psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
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Thema: never touch a running system?

  1. #17
    Roman Verfasser
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    Zitat Zitat von Ste Beitrag anzeigen
    Alles nur Fragen und Gedanken, von jemand der Therapie gemacht hat und dem von den Therapeuten durchaus Erfolg bescheinigt wurde.
    Durchaus interessante Fragen, zu denen ich auch eine Meinung habe. Inwiefern hast Du denn darauf schon Antworten, oder wo schwankst Du, die würden mich zuerst interessieren.

  2. #18
    Moderator Avatar von phel
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    Hallo, Ste!

    Ich glaube, die gesamte Problematik ist bekannt - und wurde, zu größten Teilen, bereits abgehandelt. Spontan, fallen mir da Leute wie Szasz, de Shazer und Eysenck ein. Die systemische Therapie, baut im Grunde auf einer Defensivhaltung gegenüber anderen Schulen auf - reißerisch formuliert. Die lösungsorientierte Kurztherapie ebenso.

    Zitat Zitat von Ste Beitrag anzeigen
    ... die Therapie mir ermöglicht hat mir selber zu helfen.
    Ich denke, dies sollte das grundlegende Prinzip jeder Therapie sein - unabhängig von Form, Schule oder Farbe. Eine non-direktive Variante, und damit beschränke ich mich nicht auf Rogers, sollte dieser Auffassung ohnehin folgen.

    Zitat Zitat von Ste Beitrag anzeigen
    Die Wirkung von Antidepressivum ist umstritten, die Wirkung von Therapie nicht? Warum nicht?
    Sicher? Meiner Einschätzung nach, ist eher das Gegenteil der Fall. Eine bloße Wirkung kann, generell, schwer bestritten werden - wenn man an Fluoxetin, oder auch 'Prozac' ( Grüße nach Amerika! ), denkt. Bei diesen Mittelchen, wie bei allen Antidepressiva, handelt es sich nicht um Placebos. Viele wirken aber zeitlich verzögert, und bei einem geringen Prozentsatz kaum, bis gar nicht - aber in einem großen Teil entsprechender Fälle, und bei korrekter Betreuung, erwiesen sich populäre Antidepressiva als eine mögliche, hilfreiche Unterstützung.

    Die Aussage, dass die Wirkung von "Therapie", noch nie angezweifelt wurde, oder nicht umstritten ist, stimmt so auch nicht. Ich glaube, zwei Wochen nach "Erscheinen" ( wenn man in diesem Zusammenhang so will, und darf ), wurde bereits die Wirkung der Psychoanalyse angezweifelt. Eysenck, bereits oben genannt, behauptete auch, dass diese den Gesundheitszustand der Patienten vermutlich sogar verschlechtere ( wenn er diese Aussagen auch später, in Teilen, revidierte ). Die 'Antipsychiatrie'-Bewegung, sei an dieser Stelle auch erwähnt - ebenso, wiederholt, de Shazer.

    Liebe Grüße!

  3. #19
    Ste
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    Ja, sicher ist das Thema nicht neu, aber nichts was wir hier diskutieren können, ist neu. Dennoch finde ich es wichtig, dass man in den verschiedensten Settings mit den unterschiedlichen Menschen bestimmte Fragen immer wieder neu stellt.

    Ich für mich hab denk ich erkannt, dass ich Therapie gebraucht hab, aber so wie sie im Detail abgelaufen ist, war sie wohl nicht genau das, was ich gebraucht hätte. Wie erwähnt haben gegen meine Depressionen und Ängste letztlich AD (Fluoxetin) geholfen. Die Therapie hat aber sicherlich meine Persönlichkeitsentwicklung gefördert, DAS kann kein AD.

    Ich denke, das Therapie nichts anderes als menschliche Zuwendung ist und dass man halt über wichtige Dinge mit jemand reden muss. Da Freunde und Verwante dafür meisst ausfallen, weil die einen nur haben wollen, wenn man gut drauf ist (oder aber sie haben noch mehr Probleme und ziehen einen extra noch runter) , braucht man eben einen Therapeuten. Die spezielle Ausbildung des Therapeuten ist dabei nicht so wichtig, denk ich, schon eher wie er selber halt als Mensch ist.

    Was die Therapie bei mir nicht geschafft hat ist mein tieferes inneres zu ändern, mich zu heilen. Ich kann halt jetzt besser mit meinen Leiden umgehen, durch das AD sind einige happige Symptome weg oder abgeschwächt, aber wo bleibt die Heilung, die Erneuerung des Geistes und der Psyche? Sie stellt sich nicht ein. Bei mir zumindest.

