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Thema: Obzöne Aüßerungen in Gedanken

  1. #1
    Neuling
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    Standard Obzöne Aüßerungen in Gedanken

    Hallo,
    also ich äussere sein geraumer Zeit in Gedanken immer wieder etwas was ich gar nicht sagen will . Also z.B treffe ich meine Mutter und sage dann in Gedanken zu mir selbst :"****** Mutter", obwohl das nicht stimmt und ich das nicht sagen will. Tourette ist es ja nicht weil man da die Sachen ja laut sagt ich sage diese und andere Obzöne Sachen immer in Gedanken zu mir selbst ohne den Mund zu öffnen.

    Sind das ein Zwangäusserungen ? oder ist es eine andre Psychische Störung ?

  2. #2
    Roman Verfasser
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    Agressive Gedanken gegen die Mutter halt. Sowas kommt vor. Haben ganz viele, aber kaum einer gibts mal zu, von den "Normalos". Einfach in Gedanken ablaufen lassen und gut ist. Das wirkliche Problem kommt nicht durch den Gedanken, sondern weil man vor sich selbst erschrickt und es sich verbieten will. Je mehr man es sich verbietet, um so schlimmer wird es.

    Die Sache ist, es ist gar nicht verwunderlich, auf die Mutter Wut zu haben. Mütter machen Fehler. Nicht unbedingt im Hier und Jetzt, aber in der Vergangenheit. Das wird zwar normalerweise verdrängt, aber in solchen Impulsen kommt der Haß eben doch durch. Einfach das Haßprogramm voll durchlaufen lassen, mit dem Erschrecken und Unwohlsein leben. Es ist nichts schlimmes, Du bist deswegen kein schlechter Mensch. Du darfst, Du sollst, diese Gedanken haben.

    Gib dem ganzen kein Etikett wie Zwangsstörung. Mancher hat es und macht sich keine Platte, jemand anderes ist schockiert und nennt sich krank. Man kann es sich sozusagen aussuchen. Man nennt es nur Zwang, weil man es nicht will, man will den Impuls nicht verstehen. Sinnvoll wäre hingegen, dem psychologisch nachzugehen warum das da ist, damit Du es anschließend verstehst. Wirklich was daran ändern kannst Du sowieso nicht. Wenn man sowas durchlaufen lässt, es gedanklich nicht festhält, sich den Schock abgewöhnt, werden andere Gedanken mit der Zeit schlicht wichtiger. Gedanken kommen und gehen.
    Geändert von Erwin (06.12.2011 um 13:55 Uhr)

  3. #3
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    Hallo,

    vorab noch ein paar Fragen:

    Wie alt bist du?
    Geht dir deine Mutter oft auf die Nerven?
    Wie reagiert diene Umwelt, wenn du Ärger äußerst?

    LG Dieter

  4. #4
    Neuling
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    ich bin 33 und meine Mutter geht mir nicht auf die Nerven, ich habe diese Art von Gedanken auch bei anderen Personen z.B bei einer Kasserin .

  5. #5
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    Finde heraus, welcher Stachel in dir steckt. Vielleicht ganz neu, vielleicht seit Jahrzehnten.

    Eine Psychotherapie kann dir dabei helfen.

  6. #6
    Neuling
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    Zitat Zitat von Erwin Beitrag anzeigen
    Die Sache ist, es ist gar nicht verwunderlich, auf die Mutter Wut zu haben. Mütter machen Fehler. Nicht unbedingt im Hier und Jetzt, aber in der Vergangenheit. Das wird zwar normalerweise verdrängt, aber in solchen Impulsen kommt der Haß eben doch durch. Einfach das Haßprogramm voll durchlaufen lassen, mit dem Erschrecken und Unwohlsein leben. Es ist nichts schlimmes, Du bist deswegen kein schlechter Mensch. Du darfst, Du sollst, diese Gedanken haben.
    Deinen Beitrag finde ich an sich ganz gut, aber: du unterstellst der Mutter Fehler und der Thread-Erstellerin einen unterdrückten Hass. Diese Begründung ist absolut untauglich.
    Auch finde ich es wenig sinnvoll zu sagen, sie dürfe, sie solle sogar diese Gedanken haben. Gedankliche Obszönitäten sind eine Last und für den Betroffenen eventuell noch viel schlimmer als gesprochene Worte.

    Wenn es mir erlaubt ist, würde ich das Thema gerne etwas erweitern und fragen, was eigentlich ist, wenn diese Gedanken absolut unbegründet, aber trotzdem da sind?

  7. #7
    Roman Verfasser
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    Absolut untauglich? Wenn Du das meinst dann muß es ja stimmen

    Das ist aber auch empörend, daß Mutti Schuld haben soll, kann ich nachvollziehen.

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