psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 19

Thema: ohne studium nichts wert??

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    11.04.2011
    Beiträge
    3
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard ohne studium nichts wert??

    hallo,

    kurz zu mir ich bin 27 habe ein abgebrochenes Studium hintermir nach 1 Semester und hab dann eine Ausbildung gemacht und auch in dem Beruf 1 Jahr gearbeitet und es war irgendwo mein Traumjob, leider vom finanziellen her kacke
    also ca . 1600 netto im Schichtdienst.
    Dann habe ich jetzt zum Sommersemester wieder ein Studium aufgenommen, leider nicht mein wunschstudium, da die ZVS da leider kein einsehen hatte.
    Ich studiere nun Lehramt und eigentlich auch Fächer die mich interesieren aber irgendwie fuckt es mich nach 7 Wochen schon wieder sosehr an.
    Alle meine Freunde studieren, meine ganze Familie hat studiert und alle haben irgendwie etwas erreicht bzw werden es erreichen.
    Ich denke mir im Moment ob ich es schmeißen soll, wäre sicherlich die letzte möglichkeit für mcih nochmal etwas zu studieren. Aber ich hab einfach auch Angst, dass z.B. alle später mehr Geld haben als ich, ein Haus, Auto und Familie und das ich aus meinem Job diese Sachen nicht ziehen kann.

    Klingt blöd aber ich will einfach nicht schlechter darstehen als meine Freunde. Ich stell mir immer vor das sie irgendwann mit 40 oder so mal sagen, hey wir gehen alle für 2-3 wochen nach Südamerika (oder so) und ich mir das einfach nicht leisten kann.

    Ich kann mir die Lehramtsgeschichte ja schon irgendwo vorstellen aber ich finde das Studium einfach so Praxisfern und total in die falsche Richtung steuernd

    ich hab schon überlegt ob ich mir zum WS einen anderen Studiengang suchen soll, aber mit 9 Wartesemster und ein abi von 3.2 gibt es da einfach nichts

    werder Sprachtherapie, Medizin, Psychologie ja nichtmal Soziale arbeit kann man damit studieren.

    dazu kommt noch das es mir einfach im moment finanziell schlehct geht im moment. Ich arbeit weiter nebenher aber komme natürlich bei weitem nicht auf das Geld was ich als angenhem zum leben erachten würde. Und irgendwo weiss ich nicht ob es mir wert ist zu sagen ich verzichte in den nächsten 4-5 Jahren auf sehr sehr viel für das studium


    kein plan

    hat einer einen kleinen rat oder war mal in einer ähnlichen situation ??

  2. #2
    Verleger Avatar von Waris
    Registriert seit
    12.01.2007
    Ort
    Köln
    Beiträge
    2.315
    Danke
    174
    277 mal in 164 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von malbrin Beitrag anzeigen
    hallo,

    kurz zu mir ich bin 27 habe ein abgebrochenes Studium hintermir nach 1 Semester und hab dann eine Ausbildung gemacht und auch in dem Beruf 1 Jahr gearbeitet und es war irgendwo mein Traumjob, leider vom finanziellen her kacke
    also ca . 1600 netto im Schichtdienst.
    Wie kommst du denn darauf, dass man mit einem Studium automatisch mehr in der Tasche hat? Ich kann dir versichern, dem ist nicht so! Also, wenn du nur aus finanziellen Aspekten studieren willst, solltest du dir schon das Fach genau aussuchen. Aber selbst bei den "mehrverdienenden Fächern" gibt es innerhalb der Berufsgruppe extreme Schwankungen.
    Wenn dir dein erlernter Beruf so gut gefällt, würde ich dabei bleiben. Das Einkommen wächst m.M.n. mehr mit der Berufserfahrung und dem Hocharbeiten, als mit einem Studienabschluss.