    Nachdem ich Anderes Altmann gelesen hab, der schreibt, dass man nichts aufarbeiten kann, dass verloren bleibt, was verloren ist, bin ich weiter abgerückt von der Meinung, dass Therapie in den meisten Fällen hilft. Wie oft meint man sie würde helfen und derweil ist man nur "verhext" von einem charismatischen Psychoguru?

    Im wesentlichen interessieren mich eure Erfahrungen mit Therapie, denn ich hab bisher im Netz nur wenige getroffen, die durch Therapie nachaltig geheilt wurden, oder deren Leiden zumindest maßgeblich und dauerhaft gelindert wurden. Da sind die Erfolge duch AD schon öfter nachzulesen, obschon auch hier viele negatives zu berichten haben. Hilft es aber, dann hilft es klar und eindeutig, das ist meine Erfahrung.

    Die andere Frage ist eben die, ob man einen Menschen, der seine Methode gefunden hat durchs Leben zu kommen und der im Grunde nur Linderung seiner psychosoamtischen Leiden sucht, nicht besser mit Therapie in Ruhe lässt und einfach wirksame Medikamente gibt? Wieso jahrelang in der Seele wühlen, um dann doch nur unklares zu erreichen?

    Eine Bekannte erzählte mir mal, ihre Therapeutin habe immer Klinex bereit stehen gehabt und je mehr Tränen flossen, umso mehr war die Therapeutin zufrieden. Die Klientin dagegen hate zwar momentane Erleichterung aber auch nach Jahren im Grunde keinen Erfolg in der Behandlung ihrer Neurosen erfahren. Auch etliche Klinikaufenthalte und noch andere Therapeutinnen haben nichts daran geändert. Sie ist eine von denen, die Therapieerfahrung bis zum Abwinken haben, letztlich alles erfolglos. Viele Jahre, viele Sitzungen, viel Geld ist geflossen und viel Tränen.

    Ich hab auch Erfahrungen in einer psychosoamtischen Klinik gemacht, manches davon will ich hier gar nicht erzählen, denn es wargarantiert nicht ok, anderes wieder erinnere ich gerne, weil es einfach wichtig und schön war. Insgesammt haben mit diese Aufenthalte sicher geholfen, aber wiederum um welchen Preis? Welcher Aufwand war nötig und wie brutal war es oft, diesen Weg zu gehen? Klar ist man froh um jede Hilfe, einsam und krank wie ich war, aber letztlich konnten auch nur Nothilfe leisten damit ich am Leben bleibe und zumidnest ein bischen Kaft und Hoffnung bekomme, um mich weiter zu quälen. Warum und wohin weiterquäen, das konnten auch die mir nicht sagen.

    Grüße

    Ste

    PS : Am meisten hat mir übrigens geholfen, dass ich eine Frau gefunden habe und dass ich dadurch (auch) meine sexuelle Frustration und meine Einsamkeit beenden konnte. Letztlich muss man also im echten Leben was erreichen, das kann die Therapie wohl manchmal vorbereiten, aber auch das klappt doch bei velen gar nicht. Ich hatte wohl Glück.

    Auch beruflich hab ich mich verändert, das war sehr wichtig.

    Insegesammt müsse ich heute sagen: Es geht mir im Gegensatz zu früher ganz gut, weil ich eine Frau und AD habe und weil ich beruflich eine stressfreie Umgebung gefunde habe. Ich wüde nicht sagen, dass es mir ohne Frau auch gut gehen würde, zusätzlich ohne AD schon gar nicht. Würde ich wieder einen stressigen Beruf haben, ging es auch schnell bergab.

    Was bliebe also dann von jahrelanger Therapie?

    Wahrscheinlich nichts. Komischer Gedanke.
    Geändert von Ste (07.01.2012 um 23:52 Uhr)

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Ste für den sinnvollen Beitrag:

    Erwin (07.01.2012)

  5. #20
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    Meiner Meinung nach hilft so eine Therapie auch eher beim anpassen eines Menschen an die Gesellschaft. Dass sie das Leben unbedingt besser macht ist nicht immer gegeben. Bei einigen Menschen hat sie das Leben sogar verschlechtert. Sie waren vorher interessante Menschen und jetzt totale Langweiler.

    Daher rate ich Menschen auch nur sehr ungern zum Psychologen zu gehen. Ausnahme sind besonders schwere Fälle, wo ich befürchte, dass sie Person in nächster Zeit wohl Selbstmord begehen wird, wenn da keiner was unternimmt.

