Hallo zusammen,

ich habe auch nochmal über das Thema nachgedacht und differenziere mal für mich mit den Fragen:

1) geht es um Aktivitäten (wie z.B. Sport), die ich als "gut" für mich betrachte oder geht es

2) um Dinge (wie z.B. weltanschauliche Ideologien), die andere als "gut" für mich definieren (wollen)?


Es gab mal irgendso einen Werbeslogan (ich weiß aber nicht mehr konkret welchen), dessen Aussage am Ende gelautet:

"Was gut für mich ist, weiß ich selbst am besten."


So sehe ich das für mich z.B. auch.
Den Radsport betrachte ich von mir selbst aus als "gut für mich" - es gibt aber auch Zeitgenossen, die mir weltanschauliche Schriftstücke in die Hand drücken (wollen) in denen vordefiniert ist, was angeblich gut für mich sein soll.

Und da grenze ich mich ganz klar und entschieden ab.

Solange ich für mich definiere, was gut für mich ist, komme ich mit jedem Schweinehund klar - versuchen aber andere für mich zu definieren, was gut für mich sein soll, muss ich keinen Schweinehund überwinden bzw. dann überwinde ich möglicherweise den Schweinehund, mich ganz klar verbal abzugrenzen oder es -wenn notwendig- auf eine angemessene Konfrontation ankommen zu lassen.Ich würde mir z.B. nie vordefinieren lassen: "Glaube das und das - Du musst nur Deinen Schweinehund überwinden und *glauben wollen*." In dem Moment ist bei mir "Ende im Gelände".