Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade auf dieses forum gestossen und ein bisschen herumgestoebert und freu mich sehr, endlich mal ein froum gefudnen zu haben, bei dem die ratschlaege ueber ein 'hey, kopf hoch' hinausgehen..
also, ich bin 23 Jahre alt und studiere seit 3 Jahren Psychologie.
In letzter Zeit, besonders innerhalb des letzten halben Jahres fange ich an, an so einigem zu zweifeln und es wird immer schlimmer.
Ich weiss garnicht wo ich anfangen soll. Also, vielleicht mal bei meinen Beziehungen. Ich hatte schon mit 14 meine erste Beziehung und seitdem habe ich mich im Grunde immer von einer Beziehung in die naechste gehangelt. Ich hatte und habe tierische Angst vorm Alleinsein, vorm nicht gliebt werden. Das Jahr vor meinem Studium habe ich gearbeitet und war 3 Monate in Asien. In der Zeit hatte ich keine Beziehung. Es war auch okay und ich bin gut damit zurecht gekommen. Mit Studienbeginn habe ich meinen Exfreund kennengelernt. Wir haben uns sehr geliebt, bis er irgnedwann aufgehoert hat mich zu lieben, was ich durch eine lange Phase der Ungewissheit selbst herausfinden durfte. Ich habe in dieser Beziehung so viel meines Selbstbildes von dieser Person habhaeging gemacht, dass ich mich immernoch davon erhole, aber das Gefuehl hab, ich schaff das nicht.
So, das sei mal die Kurzfassung und jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
ich habe das Gefuehl ich habe keine Freunde, bzw. dass sie mir alle verloren gehen.
Aufgefallen ist mir das, als ich ausgezogen bin zum studieren. Alle bekommen Besuch von ihren Freunden, kommen an Weihnachten nach Hause und treffen sich. Ich habe soetwas nicht. Ich war nicht alleine, als ich zu Hause gewohnt habe, aber alle Freundschaften sind weg. Haben sich verlaufen.
Hier habe ich neue Freunde gefunden, aber ich merke in letzter Zeit, wie ich wieder Angst habe, dass nichts bleibt.
Und ich frage mich so langsam, was davon an mir liegt. Es muss ja an mir liegen. Andere bekommen das ja auch hin. Wenn ich hoere, wie sich alle auf zu hause freuen, ihre Freunde wiederzusehen und mit ihren Freunden im Sommer was machen, Besuch von ihnen bekommen. Das sticht mir jedes mal in Herz und ich kann bei so Gespraechen kaum noch zuhoeren. Mittlerweile geh ich weg, wenn leute anfangen darueber zu reden...ich erstrag das nicht. Ich fuehl mich so alleine, obwohl ich im moment nicht alleine bin. ich will dass ich meine freunde auchnoch habe, wenn wir ichtmehr am selben ort wohnen, zumentest meine wichtigsten freunde. aber ich sehe das alles dahingleiten und ich merke, wie diese sorgen auch mein verhalten gegenueber meinen freunden beeinflusst. ich fuehle mich sehr schnell ausgeschlossen und werde schnell zickig und bockig, weil ich will, dass mir gezeigt wird, dass ich gewollt bin. das ist natuerlich nicht besonders foerderlich. ich habe unglaubliche verlustangst und fuehle mich so wahnsinning abhaening und habe das gefuehl, dass ich genau dadurch meine freunde vergraule. bei einer meiner besten freundinnen hier ist es sogar schon so. sie ist jetzt mit meinem exfreund so befreundet, wie wir es mal waren. ich weiss nicht mit wem ich darueber reden soll, weil das son thema ist, da muss man vorsichtig mit sein. ich habe angst, dass das thema die sicht meiner freunde auf mich veraendert.
vielleicht habt ihr ja irgendwelche gedanken oder anstoesse zu dem thema.
also ich muss sagen, dass ich glaube dass ich da was an meiner denkstruktur aendern muss um klarzukommen.


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