche Mann. Er hält eine Katze auf dem Arm. Sagt freundlich Guten Tag und beginnt einen Plausch, kann sich offensichtlich an nichts erinnern und stellt mir seine Katze vor, die "sich ab und zu von hübschen Frauen streicheln lässt".
    Ein paar Wochen später: Supermarkt. Ich bin verwundert. Der Nachbar, der sonst eher im Pennerstyle unterwegs ist, kommt heute im Anzug, ist rasiert und hat die Haare gestriegelt. Man sieht deutlich, was für ein attraktiver Mann er sein kann. Er kauft nicht wie gewöhnlich Alkohol, sondern sieht sich bei den Spielwaren um. Ich tippe auf Kindergeburtstag, stelle mir vor, dass er vielleicht sein eigenes Kind oder einen kleinen Verwandten besucht. Ich freue mich für ihn.
    Ein paar Stunden später: Der gleiche Supermarkt, der gleiche Mann. Sieht zerstaust aus, nicht mehr Geburtstagsfein. Man merkt ihm den Alkoholkonsum an. Er ist offensichtlich betrunken und hat es nun eilig Nachschub zu besorgen. Schnappt sich eine Flasche Wein und geht schnell zur Kasse. Was ist aus dem feinen Geburtstagsgast von eben geworden? Der Alkohol hat ihn wieder! Ob das wohl ein schöner Geburtstag war für das Kind? Wieviel Alkohol floss da wohl? War er "das schwarze Schaf" oder nur einer von vielen Trinkern auf einem Kindergeburtstag? Nun, ich war bei dem Geburtstag nicht dabei, also sind dies nur Spekulationen. Alles andere jedoch ist traurig aber wahr.
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

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