Hi,
ich mach mir gerade wie so oft in den letzten 1-2 Jahren
sehr viele Gedanken um mein Leben.
Bin momentan 17 (männlich) und hab das Gefühl/Angst das meine Jugend fast vorbei ist
und ich kaum was erlebt hab (und jung ist man schließlich nur einmal).
Eines der Probleme ist das ich recht schüchtern bin
Ich würde so gerne viele neue Leute kennen lernen,
aber traue mich extrem selten diese anzusprechen.
Meistens weiß ich nicht über was ich überhaupt mit ihnen reden soll
und was nicht blöd rüberkommt, aber solche Konversationen
wie gutes/schlechtes Wetter etc. find ich einfach blödsinnig
und lass es dann noch eher bleiben.
Zwar bin ich nicht mehr so extrem schüchtern wie früher (hat sich etwas gebessert),
aber es sind dennoch "große Hemmschwellen" da.
Zum Thema Freunde:
Durch meine Schüchternheit hab ich recht wenig Freunde (richtige eigtl. nur 2),
die ich auch schon seit meiner Kindheit kenne.
Bis ich vllt. 14 Jahre alt war hatte ich sehr viel Spaß mit ihnen,
aber je älter wir werden, desto mehr merke ich das ich immer weniger mit ihnen gemeinsam habe.
Für sie sind z.B. Frauen eigtl. nur ein Objekt der Begierde (gut genug für'n Quickie, mehr nicht), was ich extrem schade finde.
Wenn ich dann solche Aussagen von ihnen höre
(von Frauen die schön aussehen und das auch zeigen)
wie "Oh geile Schlampe, die könnt man schon mal fi**en, findest du doch auch?"
könnt ich innerlich kotzen, spiel aber mit (sag "Ja") da ich sonst als Depp bei ihnen da stehe.
Oder Dinge wie Kunst, Poesie oder andere "nicht durchschnittsjugendliche Sachen" finden sie zum Kotz*n, was für Pussies/Schwule.
Dafür kann ich mit ihnen nicht unterhalten/reden.
Wenn wir mal was unternehmen, ist es meistens das gleiche:
In der gleichen Bar was trinken (mal alkoholisches/mal nichts alkoholisch).
Und auch sonst treffe ich mit ihnen selten auf neue Leute,
da sie meistens mit den selben Leute aus dem gleichen Migrationshintergrund abhängen.
In Diskos komm ich sehr selten da fast alle nicht gut genug für sie sind,
in die Diskos die sie wollen (und ihrer Meinung gut genug sind *rolleyes*) kommen sie aber nicht.
Für mich sollte aber nur gute Musik laufen,
da tanzen eines der weniger Sachen ist,
bei denen (nach einer Weile "eintanzen") die meiste Schüchternheit weg ist und ich Spaß mit anderen habe.
Ich hab einfach immer öfters das Gefühl die "falschen Freunde" zu haben.
Ich würde einfach gerne neue Leute kennen lernen, viel neues Unternehmen (nicht immer das gleiche), das Leben genießen können, nicht immer daran denken was morgen ist, einfach mal los lassen können,
denn das kann ich später immer seltener und nicht mehr auf die selbe Art und Weise.
Nach einer Freundin sehne ich mich immer öfter,
außerdem könnte es auch sein das ich Bi bin,
kann ich noch nicht 100% sagen.
Leben tue ich in einem Dorf, was die Sache auch nochmal erschwert
und mit den meisten Jugendlichen die hier leben kann ich eigtl. nichts anfangen, da sie mMn "zurückgeblieben" sind, nicht weltoffen und eine Gemeinschaft haben die "aussässige" selbst wenn die schon 20 Jahre dort leben, nicht dazu zählen und eher als Aussenseiter handhaben
Fußball ist für mich nichts aber andere Vereine gibt es nicht wirklich.
Für mich ist fast jeder Tag wie der andere
und das schon seit 2-3 Jahren,
langsam kann ich so nicht mehr.
Ich bin zwar kein Pyschologe,
aber ich denke das ich schon länger unter anhaltenden Depressionen leide.
Ich hab nun wahrscheinlich nur die Hälfte hingeschrieben von dem was ich noch alles schreiben wollte...
Ich hoffe auf ein paar Ratschläge/Tipps.
> Admodo


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