- oder wie man sich Winterhass von der Seele schreibt.
Da ich nicht schon wieder im Wutfred ausrasten will (obwohl ich grad mal wieder genügend Grund dazu hätte), hab ich mal als alternative Verarbeitungsmethode ein "Gedicht" geschrieben.
Ich nenne es
Ode an den Schnee (in Schwäbisch, Bayrisch und Hochdeutsch)
Schnee, Schnee, I find di gar et schee!
Schnee, Schnee, dein Anblick tut mir gar so weh!
Drum wunder di net, wenn I di net griaß
Dei Anwesenheit gibt mir nasse Füaß!
Was übrigens auch gar nicht geht
ist, wie Schnee die Busse verweht.
Nur ein kleines Flöckchen von oben -
schon werden alle Abfahrtszeiten auf "unbestimmt" verschoben
Und so hockte ich zitternd an der Bushaltestelle
Und wünschte mir dringend eine externe Wärmequelle!
Doch da solche Wünsche nie in Erfüllung gehen
Sollte frau sich nach einer Alternative umsehen.
Folgende Idee nun meinen Hirnwindungen entspross:
"Bezwinge den Berg, erobre das Schloss!
Dort gibt es Heizung und Internet und auch ein Klo
Ersteige den Hügel, du wirst deines Lebens wieder halbwegs froh!"
So sitze ich nun alleine zwischen Büchern und Wissen
Und will doch eigentlich nichts weiter als mein Bett und mein Kissen!
Doch noch ist die Geschichte nicht aus -
Komme ich heut überhaupt noch nach Haus?


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