  6. #21
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    Meiner Meinung nach hilft so eine Therapie auch eher beim anpassen eines Menschen an die Gesellschaft.
    Das hängst davon ab, was Du darunter verstehst
    Wenn es darum geht, soziale Kompetenz zu gewinnen, um sich seinen Platz in der "Gesellschaft" (also dem persönlichen Umfeld) selbst bestimmen zu können: dann ja.
    Mit Sicherheit aber ebenso klar ein Nein, wenn dies nur als Anpassung an irgendwelche äußeren "Normen" verstanden wird.
    Beides unterscheidet sich sehr stark

    Ziel einer Therapie (ich formuliere es dann eben mal anders, obwohl es aufs gleiche hinausläuft) ist es, dem, der sich in Therapie begibt, die Chancen zurück zu geben, selbst für die Lebensqualität zu sorgen, die er braucht - eigenbestimmt.

    Das hat also nicht das Ziel, ihn an irgendetwas "anzupassen", an das er sich gar nicht anpassen will, weil es seinen Bedürfnissen zuwider läuft. Es heißt auch nicht, ihn wieder zum "Funktionieren" zu bringen - nicht, wenn dieses "Funktionieren" sich auf den äußeren Kontext bezieht.

    Bei einigen Menschen hat sie das Leben sogar verschlechtert. Sie waren vorher interessante Menschen und jetzt totale Langweiler.
    Wieso sollte man nach einer Therapie denn "langweiliger" sein?
    Wenn man sie für sich nutzt und das aus ihr herauszieht, was man für sich herausziehen kann, dann kommt man, im Gegenteil, viel vielschichtiger und mit einem wesentlich weiteren Horizont aus ihr heraus.

    Wenn Dritte das dann als "langweiliger" empfinden, nun: was hat das mit dem zu tun, weswegen jemand in Therapie gegangen ist? was hat das mit der Lebensqualität des Therapierten zu tun?
    Es ist eine Erwartungshaltung der Außenstehenden und entspricht ihren Vorstellungen von dem, was und wie jemand anderes) zu sein hat - damit diese Dritte sich "wohl fühlen" ...
    Wessen Leben lebe ich eigentlich: mein eigenes 8und damit orientiere ich mich an meinen eigenen Bedürfnissen) oder das anderer (dann haben deren Bedürfnisse Priorität und meine kommen zu kurz)?

    Ich habe meine eigene Therapie eben nicht für andere gemacht: weder für meine Eltern denen das mehr als peinlich war ...), noch für Frau und Kinder und schon gar nicht für meinen Chef, damit der endlich wieder seinen Mitarbeiter zurück bekommt, den er wieder, wie so viele Jahre, ausquentschen kann!
    Ich habe es gemacht, um endlich einmal zu mir selbst finden und mein Leben selbst in die Hand nehmen zu können - und um mir nicht weiter vorschreiben lassen zu müssen, was ich zu tun haben und was ich sein soll, um deren "Anerkennung" zu erhalten.

    Der Schwierigste Schritt bei einer Therapie ist, in meinen Augen, der aus der Therapie raus und zurück ins reale Leben mit all seinen Einbindungen (besonders dann, wenn es eine stionäre und damit abgeschirmte war).
    Du kommst raus und spürst (zum Glück!), dass s9ich da etwas in Dir verändert hat, dass Du Dich selbst geändert hast.

    Ich kam raus und war in gewisser Weise ein "anderer Mensch", der deswegen auch einen anderen Platz gesucht hat, eine andere "Rolle".
    Und draußen wartet ein Umfeld, das sich eben nicht verändert hat: alles ist seinen gewohnten Gang gegangen. Es wird erwartet, dass der, der jetzt zurückkommt, wieder seinen "alten Platz" einnimmt, wieder so "funktioniert", wie er es sollte und nicht mehr konnte.

    Das war aber nicht der Sinn und Zweck der Aktion - warum ihm das dann also vorwerfen?

    Ausnahme sind besonders schwere Fälle, wo ich befürchte, dass sie Person in nächster Zeit wohl Selbstmord begehen wird, wenn da keiner was unternimmt.
    Das mag Deine persönliche Einstellung sein - ist ja gut und berechtigt. Bleibe bei ihr - solange es nur Deine eigene Person betrifft.
    Anderen aber, direkt oder indirekt, abzuraten, nur weil man selbst ein Problem damit hat: riecht dann nach Projektionsgefahr, oder?

