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Thema: Neue Angst oder "Schlimmeres"?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Neue Angst oder "Schlimmeres"?

    Tja, wo fange ich an?

    Ich hab schon ziemlich viel negatives hinter mir, mein Vater starb völlig unrerwartet vor meinen Füßen, eine Krebserkrankung, eine Meningitis an der ich fast gestorben wäre.

    Das alles in den Jahren 1990 (Vater), 94 (Krebs), 2006 (Meningitis)

    Als Folge des unerwarteten Todes an Herzinfarkt, bekam ich eine Herzneurose, die ich in diesem Jahr erfolgreich durch eine Therapie besiegt habe.

    Leider manifestiert sich nun eine neue Baustelle.

    Ich habe das Gefühl, mit meinem Kopf stimmt etwas nicht. Das Hirn fühlt sich oft an, wie in Watte gepackt, manchmal fallen wir Wörter oder Namen nicht sofort ein, dann steigt direkt Panik auf. Ich habe oft das Gefühl, da "fehlt" was, wenn ich denke. Wie ein schwarzes Loch.
    Ach, es ist so schwer zu erklären. Manchmal das Gefühl, nicht mehr richtig formulieren zu können, nicht mehr alles behalten zu können. Ein Gefühl von Schwindel ohne Schwarz vor Augen werden.

    Ich weiß nicht, ob ich mich da in etwas hineinsteigere (Demenz, Alzheimer oder ähnliches) oder ob mir meine Psyche, daß einredet.

  2. #2
    Schreibkraft
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    Standard

    Hallo Katinka,


    ich denke, das kann eine ganz "normale" Reaktion auf die schwierigen Erlebnisse sein, die Du verkraften musstest und immernoch musst.

    Vor einigen Jahren hatten wir auch eine schlimme Phase (Todesfälle, Arbeitslosigkeit, Existenzängste....) und da ist es mir ähnlich ergangen.
    Ich hatte zu dieser Zeit immer wieder mal "Blackouts". Irgendwann ist die Belastbarkeitsgrenze erreicht bzw. überschritten.

    Damals habe ich mich von einer psychologischen Beratungsstelle unterstützen lassen, mit der ich zusammenarbeite - das hat mir richtig gut getan.
    Vielleicht gibt es in Deiner Region auch Beratungsstellen, an die Du Dich erstmal ganz unverbindlich wenden kannst.

    Wenn Du Kinder hast, könntest Du Dich auf jeden Fall schon mal an eine Familienberatungsstelle wenden - ansonsten mal bei freien Trägern nachfragen, ob es dort so etwas wie Krisenberatungsstellen gibt (Caritas, AWO, Diakonie u.dgl.).

    Alles Gute für Dich!
    Viele Grüße

    "Klee"



  3. #3
    Schreibkraft
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    Ich würde damit mal zum Hausarzt gehen. Es kann völlig banal sein, aber auch was ernstes.
    Eine erneute Entzündung im Hirnbereich ist möglich. Ebenso kleinere Schlaganfälle. Auch Blutdruckschwankungen können eine Rolle spielen.
    Ich würde das einfach nur zur Sicherheit mal abklären lassen...

    Gruß
    Jan

  4. #4
    Neuling
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    Ich hab das schon fast ein Jahr, immer wieder mal, oft in vVerbindung mit dem Zyklus.
    Der Gyn. meint, es könnten beginnende Wechseljahre sein.
    Der Psychologe hat das gar nicht ernst genommen.

    Beim Hausarzt war ich länger nicht!

  5. #5
    Neuling
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    Hallo Katinka,

    Du kannst ja rein vorsorglich mal zu deinem Hausarzt gehen und ihm deine Symptome beschreiben, aber ich kann dich insofern beruhigen das es mir genauso geht wie dir, ich habe dauernd Angst davor krank zu sein, und dadurch habe ich auch immer diverse Symptome, ich bin vergesslich, mir wird schwindelig, mein Kopf fühlt sich komisch an und und und. Ich denke unser Unterbwusstsein löst das aus. Ich kenne mich mit dem Thema nicht ganz so gut aus denn ich war bisher noch nicht in Therapie, aber mein Hauarzt hat lange mit mir darüber gesprochen. Wahrscheinlich reagiert dein Körper so einfach nur auf die seelische Belastung.

  6. #6
    Neuling
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    Mittlerweile hab ich eine neue "Idee", was mir fehlt.

    Hashimoto!

