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Thema: Nur noch ein Scherbenhaufen

  1. #1
    Neuling
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    Standard Nur noch ein Scherbenhaufen

    Vielleicht kann mir hier noch irgendjemand helfen. Ich habe vor nunmehr fast 4 Jahren meine jetzige Frau kennen gelernt. Vor 3 Jahren haben wir geheiratet und vor 2 Jahren unser erstes gemeinsames Kind bekommen und erwarten nun das 2 gemeinsame Kind. Sie selber hat schon ein Kind mit in die Ehe gebracht. Soviel mal als Einführung.

    Seit 5 Tagen ist nun Schluß sie möchte die Trennung. Und ich stehe wiedermal neben mir und FRage mich nur noch wieso schon wieder, womit habe ich all das verdient. Als wir uns kennen gelernt haben war es für mich eine berauschende Liebe sowas herzliches, gefühlvolles intensives hatte ich bisher noch nie erlebt. Aber schon damals gabs es erste Anzeichen für Komplikationen. Wegen Kleinigkeiten hat sie sich so aufgeregt das sie Tagelang kein Wort mit mir gewechselt hat. Gleiches Tut sie auch mit Freunden.

    Aber ich habe gedacht naja wenn wir erstmal verheiratet sind wird sich vieles legen. Weil man muss wissen meine Frau hat eine sehr schlimme Vergangenheit ihre Kindheit war der Horror und das Leben danach wo man ihr angeblich helfen wollte auch nicht viel besser. (sexueller, körperlicher und seelischer Missbrauch. Allerdings redet sie fast nie über diese Zeit, und verleugnet vieles von damals. So hat sie heute keine Familie und nur einige Freunde.

    Seitdem wir verheiratet sind geht es leider nur noch bergab. Mittlerweile streitet sie sich alle 4 bis 5 Wochen mit mir wegen Kleinigkeiten und will sich dann immer sofort Trennen. Ich hole sie immer wieder zurück, aber meine Kraft ist völlig aufgebraucht.

    Ich werde jetzt mal ein paar Beispiele nennen:
    - Ich hole Sonntags Brötchen und der Bäcker hat ihr Lieblingsbrötchen nicht mehr. Daraufhin verweigert sie mit mir und den Kindern zu frühstücken.
    - Sie möchte etwas besonderes zu essen bekommen, und sagt mir gleich wenn du es nicht besorgst brauchst garnicht mehr nach Hause kommen
    - Wenn Sachen nicht so laufen wie sie es möchte, habe ich schon Angst vor ihrer Reaktion, meistens tagelanges Anschweigen.
    - Wenn sie besonders Ärgerlich ist dann hat sie schon 2 mal die Kinder genommen und ist einfach verschwunden für einige Tage.

    Aber gut das habe ich alles noch ertragen aber nun hat sie sich in den Kopf gesetzt das meine Eltern absolute Rassisten sind (Frau kommt ursprüglich aus Zaire) und sie immer nur abgelehnt hätten. Nun verlangt sie von mir das sie keinen Kontakt mehr zu meiner Familie haben möchte. Ok damit kann ich leben. Aber jetzt verlangt sie zusätzlich das selbst unsere Kinder keinen Kontakt mehr haben dürfen. Dabei sind unsere Kinder gerne bei den Großeltern und sagen selbst schon das sie gerne dahin gehen aber ihre Mama das nicht will. Meine Eltern sind übrigens keine Rassisten und haben meine Frau mit offenen Armen empfangen genauso wie viele andere Menschen in unserer Region auch.

    Aber meine Frau sieht das absolut anders, vermutet überall Rassimus, Ablehnung oder findet die Menschen Hochnässig, Eingebildet etc.
    Dabei lehnt sie selber Menschen ab die wenig Geld haben mit der Begründung mit solchen Menschen will sie nicht gesehen werden. Dabei lehnt sie Afrikanerin Kinder aus Migrationshäusern ab, und sagt solche Asylanten erkennt man ihrer Kleidung.

    Sie steigert sich in ihre Welt unheimlich rein. Ohne Rücksicht auf andere und deren Gefühle. Sie kündigt Freundschaften (wovon sie wahrlich nicht mehr viele hat) nach belieben. Wehe einer übt Kritik schon ist er bei ihr unten durch.

    In den letzten 2 JAhren wollte sie sich ca. 10 mal von mir Trennen, und hat mir zigmal mitgeteilt das ich ein großer Fehler bin. Um mir gleichzeitig ungefähr doppelt so oft zu sagen wie sehr sie mich liebt und was ich für ein geduldiger und rücksichtsvoller Mann und Familienvater bin. Ich lebe für meine Familie, ich tue was in meiner macht steht meiner Frau alles zu geben was sie möchte.