    Außerdem: das ist ungefähr so, als ob ich jemandem raten würde, nicht zum Arzt zu gehen, weil er ja "nur" einen Husten hat - soll er doch so lange warten, bis sich das zu ner ausgewachsenen Lungenentzündung entwickelt hat? Nur im äußersten Notfall eben gehen ...
    Bei "normalen" Krankheiten würde ich da sicherlich gefragt werden, ob ich noch ganz gebacken bin - was ist da bei psychischen Krankheiten denn anders?
    Es muss sich ja nicht erst so manifestieren, dass eine Behandlung nur noch schwer und langwierig möglich ist, wenn schon vorher etwas hätte unternommen werden können - rechtzeitig ...

    Nicht bei jeder Kleinigkeit, stimmt. Aber wer will als Außensteheder wirklich beurteilen können, was noch eher harmlos ist und was die ersten Anzeichen dafür, dass sich da etwas ernsthaftes zusammenzubrauen beginnt?
    Entscheidend sollte da dann auch der Leidensdruck desjenigen sein, der hiervon betroffen ist.


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  7. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    Maeggie (16.01.2012),martinspin (09.01.2012)

  8. #22
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    Ich fände es sogar sinnvoll, sowas wie eine psychologische Beratung als Prävention zu machen, genau so wie mit dem Arzt oder dem Zahnarzt
    Liebe Grüsse, Martin

    I Psychologieforum.de

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  9. #23
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    Das mag Deine persönliche Einstellung sein - ist ja gut und berechtigt. Bleibe bei ihr - solange es nur Deine eigene Person betrifft.
    Anderen aber, direkt oder indirekt, abzuraten, nur weil man selbst ein Problem damit hat: riecht dann nach Projektionsgefahr, oder?
    Genauso wie Menschen anderen zum Psychologen raten dürfen, sollte ich genauso gut das Recht haben, Mesnchen vom Psychologen abzuraten.


    Du hast schon Recht, dass es zum Teil mein eigener Egoismus ist und ich lieber will, dass die Menschen einzigartig und gestört sind, als wenn alle gleich und zufrieden sind.
    Aber genauso gut kenne ich viele Menschen, die mir gesagt haben, dass sie beim Psychologen waren und dieser alles nur noch Schlimmer für sie gemacht hat.

    Soll ich konkrete Beispiele nennen?

  10. #24
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    Brauchste nicht: ich kenne solche Beispiele im Dutzend
    (Wenn Du sie dennoch nennen willst, dann aber bitte komplett und mit allen relevanten Faktoren)

    Es stimmt ja, dass nicht jeder eine Therapie benötigt. Ebenso stimmt es, dass das Annähern an die eigenen Prozesse nicht harm- und risikolos ist.
    Was aber auch stimmt: bei weitem nicht bei jedem lags an der Therapie oder den Theras, wenn sie ihm nichts gebracht hat. Ebenso nicht, wenn sich der Zustand danach erst einmal als schlechter angefühlt hat.
    (Dafür gibt es sehr viele Gründe, die eben auch im Prozess des Aufarbeitens und seiner Mechanismen wurzeln)

    Übrigens: die Beispiele, die Du da anführen könntest ...
    ... wie sieht es da mit den Eigenanteilen am Scheitern aus?
    Die absolute Mehrzahl derjenigen, die ich so kenne, waren nicht unbeding unbeteiligt daran, dass es nichts gebracht hat.
    Das fängt bei falschen Vorstellungen von und Erwartungen an eine Therapie oder einen Therapieplatz an, geht über "jetzt therapier mich mal und löse meine Probs" und hört beim Extrem der Resistenz bis hin zur Sabotage auf.
    Alles schon erlebt und mitbekommen - wie gesagt: im Dutzend.

    Die Tatsache alleine, dass jemand etwas als nicht hilfreich bis schädigend empfindet, sagt noch nichts über die Hintergründe und Faktoren dabei aus
    Ich könnte mit der gleichen Logik "begründen", warum jeder, bei dem sie nichts gebracht hat, dies selbst zu verantworten hat.
    Wäre doch zu simpel und pauschal, oder?

    (Kleines Beispiel nur: es gab da jemanden, der zwar brav in jede Einheit reingedackelt ist und auch lange Zeit vorspielen konnte, wie sehr er sich da selbst engagiert - und der dann draußen frei bekannt hat, dass er nur markiert, weil er eh alles für Humbug und Dummschwätz hielt. Er wollte ein paar Wochen Ruhe und Erholung am See ...
    Er hat danach auch keine Gelegenheit ausgelassen, über Klinik und Therapeuten abzuledern - auch im Inet in den einschlägigen Foren ...
    Sie haben ihm ja nicht helfen können und danach ging es ihm noch sooo viel schlechter als zuvor ...)


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
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    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

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    martinspin (09.01.2012)

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