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Thema: Organisationsproblem. Zu viel Organisation.

  1. #1
    Neuling
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    Standard Organisationsproblem. Zu viel Organisation.

    Guten Abend zusammen,
    ich habe ein Problem, was mir in den letzten Tagen erst so richtig bewusst geworden ist. Ich hoffe ich bin hier im richtigen forum ;-)
    ich habe ein massives Organisationsproblem. Ich meine es liegt daran, bei bestimmten Dingen immer das perfekte System mir aufzubauen zu wollen. Meine musikdatenbank, meine Daten auf dem pc wie auch meine Dokumente (Papier), meine Passwörter, bookmarks, die Organisation meiner Termine (jetzt gerade zum Anfang des zweiten Semesters), meine Termine...
    Das mag zwar jetzt wahnsinnig trivial klingen, belastet mich aber ungemein und genau das ist mir (endlich) in den letzten Tagen bewusst geworden. Ohne Struktur und System weiss ich nicht, wie ich andere "Baustellen" in meinem leben richten kann. Gedächtnis, die Organisation selbst, zeitmanagement, konsequentes handeln, Selbstdisziplin...
    Wie gesagt, ein System für bestimmte Dinge kann ich zwar aufbauen, denke aber spätestens nach ein paar Tagen, "Hey das geht besser", und es geht auch besser. Schlussendlich ändere ich aber das System so oft ab, dass es im Chaos endet.
    Habe gerade bei amazon* ein paar Bücher über zeitmanagement und selbstorganisation angeschaut, bin aber nicht so wiiirklich überzeugt.
    Kann mir da jemand evtl. was empfehlen?
    Bücher? Kurse? Generell?
    Ich danke Euch schon vielmals im Vorraus!

    (bitte entschuldigt diverse Rechtschreibfehler. Hab vom Handy aus geschrieben, weil ich's umbedingt loswerden wollte ;-)

    *
    http://www.amazon.de/gp/aw/d.html?a=3593384086
    http://www.amazon.de/gp/aw/d.html?qi...7495503&sr=1-1
    Geändert von aha! (03.04.2010 um 21:07 Uhr)

  2. #2
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Hi aha,

    eine änhliche Frage lag schon mal vor deshalb kann ich die Antwort so
    runterrattern :

    Als erstes würde ich mir die Aufgaben nach Wichtigkeit sortieren und
    auflisten.

    Erste Priorität ganz oben, nebensächliches nachfolgend

    Für die verschiedenen Aufgaben setzt Du ein Zeitfenster, aus Erfahrungswerten resultierend.

    Können Zeitfenster real nicht eingehalten werden müssen die zeitlichen
    Abfolgen korrigiert werden.


    Jetzt kommt die Sache, welche in den Büchern zur Sprache kam : Disziplin und nochmal Disziplin bei der Erfolgskontrolle. Wird diese
    nicht konsequent durchgeführt waren alle vorrausgegangenen Planungen für die Katz.


    Gruß
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

  3. #3
    Neuling
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    Standard

    Hm. Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt
    Mein Problem liegt weniger im Aufstellen von 2do-Listen und deren Abarbeitung sowie Priorisierung von Aufgaben. Ich glaube am einfachsten ist mein Problem anhand eines Beispiels zu erklären. Dem Uni-Alltag:

    Es gibt Vorlesungen und mehrere Übungsstunden, Übungsblätter, Vorlesungsskripte, Skripte zu den Übungsstunden usw.
    Also eine Fülle an Informationen und folglich eine riesige Menge an Möglichkeiten der Art der Abarbeitung sowie deren zeitlichen Reihenfolge. Drucke ich die Folien aus? Oder mache ich meine Notizen gleich während der Vorlesung digital auf die Folie? Drucke ich sie dann aus? Oder erst die Übung besuchen und dort weiter editieren? Blöd, weil ich diese nicht immer besuchen kann (andere Übungen/Vorlesungen). Wie und wann bearbeite ich die Übungsblätter? unter der Woche, nach den Vorlesungen? Oder doch am einzig freien Tag? Wochenende? Ideal wäre es nach der Übung...
    Schlussendlich habe ich mir vor Semesterbeginn nun so ein ausgeklügeltes Konzept entwickelt, dass es meinen Komilitonen die Haare zu Berge stehen läßt. Ein durch und durch bis in die letzte viertel Stunde der Woche geplantes Konzept. => Was ich aber nie einhalten kann weil immer irgendwas ist, was ich nicht beeinflussen kann (Stundenausfall, Lerngeschwindigkeit etc.)

    Ich will mit der Uni nur ein Beispiel geben! Diese unheimlich perfide brutal detailierte (wie meine Freundin lapidar sagt "komplizierte") Herangehensweise erstreckt sich wie gesagt über meine Datenspeicherstruktur auf meinem Notebook, meinem Ablagesystem meiner Unterlagen (Papier), meiner Musik (Playlisten), meinem Emailsystem, meinen Fotos usw. Also auf wirklich vielen Gebieten. Und so ist mein Leben ein bisschen auch. Ständig durcheinander, weil ich meine selbst aufgestellten Pläne nie einhalten kann (manchmal auch nicht will, weil eben zu komplex muss ich zugeben).
    Ich brauche - so habe ich das Gefühl - irgend einen Aufhänger, um diesem "System" zu entkommen.

  4. #4
    Moderator Avatar von Tänzerin
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    Standard

    Hast du denn schon mal versucht, "einfach" keinen Plan aufzustellen, kein System zu entwickeln? Wenn ja, wie war das? Wie hast du dich gefühlt?
    Wenn nein: Was hat dich letztlich doch wieder dazu getrieben? Ist es eine Angst (wovor?)?

    Ich habe das nicht so ausgeprägt, aber meist habe ich das Organisieren und Durchplanen dafür genutzt, um mich mit etwas Anderem beschäftigen zu müssen. Könnte das bei dir auch Ausdruck dafür sein, dass du irgendwas verdrängst, indem du deine Zeit mit Planen ausfüllst?

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine mögliche Ursache ist, dass du Probleme in/mit deinem Leben hast, die du durch das Finden des "perfekten Plans" zu verdrängen suchst - oder dass du unbewusst dies als Strategie entwickelt hast, um mit den Problemen irgendwie klar zu kommen.

    Zitat Zitat von aha!
    Ohne Struktur und System weiss ich nicht, wie ich andere "Baustellen" in meinem leben richten kann. Gedächtnis, die Organisation selbst, zeitmanagement, konsequentes handeln, Selbstdisziplin...
    Wie genau meinst du denn das? Ist die Aufzählung danach beispielhaft für "Baustellen"? Es wäre schon, wenn du das für mein Verständnis noch ein wenig konkretisieren könntest.

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