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Thema: Noni's Tagebuch

  1. #1
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    Standard Noni's Tagebuch

    Ihr könnt gerne Meinungen oder andere Gedanken zu meinen Beiträgen hier posten.


    Kindheitserinnerungen:

    "Ich sitze mit meiner sechs Jahre älteren Schwester im Badezimmer. Wir kauern uns neben der Toilette zusammen und verharren dort weinend. Von unten hören wir lautes Gebrüll und hören Mama weinen. Ich bin erst fünf oder sechs Jahre alt und kann vor Tränen kaum etwas erkennen. Meine Schwester und ich kennen solche Situationen, aber wir können uns damit nicht abfinden. In mir bilden sich Geschichten, meine Gedanken projizieren Bilder und Wörter, die ich nun gerne in die Tat umsetzen möchte. Ich möchte mich endlich trauen, herunterlaufen und dazwischen gehen. Sie so anschreien, wie sie sich gegenseitig anschreien und ihnen zeigen, dass das keine Lösung ist. Ich will ihnen beiden klar machen, dass sie damit aufhören müssen. Sie schaden nicht nur sich, sie versauen auch mir und meiner Schwester alles damit! Aber dann holt mich die Wirklichkeit wieder ein, als ein lauter Wutschrei in meinen Ohren ein klirrendes Geräusch hervorruft. Ich weine lauter und meine Schwester drückt mich gegen sich. Sie weint auch. Ich zucke in kurzem, aufflackerndem Eifer und will hinunter laufen um mich in das Gefecht der Worte zu werfen. Aber meine Angst bremst mich wieder unsanft ab. Ich kann nichts dagegen tun, ich bin doch noch so klein. Ich kann das nicht schaffen! Ich doch nicht, ich bin doch viel zu klein."


    "Mama ist arbeiten und meine Schwester ist bei einer Freundin. Ich bin etwa zwölf Jahre alt und habe inzwischen gelernt, dass ich nicht immer weinen muss. Ich habe es zwar noch nicht geschafft, bei den strengen Worten meines Vaters nicht in Tränen auszubrechen, aber Gedanklich klappt es bereits jedes Mal. Mein Papa ist im Badezimmer und möchte gerade duschen, als irgendetwas passiert, was ihn wütend macht. Ich sehe ihn nicht, da die Tür mich von ihm trennt. Zwar ist sie offen, aber in diesem Winkel kann ich nur das Licht des Badezimmers sehen. Ich bin fest gefroren und atme so schnell und ungleichmäßig, dass das Schluchzen meiner Atmung beinahe einem Asthmaanfall ähnelt. Dabei habe ich nicht mal Asthma. Plötzlich wieder ein lauter Schrei und dann flieg ein Hausschuh gegen die Badezimmer-Lampe und erlischt damit das Licht dort für einen Moment. Eine Glühbirne hat noch überlebt und Papa flucht lauthals. Ich weine aus Angst. Er kommt heraus und will etwas in den Wäschekorb tun. Wie es das Schicksal, welches einen unbändigen Hass gegen mich zu hegen scheint, es wollte, bricht der Deckel ab und macht meinen Papa nur noch wütender.