    LG Waris
    Geändert von Waris (26.05.2011 um 16:49 Uhr)
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  3. Die folgenden 4 Benutzer bedankten sich bei Waris für den sinnvollen Beitrag:

    DieSchlumpfine (18.08.2011),Kaja (01.06.2011),Physalis (30.05.2011),Thessa (20.10.2011)

  4. #3
    Schreibkraft Avatar von Pure
    Registriert seit
    15.12.2008
    Beiträge
    219
    Danke
    17
    16 mal in 14 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ich glaube viele Leute setzen noch immer die falschen Prioritäten wenn es um die Wirkung eines Studiums geht. Für mich ist ein Studium reiner Zweck ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Um Psychologe zu sein müsste ich studieren. Um Gärtner zu sein, brauch ich das nicht. Beides schöne Jobs, mit unterschiedlichen Wegen dorthin.

    Für mich ist also das Studium nicht Statussymbol, sondern ein Weg zu einem Abschluss, der in bestimmten Berufen (scheinbar) notwendig ist.

    Was kann dir das sagen? Es ist doch eigentlich egal, ob du studierst oder nicht, wenn du in deinem Beruf (später) gute arbeit leistest? Das sollte doch ach für dich das wichtigste sein: Einen Beruf zu finden, der dir liegt, wo du Leistung bringen kannst und der dir dabei sogar möglichst noch Spaß macht

    Zum finanziellen:
    Was erachtest du denn als angenhem zum leben?
    Und wieso?

    Ich bekomme derzeit knapp 500 Euro. Und damit komm ich wunderbar aus.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Pure für den sinnvollen Beitrag:

    Physalis (01.06.2011)

  6. #4
    Verleger Avatar von Physalis
    Registriert seit
    20.03.2011
    Beiträge
    2.171
    Danke
    98
    333 mal in 274 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ich empfindes es im Grunde wie Pure: Das Studium ist der notwendige Weg, gewissen Ziele zu erreichen.

    Allerdings ist es natürlich sehr schön, wenn man auch aus dem Studienzeit an sich etwas für sich gewinnt, es vor allem Spass macht und man Freude am selbständigen, wissenschaftlichen Arbeiten hat.

    Mich würde auch interessieren, welcher Netto-Betrag als angenehm angesehen wird. Ich finde 1.600 Euro für eine Person allein nicht wenig, im Gegenteil.

    Ich kenne Menschen, die ihren Traumberuf ausüben und deutlich unter 1.000 Euro zum Ausgeben haben.

  7. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Physalis für den sinnvollen Beitrag:

    raskowitz (01.06.2011),Thessa (20.10.2011),Waris (01.06.2011)

  8. #5
    Neuling
    Registriert seit
    19.10.2011
    Beiträge
    85
    Danke
    11
    10 mal in 9 Beiträgen bedankt

    Standard

    Auch mit schlechtem nc kann man jetzt "ordentliche" Studiengänge studieren. Sogar ohne Abitur, aber da hab ich mich nicht so schlau gemacht.
    An der Fernuni Hagen gibt es einige interessante Sachen, so auch Psychologie. Staatlich anerkannt und man ist bafög-berechtigt und rechnet man das alles zusammen (sowie die Ermäßigung für bafög-Berechtigte) dann ist es um einiges billiger als normal zu studieren.
    Einfach mal informieren.

  9. #6
    Nachwuchs Autor
    Registriert seit
    28.08.2011
    Beiträge
    856
    Danke
    197
    253 mal in 189 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo,

    wenn ich bedenke, dass Du in 1 J. nach der Ausbildung bereits 1600 netto hast (zwar mit Schichtzulage, wenn ich das richtig verstehe), finde ich auch, dass das schon mehr als ordentlich ist. Es gibt ne Menge Menschen, die arbeiten 10 od. 20 Jahre und haben nicht soviel.
    Bedenke weiterhin, dass es eine Menge Menschen mit Studienabschluss gibt, die hinterher keinen angemessenen Job bekommen, sogar promovierte arbeitslose Akademiker gibt es.

