Hallo liebe forenleser,
der ein oder andere wird ja meine "geschichte" vielleicht schon ein bisschen verfolgt haben. falls nicht, kann man dies unter meinen älteren beiträgen nachlesen. es ging um die psychotherapie bei meinem arzt.
war nun bereits das 3. mal bei ihm zur therapeutischen sitzung. da war ja eine sache, wegen der ich mir unsicher war, ob ich die therapie überhaupt bei ihm machen soll. möchte hier und jetzt erstmal nicht genauer darauf eingehen. wie gesagt, hatte auch ausführlich in meinen alten posts darüber berichtet. um es kurzufassen: ich sehe in ihn mehr als nur einen arzt oder therapeuten. er ist mir sehr sympathisch und ich habe jahrelang für ihn sozusagen geschwärmt. verliebt bin ich jedoch nicht, denn dazu kenne ich ihn privat nicht richtig.
nun habe ich es ihm in der letzten sitzung mitgeteilt. zwar habe ich es diskret und dezent formuliert, aber er hat daraus wohl mehr gedeutet. ich habe ihn gesagt, dass es mir nicht egal wäre, was er über mich denkt und ich vor ihm noch ziemlich aufgeregt wäre. dann fragte er sich natürlich, warum es so sei. ich begründete es nur damit, weil er ein mann ist und ich ihn sympathisch finde. habe ihn nicht gesagt, dass er für mich auch attraktiv ist. auch von meiner schwärmerei habe ich ihm nichts erzählt. trotzdem hat er es als sozusagendes "liebesgeständnis" aufgefasst, woraufhin er sagte, dass er mich für eine attraktive frau hält und sich zu mir hingezogen fühle. aber er sagte auch, dass wir ein verhältnis nicht eingehen können, da er mich damit in konflikte bringen würde und die therapie für mich ja gewinnbringend sein soll. fand es trotzdem krass, dass er das so offen sagte.
hat jemand schon ähnliche erfahrungen in einer therapie gemacht? es ist sicher nicht so gewöhnlich, dass ein therapeut so etwas zu seiner klientin sagt!?
danke schonmal im voraus..


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