    Ich bin etwa vierzehn Jahre alt. Der Vater meiner Mutter ist für mich eine völlig fremde Person. Ich habe ich niemals kennen gelernt. Ich weiß nicht mehr, wo mein Papa in dieser Nacht war, aber er hatte irgendwo anders übernachtet. Welch ein Wunder, denn meine Eltern haben keine Freunde. Meine beste Freundin übernachtet bei mir und meine Mama schaut in ihrem Fernsehzimmer fern. Wie immer. Es war bereits später Abend, als meine Mutter unerwartet ins Zimmer kam. Ich weiß noch, dass es Sommer war, denn wir trugen nur kurze Hosen und T-Shirts, als wir plötzlich auf dem Weg zu einem Mann waren, der sich als der Erzeuger meiner Mutter vorstellte. Ein alter, stinkender Mann, der schon zu viel getrunken hatte, um sich meinen Namen zu merken. Er wohnte in einer nahe gelegenen Stadt und ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Wir waren alle drei in einem Kleingarten und ich wusste noch immer nicht genau, was wir von diesem Mann wollten. Bisher hatten sich meine Eltern über diese Person nicht freundlich geäußert, wenn ich mal danach gefragt hatte. Das einzige, was ich von ihm wusste war, dass er Geld hatte. Geld, dass wir gut gebrauchen konnten. Wenn ich meine Mutter mit einem Tier vergleichen sollte, wäre sie eine Löwin, die alles für ihre Kinder, für ihre Familie tut. Auch wenn es sie selber zerstört. Irgendwann wurden meine beste Freundin, die genau wie ich völlig mit der Situation überfordert war, losgeschickt um etwas spazieren zu gehen. Wir waren in einem Kleingartenverein gewesen und mussten uns also nicht großartig um unbekannte Angreifer sorgen. Also gingen wir los. Ich wusste nicht, was gerade in der kleinen Hütte in dem heruntergekommenen Garten passierte, obwohl mir etwas sagte, dass dort etwas schlimmes geschah. Meine beste Freundin half mir jedoch, nicht an diese Dinge zu denken, nicht wieder die Verantwortung für meine Mutter übernehmen zu wollen. Ich weiß nicht wie lange wir weg waren, aber anscheinend nicht lange genug, um zu verschleiern, was hier gerade geschehen war. Es waren noch andere Besucher dort, die uns dann etwas Geld für ein Taxi haben. Meine Mutter sagte, wir sollen nach Hause fahren, sie würde schon klar kommen. Ich war überfordert. Also gehorchte ich und meine beste Freundin und ich nahmen uns ein Taxi nach hause. Neun Euro und ein paar Cent. Als wir wieder im Haus waren zuckte ich bei jedem Geräusch zusammen, dass ich hörte. Ich machte mir Sorgen. So große Sorgen, dass ich wieder zu weinen begann. Nach etwa einer Stunde konnte ich nicht mehr, mir war bereits übel und auch das Trösten meiner besten Freundin half nicht mehr viel. Wieder nahmen wir ein Taxi. Zurück zu der Kleingartenkolonie, in der meine Mutter sein sollte. Ich hatte mir den Weg dorthin gemerkt, auch wenn es sich um ein kleines Labyrinth handelte. Als wir ankamen, war meine Mutter ebenso betrunken, wie es ihr Erzeuger war. Ich fragte sie, ob sie mit nach Hause kommen würde und ihre Alkoholfahne brachte mich zum Husten. Ich nahm sie mit und erst, als wir im Taxi saßen, bemerkte ich den ekelhaften Geruch an ihr, den ich heute noch kenne. Ein Mix aus Alkohol, ungepflegten, alten Menschen und Urin. Ich musste nicht wirklich nachfragen, um zu wissen, was geschehen war. Warum sie mit ihm geschlafen hatte und ob sie es freiwillig getan hatte oder nicht, konnte ich nicht sagen. Fakt war, dass ich sie nicht mehr neben mir sitzen haben wollte.

    Bis heute habe ich mich nicht wirklich daran zurück erinnert. Aber erst jetzt wird mir bewusst, wie krank dieser Abend doch wahr. Von den Konsequenzen ganz zu schweigen. Tja, und das war erst der Anfang ... es ist ja nicht so, als hätte ich nicht noch mehr solcher Storys auf lager ... Zwar ist diese noch immer eine Ausnahme, zum Glück muss ich sagen, aber sie ist nicht die einizige krasse Geschichte ...
    Geändert von Noni (30.04.2011 um 13:01 Uhr)

  2. #2
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    Unfähig eine Beziehung zu fühen