    Früher konnte sie sich wenig leisten und hatte nur eine kleine Dachwohnung. Sie hat immer davon geträumt einen Mann und Kinder zu haben und eine Familie etc.
    Jetzt hat sie alles kann oft Urlaub machen (12 Urlaube in 4 Jahren) + unzäliger Besuche bei Freunden + vielen Konzert Theater Kino usw Veranstaltungen. Und sie findet ihr Leben wäre öde und langweilig.

    Ich weiß nicht mehr weiter. Ich esse nicht mehr ich schlafe kaum noch. Sie zertritt unsere Liebe mit ihren ständigen Stimmungsschwankungen. Sie zerstört momentan alles was wir uns aufgebaut haben. Und sagt nur das wäre alles meine Schuld. Und zwar weil ich Rassisten als Eltern hätte meine Freunde alles Rassisten wären usw. Und es ist kein Wort davon war.

    Gestern Nacht wollten wir uns mal aussprechen. Sie hat gesagt sie will räumliche Trennung und ich habe ihr gesagt das ich davon wenig halte und man für eine Beziehung kämpfen sollte. Sie tut das aber nie.
    Last but not least war sie dann so aufgebracht das sie mir gesagt hat das ich die größte Enttäuschung ihres Lebens bin. Vor 7 Tagen übrigens war ich laut einem Brief von ihr noch der tollste Mann überhaupt.
    Ich habe ihr dann gestern Abend gesagt das sie an sich Arbeiten muss und endlich aufhören soll so egeoistisch und arrogant zu sein. Dann ist sie aufgesprungen auf mich zugelaufen hat auf mich eingeschlagen und wollte mich rausschmeißen. Ich habe mich nicht gewehrt habe aber gesagt das ich nicht gehen werde daraufhin hat sie ein Messer geholt. Dann bin ich gegangen. Sie hat mich vor 2 Jahren schonmal geschlagen.

    Das schlimmste allerdings was sie in den letzen Wochen gemacht hat ist etwas seelisches. Meine Mutter hat sein einiger Zeit starle Kopfschmerzen und musste daher zum Gehirnröntgen in Krankenhaus. Meine Frau hat daraufhin nur gesagt: Oh dann hat sie ja vielleicht einen Tumor dann wird sie sterben. Und dann hat sie angefangen zu singen: Dann seit ihr allein allein Dann ist sie tod dann seit ihr allein allein.

    IOch weiß nicht mehr weiter.

  2. #2
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    Das ist ja gräßlich, wie lang willst Du Dir das noch antun?

    Sie möchte etwas besonderes zu essen bekommen, und sagt mir gleich wenn du es nicht besorgst brauchst garnicht mehr nach Hause kommen
    In dem Moment, wo Du das erste Mal so einen Spruch ohne Widerspruch geschluckt hast, ab da hattest Du verloren. Der Frau gehören massiv Grenzen gesetzt, falls man das kann. Also für die Sprüche die Du hier schilderst wär ich entweder gleich gegangen bzw. würde sie massivst rundmachen. Ich würd ausrasten bei so einer Frechheit. Die Beziehung macht vielleicht wirklich keinen Sinn mehr.
    Geändert von Erwin (07.12.2011 um 12:56 Uhr)

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    Thessa (07.12.2011)

  4. #3
    Neuling Avatar von eumaios
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    Ist in diesem Fall eine Fortsetzung der Ehe oder eine Trennung schmerzhafter? Keine Ahnung, wie man das noch bewältigen kann, wenn bei ihr keinerlei Bereitschaft, an sich und der Ehe zu arbeiten, erkennbar ist. Wie Erwin bin ich der Meinung, dass Du schon beim ersten Schlucken derartiger Sprüche verloren hast.

    Zitat Zitat von Lebensliebe Beitrag anzeigen
    Als wir uns kennen gelernt haben war es für mich eine berauschende Liebe sowas herzliches, gefühlvolles intensives hatte ich bisher noch nie erlebt. Aber schon damals gabs es erste Anzeichen für Komplikationen. Wegen Kleinigkeiten hat sie sich so aufgeregt das sie Tagelang kein Wort mit mir gewechselt hat. Gleiches Tut sie auch mit Freunden.
    Es redet bzw. schreibt sich aus der Entfernung und mit dem Wissen des weiteren Verlaufs leicht, aber was hast Du damals erwartet? Dass sie sich in der Ehe anders verhalten würde, war doch unrealistisch. Eher zu erwarten ist, dass sich jemand vor der Ehe von der besseren Seite zeigt. Die bösen Überraschungen kommen in der Regel erst hinterher.