    Und wer sagt, dass man ein Studium benötigt, um später Haus, Reisen, Familie haben zu können? Also das ist ja echter Quatsch. Das kannst Du auch ohne Studium in einem ganz normalen Beruf, wenn er Dir denn Freude macht und Du Deine Arbeit gut machst. Auch ohne Studium kannst Du Dich hocharbeiten bzw. weiterkommen.

    LG
    Thessa

  10. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Thessa für den sinnvollen Beitrag:

    Semiramis (21.10.2011)

  11. #7
    Nachwuchs Autor
    Registriert seit
    12.04.2011
    Ort
    Hier
    Beiträge
    611
    Danke
    215
    89 mal in 74 Beiträgen bedankt

    Standard

    also i.d.R verdient man doch mit einem studium mehr.
    man steigt nach einem studium doch mit einer größeren gehaltsklasse ein als mit einem normalen beruf.

    klar kann man sich hocharbeiten... aber ob das dann so viel ist dass es zum leben reicht...

    ich studier btw auch auf lehramt für gym - die einstiegsgehälter sind schon recht hoch!

    und das gute daran: dahinter steht auch ne stabile staatliche institution.

    also ziehs durch!

    lg honey
    Geändert von honeymoon (21.10.2011 um 22:26 Uhr)

    Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    Theodor Fontane

  12. #8
    Neuling
    Registriert seit
    19.10.2011
    Beiträge
    85
    Danke
    11
    10 mal in 9 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von honeymoon Beitrag anzeigen
    klar kann man sich hocharbeiten... aber ob das dann so viel ist dass es zum leben reicht...
    Du hast schon Recht, dass es mittlerweile eine Tendenz dahin gibt Leute für uns arbeiten zu lassen, die dann mit 30 oder früher hopps gehen, damit wir eine Warenvielfalt zu günstigsten Preisen haben. Aber hier im Land kann man sogar leben, wenn man nichts tut.

    Ich versteh auch garnicht so recht, warum es immer um Geld gehen muss.
    Geld sollte Mittel zum Zweck sein, wenn du dir zB ein Haus wünschst oder sonstwas, also eine Art Traum verwirklichen, dann finde ich das in Ordnung, aber andernfalls sollte man doch den Beruf so wählen, dass man selbst damit glücklich ist. Ich glaube nicht, dass Ansehen und Geld glückich machen kann. Vielmehr simuliert es uns, wir werden geliebt, was dadurch natürlich nicht erreicht werden kann.

    Ich habe auch einen gewissen Traum und wenn ich mir den verwirklicht habe, dann würde ich meinem Job auch weiterhin nachgehen, wenn ich dafür nur das bekomme, was ich zum Leben benötige und nicht mehr. Und dabei wäre mir dann egal was andere sagen, denn ich weiß ja für mich, warum ich das tue.
    Um mir diesen Traum zu erfüllen muss ich zudem ein paar Jahre auf Sparflamme leben, das wird bestimmt auch nicht einfach, aber ich weiß ja wofür.
    Wenn es dir darum geht, das andere später nach Südamerika fliegen und du nicht, kann ich das nicht verstehen. Wenn du gerne nach Südamerika fliegen willst, dann musst du eben daraufhinarbeiten und gegebenfalls mit deinem Job abwägen.

    Was ich damit sagen will ist, mach dein Leben nicht von Geld und den Gedanken anderer abhängig, sondern tu das, was dich glücklich macht.
    Geändert von zardoz (22.10.2011 um 16:54 Uhr)

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. studium - depression?
    Von sternennacht im Forum Depression
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12.01.2011, 00:30
  2. Ich bin mir selber nichts wert! Wie kann ich anfangen, mich zu lieben?
    Von RuCuPe im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 13.05.2010, 23:37
  3. Studium ws 10/11
    Von Roman im Forum Universitäten
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 09.03.2010, 19:02
  4. Was ist man Wert?
    Von Painter im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 57
    Letzter Beitrag: 24.12.2009, 08:19
  5. den eigenen wert über (fehlende)beziehung definieren
    Von flieder im Forum Minderwertigkeitsgefühle
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 25.03.2009, 20:24

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!