    Gegenwart. Ich fange eine Beziehung an. Knapp zwei Jahre hatte ich keinen Freund und dann plötzlich interessiert sich jemand für mich. Für mich, jemanden der an sich so vieles sieht, was schlecht ist, was es nicht wert ist, weiter zu machen. Mein Glück war im ersten Moment kaum fassbar. Ich ließ mich darauf ein, auch wenn ich von Anfang an wusste, ich konnte ihn nicht lieben. Er war attraktiv, aber für mich nicht der perfekte Freund, mein Traumprinz auf den ich immer noch warte. Auf der Suche nach Anerkennung habe ich mich knapp zwei Monate damit herumgequält, jemandem Zuneigung zu schenken, den ich nicht lieben kann. Einerseits fühle ich mich bedrängt von ihm, seine Anrufe, jedes verdammte Wort und andererseits will ich seine Aufmerksamkeit. Ich will jemanden lieben können. Aber ich schaffe es einfach nicht. Ich kann keine Gefühle zeigen und zulassen. Langsam fange ich an mich zu eckeln, nur wenn ich an ihn denke, wenn er mich dann berührt fährt mir ein kalter Hauch über den Rücken und ich verspannte meinen Körper um nicht weg zu rennen. Auch wenn ich fliehen will, allein sein will, ich bleibe aus Höflichkeit sozusagen. Ich bleibe um seine Gefühle nicht zu verletzen, ihn weiterhin in dem Glauben zu lassen, ich würde ihn lieben, ich würde seine Berührungen genießen. Aber im Inneren weiß ich genau, das ich ihn anlüge, das das was ich tue nicht richtig ist. Ich habe es vorher schon versucht einen Schlussstrich zu setzen, habe dann aber wieder versagt, ich war einfach zu feige. Ich wollte sein Leben nicht noch schlimmer machen als es schon war, also täuschte ich weiterhin eine glücklich Beziehung vor, während ich innerlich zerreiße. Irgendwann hat er dann angerufen, wie so oft. Er sprach, als wäre alles wie immer, aber für mich war seine Stimme, alleine die Tatsache ihn zu hören, so erdrückend, dass ich nicht mehr konnte. Wenn ich es jetzt nicht tue, werde ich es nie tun und es für uns beide schlimmer und schlimmer machen. Ich sagte einfach so, das ich wegen schulischen Problemen nicht mehr weiter Teil einer Beziehung sein konnte. Aber auch jetzt war ich nicht mit der Wahrheit raus gerückt. Ich konnte ihm nicht sagen, dass ich ihn nicht wirklich geliebt hatte. Das ich eigentlich nur die Vorstellung, jemand interessiere sich für mich, gemocht hatte. Das konnte ich einfach nicht. Dennoch, es war beendet und nachdem ich aufgelegt hatte, war ich nicht traurig. Ich spürte, wie die Angst vor dem Klingeln des Telefons von mir fiel, wie ich mehr und mehr spürte ... ich war wieder frei.

  3. #3
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    Immer lächeln... leicht gesagt - schwer getan

    "Gegenwart. Ich bin 17 Jahre alt und gerade zu Hause. In den letzten Wochen ist in mir irgendwie die Aggression gewaltig gewachsen... Auch wenn ich keine Ballerspiele spiele, Filmen solcher Art bin ich nicht abgeneigt. Nach dem Tod einer meiner Katzen sind meine Katzen jetzt nur noch Hauskatzen. Heute geschah es mal wieder, das eine der beiden raushuschte und zwar, weil mein Papa es nicht geschafft hat die verdammte Tür zu schließen. Ist ja auch wirklich sehr schwer... Okay, meine Katze ist also draußen und mir schweben wieder Gedanken vor, in welchen ich das Blut meines angefahrenen Katers aus dem Treppenhaus wische. Wie sollte ich denn reagieren in einer Situation wie dieser? ich hatte Angst nun das Blut meiner Katze wegwischen zu müssen! Ich bin beinahe völlig ausgerastet, ich wollte so etwas doch niemals wieder erleben! Die Wut in mir stieg und ich wollte wirklich irgend etwas zertrümmern, einfach um die angestaute Wut einmal raus zu lassen. Im letzten Moment wurde ich von der Vernunft überwältigt und habe unsere Gartenmöbel verschont. Stattdessen habe ich lediglich meine Schuhe gegen die Hauswand geworfen. Ich schwieg und als sich meine Atmung wieder kontrollierter anfühlte kam mein Vater an. Er hatte gesehen warum ich so ausgerastet bin und er konnte es absolut nicht verstehen. 'Geh einfach rein! Hoch in dein Zimmer!' seine tiefe Stimme erinnerte mich an jenes Mal, wo er meine Mutter so eingeschüchtert hatte, das diese sich eingenässt hatte. Ich sah nicht ein, warum ich nicht auch mal ausrasten durfte, schließlich war er es doch, der so oft die Kontrolle verlor. 'Darf ich nicht auch mal schlechte Laune haben?!' fragte ich dann, ohne eine Antwort zu erwarten. 'Darf ich diese Wut nicht auch mal rauslassen, anstatt sie einfach Tag für Tag runterzuschlucken?!' ich schaute ihm starr in die Augen und ich hatte schon damit gerechnet, das er ausholen und mir eine scheuern würde, aber es kam so nicht. 'Doch.' sagte er dann selbstgefällig, drehte sich um und ging."