    Wie auch immer, wer schon bei Kleinigkeiten, wofür Du nicht einmal etwas kannst (nicht mehr vorrätige Lieblingsbrötchen beim Bäcker), tagelang jede Kommunikation verweigert, was praktisch einem Liebesentzug gleichkommt, der wird sich bei tatsächlichen Konflikten mit Sicherheit nicht besser verhalten. Wer wie Deine Frau zum Messer greift und den Partner bedroht, der ist potentiell oder tatsächlich gefährlich. Für mich wäre spätestens da Schluss.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei eumaios für den sinnvollen Beitrag:

    Thessa (07.12.2011)

  6. #4
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    Hallo Lebensliebe,

    entschuldige, wenn ich Bezug auf deinen Namen nehme: Eine Lebensliebe scheint das nicht zu sein, was Du da gefunden hast.

    Mir scheint es eher, als bist Du in eine Tyrannei geraten. Man(n) kann auch mal nachgeben, eine Partnerschaft hat ja viel zu tun mit Geben und Nehmen, auch mit Kompromissen. Ich behaupte, dass es die absolute Partnerschaft nicht gibt.

    Aber niemand muss, nein darf sich in einer Partnerschaft zum Sklaven machen lassen. Du bist auf dem Weg. Deine Frau verhält sich respektlos, launisch und offenbar willkürlich. Das ist keine Partnerschaft, ich wiederhole mich, es ist Tyrannei.

    Beschädige dein männliches Ego nicht weiter, nimm dich selbst ernst.

    Gruß

    Hans

  7. #5
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    Also es ist sicherlich äußerst bitter wenn der Mensch den man zu seiner Lebensliebe erkoren hat, das mit einem macht. Ich wüßte wohl nicht mehr aus noch ein. Sie tritt Dich ja praktisch mit Füßen.

    Wenn Du Dir die Beziehung erhalten willst, stündest Du vor der Aufgabe klar Stellung zu beziehen. Du müßtest Stellung dazu beziehen was Du willst und nicht willst, was Du gut und schlecht findest. Du müsstest jede Schuld, die Dir grundlos übergestülpt wird, kategorisch abweisen.

    Es könnte Dir dann passieren, daß sie, wenn Sie ihre Nummer nicht mehr durchziehen kann, noch mehr Lust an der Beziehung verliert. Scheinbar hat sie sich ja im Abreagieren eingerichtet, und Du im Erleiden.

    Es wäre, mal ganz abseits ihres Verhaltens auch die Frage, woher Du das vielleicht von früher kennst. Runterschlucken, durchhalten, weitermachen, Ungerechtigkeiten ertragen. Was ist da bei Dir.

  8. #6
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    Hallo Erwin
    Ich glaube nicht das bei mir etwas von früher mein Verhalten heute erklärt das ich das alles Ertrage.
    Nein es ist eher so das ich berauscht bin von den guten Tagen. Dann ist diese Liebe wie eine Droge, dann kann man sich nichts schöneres Wünschen.

    Darüberhinaus bin ich ehrlich gesagt sehr Prinzipientreu. Ich habe sehr feste Werte und Vorstellungen. Und ich stehe dazu das eine Ehe etwas elementares ist um die es sich immer lohnt zu kämpfen. Das mag heutzutage Altmodisch sein, ist aber meine Grundüberzeugung.

    Natürlich lasse ich mir zuviel bieten. Udn natürlich sollte ich mir das alles nicht bieten lassen. Aber ich kann nicht. Meine Liebe die trotzdem da ist und meine Überzeugung hindern mich.

    Zudem weiß ich einfach wie schrecklich und menschenverachtend ihre Kindheit und Jugend war. Und darunter finde ich leidet sie halt immer noch und fühlt sich halt immer schnell abgelehnt.

    Ich weiß ich demütige mich selber und ich weiß das ich mich selbst erniedirge wenn ich das alles zu lasse. Aber das ist nicht mein wirkliches Problem. Ich empfinde für meine Frau neben sehr viel Liebe halt auch viel Mitleid und würde ihr sogern aus diesem Loch des Misstrauens und der Angst herraushelfen

  9. #7
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    M.M.n zeigt sich Liebe in Worten und Taten; in diesem Sinn scheint Deine
    Frau im Moment nicht wirklich liebesfähig zu sein.
    Missbrauchs- und Gewalterfahrungen sind für mich auch deshalb kein
    Entschuldigungsgrund für verletzendes und rücksichtsloses Verhalten,
    weil gerade Menschen, denen Schlimmes angetan wurde den Schmerz und die
    negativen emotionalen Folgen eigentlich kennen.
    So betrachtet würde ein ehemaliges "Opfer" versuchen den Menschen die es
    liebt versuchen Schmerzen zu ersparen.
    An Deiner Stelle zweifelte ich sicherlich an der Liebe Deiner Ehefrau, die
    sich so wie du sie schilderst ziemlich zickig, egozentrisch, oberflächlich
    und lieblos verhält.
    Außerdem scheint ihr materielles Glück so wichtig zu sein, dass es ihre
    Werthaltungen dominiert.
    Beim Lesen Deines Beitrags kam mir der Spruch " Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, in den Sinn".
    Ich wünsch Dir Alles Gute.