    • Gelenkschmerzen -> sehr oft
    • Muskelschmerzen (eventuell auch hormonell ausgelöst) -> ja
    • Verhärtung von Sehnen und Muskeln -> oft ähnlich wie ein Krampf, besonders wenn ich Steigungen gehe.
    • unterschiedliche Hautveränderungen, (z.B. Urticaria, Rosazea) -> heftige Urticaria seit 6 Jahren, Couperose (besonders die Nase leuchtet immer wie bei Rudi, egal ob Kälte oder Wärme oder Nervosität)
    • Trockenheit der Schleimhäute (Sicca Syndrom) -> Der Mund ist fast immer trocken.
    • Stimmungslabilität (sowohl durch Immunkrankheit ausgelöst, als auch durch hormonelle Veränderungen) -> Himmelhochjauzend zu tode betrübt
    • neurologische Symptome (Neuritiden), Schwindel, unsicherer Gang
    • extrem selten epileptische Anfälle, Halluzinationen, psychiatrische Symptome (Hashimoto Encephalopathie)
    • allgemeine Schwäche, geringe Belastbarkeit -> ich hänge rum, wie ein Schluck Wasser in der Kurve, schlafe um 19.00 Uhr oft schon auf der Couch ein.
    • Übelkeit und Magen-Darmprobleme, Verdauungsprobleme -> täglich
    • Augenerkrankung (endokrine Orbitopathie)
    • grippeähnliche Symptome
    • Lymphknotenschwellung
    • Fieber
    • Erhöhte Leberwerte
    • stecknadelkopfgroße, weiße Flecken auf den Unterarmen
    • Müdigkeit, allgemeine körperliche Erschöpfung, fehlende Belastbarkeit -> 100%
    • Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, Wortfindungsstörungen -> ganz schlimm
    • hoher Blutdruck mit Puls unter 70 -> das hab ich schon vermehrt festgestellt, entweder ist mein Blutdruck hoch und der Puls langsam oder Blutdruck normal und der Puls rast, trotz 50mg Metropolol
    • Herzstolpern, Herzrasen -> oft
    • Depressive Stimmung, Angst- und Panikattacken, Gereiztheit, selten Suizidgedanken -> außer letzteres
    • trockene, struppige, stumpfe, und glanzlose Haare -> ich kann gar nix mehr mit den Haaren anfangen
    • Haarausfall -> ja, weiß nur nicht, ob es verstärkt ist
    • teigige trockene Haut, (Myxödem)
    • Verstopfung, Blähungen -> 2teres ganz schlimm
    • leichtes Frieren -> ich würd am liebsten in den Ofen ziehen!
    • Gewichtszunahme, selten ausgeprägte Gewichtsabnahme -> Zunahme besonders bei „Diät“
    • Zyklusstörung bei der Frau, unerfüllter Kinderwunsch, Neigung zu Fehlgeburten in der Unterfunktion -> Der Zyklus macht, was er will
    • Abnahme des sexuellen Verlangens -> geht gegen 0
    • nächtliches Kribbeln und Einschlafen von Händen und Unterarmen (Karpaltunnelsyndrom) -> fast täglich bzw. nächtlich
    • nachlassendes Hörvermögen
    • apathischer Gesichtsausdruck
    • Wesensveränderungen
    • Ohrgeräusche -> permanent
    • nächtliches Schwitzen -> oft
    • Pigmentflecken im Gesicht, vermehrtes Auftreten von dunklen Flecken am Körper
    • Nackenverspannung, Nackenschmerzen -> oft ganz schlimm
    • brüchige Fingernägel
    • Lidrandentzündung, Lidödem
    • geschwollene Nasenschleimhaut -> sehr oft abends

    Im Januar werd ich den Arzt mal drauf ansprechen. Der Schilddrüsenwert liegt bei 2, aber das heißt bei Hashimoto wohl nix.

  7. #7
    Gast784
    Gast

    Standard

    Mittlerweile hab ich eine neue "Idee", was mir fehlt
    Hallo Katinka,

    Du verbringst wohl viel Zeit damit, nach Krankheiten zu googeln, oder? Hast Du denn schon nach den Beratungsstellen, wie von Klee vorgeschlagen, mal gegoogelt?

    Mir kommt es so vor, als könntest Du die Trauer und den Schock über die Erkrankung von Dir und Deinem Vater, sowie dessen Tod, nicht an Dich ranlassen, sondern bist davon so hilflos, dass Du auf dieser äußeren Krankheitsschiene stecken bleibst und nun eine Krankheit nach der anderen fabrizierst.


    Eine Frage: erlaubst Du Dir zu leben und glücklich zu sein? Oder "eiferst" Du Deinem Vater nach?
    Geändert von Gast784 (21.12.2010 um 08:59 Uhr)

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