    Ein Morgen aus dem/meinem Bilderbuch

    Der Tag danach.
    "Ich schlafe immer mit Tür auf, keine Ahnung warum. An diesem Morgen wurde ich durch den Staubsauger geweckt. Auch wenn ich kein Morgenmuffel bin, an diesem Morgen wollte ich noch weiter im Bett liegen und mich gedanklich über die Unverschämtheit aufregen, das mein Vater so rücksichtslos war und staubsaugte, während ich noch schlief. Er hätte mich vorher wecken können oder meine Tür schließen. Okay, ich war wach und schlecht gelaunt. Ich sagte Papa aber nichts, sondern ging runter in die Küche und frühstückte. Wie es aussah war Mama arbeiten, was sonst... Ich war noch nicht fertig, als Papa plötzlich runtergestürmt kam und der Katze hinterher hechtete. 'Dieses Mistvieh!' hörte ich ihn sagen. 'Hat schon wieder in mein Bett gepisst' die Wut seiner Stimme war unüberhörbar. Die Katze ist rollig, auch wenn es nicht schön ist, da kann es passieren, das sie irgendwohin macht. Sie scheint sich Papas Bett ausgesucht zu haben. Wenn er die verdammte Tür nicht zumachte, war es seine eigen Schuld. Ich musste ihn nicht sehen um zu spüren, wie geladen er war. Die Katze versteckte sich der weilen unterm Tisch, während Papa begann die Stühle nach hinten zu schieben um an das kleine Tier zu gelangen. Tja, und anstatt mich mit einem Fleischermesser zwischen ihn und meine geliebte Katze zu drängen und ihm zu drohen es in seinen Leib zu rammen und ihn zu zwingen sich beim verrecken zuzusehen blieb ich still. Ich stand auf und stellte mein Geschirr auf die Spüle, dann war Papa plötzlich hinter mir. 'Los du wolltest Katzen haben, mach die Pisse aus meinem Bett weg!' er war schneller weg, als ich antworten konnte. Langsam spürte ich, wie die Tränen sich in meine Augen schlichen, man das nervt! Ich will nicht heulen, warum ihm diesen Triumph gönnen? Egal, dachte ich mir, mach einfach was er sagt, sein Pech wenn ich ausraste. Also ging ich nach oben, noch immer im Schlafanzug, mit zerzausten Haaren vom Schlafen und dem Makeup vom Tag davor, ich hatte keine Lust mehr gehabt mich abzuschminken. Okay, ich bin also oben angekommen und Papa rennt an mir vorbei, mit dem Katzenkorb in der Hand 'Ich hab einen Platz, wo du bis Mittwoch bleiben kannst du Drecksvieh!' Ich weiß nicht ob er mit mir, der Katze oder sich selbst gesprochen hatte, aber mein Anteil dazu war nur der Gedanke, wie sehr ich ihn doch die Treppe runtergeschubst hätte. Mit gebrochenem Genick kann er meine Katze schließlich nicht einsperren. Aber wieder tat ich nichts. Ich spürte wie die erste Träne über meine Wange lief, ich habe es immer gehasst, wenn er so abging. Noch immer war ich zwischen der Unberührtheit und dem nervlichen Zusammenbruch gefangen, der mich schon so lange verfolgte. Ich war gerade in meinem Zimmer und machte das Rollo hoch, als Papa wieder hinter mir stand. Keine Ahnung wo meine Katze inzwischen war. Ob er sie getötet hatte? Dafür würde ich ihm ganz sicher ein Messer in den Leib rammen. 'Du sollst an meinem Bett riechen! Und da soll ich noch drin schlafen, oder was?!' seine Stimme, die ganze Situation rast an mir vorbei, als wäre ich nur ein unwichtiger Nebencharakter. Jetzt wo er mich so offen konfrontiert und ich bin noch nicht mal richtig wach, hat er es geschafft mich voll zum weinen zu bringen, einfach so. Er versucht mich aus meinem Zimmer zu schieben, damit ich an seinem Bett riechen kann... Ich stelle mich stur und versuche stehen zu bleiben 'Fass mich nicht so an! Willst du mich jetzt schlagen oder was?!' jetzt bin ich es, die Aggression in der Stimme hat. 