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    Paperback (08.12.2011)

  11. #8
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    Zitat Zitat von Lebensliebe Beitrag anzeigen
    Hallo Erwin
    Ich glaube nicht das bei mir etwas von früher mein Verhalten heute erklärt das ich das alles Ertrage.
    Nein es ist eher so das ich berauscht bin von den guten Tagen. Dann ist diese Liebe wie eine Droge, dann kann man sich nichts schöneres Wünschen.

    Darüberhinaus bin ich ehrlich gesagt sehr Prinzipientreu. Ich habe sehr feste Werte und Vorstellungen. Und ich stehe dazu das eine Ehe etwas elementares ist um die es sich immer lohnt zu kämpfen. Das mag heutzutage Altmodisch sein, ist aber meine Grundüberzeugung.

    Natürlich lasse ich mir zuviel bieten. Udn natürlich sollte ich mir das alles nicht bieten lassen. Aber ich kann nicht. Meine Liebe die trotzdem da ist und meine Überzeugung hindern mich.

    Zudem weiß ich einfach wie schrecklich und menschenverachtend ihre Kindheit und Jugend war. Und darunter finde ich leidet sie halt immer noch und fühlt sich halt immer schnell abgelehnt.

    Ich weiß ich demütige mich selber und ich weiß das ich mich selbst erniedirge wenn ich das alles zu lasse. Aber das ist nicht mein wirkliches Problem. Ich empfinde für meine Frau neben sehr viel Liebe halt auch viel Mitleid und würde ihr sogern aus diesem Loch des Misstrauens und der Angst herraushelfen
    Gut, wenn Du so stark bist daß es Dich nicht ZU sehr tangiert, das wäre im Grunde eine recht günstige Konstellation. Also so kommt das Post bei mir jetzt rüber. Und feste Werte sind prinzipiell etwas gutes.

    Aber, man sollte über "Werte" aber nicht sich selbst vergessen. Und irgendwann ist Deine Geduld, Kraft und Liebe aufgebraucht.

    Daß jemand eine schwere Kindheit hatte, heißt nicht daß er sich alles erlauben darf. In Wirklichkeit ist das ein höchst abstoßendes Verhalten. Alle anderen sind schuld, nur man selbst ist ok und lieb, und das arme, bemitleidenswerte Opfer, was ungestraft seine schlechte Laune und seine Häme über alles ergießen darf.

    Keine Liebe von außen wird das jemals heilen können. Das ist die Grundillusion überhaupt, der die Gesellschaft nahezu geschlossen nachhängt und die in schlechten Filmen und Fernsehserien zuhauf verbreitet wird, daß wenn man einen Menschen nur stark genug lieben könnte, daß dieser sich zum Guten ändert. Das passiert nur im Märchen oder in Hollywood, das ist eine Illusion.

    Auch Mitleid bringt einem nichts. Das kann man schon rein logisch erkennen: Nur weil jemandem mein Problem leid tut, hab ich es trotzdem noch. Ich freu mich mal kurz über die Anteilnahme, aber das wars dann schon. Etwas anderes wäre Anteilnahme, das ist etwas gutes. Nur selbst Anteilnahme sollte in einer gesunden Beziehung dort aufhören, wo die eigene Grenze überschritten wird.

    In Wirklichkeit wird Deine Frau Ihre eigentlichen Probleme immer haben. Das war so bei Ihr in der Kindheit, darüber kommt man nie wirklich hinweg, das prägt einen. Das heilt nie wirklich. Sie hat es da dauerhaft schwerer als andere. Und indem Du, aus falsch verstandener Liebe, oder vielleicht auch schlichter Angst vor der Wut, nichts tust, verstärkst Du Ihr Problem nur, läßt ihrer Neurose freien Lauf, machst es schlimmer. Sie wird sich da immer weiter reinsteigern.

    Um aus dem Loch des Mißtrauens und der Angst herauszukommen müsste sie selbst überhaupt erstmal realisieren daß sie drinsitzt, und daß das was sie tut nicht ok ist. Solange man mit seiner Art aber durchkommt, wird das nie passieren. Das passiert erst, wenn man mit der Realität in Konflikt kommt und scheitert.

    Ich kann und will Dich nicht überzeugen. Ich sage, daß Du mit Schweigen und falsch verstandener Zuneigung Dir am Ende nur selbst schadest.

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    eumaios (08.12.2011),Thessa (10.12.2011)

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