'Wenn du mich loslässt, komme ich auch so mit!' geile Sache! denke ich mir, weil ich endlich anfange mein Maul auf zu machen. Er lässt von mir ab und ich gehe zu seinem Zimmer. Meine Eltern schlafen schon lange nicht mehr in ein und dem selben Zimmer. Der vorgeschobene Grund besteht darin, das meine Mam Schichtdienst hat und Papa nicht immer wecken will, wenn sie früh aufsteht oder spät nach Hause kommt. Egal, ich kanns nicht ändern. 'Du wolltest doch diese ****** Katzen haben, also mach den Dreck auch weg!' sagt er dann, während ich im Türrahmen zu seinem Zimmer stehe. Ich bin mir im Klaren darüber, das ich zittere und das ich heule, als gäbe es keinen Morgen mehr und am schlimmsten, ich weiß, das meine Stimme deshalb brüchig und unsicher ist. Aber ich kann hier jetzt nicht wieder das Duckmäuschen spielen. 'DU HAST SELBER GESAGT ICH SOLLE MIR NICHT IMMER DIE SCHULD FÜR ALLES GEBEN WAS HIER ABGEHT!! ALSO VERSUCH SIE MIR JETZT NICHT EINZUREDEN!! ICH KANN VERDAMMT NOCHMAL NICHTS DAFÜR!! WENN ICH HIER IRGENDWANN MAL VÖLLIG AUSRASTE, GEBE ICH EUCH DIE SCHULD DARAN, WEIL ICH DEN DRUCK NICHT MEHR AUSHALTE!' auch wenn meine Stimme geschwächelt hat, ich fühle mich sicher wie nie zuvor. Was willst du jetzt machen, hä? denke ich mir während ich ihn böse anstarre. Meine Augen sind rot unterlaufen, wie die eines Stiers, der seinem Matador jeden Moment sein Horn in den Magen bohrt. Ich weiß nicht mehr, was er geantwortet hat, aber ich war es nicht, die sein Bett sauber gemacht hat. Er hat es selbst getan. Nach einiger Zeit, ich hab mich angezogen und die verlaufene Schminke angewischt, sowie meine Haare gekämmt, bin ich noch immer am weinen. Papa scheint ruhiger geworden und kommt in mein Zimmer 'Lass uns nicht deswegen streiten. Ich bin nur sauer, wenn die Katze in mein Bett macht' Und da ist wieder mein Papa, nicht mehr das Monster, wie ich seine andere Seite nenne. Was soll ich tun? Seine Entschuldigung zerschlagen? ... 'Hör einfach auf, so abzugehen. Ich hab dir echt zugetraut die Katze zu töten.' sagte ich dann. 'Ich habe noch nie eine Katze getötet, das könnte ich gar nicht.' Was ich gedacht habe, habe ich nicht gesagt, aber ich wünschte ich hätte es getan: Du nicht, aber das Monster hätte ihre Leiche sogar gefressen.
    Geändert von Noni (25.04.2011 um 13:51 Uhr)

  4. #4
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    Okay, ich dacht ich schreib mal wieder etwas... sogar weniger schockierendes

    Man sollte als erstes wissen, dass ich schon lange gern und viel am PC bin. Ich zocke gerne - keine Ballerspiele! - und schreibe gerne in RPG Foren. Ich glaube aber, dass es jetzt wieder mehr wird, immer wenn ich mich mit Themen bezüglich den vorigen Beiträgen auseinandersetze, wünsche ich mich einfach nur sehnlichst in mein Zimmer an den PC. Warum? tja, ich glaube hier ist die Welt so gestaltet, wie ich sie haben will, friedlich und ich gebe den Ton an :P

    Ich sollte jetzt zum Beispiel meine Hausaufgaben für Pädagogik/Psychologie (Fachabi Sozialpädagogik, deswegen dieses Fach) machen, aber irgendwie finde ich keinen Antrieb, hier weg zu gehen. Ich mag es viel lieber, zu schreiben, was mir gerade so durch den Kopf geht. Das entspannt mich irgendwie.
    Kann man das als eine Sucht bezeichnen? - Also wenn man nicht fragt bin ich nicht süchtig, aber das würden wohl die meisten sagen... in meiner Situation. Ich bin halt gern am PC.

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